Halászlé
Ungarische Fischsuppe aus dem Kessel| 2 ½ kg | Fisch (Süßwasserfisch), gemischt |
| 2 | Paprikaschote(n), rote |
| 4 | Tomate(n) |
| 2 | Zwiebel(n), große |
| 2 EL | Paprikapulver, rosenscharf |
| 2 | Paprikaschote(n), grüne, scharfe (ungarische) |
| Salz |
Zubereitung
Die Fische schuppen und ausnehmen (den Rogen und die Fischmilch aufbewahren), waschen und die Filets auslösen. Die Filets in Stücke schneiden und zur Seite stellen.
Die Paprikaschoten und die Tomaten in kleine Stücke und die Zwiebeln in Ringe schneiden.
Die Fischköpfe, die Gräten und die Flossen zusammen mit den Zwiebelringen in einen Topf geben und knapp mit Wasser bedecken. Aufkochen, den Rosenpaprika hineinstreuen, salzen und die Brühe bei ganz schwacher Hitze ca. 1 Stunde leise simmern lassen. Die fertige Fischbrühe durchseihen.
Inzwischen dürfte Zeit sein, ein Feuer anzuschüren und einen Kessel (Dreibein) vorzubereiten.
Die fertige Fischbrühe in den Kessel geben, Paprikastücke, Tomaten, Fischrogen und –milch und die Filetstücke dazugeben und das Ganze bei ausreichender Hitze ca. 20-30 Minuten gar kochen. Dabei nicht umrühren, sondern nur den Topf hin- und herbewegen, dass die Fischstücke nicht zerfallen.
Beim Anrichten wird die ungarische Fischsuppe häufig mit scharfen grünen Paprikaschoten serviert, die separat gereicht werden. So kann jeder nach seinem Geschmack nachschärfen. Zur Suppe isst man frisches Weißbrot.
TIPPS: Natürlich kann man die Suppe auch mit nur einer Fischsorte zubereiten, z.B. mit Karpfen. Die Verwendung verschiedener Fischsorten macht die Suppe schon aromatischer.
Auch kann man zur schmackhaften Zubereitung der Brühe weniger wertvolle oder kleine Fische, wie Weißfische gut verwenden. Natürlich kann man bereits die Brühe im Kessel zubereiten. Ich mache das allerdings auf dem Herd, das erleichtert die Zubereitung wesentlich.
Um die Suppe etwas sättigender zu machen, kann man auch noch Kartoffelwürfel mitgaren, die man schon einige Zeit vor dem Fisch und dem Gemüse zur Brühe gibt. Das ist dann zwar nicht mehr authentisch, passt aber gut!
Die Paprikaschoten und die Tomaten in kleine Stücke und die Zwiebeln in Ringe schneiden.
Die Fischköpfe, die Gräten und die Flossen zusammen mit den Zwiebelringen in einen Topf geben und knapp mit Wasser bedecken. Aufkochen, den Rosenpaprika hineinstreuen, salzen und die Brühe bei ganz schwacher Hitze ca. 1 Stunde leise simmern lassen. Die fertige Fischbrühe durchseihen.
Inzwischen dürfte Zeit sein, ein Feuer anzuschüren und einen Kessel (Dreibein) vorzubereiten.
Die fertige Fischbrühe in den Kessel geben, Paprikastücke, Tomaten, Fischrogen und –milch und die Filetstücke dazugeben und das Ganze bei ausreichender Hitze ca. 20-30 Minuten gar kochen. Dabei nicht umrühren, sondern nur den Topf hin- und herbewegen, dass die Fischstücke nicht zerfallen.
Beim Anrichten wird die ungarische Fischsuppe häufig mit scharfen grünen Paprikaschoten serviert, die separat gereicht werden. So kann jeder nach seinem Geschmack nachschärfen. Zur Suppe isst man frisches Weißbrot.
TIPPS: Natürlich kann man die Suppe auch mit nur einer Fischsorte zubereiten, z.B. mit Karpfen. Die Verwendung verschiedener Fischsorten macht die Suppe schon aromatischer.
Auch kann man zur schmackhaften Zubereitung der Brühe weniger wertvolle oder kleine Fische, wie Weißfische gut verwenden. Natürlich kann man bereits die Brühe im Kessel zubereiten. Ich mache das allerdings auf dem Herd, das erleichtert die Zubereitung wesentlich.
Um die Suppe etwas sättigender zu machen, kann man auch noch Kartoffelwürfel mitgaren, die man schon einige Zeit vor dem Fisch und dem Gemüse zur Brühe gibt. Das ist dann zwar nicht mehr authentisch, passt aber gut!
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Kommentare anderer Nutzer
partizipiumperfectum
sagt:
sagt: 07.01.2012 18:52
Die dazu gereichten separat gekochten Spätzle und die hier beschriebene Zubereitung mit einer vorab gekochten Brühe sind aber zwei grundverschiedene Versionen der ungarischen Fischsuppe. Zur Brühen-Version gibt es Brot, zur Fischsuppe nach der Art Baja gibt es die Nudeln, die Spätzle ähneln.
27.06.2007 13:50
. . . ach ja, ich vergass in meinem Kom. zu erwähnen:
Alljährlich gibt es in Baja/ Ungarn einen Wettbewerb um die beste (regional etwas verschiedene) Fischsuppe. Für den geneigten Leser, welcher gerade dort im Urlaub verweilen sollte, ist dieses Event ein absolutes MUSS . . .
Rolle60
Alljährlich gibt es in Baja/ Ungarn einen Wettbewerb um die beste (regional etwas verschiedene) Fischsuppe. Für den geneigten Leser, welcher gerade dort im Urlaub verweilen sollte, ist dieses Event ein absolutes MUSS . . .
Rolle60
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. . . genau so kenne ich diese Fischsuppe . . . im großen Topf, am Dreibein, über dem Feuer . . . der Topf wird am Griff nur hin und her gedreht . . . kurz vor Ende der Garzeit kommen noch kleine, ganze, scharfe getrocknete Paprika hinzu - man muss aufpassen, dass der Stielansatz beim mitkochen dranbleibt, sonst könnte die Suppe zu scharf werden. Diese Paprika werden dann vor dem Servieren aus der Suppe gefischt und extra gereicht.
Für die, welche die "Zeremonie" nicht kennen: In den leeren Suppenteller drückt man den Inhalt der kl. Paprika mit der Gabel aus, je nach dem, wie scharf man es mag.
Darauf kommen selbstgemachte, seperat gekochte Spätzle, dann wird der Teller aufgefüllt mit der Fischsuppe.
So sicher, wie in Deutschland am Sylvestertag "Dinner for one" im TV läuft, gibt es in Ungarn bei der Familie Halázslé.
Einfach KÖSTLICH.
Danke Sivi, nun habe ich das O-Rezept endlich auch in deutscher Sprache . . .
Rolle60
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