Sauerkraut - nicht so sauer
Speziell für Leute, die eigentlich kein Sauerkraut mögen| 1 kg | Sauerkraut, roh |
| 1 m.-große | Zwiebel(n) |
| 1 m.-große | Kartoffel(n) |
| 1 | Apfel |
| 1 Liter | Apfelsaft |
| 100 ml | Wein, weiß, fruchtiger (evtl. leicht süsser) |
| etwas | Brühe (Instant), Huhn, Rind undGemüse) |
| 2 EL | Butter |
Zubereitung
Dieses Rezept ist speziell für all jene gedacht, die sich für das saure Sauerkraut nicht so begeistern können. Dieses Sauerkraut hat nur wenig Säure und schmeckt eher fruchtig. Die meisten mögen es lieber.
Das Sauerkraut in einem großen Topf mit viel Wasser immer wieder waschen und das Wasser wechseln, bis möglichst viel Säure ausgewaschen ist (gilt vor allem für eher saures Sauerkraut).
Man kann das Sauerkraut auch ohne weiteres einige Stunden wässern.
Dann das Sauerkraut absieben und möglichst viel Flüssigkeit ausdrücken. Das Kraut soll möglichst trocken sein, damit es später gut den Apfelsaft aufnehmen kann.
Die fein gehackte Zwiebel mit etwas Salz in Butter langsam glasig dünsten.
In einem großen Kochtopf Butter zergehen lassen, so dass der Boden überall leicht bedeckt ist (das Kraut brennt dann weniger schnell an). Den Weißwein und 1 Liter Apfelsaft mit der angedünsteten Zwiebel dazugeben. Das ausgepresste Sauerkraut dazu geben und mit einer Gabel in der Flüssigkeit auflockern. So viel Apfelsaft nachgießen, bis das Sauerkraut knapp bedeckt ist und zum Kochen bringen. Fertigbrühe (Pulver oder Würfel) darunter mischen (am besten schmeckt Brühe meist, wenn Hühner-, Rind-, und Gemüsebrühe gemischt wird). Es soll eine fruchtig-würzige aber nicht zu salzige Brühe entstehen.
Dann den Apfel schälen, entkernen und dazu reiben. Das Ganze mindestens eine Stunde langsam köcheln lassen und immer wieder wenden. Die Flüssigkeit wird während des Kochens teilweise vom Sauerkraut aufgenommen. Es muss jedoch immer etwas Flüssigkeit am Topfboden sein. Kurz vor dem Servieren die geschälte Kartoffel fein dazu reiben und das Kraut während des Kochens mehrmals wenden. Die geriebene Kartoffel bewirkt, dass das Sauerkraut auf dem Teller nicht saftet. Der Saft wird leicht gebunden und das Kraut bekommt eine schöne glasige Struktur und schmeckt auch feiner und zarter. Es ist jedoch wichtig, dass das Kraut mit der Kartoffel nochmals 10-15 Minuten kochen kann, sonst entsteht diese Bindung nicht. Aufpassen, dass das Kraut in dieser Zeit nicht anbrennt, da ja die Kartoffel den Saft eindickt.
Während dem Wenden das Kraut nochmals abschmecken und dann Servieren.
Schmeckt hervorragend zu gekochten Würsten, gekochtem Schinken, Zunge, etc.
Dazu gehören Salzkartoffel oder evtl. Spätzle.
Das Ganze kann sehr gut vorbereitet werden (außer den Salzkartoffeln). Speziell, wenn das Fleisch bereits geschnitten in eine Brühe gelegt und dann in dieser gewärmt wird.
Das Sauerkraut in einem großen Topf mit viel Wasser immer wieder waschen und das Wasser wechseln, bis möglichst viel Säure ausgewaschen ist (gilt vor allem für eher saures Sauerkraut).
Man kann das Sauerkraut auch ohne weiteres einige Stunden wässern.
Dann das Sauerkraut absieben und möglichst viel Flüssigkeit ausdrücken. Das Kraut soll möglichst trocken sein, damit es später gut den Apfelsaft aufnehmen kann.
Die fein gehackte Zwiebel mit etwas Salz in Butter langsam glasig dünsten.
In einem großen Kochtopf Butter zergehen lassen, so dass der Boden überall leicht bedeckt ist (das Kraut brennt dann weniger schnell an). Den Weißwein und 1 Liter Apfelsaft mit der angedünsteten Zwiebel dazugeben. Das ausgepresste Sauerkraut dazu geben und mit einer Gabel in der Flüssigkeit auflockern. So viel Apfelsaft nachgießen, bis das Sauerkraut knapp bedeckt ist und zum Kochen bringen. Fertigbrühe (Pulver oder Würfel) darunter mischen (am besten schmeckt Brühe meist, wenn Hühner-, Rind-, und Gemüsebrühe gemischt wird). Es soll eine fruchtig-würzige aber nicht zu salzige Brühe entstehen.
Dann den Apfel schälen, entkernen und dazu reiben. Das Ganze mindestens eine Stunde langsam köcheln lassen und immer wieder wenden. Die Flüssigkeit wird während des Kochens teilweise vom Sauerkraut aufgenommen. Es muss jedoch immer etwas Flüssigkeit am Topfboden sein. Kurz vor dem Servieren die geschälte Kartoffel fein dazu reiben und das Kraut während des Kochens mehrmals wenden. Die geriebene Kartoffel bewirkt, dass das Sauerkraut auf dem Teller nicht saftet. Der Saft wird leicht gebunden und das Kraut bekommt eine schöne glasige Struktur und schmeckt auch feiner und zarter. Es ist jedoch wichtig, dass das Kraut mit der Kartoffel nochmals 10-15 Minuten kochen kann, sonst entsteht diese Bindung nicht. Aufpassen, dass das Kraut in dieser Zeit nicht anbrennt, da ja die Kartoffel den Saft eindickt.
Während dem Wenden das Kraut nochmals abschmecken und dann Servieren.
Schmeckt hervorragend zu gekochten Würsten, gekochtem Schinken, Zunge, etc.
Dazu gehören Salzkartoffel oder evtl. Spätzle.
Das Ganze kann sehr gut vorbereitet werden (außer den Salzkartoffeln). Speziell, wenn das Fleisch bereits geschnitten in eine Brühe gelegt und dann in dieser gewärmt wird.
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Kommentare anderer Nutzer
Aenni
sagt:
sagt: 26.10.2006 11:37
schmeckt super lecker - allerdings mach ich noch ne gute Brise Zucker mit ran *fein*
Aenni
Aenni
angelika2603
sagt:
sagt: 07.02.2007 12:47
hallo
mache mein kraut fast genau so nur drück ich das vorher nicht aus. ich lasse es lange schmoren, dann nimmt es auch den apfelgeschmack an. so wie wir es lieben
lg
angelika
mache mein kraut fast genau so nur drück ich das vorher nicht aus. ich lasse es lange schmoren, dann nimmt es auch den apfelgeschmack an. so wie wir es lieben
lg
angelika
aqamdax
sagt:
sagt: 16.08.2007 11:06
Hallo,
ich habe vorher erst einmal, als wir noch in den USA wohnten, Sauerkraut zubereitet. Das schmeckte damals schrecklich sauer und ich habe es seither nie mehr probiert. Bis gestern. Da sah ich dieses Rezept und dachte mir, ich probier es mal aus. Und es war ein Volltreffer!! Schmeckte wirlklich lecker, gar nicht sauer, sondern wirklich gut. Meinem Mann hat es auch geschmeckt, und das will was heissen. Danke fuer diese leckere Variante!!! Wird es bestimmt noch oefter geben.
ich habe vorher erst einmal, als wir noch in den USA wohnten, Sauerkraut zubereitet. Das schmeckte damals schrecklich sauer und ich habe es seither nie mehr probiert. Bis gestern. Da sah ich dieses Rezept und dachte mir, ich probier es mal aus. Und es war ein Volltreffer!! Schmeckte wirlklich lecker, gar nicht sauer, sondern wirklich gut. Meinem Mann hat es auch geschmeckt, und das will was heissen. Danke fuer diese leckere Variante!!! Wird es bestimmt noch oefter geben.
redbull1976
sagt:
sagt: 24.10.2008 15:04
Meine Frau, meine Tochter und ich lieben das Sauerkraut so, auch ich lass den Wein weg da meine Tochter erst 3 ist.
15.10.2011 15:46
Ganz arg lecker schmeckt dieses fruchtige Sauerkraut.
Ich habe keinen ganzen Liter Apfelsaft verwendet - es sind ja noch die Apfelstückchen dabei. Als Wein habe ich einen Pfälzer Gewürztraminer genommen. Ich kann nur sagen, das Sauerkraut schmeckt wunderbar.
Wir haben in Stücke geschnittene angebratene Maultaschen dazu gegessen!
Lecker!
Ein Foto habe ich hoch geladen!
LG Juulee
Ich habe keinen ganzen Liter Apfelsaft verwendet - es sind ja noch die Apfelstückchen dabei. Als Wein habe ich einen Pfälzer Gewürztraminer genommen. Ich kann nur sagen, das Sauerkraut schmeckt wunderbar.
Wir haben in Stücke geschnittene angebratene Maultaschen dazu gegessen!
Lecker!
Ein Foto habe ich hoch geladen!
LG Juulee
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Allerdings hab ich auf den Wein verzichtet, statt dessen mehr Apfelsaft genommen.
Zum Nachkochen empfohlen.
Danke für das Rezept!
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