Prillecken (Nonnenpfürzchen)
Schmalzgebackenes aus Omas Zeiten| 4 | Ei(er) |
| 1 Tasse | Zucker |
| 500 g | Mehl |
| 200 g | Schmand |
| ¾ Pck. | Backpulver |
| etwas | Rum |
| 1 kg | Fett zum Frittieren |
| n. B. | Puderzucker zum Bestäuben |
Zubereitung
Die Zutaten – bis auf den Puderzucker - in einen Topf geben und mit dem Handrührgerät verrühren. Der Rum sorgt nicht nur für ein feines Aroma, sondern bewirkt auch, dass beim Ausbacken nicht zuviel Fett in den Teig einzieht. Man sieht schon, wenn genug Rum drin ist, der Teig darf nicht zu zäh und nicht zu flüssig sein.
Als nächstes setzt man das Frittierfett in einem hohen Topf auf den Herd und lässt es heiß werden. Es ist heiß genug, wenn kleine Bläschen an einen Holzlöffel hochsteigen, den man ins Fett hält.
Dann regelt man die Temperatur auf mittlere Hitze herunter und gibt den ersten Testkloß ins Fett: Dazu sticht man mit einem Teelöffel etwas Teig ab und schiebt ihn mit einem zweiten Teelöffel ins heiße Fett. Der Teig sollte sich im Fett schnell zu einer Kugel zusammenrollen, von der einige Zacken abstehen dürfen. Ist der Teig auf der Unterseite schön braun, schubst man die Kugel mit einem Teelöffel an, so das sie sich umdreht ,dann lässt man sie von der anderen Seite bräunen.
Ist diese Testphase zur Zufriedenheit abgeschlossen, ist hoffentlich noch genug Teig übrig, um in die Produktionsphase einzusteigen:
Man gebe nach und nach unter Zuhilfenahme von den beiden Teelöffeln den Teig in das Fett. Dabei dürfen nicht zu viele Prillecken gleichzeitig im Fett schwimmen, da es sonst zu stark abkühlt und die Prillecken dann nicht gelingen. Sie bilden skurrile Formen, was natürlich auch den Kindern Spaß macht! Die fertigen Prillecken werden mit der Schaumkelle auf einen flachen Teller zum Abkühlen gelegt. Dabei sollten sie nicht übereinander liegen, weil sie sonst nicht knusprig bleiben.
Wenn sie leicht abgekühlt sind, bestäube man sie nach Belieben mit Puderzucker (Achtung: Puderzucker "schmilzt", wenn das Gebäck noch zu warm ist).
Schmecken warm am besten.
Als nächstes setzt man das Frittierfett in einem hohen Topf auf den Herd und lässt es heiß werden. Es ist heiß genug, wenn kleine Bläschen an einen Holzlöffel hochsteigen, den man ins Fett hält.
Dann regelt man die Temperatur auf mittlere Hitze herunter und gibt den ersten Testkloß ins Fett: Dazu sticht man mit einem Teelöffel etwas Teig ab und schiebt ihn mit einem zweiten Teelöffel ins heiße Fett. Der Teig sollte sich im Fett schnell zu einer Kugel zusammenrollen, von der einige Zacken abstehen dürfen. Ist der Teig auf der Unterseite schön braun, schubst man die Kugel mit einem Teelöffel an, so das sie sich umdreht ,dann lässt man sie von der anderen Seite bräunen.
Ist diese Testphase zur Zufriedenheit abgeschlossen, ist hoffentlich noch genug Teig übrig, um in die Produktionsphase einzusteigen:
Man gebe nach und nach unter Zuhilfenahme von den beiden Teelöffeln den Teig in das Fett. Dabei dürfen nicht zu viele Prillecken gleichzeitig im Fett schwimmen, da es sonst zu stark abkühlt und die Prillecken dann nicht gelingen. Sie bilden skurrile Formen, was natürlich auch den Kindern Spaß macht! Die fertigen Prillecken werden mit der Schaumkelle auf einen flachen Teller zum Abkühlen gelegt. Dabei sollten sie nicht übereinander liegen, weil sie sonst nicht knusprig bleiben.
Wenn sie leicht abgekühlt sind, bestäube man sie nach Belieben mit Puderzucker (Achtung: Puderzucker "schmilzt", wenn das Gebäck noch zu warm ist).
Schmecken warm am besten.
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Kommentare anderer Nutzer
christa-ruth
sagt:
sagt: 29.11.2008 13:58
Ich bin in Braunschweig geboren und meine Eltern haben kurz nach der Währungsreform diese Prilleken gebacken und damit in der Gegend Handel betrieben. Mein kleiner Bruder wurde Prilleken genannt, weil er sie oft in der Schule gegessen hatte. Ich habe nie wieder diesen Ausdruck gelesen und niemanden getroffen, der Prilleken kannte. Ich freue mich richtig, nach den vielen Jahren dieses Rezept zu finden
floweroma4
sagt:
sagt: 07.01.2009 06:44
Hilfreicher Kommentar:
Nonnenfürzchen sind aus Backpulverteig, ausgerollt, in rauten geschnitten, in die Mitte ein Loch gemacht und die Zipfel durchgezogen, dann in Fett ausgebacken und mit Puderzucker überzogen. So kenne ich sie!!! LG
labbyerik
sagt:
sagt: 20.02.2009 21:26
Hallo,
ich kenne diese Prilleken auch aus meiner Kindheit - ich stamme aus Hannover. Ich habe diesen Ausdruck für das Gebäck auch nie wieder gehört. Früher hat meine Mutter zu meinem Geburtstag immer Prilleken gebacken und jetzt werden Kindheitserinnerungen wach. Die werde ich nächste Woche auch einmal backen.
LG Elke
ich kenne diese Prilleken auch aus meiner Kindheit - ich stamme aus Hannover. Ich habe diesen Ausdruck für das Gebäck auch nie wieder gehört. Früher hat meine Mutter zu meinem Geburtstag immer Prilleken gebacken und jetzt werden Kindheitserinnerungen wach. Die werde ich nächste Woche auch einmal backen.
LG Elke
Misona3
sagt:
sagt: 31.12.2010 16:58
Habe gerade das halbe Rezept gemacht, da ich noch gut 80g Schmand über hatte (mit Creme fraiche auf 100g aufgefüllt). Mit 50 g Zucker war der Teig nicht zu süß. Das Ausbacken hat gut geklappt in der Fritteuse bei ca. 175°C.
Fazit: Sind zwar nicht die Prillecken, wie ich sie vom Bäcker her kenne, aber trotzdem sehr lecker!
Fazit: Sind zwar nicht die Prillecken, wie ich sie vom Bäcker her kenne, aber trotzdem sehr lecker!
corinkulum
sagt:
sagt: 05.01.2012 01:29
Ich komme auch aus der Region Braunschweig (lustig) und meine Oma hat die auch immer früher gemacht allerdings auch in rautenform mit loch und dann durchgezogen!
Da meine Oma kommendes Wochenende 90 wird und ich ganz viele sachen aus meiner Kindheit für sie koche, sind die Prillecken ein absolutes muss! Danke! Etwas weniger Schmand und sie werden nich ganz so fluffig so wie bei Oma eben! :D
Da meine Oma kommendes Wochenende 90 wird und ich ganz viele sachen aus meiner Kindheit für sie koche, sind die Prillecken ein absolutes muss! Danke! Etwas weniger Schmand und sie werden nich ganz so fluffig so wie bei Oma eben! :D
besofejo
sagt:
sagt: 28.01.2012 14:02
Also die hier beschriebenen Prillecken also in Rautenform heißen bei uns im Norden "verdreihte Jungs" :D
Und das abgebildete kommt den "Futjes" nahe.
Um mal die Namentlichen abwandlungen weiter auszuführen :D:D
Aber einfach Lecker
Und das abgebildete kommt den "Futjes" nahe.
Um mal die Namentlichen abwandlungen weiter auszuführen :D:D
Aber einfach Lecker
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