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Braten von der Putenbrust

Putenbrust gespickt mit Schwarzwälder Schinken an einer Orangen - Rotwein - Sauce

Zutaten

1000 g Putenbrust
6 Scheibe/n Schinken (Schwarzwälder, vom Stück, dick geschnitten)
6 Stück Schinken - Schwarte, vom Schwarzwälder
4 TL Schmalz (Gänseschmalz)
Zwiebel(n)
1 TL Zimt ,gemahlen
1/2 Liter Wein, rot, aromatischer trockener
Knoblauch, gepresst
Orange(n), große frische aromatische, fein gewürfelt
400 ml Bratensaft (entweder gekauft, oder aus eigenem Vorrat)
8 Blätter Salbei
1/2 Becher Crème fraîche
1 TL Pfeffer, grob gemahlener
1 TL Petersilie, frisch gehackte
3 TL Schinken, geräuchter gewürfelter Katenschinken
500 g Nudeln (Tagliatelle)
1 EL Butter
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 1 Std. / Schwierigkeitsgrad: normal / Brennwert p. P.: keine Angabe

Die Mengenangabe für den Zimt ist nicht exakt, hier kann ganz nach Geschmack variiert werden.

Scheiben vom Schwarzwälder Schinken schneiden (vom Stück ist er am aromatischsten), Schwarte und Fett abschneiden, aus dem Schinken Streifen schneiden.
Putenbrust mit dünnen Streifen des Schwärzwälder Schinken spicken, anschließend mit dem gepressten Knoblauch einreiben, pfeffern und mit etwas Zimt bestäuben.

Wenn genügend Zeit: In Alufolie wickeln und mehrere Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

In der Zwischenzeit die Orangen schälen und in grobe Würfel schneiden: Dabei 1/6 der Würfel vom zarten Inneren der Orangen separat legen - wird nachher zu Deko und zum geschmacklichen Abrunden gebraucht.

Zwiebel fein würfeln.

Das Fett vom Schinken und die Schwarten fein schneiden.

Gänseschmalz und geschnittene Schinkenschwarten, Katenschinken und Fett in einen heißen Topf geben, Schwarte und Fett etwas auslaufen lassen, dann den Putenbrustbraten von beiden Seiten schön knusprig anbraten. Während des Anbratens bitte gehackte Zwiebel hinzufügen und glasig werden lassen.

Dann die gewürfelten Orangen hinzugeben und ca. 3 - 5 min mitschmoren lassen. Rotwein und Fond schrittweise zugeben. Nach 10 Minuten die gebrochenen Salbeiblätter hinzufügen. Ca. 30 Minuten köcheln lassen.

Den Braten aus dem Sud nehmen und in Alufolie einwickeln (bleibt saftiger).
Creme fraiche mit dem Schneebesen einrühren.
Mit noch etwas Zimt und Pfeffer abschmecken.
Etwas köcheln lassen.

Zwischenzeitlich die Beilage (am besten eignen sich frische Tagliatelle entweder selbst gemacht oder vom ital. Feinkosthandel oder halt eben aus der Packung) garen und das Putenfleisch in dicke Scheiben schneiden.

Wenn die Nudeln fertig sind, etwas Butter in einem Topf anbräunen, Nudeln kurz darin schwenken und auf den Teller geben - mit etwas Sauce nappieren. Dann Bratenscheiben auf den Tellern anrichten und einen weiteren Löffel Sauce über das Fleisch geben. Dann die noch frischen, fein gewürfelten Orangenstückchen über Nudeln und Sauce geben. Mit Petersilie dekorieren und servieren.

Dazu passt ein guter leckerer Rotwein wie Pinotage oder vergleichbar.

Kommentare anderer Nutzer


kammerhoff

02.12.2006 11:07 Uhr

Einfach super LECKER. Nur Bitte einen großen Topf nehmen. Sonst kann es überlaufen.
lg Thomas

Schichi

03.12.2006 16:51 Uhr

Eine Frage bitte für Kochanfänger: wie spicke ich am besten den Schinken auf der Putenbrust, damit beim anbraten nichts "abfällt"????

bummi68

07.04.2007 08:03 Uhr

...ja das würde mich auch interessieren. Leider hatte noch niemand eine Idee.
Bitte helft uns doch.
Würde gerne diesen Braten mal ausprobieren aber das mit dem Spicken ist mir
auch nicht klar. Ich nehme mal an, dass man das mit einer Extra Nadel machen muss (hab ich mal irgendwo gehört).
Ich kann mir aber nicht genau vorstellen wie das gehen soll.
Wenn jemand eine genaue Anleitung geben könnte, wäre das echt toll.

Liebe Grüße
bummi68

Sivi

21.09.2008 13:40 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo raphael, hallo ihr Lieben,

heute mittag gabs bei uns diesen überaus leckeren Braten.

Zum Spicken: ich habe ein schmales, scharfes Messer genommen und das Fleisch damit tief eingeschnitten, aber nur so breit wie das Messer ist. In den so entstandenen, tiefen Schlitz habe ich die Schinkenstreifen geschoben (ca. 10 cm lang und etwa 7 mm Durchmesser), das ging sehr gut. Dann den Braten gewürzt und fertig gegart. Dazu habe ich das Bratenthermometer hergenommenund den Braten serviert, als die Kerntemperatur bei 65°C war. Allerdings habe ich den Braten im Ofen geschmort, dabei hat er eine sehr schöne Farbe bekommen. Dazu gabs einen kräftigen, würzigen Merlot von Jean d'Alibert.

Der Geschmack hat mich echt angenehm überrascht. Die Kombi aus Zimt, Orangen, Wein, Knobi, Salbei und Schinken passt perfekt und die buttrigen Nudeln dazu waren toll. Gabs mit Sicherheit nicht zum letzten Mal. Vielen Dank für das schöne, stimmige Rezept.

LG von Sivi

ufermum

18.10.2008 21:37 Uhr

Wir haben als Beilage Süßkartoffeln gemacht. Das hat leider gar nicht so gut gepasst. Die Nudeln passen bestimmt prima, ansonsten könnte ich mir auch gut Semmelknödel vorstellen.
Die Soße ist echt superlecker geworden. Eine ganz tolle Kombination mit den Orangen. Ich habe sie sogar am Schluss mit etwas Orangensaft abgeschmeckt. Das werden wir bestimmt wieder kochen.
Vielen Dank für das tolle Rezept.
ufer.

Aennica

25.10.2009 09:04 Uhr

Ich hatte leider den Zimt an der Soße vergessen, das werd ich nächstes Mal nachholen. Da bei uns kein Alkohol an die Saucen darf, hab ich statt des Rotweins roten Traubensaft genommen, dadurch wurde es ein bißchen süßlich, war aber ok, ich hatte nur 1/8l genommen. Alles in allem etwas zuviel Flüssigkeit, mir lief fast mein Bräter über, hab den Braten nämlich nach dem Anbraten in der Pfanne in einen Bräter verfrachtet und bei 200 Grad ca. 45 Min. mit Sauce geschmort. Als Beilage hatten wir Bandnudeln und Möhren.
Ich finde, das ist auch für Gäste ein ideales Essen.
LG Aennica

Rösratherin

26.02.2010 19:32 Uhr

Hallo,
ich muß gestehen, das hat meine Geschmacksnerven gekickt! Super tolles Rezept für den doch oftmals langweiligen Putenbraten. Habe das "Sößchen" noch mit Zucker abgerundet, einfach lecker. Vielen Dank für diese tolle Geschmacksüberraschung.
LG Anke

Steffel2

17.11.2010 09:07 Uhr

Also... wir waren hier total begeistert und ich hätte am liebsten den Topf ausgeleckt... Das war einer der besten Braten die ich bisher gegessen habe.
Ich mußte leider Schmalz und Salbei weglassen aber das hat der Sache nicht geschadet. Ein großes Lob an die Köchin...

Übrigens durch den Zimtduft auch ein netter Tip für die Weihnachtstage.

mamdan

25.12.2010 11:46 Uhr

Bei uns gab es den Braten Heilig Abend. Alles in allem einfach zu machen. Nur der Schwarzwälder Schinken ist sehr dominant im Geschmack. Das nächste Mal würde ich es mit Knochenschinken ausprobieren. Habe einen milden Dornfelder genommen. Hat sehr gut gepasst. Die Sauce war einfach superlecker und es war auch reichlich davon da.
Den Braten gabs bestimmt nicht zum letzten Mal.

Hernefrank

19.01.2011 10:58 Uhr

Also eigentlich bin ich im bewerten der Rezepte sehr schreibfaul, aber wenn ich dann ein so göttliches Gericht zubereiten darf dann muss ich meine Begeisterung auch kundtun :-)

Es war geschmacklich einfach Hammer. Das Fleisch war supersaftig und auch die Soße der Knaller. Habe diese noch ein wenig mit Thymian und Rosmarin abgerundet und obwohl ich keinen frischen Salbei bekommen habe, sondern nur der gemahlenen aus der Gewürzdose hatte, hat es fantastisch geschmeckt.

Nochmals Danke dafür und von mir/uns am liebsten 6 Sterne :-)

badegast1

07.02.2012 11:53 Uhr

Hallo,

vielen Dank für das schöne Rezept!!
ich habe ein paar Sachen für uns geändert:
1. Ich habe den Putenbraten 6 x quer eingeschnitten ca. 3cm tief und den Schinken, Salbeiblätter und etwas Knoblauch in die Schlitze gegeben. Dann den kompletten Braten mit Pfeffer und Knoblauch eingerieben und 1 Std in Alufolie eingewickelt im Kühlschrank ziehen lassen.
2. Ich habe den Braten von allen Seiten angebraten (in Butterschmalz)und dann in einem Bräter mit der Sauce (ich habe nur 300ml Rotwein und 400ml Fond verwendet) in den Ofen gegeben. Die Orangen habe ich ausgepreßt und nur den Saft dazu gegeben.
Der Braten war bei 200 Grad 45 Minuten auf der unteren Schiene , Kerntemperatur hatte ich dann von 65 Grad.
3. Die Sauce habe ich passiert und erst dann Cremefraiche zugegeben.

Dazu gab es bei uns Tagliatelle und gebratene Schwarzwurzeln.

Wird es bestimmt öfters geben ;)
Photos folgen

LG
Badegast

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