Weihnachtsmarktbraten

Apfel, Nuss und Mandelkern essen wir mit Kasseler gern

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Zutaten für Portionen

1 kg Kasseler (Nacken) oder einen Kasseler Rollbraten
5 EL Pflanzenöl
2 m.-große Zwiebel(n), klein geschnittene
½ Liter Wein, rot (Glühwein)
100 g Marone(n), gekochte
50 g Mandel(n) (Mandelblättchen)
50 g Rosinen
Apfel (am besten Braeburn)
2 TL Zucker
  Salz und Pfeffer
 n. B. Marmelade (Orange), ca. 1 TL

Zubereitung

Das Kasseler scharf von allen Seiten im heißen Pflanzenöl anbraten. Dann erst die klein geschnittenen Zwiebeln dazugeben. Den Apfel schälen, entkernen und ebenfalls in den Topf geben. Mit der Hälfte des Glühweins ablöschen und die Temperatur auf kleine Stufe stellen.
Jetzt den Braten im geschlossenen Topf schmoren und immer wieder mit dem restlichen Glühwein den Flüssigkeitsverlust ergänzen. Die gekochten Maronen mit einer Gabel zerdrücken und zusammen mit den restlichen Zutaten nach einer halben Stunde in den Topf geben.

Nach einer Stunde duftet das Haus nach Weihnachten und Weihnachtsmarkt und sie können das Fleisch aus dem Sud nehmen. Mit einem Pürierstab den Sud ausgiebig pürieren. Wegen der Maronen braucht man die fertige Sauce nicht mehr zu binden, aber abschmecken sollte man sie. Ein wenig Zucker, Salz und Pfeffer zugeben und - wer es mag - einen Teelöffel Orangenmarmelade mit hinein geben.

Dazu empfehle ich Speck- oder Semmelknödel und Gemüse nach Wunsch. Sehr gut schmeckt auch ein schönes Sauerkraut dazu.
Arbeitszeit: ca. 25 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 04.09.06
Rezept-Statistiken: 22.888 (16)* gelesen
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Verfasser:

Nikoko Tellerwäscher


Mitglied seit 17.10.2005
6 Beiträge (ø0/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

lexipuuh Tellerwäscher sagt:  
12.12.2006 19:13
Super Lecker! Ein klasse Rezept. Dies hat meine Mutter zum Adentsessen gezaubert, wahnsinnig toll. Ein farbelhaftes Geschmackserlebnis und wie meine Mum sagt, relativ einfach zu zu bereiten. Dachte ich könnte meine Familie Weihnachten mit diesem Rezept überraschen, doch meine Mutter hat es wohl vor mit selbst entdeckt. Toll, da läuft mir schon wieder das Wasser im Mund zusammen. Von 10 Gästen ist das Rezept an jedes Paar auf Wunsch weitergegeben worden.

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KnuddelBAERbel Küchenjunge sagt:  
20.10.2008 12:40
Hilfreicher Kommentar:

Vielen Dank für dieses supergeniale Rezept!
Ich habs gestern probegekocht, weil ich am 1. Advent ein adventliches Esssen für 30 Leute zaubern muss, da wirds diesen Braten geben.

Ergänzenderweise sei gesagt, dass ich keinen fertigen Glühwein sondern trockenen Rotwein und 3 Beutel Glühweingewürz verwendet habe, was auch die richtige Entscheidung war. Ich denke, dass die Soße mit Glühwein zu süß geworden wäre, die Süße von Apfel, Maronen und Rosinen reicht völlig aus.
Des Weiteren habe ich noch 2 Würfel klaren Bratensaft in die Soße gerührt, damit sie etwas ""bratensoßiger" schmeckt und etwas weniger nach Kompott ;-)

Dazu serviert habe ich Schupfnudeln und Wirsing, was beides hervorragend gepasst hat.

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Nikoko Tellerwäscher sagt:  
20.10.2008 16:46
Ich bin halt manchmal eine faule Socke - aber nicht immer! Die Idee mit dem trockenen Rotwein und dem Glühweingewürz ist mir auch schon gekommen!
Ich nehme am liebsten einen Cabernet Sauvignon (gibt's bei Aldi für kleines Geld) oder einen Merlot.
Aber das mit dem Wirsing als Gemüse ist ein wirklich genialer Gedanke - Wirsing mag ich sowieso gerne. Wie bereitest du den zu? Hast du eine spezielle Variante?

Liebe Grüße
Nick

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KnuddelBAERbel Küchenjunge sagt:  
20.10.2008 17:49
Ich bin auch oft eine faule Socke, deshalb die Schupfnudeln natürlich aus der Packung ;-)

Den Wirsing habe ich einfach in Streifen geschnitten, in Butter angedünstet, mit etwas Brühe und Creme fraiche abgelöscht und bissfest gegart.
Etwas Salz, Pfeffer, Kümmel und ein Lorbeerblatt hatte ich auch noch drin.

Was den Wein betrifft hatte ich den Glühwein bereits gekauft, wollte aber wegen der Süße vorsichtig sein und hab dann zum Rioja gegriffen.

Eigentlich wollte ich auch noch ein Foto machen, das fiel mir aber erst wieder ein, als es zu spät war :-(

Liebe Grüße,
Bärbel

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KnuddelBAERbel Küchenjunge sagt:  
01.12.2008 15:33
So... der Braten hat den Massentauglichkeitstest bestanden!

40 Leute und alle waren begeistert! :-)
Und auch in dieser Menge kein Problem, sofern der Topf groß genug ist! ;-)

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migaweki Hendlgriller sagt:  
06.11.2009 18:43
Richtig lecker!!!
Ich habe ihn mit Glühwein zubereitet, dafür den Zucker und die Orangenmarmelade weggelassen; war süß genug. Da ich trotzdem Orangenaroma in die Soße haben wollte, habe ich etwas Orangeback zugegeben.
Maronen waren mir gerade viel zu teuer, ich habe daher mit Bratensoße gebunden.
Die Soße ist wirklich lecker, passt bestimmt auch gut zu Geflügel.
Liebe Grüße
migaweki

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Hi-itsme Tellerwäscher sagt:  
28.11.2011 16:57
Hallo,
klingt sehr lecker.
Hat jemand dieses Gericht schon mal im Schnellkochtopf gemacht?
Erfahrungsbericht bzw Tipps wären mir sehr willkommen.

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Hi-itsme Tellerwäscher sagt:  
17.01.2012 11:43
Hallo nochmal,
mangels Antwort habe ich einfach mal selbst eine Versuch gestartet.
Der Braten ist sehr lecker und zart geworden, allerdings duftet es beim Kochen vermutluch erst mal weniger intensiv.
Wir waren vom Ergebnis jedenfalls begeistert.

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Nikoko Tellerwäscher sagt:  
18.01.2012 11:34
Hi Hi-isme

also, ich habe meinen Dampfdrucktopf schon vor Jahren ausgemustert. Irgendwie sind wir, trotz Dampf, nie so richtig warm miteinander geworden :-)

Zurück zu Rezept: Ob es aus dem Verdampfer besser schmeckt, saftiger wird, oder weniger duftet kann ich dir, als Createur de mange (in Abwandlung des blöden Renault Spruches) leider nicht sagen. Meine Erfahrung und der Grund warum ich Dampfdinger nicht mag, ist die, das alles Gekochte hinterher zu weich, zu aromalos und zu sehr zerkocht ist.

Wer's mag?
Schöne Restwoche und liebe Grüße
Nikoko

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Nikoko Tellerwäscher sagt:  
18.01.2012 11:54
Das zuletzt Geschriebene ist meiner guten Laune geschuldet und natürlich ironisch gemeint :-)

Nochmals schöne Grüße in die Runde
Nikoko

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