Lebkuchen
Grundrezept| 750 g | Mehl (Weizen) Type 550 oder 1050 |
| 250 g | Mehl (Roggen) Type 997 oder 1150 |
| 1000 g | Honig, evtl. teilweise durch Zucker ersetzt |
| 40 g | Lebkuchengewürz |
| 10 g | Hirschhornsalz (1% der Mehlmenge) |
| 5 g | Pottasche ( 0,5% der Mehlmenge) |
| etwas | Eiweiß oder |
| Milch |
Zubereitung
Herstellen eines Lagerteigs:
Den Honig auf 80°C erhitzen, nicht höher, da sonst die Aromastoffe zerstört werden. Der Honig wird erhitzt, damit sich die Zuckerkristalle vollständig lösen. Verwendet man zusätzlich noch andere Zuckerarten z.B. Invertzucker oder Zucker (beides abgerechnet vom Honig), auch mit dem Honig erhitzen, wenn man das nicht tut, bekommt der Lebkuchen beim Backen braune Flecken.
Den Honig auf ca. 35°C abkühlen lassen, er darf nicht heißer sein, wenn er mit dem Mehl verknetet wird, da sonst die Stärke verkleistert (ca.60°C) und die Eiweißstoffe kaputt gehen (ca. 40°C).
Den Teig intensiv ca. 5 Min kneten
Mindestens über Nacht, besser 3 Tage bis maximal 4 Monate lagern, damit sich Säuren durch die Milchsäurebakterien bilden, das ergibt Geschmack und Pottasche reagiert nur mit Säure, wenn keine Säure vorhanden ist, bleibt die Pottasche unverändert und das Gebäck schmeckt laugig und man kann es wegschmeißen.
Herstellen des Hauptteiges:
Hirschhornsalz und Pottasche getrennt voneinander (würden sofort reagieren) mit etwas Eiweiß (Eiklar) oder Milch auflösen.
Den Lagerteig beim Kneten mit dem Lebkuchengewürz vermischen und die Lockerungsmittel (Hirschhornsalz und Pottasche) getrennt nacheinander unterkneten.
Aus diesem Teig kann man, Blech-Lebkuchen, St. Galler Biberle, Baseler Leckerli, Spitzkuchen (hab mich nicht verschrieben, die heißen so), Dominosteine, Liegnitzer Bomben oder Printen machen.
Den Honig auf 80°C erhitzen, nicht höher, da sonst die Aromastoffe zerstört werden. Der Honig wird erhitzt, damit sich die Zuckerkristalle vollständig lösen. Verwendet man zusätzlich noch andere Zuckerarten z.B. Invertzucker oder Zucker (beides abgerechnet vom Honig), auch mit dem Honig erhitzen, wenn man das nicht tut, bekommt der Lebkuchen beim Backen braune Flecken.
Den Honig auf ca. 35°C abkühlen lassen, er darf nicht heißer sein, wenn er mit dem Mehl verknetet wird, da sonst die Stärke verkleistert (ca.60°C) und die Eiweißstoffe kaputt gehen (ca. 40°C).
Den Teig intensiv ca. 5 Min kneten
Mindestens über Nacht, besser 3 Tage bis maximal 4 Monate lagern, damit sich Säuren durch die Milchsäurebakterien bilden, das ergibt Geschmack und Pottasche reagiert nur mit Säure, wenn keine Säure vorhanden ist, bleibt die Pottasche unverändert und das Gebäck schmeckt laugig und man kann es wegschmeißen.
Herstellen des Hauptteiges:
Hirschhornsalz und Pottasche getrennt voneinander (würden sofort reagieren) mit etwas Eiweiß (Eiklar) oder Milch auflösen.
Den Lagerteig beim Kneten mit dem Lebkuchengewürz vermischen und die Lockerungsmittel (Hirschhornsalz und Pottasche) getrennt nacheinander unterkneten.
Aus diesem Teig kann man, Blech-Lebkuchen, St. Galler Biberle, Baseler Leckerli, Spitzkuchen (hab mich nicht verschrieben, die heißen so), Dominosteine, Liegnitzer Bomben oder Printen machen.
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Kommentare anderer Nutzer
hilkija
sagt:
sagt: 08.12.2008 10:04
Hallo, nach dem Lagern ist der Teig steinhart. Am besten in kleine Mengen zerkrümeln, im Backofen bei 40-50 Grad anwärmen bis er etwas weicher ist und neu kneten bis er ganz weich und ausrollbar ist ist. Das klappt, unter Umständen gibt es ein bisschen Muskelkater in den Armen am nächsten Tag. Wenn nötig, kann etwas warmes Wasser bei Kneten dazufügt werden.
Gruesse von hilkija
Gruesse von hilkija
mosmatthaeus
sagt:
sagt: 06.03.2009 16:03
Hat alles gut geklapt und war sehr lecker. Ich habe das ganze noch mit Zartbitterschokolade überzogen. Das nächste mal werde ich eventuell noch Schokostückchen in den Teig einarbeiten.
koekemannetje
sagt:
sagt: 19.10.2009 22:45
Das Rezept ist perfekt, so muss Lebkuchen schmecken. Ich habe am liebsten ganz dunkelen Lebkuchen und habe darum 500g Roggenmehl (und dann auch 500g Weizenmehl genommen) und die Hälfte des Honigs durch Rübenkraut ersetzt.
Ich habe zwischendurch allerdings ganz schön geflucht. Fast wäre der ganze Lagerteig auf dem Komposthaufen gelandet, weil ich wirklich 2 Stunden lang gebraucht habe um die Treibmittel in den Teig zu kneten.
Darum meine Frage für dieses Jahr:
Kann man das Hirschhornsalz und die Pottasche nicht schon direkt am Anfang mit unter den Teig kneten? Das wird eigentlich bei allen anderen Rezepten auch gemacht.
Ich habe zwischendurch allerdings ganz schön geflucht. Fast wäre der ganze Lagerteig auf dem Komposthaufen gelandet, weil ich wirklich 2 Stunden lang gebraucht habe um die Treibmittel in den Teig zu kneten.
Darum meine Frage für dieses Jahr:
Kann man das Hirschhornsalz und die Pottasche nicht schon direkt am Anfang mit unter den Teig kneten? Das wird eigentlich bei allen anderen Rezepten auch gemacht.
fakefake
sagt:
sagt: 19.11.2009 00:52
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leider hab` ich nur Krümel und keinen Teig, was hab` ich falsch gemacht?
Aber duften tuts schon mal gut!
Bin für jeden Tip dankbar!
BienchenB
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