Tafelspitzsülze mit Kräutervinaigrette und Kürbiskernöl

ein kleines, feines Essen aus den Resten des Tafelspitz...

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Zutaten für Portionen

400 g Rindfleisch (Tafelspitz), gekocht
80 g Möhre(n)
80 g Lauch
80 g Staudensellerie
80 g Schalotte(n)
600 ml Fleischbrühe, kräftig
3 EL Kapern, Non Pareille, fein gehackt
4 m.-große Gewürzgurke(n), fein gewürfelt
8 Blatt Gelatine
3 EL Essig (guter Weißweinessig), nach Geschmack auch mehr
  Salz und Pfeffer, etwas Zucker
  Für die Vinaigrette:
12 EL Öl, Raps- oder Traubenkernöl
5 EL Essig, (Weißweinessig)
Schalotte(n), gepellt
  Salz und Pfeffer, etwas Zucker
1 kl. Bund Kräuter, gemischt nach Wahl
  Öl, steirisches Kürbiskernöl

Zubereitung

Das Fleisch in knapp zentimetergroße Würfel schneiden. Das Gemüse in 2 mm große Würfel und in kochendem Salzwasser 1-2 Minuten blanchieren, abgießen, abschrecken und auf einem Tuch gut abtrocknen.
Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen, die Brühe erwärmen und die Gelatine darin auflösen. Die Brühe mit Essig und Salz und Pfeffer sehr kräftig abschmecken (die Gelatine schluckt beim Erstarren viel Würze).
In eine 1 ½ l Terrinenform einen halb cm hohen Spiegel gießen. Nach Belieben einige Petersilienblättchen als Dekoration auflegen. Im Kühlschrank erstarren lassen. Die Fleisch- und Gemüsewürfel mit den Kapern und Gurkenwürfeln gut vermischen und in die Form füllen. Etwas festdrücken. Mit der Brühe aufgießen und im Kühlschrank, am besten über Nacht, erstarren lassen.
Zum Anrichten die Form kurz in heißes Wasser stellen und stürzen.

Aus Weißweinessig, Öl, Schalotten, Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und Kräutern nach Wahl eine Vinaigrette herstellen.

Bei einer Vorspeise gibt es dazu ein kleines Salatbukett, über Sülze und Salat kommen ein paar Tropfen steirisches Kürbiskernöl.
Zu einer Mahlzeit wird die Sülze mit Bratkartoffeln und einem großen Salat….und natürlich etwas Kernöl.


Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Ruhezeit: ca. 4 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 23.08.06
Rezept-Statistiken: 22.218 (22)* gelesen
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Verfasser:

UlrikeM  Sternekoch


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8.521 Beiträge (ø2,83/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

astaben Tellerwäscher sagt:  
01.12.2008 15:02
Hallo Ulrike,
bin erst jetzt auf der Suche nach schönen Weihnachtssachen auf Dein Rezept gestoßen. Hört sich superlecker an und ist genau das, was ich gesucht habe. Wird am WE gleich probe"gekocht".
LG Anja

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alexx1975  Hendlgriller sagt:  
22.12.2009 11:42
Hallo ulrike,

Schönes Rezept. Nur hab ich einer Frage dazu.
Wie lange hält sich die Sülze? Würde sie gerne in kleinen Weckgläsern servieren. Brauche sie erst am 1.Feiertag ( also Freitag )

LG Alex

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UlrikeM  Sternekoch sagt:  
22.12.2009 16:04
Hmmm, so ganz genau kann ich das gar nicht sagen. Aber ich denke mal, dass sie mindestens drei Tage frisch schmeckt, sofern sie wirklich gut kalt steht. Vermutlich auch länger.
Wenn du die Sülze in Gläsern servieren willst, könntest du das Fleisch auch abwechseln mit dem Gemüse schichten, sieht bestimmt ganz hübsch aus.

Liebe Grüße Ulrike

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alexx1975  Hendlgriller sagt:  
22.12.2009 16:29
Hi ulrike,

ich habs jetzt gewagt, Tafelspitz ist gekoch und darf noch bis morgen in der Brühe langsam abkühlen.
Bis auf die Gurken werde ich dein Rezept wohl übernehmen ; - )
Dazu solls Meerrettichsößchen und Feldsalat geben.

Von Mittwoch bis Freitag sollte sie "überleben" ( falls ich sie nicht vorher wergprobiere : - ))

Danke Alex

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B-B-Q  Sternekoch sagt:  
21.03.2010 17:15
hi guys

gab's gestern als Vorspeise: vom Geschmack sehr gut, aber von der Konsistenz her...

habe zwar 10 Blatt Gelatine genommen, aber die Sülze war zuwenig fest geworden (24 Std im Kühlschrank) und fing vor dem Servieren leicht an zu zerlaufen...
Veilleicht auch ein wenig zu viel "Masse" genommen und statt Lauch habe ich eine rote Paprika verwendet

c u

Mike

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UlrikeM  Sternekoch sagt:  
25.03.2010 18:28
Hallo Mike,

ich habe es gern, wenn eine Sülze nicht so gummifest ist. Der Geschmack der Brühe leidet auch weniger, wenn man nicht so viel Gelatine nimmt.
Trotzdem wird die Sülze bei mir immer so fest, dass man sie gut schneiden kann. Wichtig ist aber, dass man das Wurzelgemüse nach dem Blanchieren wirklich gut trocken tupft.
Da du zusätzlich noch paprika dazugegeben hast, die ja viel Flüssigkeit enthält, muss du dich das nächste Mal mit der Gelatine rantasten.
Acht Blatt Gelatine gilt wirklich nur für die genaue Menge Gemüse.

Ich wünsche dir für das nächste Mal mehr Glück

Ulrike

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B-B-Q  Sternekoch sagt:  
26.03.2010 09:51
hi Ulrike

es lag wahrscheinlich doch auch daran, dass ich zuviel "hardware" hatte, das Gemüse war trocken und sehr klein geschnitten.... (siehe Foto)

aber wie gesagt, dem Geschmack hat's gar nicht geschadet und sooo schlimm war's ja auch nicht

c u

Mike

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UlrikeM  Sternekoch sagt:  
28.10.2010 18:02
Schönes Bild, Eorann, und gute Idee, die Sülze in Gläsern zu servieren. So macht es auch nichts, wenn die Sülze mal nicht so danz steht.

Liebe Grüße Ulrike

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garten-gerd  Sternekoch sagt:  
27.10.2011 18:53
Hilfreicher Kommentar:

Hallo, Ulrike !

Diese Sülze ist wirklich ein Gaumenschmaus. Ich habe zwar die Kapern weggelassen, weil ich die nicht mag, und statt der Kräuter- eine Meerrettichvinaigrette zubereitet, ansonsten aber alles andere nach Rezept. Da ich gute 700g Tafelspitz zur Verfügung hatte, habe ich alle anderen Zutatenmengen im gleichen Verhältnis erhöht, und es hat genau gepaßt. Die Konsistenz war so, wie sie sein sollte : schnittfähig, aber nicht "gummifest". :-) Zusammen mit den Petersilienblättchen habe ich als Deko noch ein paar Scheiben hartgekochtes Ei eingelegt.
Trotz der erhöhten Menge aller Zutaten ist von deiner Sülze bei nur vier Personen kein einziger Krümel übriggeblieben. Einfach nur lecker !
Fotos zu deinem Rezept sind auch bereits unterwegs.

Vielen Dank dafür und liebe Grüße,

Gerd

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pflaumenmus12 Suppenkoch sagt:  
18.01.2012 18:02
Dieses Rezept ist der Hammer !!!

Vielen Dank.

Habe diesmal Hühnerfleisch genommen .

glg ;-)

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PettyHa  Chefkoch sagt:  
17.04.2012 13:16
Hallo Ulrike,

ein wunderbares Gericht, einfach perfekt! Und eine absolut tolle "Tafelspitz-Resteverwertung"!

Liebe Grüße und Danke
Petra

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