Ausstecherle

ein sehr altes Familienrezept für Kekse
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Zutaten

750 g Mehl
200 g Butter
375 g Zucker
Ei(er)
1 Pck. Backpulver
1 Pck. Vanillinzucker
1/2 TL Zitronenaroma oder der Abrieb einer unbehandelten Zitrone
  Eigelb zum Bestreichen
 etwas Milch oder Kondensmilch
  Schokostreusel, Zuckerstreusel oder Rosinen zum Verzieren
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 1 Std. / Koch-/Backzeit: ca. 10 Min. Ruhezeit: ca. 1 Std. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Butter, Zucker, Vanillinzucker, Eier und Zitronenschalenaroma schaumig rühren.

Auf einem Teigbrett, einem großen flachen Holzbrett, oder auf der Küchenarbeitsplatte einen Kranz aus dem Mehl machen, das Butter-Ei-Gemisch in die Mitte geben und alles zu einem Teig zusammenkneten.

Den Teig vor dem Weiterverarbeiten ca. 1/2 Std. bis 1 Std. kühl stellen. Wenn ich es eilig habe mit dem Weiterverarbeiten, lege ich meinen Teig manchmal auch in Frischhaltefolie eingewickelt kurz ins Gefrierfach.

Den Teig auswellen und mit verschiedenen Förmchen ausstechen.

Bevor man die Ausstecherle in den Backofen schiebt, muss man sie mit Eigelb bestreichen. Wer nicht so viel Eigelb nehmen möchte, weil man dann wieder soviel Eiweiß übrig hat, kann das Eigelb mit Dosenmilch oder normaler Milch verquirlen und damit das Gebäck bestreichen. Macht auch einen schönen Glanz auf die Kekse.

Wer möchte, kann die Ausstecherle nach dem Bestreichen mit dem Eigelb noch mit Rosinen, Schoko- oder Zuckerstreuseln verzieren.

Bei 175 °C Heißluft ca. 10 Minuten backen, bis die Plätzchen leicht hellbraun sind.

Der Teig gibt eine große Menge, ca. 5 - 6 Backbleche. Man kann die Menge aber ja auch halbieren.

Das ist noch ein Rezept von meiner Oma. Die hatte es schon von ihrer Mutter. Wie weit das Rezept zurückgeht wissen wir nicht, aber es ist sozusagen ein Familienerbstück das von Generation zu Generation weitergereicht wurde.
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Von: Rike Dittloff, Länge: 1:41 Minuten, Aufrufe: 137.893

Kommentare anderer Nutzer


crazycat13

02.11.2006 15:28 Uhr

Habe gestern mit meinem zweijährigen Sohn das Rezept ausprobiert und sie sind super geworden! Und schmecken noch dazu absolut lecker! Danke für die Preisgabe der Familientradition ;-)
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Gerkele

03.11.2006 20:49 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Freut mich das Euch die Ausstecherle geschmeckt haben. Ich habe sie heute auch gebacken.

Kleiner Tipp: Ich welle Teig zum Ausstechen - oder auch Mürbteig für Kuchen - immer zwischen zwei Dauerbackfolien aus. Zwischendurch immer wieder mal wenden (dann löst sich der Teig angeblich besser ab). Bevor ich die obere Folie abnehme löse ich sie ab, lege sie wieder lose drauf, drehe das ganze um und ziehe die dann oben liegende Folie ab. Das funktioniert bei Weihnachtsgebäck sogar ohne Mehl. Man hat dadurch viel weniger Sauerei in der Küche und da man mit dem Wellholz ja auf der Folie arbeitet bleibt auch nie was am Wellholz hängen. Die ausgestochenen Teile nehme ich dann mit Hilfe einer Palette weg.

Lieber Gruss,
Gerkele
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Blubb0rfischchen

07.11.2006 08:25 Uhr

Hallo,

haben die Ausstecher auch gebacken und es schmeckt prima. Mein Kleiner hatte viel Spaß dabei. Hab dir ein Bild hochgeladen ;-)

Lg

Jenni
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Gerkele

07.11.2006 21:02 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Jenni,

freut mich dass sie Euch schmecken und danke für das Bild. Habe auch schon ein oder zwei Fotos hochgeladen, bin mal gespannt wann's freigegeben wird.

Das mit dem schaumig rühren müsst Ihr übrigens nicht unbedingt machen. Ich war dieses Jahr ganz faul, weil ich wenig Zeit hatte, und habe alle Zutaten in die Rührschüssel meiner Küchenmaschine gegeben (Zuerst die "festen" Zutaten: Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillezucker, dann Butter, Zitronenschalenaroma und Eier) und mit dem Knethaken gut verkneten lassen. Ist ganz prima geworden und war ruckzuck fertig. Werde ich jetzt immer so machen.

Zum Auskühlen habe ich den Teig in einer geschlossenen Tupperschüssel auf die Terasse gestellt, weil im Kühlschrank kein Platz war. War so gut wie Kühlschrank.
LG, Gerkele
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JilSZ1999

13.11.2006 06:54 Uhr

Ich habe die Plätzchen vorgestern gebacken und nach dem Abkühlen gleich in Dosen gepackt.
Aber irgendwie sind meine hart. Habe mich aber an die Angaben gehalten.
Woran liegt das?
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Eingeschränkte Kommentare

Dieses Rezept hat viele Kommentare. Es werden nur die ersten 5 und die neusten 5 angezeigt.

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Die neusten Kommentare:


jannice74

18.11.2015 20:51 Uhr

Hallo, haben heute die Ausstecherle gebacken. Sie sind toll geworden und schmecken sehr lecker. Wir mögen sie lieber in Natur, also unverziert. Liebe Grüße jannice74

Bild ist unterwegs...
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mampfred2

25.11.2015 15:36 Uhr

Hallo kleiner Trick für schnelleres mürbe werden, falls sie doch mal hart sind.
Einfach ein bis zwei Stücke Apfel grob in Backpapier eben so einwickeln, dass die Plätzchen aussenrum nicht nass werden. Und dann eben mit in die Dose legen. Ein bis zwei Tage drin lassen und wieder raus nehmen.
Grüßle
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nudelmary

25.11.2015 17:57 Uhr

Hallo an alle Plätzchenbäcker,

dieses Rezept kann ich gut weiter empfehlen. Der Teig muss gut gekühlt sein, dann gelingt alles prima. Viel Spaß und danke fürs "alte Familienrezept" - Nudelmary
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Küchenweinchen

14.12.2015 16:26 Uhr

Nach den ganzen tollen Kommentaren hier habe ich heute dieses Rezept mal ausprobiert. Habe mich (seltenerweise) streng an das Rezept gehalten. Zu hart sind die Plätzchen zwar nicht geworden, aber insgesamt finde ich, dass da zu viel Backpulver drin ist (nach einmal abbeißen spürt man das schon auf den Zähnen) und sie schmecken einfach total langweilig, wenn man sich nicht die Mühe macht, die > 6 Bleche noch ewig zu verzieren (Zuckerguss wäre bestimmt eine Lösung für das Geschmacksproblem, ich hatte aber gehofft, dass sie auch ohne Deko schmecken, da mir das bei über 6 Blechen zu viel Aufwand ist...).
Alles in allem also leider eher enttäuschend, schade - zurück zum altbewährten Mürbteig.
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Nike500

17.12.2015 23:03 Uhr

Habe heute das Rezept getestet
Sehr lecker.
Vielen Dank fürs Teilen
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