Flammkuchen ohne Hefeteig

kein schwäbisches Plagiat - und muß nicht immer elsässisch sein

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Zutaten für Portionen

200 g Mehl (Dinkel)
Ei(er)
1 TL Salz
50 ml Mineralwasser
2 EL Öl (Rapsöl)
1 Becher Schmand
1 Becher Crème fraîche
1 Becher Frischkäse mit Kräutern
6 EL Schnittlauch
1 Prise Pfeffer
400 g Speck (Bauchspeck), geräucherter
Schalotte(n) oder mittelgroße Zwiebeln
1 Becher süße Sahne
1 Prise Muskat
  Mehl für das Blech
  Mehl für die Arbeitsfläche

Zubereitung

Backofen auf höchste Stufe vorheizen.

Dinkelmehl, Ei und etwas Salz (Speck enthält auch noch Salz!) in eine Schüssel geben und unter steter Zugabe von Mineralwasser so lange im Mixer durchkneten, bis der Teig fest ist und nicht mehr klumpt.
Wichtig: Teigzutaten aber zuerst ohne Öl verrühren und zu einem wellfähigen Kloß glattkneten.
Zum Schluß erst das Rapsöl beifügen und einarbeiten, anschließend ca. 15 Min. ruhen lassen. Der Teig muss dann von der Konsistenz her auf einer bemehlten Unterlage walzfähig sein.

Für den Belag Schmand, Crème fraiche, Frischkäse, Sahne, Schnittlauch (etwas zum Dekorieren zurückstellen) in einer geeigneten Schüssel miteinander verrühren, so dass es eine streichfähige Masse ergibt. Mit Pfeffer und Muskat abschmecken. Bei Bedarf mit noch etwas Sahne bzw. Milch verdünnen.
Zwiebeln schälen und in feine halbe Ringe schneiden, mageren geräucherten Bauchspeck in Würfel schneiden (oder so kaufen) und alles zum Belegen bereitstellen.

Teig und Belag für zwei Bleche von ca. 30 cm x 40 cm halbieren.

Teig dünn auf bemehlter Unterlage auswellen und dann auf einem bemehlten Blech auslegen. Mit der Schmandmasse dünn bestreichen, Zwiebel und Speckwürfel gleichmäßig darauf verteilen, Speck obenauf ebenfalls. Mit zweitem Blech gleich verfahren.
In den Ofen schieben und ca. 5 - 10 Min – je nach Hitze und gewünschtem Bräunungsgrad – backen.

Mit dem zurückbehaltenen Schnittlauch bestreuen und in handgerechte Schnitte zerteilen. Heiß servieren.
Arbeitszeit: ca. 20 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 17.08.06
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Verfasser:

kumaxx Kartoffelschäler


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8 Beiträge (ø0/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

bross  Sternekoch sagt:  
18.08.2006 19:23
Die Teigherstellung macht mich sehr neugierig! Wie ist der Teig nach dem Backen, vergleichbar mit einem Hefeteig?

Ich werde es am besten mal probieren, Flammkuchen mögen wir nämlich sehr gerne.
Bisher habe ich immer vorher einen Hefeteig gemacht. Die Geh-Zeit des Teiges würde bei der Verwendung dieses Teiges ja fast verschwinden.

LG!
bross

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susa_  Sternekoch sagt:  
20.08.2006 20:22
Ich mache hin und wieder Pizza mit diesen Teigrezept (wobei ich statt Dinkelmehl 2 Teile Weizenmehl und 1 Teil Hartweizengrieß nehme, aber das Prinzip ist das gleiche). Und "gehen" muss dieser Teig auch, ich lasse ihn immer unter einer heiß ausgespülten umgedrehten Tonschüssel mindestens eine halbe Stunde ausquellen; andere schwören auf Ruhen im Kühlschrank Also viel Zeit gewinnen kannst Du mit dieser Art Teig nicht.

Aber: Der Kuchen oder die Pizza schmecken dann pikanter, der Teig ist knuspriger.

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kumaxx Kartoffelschäler sagt:  
20.08.2006 22:41
Hallo bross, hallo susa_,
der Teig muß in d e r Form nicht gehen, da er nur als 'Auflagenträger' dient und nicht groß aufgeht wie der Hefekloß. Das ist ja gerade das Feine. Teig nur als erstes anrühren, dann erst den Belag vorbereiten. So ist alles fast gleichzeitig zur Weiterverarbeitung fertig.
Teig dann nur wirklich dünn ausrollen! Je dünner, desto knuspriger.
Mit etwas Rapsöl als Trennlage zum Belag weicht er auch nicht auf.

Zum Mehl: Sicher läßt sich das Ganze auch mit Weizenmehl machen, dann ist aber der Boden nicht ganz so geschmackvoll.

Bei Verwendung von Hartweizengrieß oder -dunst (1050 und feiner) wird der Teig u.a. auch 'bissfester' und beim Walzen nicht ganz so geschmeidig, quilt dafür aber mehr auf.
Bei diesem ist schon eine 'Gehpause' sinnvoll, wenn man eher einen dickeren Boden möchte (was aber hier von mir nicht gewünscht war).

Bon appetit,
kumaxx

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barczuk123 Tellerwäscher sagt:  
07.09.2006 17:57
Hallo ich habe dieses rezept ausprobiert ist echt lecker.
Nur leider ist der teig für ein Blech und ich hatte die zutaten für 2 bleche. ;-)

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kumaxx Kartoffelschäler sagt:  
07.09.2006 20:16
Hallo barczuk123,
Teig ist wirklich ganz dünn auszurollen!!!
Man muß da fast durchschauen können.
Dient eigentlich nur dazu, zum Fingerdipp geschnitten, daß der Belag nicht runtefällt.
Ist nicht als 'Boden' im weiteren Sinne zu verstehen.
Je dünner, desto knuspriger.
Grüße,
kumaxx

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igelein  Küchenjunge sagt:  
17.09.2009 17:31
Hallo. Sehr lecker.Ich hatte keinen Schmand, habe daher so meine eigene Kreation gemacht. Magerquark, Frischkäse und Sahne zu etwa gleichen Teilen .Außerdem habe ich zum Speck auch noch Schinkenstreifen und Lauch mit angebraten und das auf den Belag getan.Das war sehr gut haben alle gesagt....

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Mifra Kartoffelschäler sagt:  
06.04.2011 14:09
Huhu,
haben das Rezept kürzlich ausprobiert und waren begeistert. Hatten leider keinen Frischkäse da, haben stattdessen Kräuterquark genommen und etwas weniger Sahne. Dazu noch Käse drüber - yummy! Vielen Dank!
Der Boden ist knifflig auszurollen, weil er sehr homogen ist, aber es geht und er muss wirklich ganz dünn ausgerollt werden!
Viele Grüße,
Mifra

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