Met (alte Art)

Honigwein

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Zutaten für Portionen

1 Liter Honig (kaltgeschleuderten Waldhonig)
1 ½ Liter Wasser
Nelke(n)
½  Sternanis
½ TL Mehl
50 g Zucker
1 Tüte/n Hefe
1 Prise Zimt

Zubereitung

Die Tüte Hefe mit handwarmem Wasser und 50-70g Zucker in ein Glas schütten und ca. eine Stunde angären lassen.
Tipp: Ein größeres Glas nehmen weil diese „Hefe-Zuckermischung“ ziemlich doll zu Gären beginnt und viel Schaum entsteht, welcher aber auch ruhig abgeschöpft werden kann.

Währenddessen kann schon das „Honigwasser“ zubereiten in dem man den Honig gleichmäßig mit dem Wasser auf ca. 50 Grad erwärmt.
Tipp: Auf keinen Fall höher als 50 Grad und nicht anbrennen lassen, da sonst die Enzyme im Honig Schaden nehmen und der Met nicht mehr den vollen Geschmack entfalten kann.

Danach mischt man die Gewürze und das Mehl dazu und rührt es gut um.
Tipp: Gewürze nach eigenem Geschmack hinzufügen nur aufpassen bei der Menge, lieber bisschen weniger, denn der Met schmeckt auch ohne viele Gewürze! Das Mehl unterstützt die Gärung.

Dann das „Honigwasser“ auf Zimmertemperatur (20-25 Grad) abkühlen lassen und mit der „Hefe-Zuckermischung“ vermengen.
Tipp: Die „Honigmischung“ darf nicht über 25 Grad warm sein, da sonst die Hefebakterien absterben und dadurch könnte die Gärung gefährdet werden.

Wenn man alles gut verrührt hat, kann man es durch ein Haarsieb oder feinen Filter in die Gärbehälter füllen und gären lassen.
Nach ca. 25 Tagen sollte dann der Gärvorgang abgeschlossen sein und man kann den Met in Flaschen abfüllen.
Arbeitszeit: ca. 20 Min.
Ruhezeit: ca. 1 Std.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 16.08.06
Rezept-Statistiken: 34.084 (41)* gelesen
433 (0)* gespeichert
1.546 (2)* gedruckt
58 (0)* verschickt
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Verfasser:

Kochmuffelchen Kartoffelschäler


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Kommentare anderer Nutzer

estate13 Suppenkoch sagt:  
17.08.2006 12:40
Hallo!

Klingt ja sehr interessant! Allerdings hab ich blöderweise keine Gärbehälter bei mir im Keller stehen, worin kann ich den Wein denn noch gären lassen?

Thx! estate

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Delischa Tellerwäscher sagt:  
26.04.2007 22:20
Hallo!
Du kannst jede handelsüblich Glasflasche nehmen ! Ansonsten bei Hornbach bekommst du alles was du fürs ansetzen brauchst!
Wenn du noch Rezepte und eine ausführliche Anleitung suche schau unter:
www.delischas-klein-hoelle.de.vu

MFG Delischa

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NoDimension Kartoffelschäler sagt:  
18.01.2007 12:24
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anstelle des mehles würde ich auf einen halben geriebenen apfel zurück greifen. ebenfalls würd ich keine backhefe nehmen. sie gibt einen, je nach hefe mehr oder weniger, muffigen geschmack.

würde zu reinzuchthefe aus der apotheke oder dem reformhaus raten. oder im inet bestellen.

nach dem gären sollte man den met von der hefe abziehen die sich auf dem boden abgesetzt hat. dann noch einmal ruhig stehen lassen bis der met ganz klar ist.

was die temperatur bei der zubereitung angeht. das honig-wasser-gemisch sollte kurz vor sich hin köcheln. denn der schaum der sich bildet sind eiweiße aus dem honig der später zu einer ungewollten trübung führen kann

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Pastetenkönig Kaltmamsell sagt:  
14.03.2012 15:29
Hallo,

Bitte Bitte nicht kochen! Das kann die Aromen des Honigs zerstören!



LG Pastetenkönig

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NoDimension Kartoffelschäler sagt:  
20.01.2007 20:07
Hilfreicher Kommentar:

ach ja. die gewürze würde ich in ein kleines stoffsäckchen packen. dann bekommt man sie nach der gärung einfacher wieder raus. wenn sie vor der gärung wieder raus sollen ruhig durch ein sieb. aber das mehl oder besser den apfel dann erst nach dem filtern beimischen. genau so wie den gäransatz. (also die hefe mischung)
denn die trubstoffe aus apfel oder mehl sind ausdrückich erwünscht. sie dienen der hefe als "halt". so sinken sie nicht so schnell auf den boden.

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seidr Tellerwäscher sagt:  
09.02.2007 14:30
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Hallo,
wenn Ihr erlaubt, ein Rat von jemandem, der schon einige 100 Liter Met hergestellt hat:

1. NIE kochen / sieden. Ist in der heutigen Zeit nicht mehr nötig. Das stammt aus einer Zeit, als man noch nicht um die Geheimnisse der Hefegährung wusste! Schnödes Leitungswasser ist suber genug, der Honig heute sowieso.

2. NIE über 40 Grad erhitzen! Der Geschmack ändert sich! Honig im Wasserbad auf 40 Grad bringen, der fließt dan schon sehr, sehr gut.

3. Gährstarter: Literflasche nehmen, naturtrüber Apfelsaft rein, Mehl kann aber muß nicht (Weizenmehl ist Geschmacksneutral!) Reinzuchthefe (Reformhaus) rein und im warmen Zimmer gehen lassen ( Flasche mit Watte verschließen) nach 2 bis 24 Stunden "lebt es" in der Flasche, der Starter ist dann bereit.

4. Keine Temperaturen unter 12 und über 25 Grad!! Keine Temperaturschwankungen von mehr als 5 Grad!

5. Gährung kann durch mangelnde Säure (Zitronensäure zugeben) oder mangelnden Zucker (Gluckose zugeben) stocken. Gegensteuern, Zucker schmeckt man (keine Angst, ist nicht ungesund - nur "hefig")

6. Nach 4 bis 8 Wochen mit einem Schlauch (Aquariumschlauch 5mm, ca 1 € /m) von oben aziehen OHNE den Hefigen Bodensatz (wegschmiss) mit zu nehmen.
Erwährmen auf 40-50 Grad stoppt den Gährvorgang. Nun kann mit Honigzugabe die gewünschte Süße eingestellt werden.

7. Man kann den Met jetzt noch mal nachgähren lassen - das erhöht den Alkoholgehalt (je nach Hefeart und Zuckermenge) auf bis zu 16%. Punkte 4 - 6 wiederholen.

Klären und haltbar machen kann man den Met mit diversen Pülverchen - Reformhaus!

Viele Grüße, den Hohen zum Wohle!

Seidr

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NoDimension Kartoffelschäler sagt:  
26.03.2007 08:53
Was das Kochen des Honig-Wasser-Gemisches angeht muss ich sagen das es bei den vielen Ansätzen die ich bisher gemacht habe Geschmacklich nicht wirklich ins Gewicht viel. Viel entscheidender für den Geschmack ist die Wahl der Hefe. Portwein-Hefe gibt im Ergebnis einen anderen Geschmack als z.B . Burgunder oder Bordeaux.

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Bärin Suppenkoch sagt:  
05.07.2007 19:59
Hallo!

Also Göga hat das Rezept ausprobiert und wir sind begeistert. Wir haben schon mehrere Met-Rezepte getestet und nur der 1. Versuch (Anfängerglück...) ist super geworden. Da war Göga schon etwas demotiviert. Jetzt muß ich dazu sagen, daß wir die Gewürze nicht dazugegeben haben, also ohne Zimt, Nelken und Anis. Der Met ist genau nach oben genannter Anleitung gemacht worden und schmeckt toll, schön voll. Auch wir haben schon mit verschiedenen Hefen hantiert und können nur sagen, daß uns dieses Rezept überzeugt hat, grade eben in seiner Einfachheit. Man kann aus allem eine Wissenschaft machen, aber man muß ja nicht ;)

Gruß von der Bärin!

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Pilgrim Smutje sagt:  
14.06.2008 10:21
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Hallo

Also ich setzte den Gärstarte 3-5 Tage vorher an und schüttel ihn Taglich um die optimale vermehrung de hefen zu garantieren. Es ist ratsam Portweinhefe zu verwenden da man mit ihr einen interessanten Geschmack und auch einen höheren Alkoholgehalt erzeugen kann bis 18%.
Laut Gesetzt ( Ausführungsbestimmungen des Weingesetzes) ist es den Imkern verboten Fruchtsäfte oder Früchte dem Wein hinzu zu fügen aber so lange man es für den Eigengebrauch nutzt passiert sicher nichts.

Das Filotern vor dem Gären finde ich unlogisch, da so viele Hefen aus dem Extrakt genommen werden es bildet sich ja immer ein Absatz. Außerdem muss der geriebene Apfel ja enthalten bleiben, da dieser die Gärprozesse fördert.

LG

Flo

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Eistee Smutje sagt:  
24.05.2009 22:28
Hallo,
ich habe das Rezept getestet, gestern war der Met fertig. Die Kostprobe hat gezeigt, dass es ein voller Erfolg war.
Allerdings habe ich das Rezept etwas abgewandelt, wie hier in einigen Kommentaren geraten wurde: Ich habe Reinzuchthefe (Sorte: Malaga - das nächste Mal werd ich Portwein nehmen) verwendet und statt Mehl einen halben geriebenen Apfel. Das Gemisch habe ich ungefiltert in einen Weinballon gefüllt und gären lassen.
Ich werde auf diese Art und Weise sicher wieder Met herstellen und mit den Gewürzen etwas experimentieren. Vielen Dank für das Rezept!
Liebe Grüße,
Eistee

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Bienenfreund Tellerwäscher sagt:  
09.01.2010 19:05
Die Herstellung von Met kann nach diesem Rezept nicht funktionieren,weil das Verhältnis,Wasser - Honig nicht stimmt.Außerdem ist es verboten,dem Wein,Zucker zuzusetzen
MfG.Bienenfreund

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Schafberg Kartoffelschäler sagt:  
16.05.2010 18:33
Was kann ich tun, wenn ich keinen Gärbehälter bekomme und auch keinen Gäraufsatz (weil verboten)?

Könnte ich das ganze in einem fest verschließbaren Eimar gären und in den Deckel ein kleines Loch stechen und auf das Loch wiederum ein Tuch legen, damit kein Dreck rein kann?

Vor Gärfliegen muss ich zumindest in meinen Breitengraten keine Angst haben, die gibt es hier nicht.

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tschavenga Kaltmamsell sagt:  
03.02.2011 10:07
hallo,

geschmacklich ist der met mit den gewürzen perfekt in der kalten jahreszeit!
leider hat das gären bei uns dieses mal nicht ganz funktioniert (aber da lag der fehler bei uns und nicht am rezept).

tolle beschreibung übrigens!

grüße
tschavenga

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