Gebackenes Blut

Schwaaß, deftige Spezialität aus Oberfranken

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Zutaten für Portionen

500 ml Blut (Schwein)
250 ml Milch
125 ml Fleischbrühe
150 g Speck (Rückenspeck), geräuchert
300 g Zwiebel(n), gewürfelt
Kartoffel(n), gekocht und gerieben
Brötchen, altbackene
½ TL Salz
½ TL Pfeffer
4 TL Majoran, getrocknet
1 Msp. Piment
1 TL Speisewürze, instant, oder 1 aufgelöster Brühwürfel
  Fett zum Braten

Zubereitung

Speck würfeln und in einer Pfanne auslassen, die Zwiebeln darin anrösten. Brötchen in Würfel schneiden und im Bratfett goldbraun werden lassen. Alles nun mit den restlichen Zutaten mischen, würzen und in einer Auflaufform im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 40 - 45 Min. backen. Obendrauf soll es eine schöne Kruste haben.

Als Beilage gibt es traditionell Sauerkraut und Salzkartoffeln.
Arbeitszeit: ca. 20 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 15.08.06
Rezept-Statistiken: 14.504 (43)* gelesen
39 (0)* gespeichert
553 (1)* gedruckt
10 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

aschpazi Suppenkoch


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Kommentare anderer Nutzer

zeynep75 Tellerwäscher sagt:  
24.09.2010 23:44
was ist denn dass für ein rezept? speziell für vampire oder was? igitt!

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gummilöhrchen Suppenkoch sagt:  
25.09.2010 09:52
Hilfreiche Antwort:

Du musstes ja nicht essen wenn du nicht magst. Aber das ist noch lange kein Grund hier so einen " saublöden" Kommentar abzugeben.
Es gibt halt regionale Spezialitäten und es ist schön, wenn es Leute gibt die das hier reinstellen auch wenn es nicht jeder essen würde !!!

Grüße aus Mittelfranken( bei Oberfranken!!!)
Anke

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Marie38 Chefkoch sagt:  
25.09.2010 17:08
Wenn man schon ein Tier tötet, dann sollte man auch alle Teile Essen. Auch das Blut. Und die Igitt-Innereien. Und Wurst ist im Igitt-DArm.

LG, MArie

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Pluemo Tellerwäscher sagt:  
26.09.2010 20:49
*lol* selten so gelacht :-) Einfach witzig was man alles aus und mit Igitt machen kann.... *lol*

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Gi_gi Suppenkoch sagt:  
28.09.2010 13:31
@zeynep75: schon mal Blutwurst gegessen? Ist auch nix anderes...

Und Leute, die schlechte Bewertungen ohne erklärenden Kommentar abgeben, kann ich schon gar nicht haben :(

LG, Gina

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aschpazi Suppenkoch sagt:  
01.10.2010 14:47
Hilfreicher Kommentar:

@zeynep75
@ Pluemo

Dies ist ein altes, traditionelles und sehr wohlschmeckendes Rezept aus einer Zeit, in der es kein "igitt" gab und notgedrungen alle Teile eines Schlachttieres verwertet wurden.

Seid froh, dass ihr solche Zeiten nicht erleben musstet!

P.S.:Rezepte abfällig zu kommentieren, ohne sie probiert zu haben zeugt weder von Intelligenz noch von Urteilsfähigkeit

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Pluemo Tellerwäscher sagt:  
03.10.2010 13:13
:-) Mein Kommentar war eher auf den Vor-Kommentar von marie mit "Igitt+Zusatz" bezogen und wie man jemanden auf die Schippe nehmen kann und es "noch nett" formuliert, dass jemand so einen Kommentar abgibt.

NICHT auf das Rezept.

@aschpazi: Ich denke, Dein Kommentar rührt dann wohl aus dem Missverständnis her. Nur ein kleiner Denkansatz: Genauso wenig wie man ein unprobiertes Rezept mit blöden Kommentaren versehen sollte, sollte man weder über den Lebensstandard noch über den Intelligenzstatus eines Fremden urteilen. Sonst ist man vielleicht schnell auf dem Level, was man wohl dem anderen zugedacht hat. Und das ist wohl nicht im Sinn des Schreibers.

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aschpazi Suppenkoch sagt:  
04.10.2010 17:25
@ Pluemo
Wenn du nicht das Rezept als solches gemeint hast, war dein Kommentar aber ziemlich seltsam formuliert. Aber egal, tut mir Leid wenn ich dir Unrecht getan habe!
(Deinen "Lebensstandard" habe ich allerdings sicher nicht beurteilt!?!)

Bezüglich zeynep75 nehme ich nichts zurück :-(

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Pluemo Tellerwäscher sagt:  
04.10.2010 20:16
Nun da magst Du auch wieder Recht haben, dass es komisch formuliert war, für mich wars in dem Moment runtergelesen sinnvoll. Nun so entstehen die Missverständnisse per Email...

Mit Lebensstandard-Beurteilung meinte ich, dass Du schreibst, dass man froh sein kann solche Zeiten nicht miterlebt zu haben.... denn Du kannst nicht wissen, wie man lebt. Glaube auch, dass Du wohl kaum nach dem Alter der Schreiber geschaut hast (kann man das bei Chefkoch überhaupt) - ich könnte ja auch knapp 90 sein oder älter... gibt ja jungebliebene. Das meinte ich. :-))

Außerdem isst man solch ungewöhnliche Sachen ja auch heute noch, wie dieses Rezept und 1000 anderer mit Blut(-z.B. wurst) zeigt. Weil sie (vermutlich) schmecken.

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irrlicht666 Tellerwäscher sagt:  
22.12.2010 15:42
Also ich find das Rezept lecker, werde es jetzt gleich ausprobieren, hab 2 Liter frisches Blut da. *g*
Das nennt man glaube auch "tote Oma" - nicht wahr?

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aschpazi Suppenkoch sagt:  
25.12.2010 13:44
Nein, Tote Oma ist eine regionale Bezeichnung für ein Gericht mit frischen Leber- oder Blutwürsten, die aus der Wursthaut heraus auf den Teller gedrückt werden und eine breiige Konsistenz haben.

Aber hoffentlich sagst du uns später, ob es geschmeckt hat!

LG
aschpazi

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irrlicht Tellerwäscher sagt:  
29.12.2010 00:44
Okay, tote Oma heißt es also doch nicht. es war sehr lecker, ist recht gut gelungen... hab aber die doppelte menge gemacht und hätte es demnach länger im ofen lassen müssen. ich dachte es ist ganz schön viel majoran, aber genau das macht das gericht so lecker.
stimmt es das der magen soviel blut garnicht vertägt - auch wenns gebackenes, sprich denaturiertes blut ist??

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aschpazi Suppenkoch sagt:  
31.03.2011 16:41
Das gehört in die Rubrik "Ammenmärchen"!
Welcher Blutbestandteil sollte den Magen überlasten? Es besteht hauptsächlich aus Eiweißstoffen, und die nimmst du mit einem Steak genauso zu dir.

LG
aschpazi

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willi_wiesel Küchenjunge sagt:  
29.03.2011 19:11
Ich (Oberfranke) kenne das Gericht von meiner Oma und sie hat mir dann auch beigebracht, wie man es zubereitet. Schmeckt fantastisch.

Werde das Rezept von meiner Oma demnächst mal einstellen.

Das Blut bestellt man am besten vorher beim Metzger, der es dann am Tag der Schlachtung frisch abfüllt.

Und zum Thema "Igitt": Blutwürste isst man ja auch und die Zutaten unterscheiden sich hier nicht allzusehr. Was vielleicht etwas Überwindung kostet, dass ist das Abschmecken des flüssigen Bluts, bevor es gebacken wird. Ein erfahrener Koch kann das jedoch auch nach Gefühl würzen.

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Ramphis Tellerwäscher sagt:  
02.05.2011 14:52
Ich stamme aus der Hofer Gegend; in dieser Gegend wird das Rezept:
Gebackenes Blut als "Schwaaß" genannt.
Es schmeckt fantastisch; man muss allerdings beachten, dass das Blut im Rohr richtig geronnen ist; als Prüfung kann mit einem Holzstäbchen, was man zum Schaschlik verwendet, anwenden indem man hineinsticht; wenn noch flüssiges Blut dranhängt, muss das Gericht noch im Rohr backen.
Dazu Sauerkraut und Salzkartoffeln gereicht.

Übrigens, wenn auf den Dörfern, meist bäuerlich, Enten geschlachtet worden sind, hat man das Blut aufgefangen und daraus das Gericht gekocht; Entenblut ist feiner als Schweineblut... das mal so nebenbei.

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Fhebral Tellerwäscher sagt:  
29.11.2011 22:48
Hallo =)


Eigentlich war ich auf der Suche nach Blutwurst - wie man sie von anfang an selbst macht.

Ich werde Kaninchenblut benutzen, da ich Kaninchenzüchterin bin und daher "direkt an der Quelle" -habe demnächst wieder Schlachttag und möchte das Blut nicht wie sonst immer verwerfen, sondern mal sehen, ob sich daraus auch was Gutes machen lässt.

Das hier klingt doch ganz interessant, ich werde es wahrscheinlich ausprobieren - hab mir das Rezept eben ausgedruckt =)

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grottenolm1972 Tellerwäscher sagt:  
04.03.2012 12:04
klingt doch super das rezept, ich mag es auch wenn nicht allzuviel beim schlachten weggeworfen wird,weil man doch fast alles verwerten kann.
ich hab auch aus resten schon brotsuppe gekocht,und die war lecker,
werd mal meinen metzger des vertrauens fragen und dann das rezept nachkochen. danke schon mal dafür, aschpatzi.;-)

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