Rotkohl, frisch zubereitet

Rotkraut, Blaukraut, Blaukohl
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Zutaten

1 Kopf Rotkohl, gehobelter
150 g Gänseschmalz mit Grieben, möglichst selbst gemacht
2 Gläser Rotwein
1 Schuss Essig
2 EL Balsamico
5 EL Balsamico (Crema di Balsamico - siehe Hinweis unten)
Nelke(n)
Wacholderbeere(n)
Piment - Körner
Lorbeerblätter
1 TL Essig - Essenz
4 EL Johannisbeergelee
Orange(n), die abgeriebene Schale davon (oder entsprechende Menge Aroma)
 etwas Pfeffer
1 EL Salz
Zwiebel(n), gehackte
3 Zehe/n Knoblauch, gehackte
3 TL Zucker
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 25 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 40 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

In einem großen Topf das Gänseschmalz auslassen und darin die gehackte Zwiebel kurz anschwitzen. Den gehobelten Rotkohl dazugeben und gut mit anschwitzen. Mit Rotwein ablöschen und alle anderen Zutaten dazugeben (Salz, Essig und Zucker aber erst in geringeren Mengen!). Gut rühren und im geschlossenen Topf ca. 30 - 40 Min. schmoren lassen. Aufpassen, dass es nicht anbrennt! Ab und zu umrühren. Gegen Ende der Garzeit erneut mit Essig, Zucker und Salz abschmecken.

Schmeckt besonders, wenn es die Nacht durchziehen kann und am nächsten Tag aufgewärmt wird.

Hinweis: Um "Crema di Balsamico" zu erhalten, muss man dafür die doppelte Menge normalen roten Balsamico auf dem Herd einreduzieren.

Kommentare anderer Nutzer


diechefköche

25.10.2006 10:25 Uhr

sehr lecker,
die essigessenz gibt dem ganzen wirklich noch die nötige abrundung.
würde gut zu gans passen,
bin aber veggie. hab pilze und klöße dazu gemacht.
schmeckt auch ohne gans ganz gut!
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Sivi

11.11.2006 19:52 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Heute hab ich dieses feine Blaukraut für mein morgiges Martinsganserl vorgekocht. Allerdings hatte ich kein Essigessenz und habs daher weggelassen. Mit Schmalz hab ich etwas gespart und im ganzen nur 1/3 der Menge genommen, ich wollte das Blaukraut nicht zu mächtig haben zu der fetten Gans. Nur einen kleinen Verbesserungsvorschlag habe ich: mir persönlich war die Schale einer ganzen Orange etwas zu dominant im Geschmack, die Hälfte würde mir reichen. Allerdings ist das der Clou an dem Ganzen, es gibt ein herrliches Aroma ab. Ansonsten ist das ein wirklich schmackhaftes, klassisches Blaukrautrezept. Prädikat: sehr lecker, wird jetzt immer so gemacht! LG, Sivi
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UlrikeM

13.11.2006 18:11 Uhr

Hallo Utee,

ich kann mich Sivi nur anschließen sowohl im Lob wie in der Kritik. Etwas weniger Schmalz macht das Rotkraut nicht wéniger geschmackig. Und obwohl ich die Orangenschale nur abgeschält und nicht gerieben hatte, war mir die Orangennote doch etwas zu stark.
In meinem Haushalt verwende ich Essigessenz nur zum Entfernen von Kalk. Warum ist der für dich wichtig im Rezept? Und dann noch eine letzte Frage: Wie groß ist denn ein Rotkohl bei dir? Meiner wog etwa drei Pfund.
Schluss mit dem Gemecker..lach... dein Kraut hat Frl. Jensen sehr gut gestanden, das koch ich bestimmt wieder.

Lieben Gruß Ulrike
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Utee

13.11.2006 19:14 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Stimmt, es war etwas viel Schmalz und weniger ist auch ok. Wenn dir eine ganze Orangenschale zu viel ist, dann nimm halt eine halbe. Essigessenz verwende ich normalerweise überhaupt nicht zum Kochen, nur war der Kohl riesig groß und ich bekam anders nicht genügend Säure rein, ohne zu viel Flüssigkeit. Bei kleineren Köpfen magst du die Essigessenz lieber weglassen.

Auch wir fanden den Orangengeschmack im Original etwas dominant, allerdings haben wir gerade an diesem Wochenende die eingefrorenen Reste dieses Rotkohls gegessen und da hatten sich die Aromen inzwischen optimal vermischt. Die Farbe ist und bleibt sehr dunkel, aber das mögen wir.

LG Utee
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gritpurzel

27.01.2007 17:54 Uhr

Sehr lecker! War mein erster selbst gekochter Rotkohl, und dank der super Anleitung kein Problem! Hab aber nur 60 g Butterschmalz genommen, und es war echt super!

Danke für das super leckere Rezept!!!!

LG gritpurzel
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Eingeschränkte Kommentare

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Die neusten Kommentare:


schnucki25

29.12.2014 16:57 Uhr

sehr lecker,Danke für das Rezept....Bilder sind unterwegs.
lg
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Juulee

09.01.2015 16:18 Uhr

Ein ganz tolles Rotkraut! Wunderbar aromatisch und fein im Geschmack. Habs genau nach Rezept gekocht und es es ist prima geworden. Wir haben Kartoffelpüree und Bratwurstgulasch dazu gegessen.
Ein Foto kommt.
LG Jule
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regnifarg

21.02.2015 21:08 Uhr

Heute habe ich Rotkraut zum dritten Mal nach diesem Rezept gemacht. Dieses Mal habe ich die Menge an Orangenschale halbiert und den Zucker weggelassen. So hat es unseren Geschmack perfekt getroffen.
Grüße
Regnifarg
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Utee

16.09.2015 20:26 Uhr

Ich habe mir inzwischen angewöhnt, diesen Rotkohl mit sehr großen Köpfen ein- bis zweimal im Jahr zu kochen. Mit etwas weniger Fett inzwischen. Ein- bis zweimal davon essen und die umfangreichen Reste dann in Weckgläsern einkochen und du hast das ganze Jahr davon!
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trüffelchen23

11.11.2015 10:29 Uhr

Vielen Dank für das Rezept. Ich habe schon einige Rotkohlrezepte ausprobiert, dieses hier war eines der besten.

Rotwein und geriebene Orange hatte ich leider nicht, so habe ich statt 2 Gläser Rotwein, je 1 Glas Portwein und 1 Glas frisch gepressten Orangensaft genommen, dazu noch den Abrieb einer unbehandelten Zitrone.

Lediglich die Kochzeit habe ich etwas verlängert, da nach den angegeben 40 Minuten der Rotkohl noch sehr bißfest war, was aber wahrscheinlich daran lag, das ich ihn nicht gehobelt habe, sondern mit dem Messer geschnitten.
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Utee

11.11.2015 14:15 Uhr

Es freut mich, dass es euch geschmeckt hat. Allerdings ist der Geschmack mit Orangensaft statt -schale doch etwas anders. Portwein passt auch sehr gut! Und Zitronenabrieb ist jedenfalls ähnlich.
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