Piroggen

original lettisch (Rezept von meiner Oma)

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Zutaten für Portionen

250 g Speck, gewürfelt
Zwiebel(n)
500 g Mehl
30 g Fett (Schwein)
1 Pck. Hefe (Trockenhefe)
275 ml Wasser, warmes
2 EL Zucker
1 TL Salz
Ei(er), verquirltes, zum Bestreichen (alternativ Milch)

Zubereitung

Zwiebel schälen, in Würfel schneiden und zusammen mit Speck in einer Pfanne anbraten.

Mehl in eine große Schüssel geben und das Schweinefett gut einarbeiten. Hefe darunter mischen.
Wasser, Zucker und Salz vermischen. Nach und nach zum Teig geben und so lange unterkneten, bis sich der Teig leicht von den Händen löst. Schüssel abdecken und ca. eine halbe Stunde an einen warmen Ort zum Gehen stellen (bis sich der Teig verdoppelt hat).
Dann eine handvoll Teig herausnehmen und zu einer Rolle formen. Diese in kleine Teile schneiden. Jedes Teil zu einem Rechteck platt drücken und ungefähr einen Teelöffel der Speck-Zwiebel-Mischung darauf geben. Teigstücke einrollen, die Enden zusammendrücken und auf ein gefettetes Backblech legen. Erneut kurz an einem warmen Ort gehen lassen. Mit Ei oder Milch bestreichen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180°C - 200°C goldbraun backen.
Arbeitszeit: ca. 45 Min.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 14.08.06
Rezept-Statistiken: 57.957 (736)* gelesen
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Verfasser:

nuss-schneckal Tellerwäscher


Mitglied seit 11.11.2004
0 Beiträge (ø0/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

Keks Hendlgriller sagt:  
15.08.2006 13:16
Hallo nuss-schneckal,

genauso kenne ich die Piroggen auch!!!

Meine Oma hat allerdings frische Hefe genommen und den Teig immer mit einer Tasse halbmondförmig ausgestochen.


LG
Keks


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bluemoon11 Hendlgriller sagt:  
26.10.2007 17:19
Hallo,

ich habe mal mein Rezept (stammt von meiner baltischen Oma) mit diesem hier verglichen und habe festgestellt, dass bei meinem die doppelte Menge an Speck und 3 (!) Zwiebeln verwendet werden!

Außerdem habe ich grade eben Piroggen gebacken, und die Füllung mühelos untergebracht - es kann eigentlich nur daran liegen, dass bei mir der Teig dünner ausgerollt wird.

Zum Formen der Piroggen nehme ich seit einiger Zeit so einen WanTan-Taschen - Former (ich weiß nicht, wie das Gerät genau heißt), mit dem man runde Teichstücke ausstechen kann, die man dann hineinlegt, die Fülle drauf häuft und dann zusammenklappt. Geht prima!

LG
bluemoon

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AmalieStruve Tellerwäscher sagt:  
06.01.2008 22:01
Ich habe das gerade gefunden, nachdem ich heute abend frei Schnauze versucht habe, etwas ähnliches wie die Speckpiroggen meiner Oma zu backen, bloss halt mit Frühlingszwiebeln und Schafskäse, die ich gerade überzählig hatte, mussten weg wegen Ferien zu Ende und so.
In etwa scheint mir das Rezept auch unprobiert hinzuhauen, aus unerfindlichen Gründen habe ich für den Hefeteig auch Speck ausgelassen, statt wie ansonsten von mir favorisierte Pflanzenöle. Wohl weil wir noch ziemlich viel rumänischen Speck, der hat so gut wie null Fleisch, im Kühlschrank hatten. Und weil ich mir dachte, dass das alte, ursprüngliche Rezept bestimmt mit dem ausgelassenen Fett von dem Speck zubereitet wurde.
Ich liebe es ja, so alte Omarezepte zu aktualisieren und zu entfetten.

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a-garfield Tellerwäscher sagt:  
10.03.2009 19:27
Hallo nuss-schneckal!

So kenne ich die Piroggen auch! Nur das bei uns die Speck-Zwiebel-Mischung noch mit Pfeffer, Salz und Ungarischem Paprikapulver gewürzt wird!
Die schmecken einmalig und wir essen sie unserer Mutter fast schon weg wenn sie frisch aus dem Ofen kommen!

Lg a-garfield

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Filoubaby Tellerwäscher sagt:  
06.11.2009 16:39
Also dieser Teig ist der total perfekte Piroggenteig! Mein Kompliment!
Ich bin total begeistert. Allerdings hatte ich nur noch knapp 20 gr. (18) frische Hefe. Deswegen habe ich
350 Mehl, 190 Wasser,meinen Rest Hefe, 1 1/2 gestr. TL Zucker, 1guter TL Salt, trotzdem aber 30 gr. Schmalz genommen. Besser geht es wirklich nicht. Ich habe die Piroggen mit Hack, Zwiebel, Knobi, Chinakohl, sehr pikant gewürzt m. Sambal Olek, Pfeffer, Salz, Vegeta und ein kleines bisschen Majoran gefüllt. Aber das ist ja Geschmacksache.
Ich werde demnächst auch mal versuchen diesen Teig auszurollen für ein Blech mit Belag (z.B. Zwiebelkuchen). Mal schaun ob das funktioniert. ;-)

Liebe Grüße
Filoubaby

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wolfgang409 Tellerwäscher sagt:  
24.09.2010 04:45
Hilfreicher Kommentar:

Hallo,
meine Oma stammte aus Lettland/Riga.
Sie hat statt Speck, Räucherbauch genommen mit ein wenig Zwiebeln.
Ich nehme den gleichen Hefeteig. Dazu aber Hackfleisch halb Schwein/ halb Rind. Dazu auch angedünstete Zwiebeln.
Lege die Mett-Masse mit den eingearbeiteten angedünsteten Zwiebeln
in den Hefeteig und verschließe ihn. Forme mit einer Tasse. Verschließe den Teig mit einer Gabel. Dann mit einer Masse (geschlagenes Ei) bestreichen.
Backe etwa eine halbe Stunde bei der gleichen Temperatur, bis der Hefeteig leicht braun wird.
Schmeckt gerade im Herbst und Winter nachmittags oder Abends bei einer Tasse Tee oder einem Glas Bier sehr gut!


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wolfgang409 Tellerwäscher sagt:  
24.09.2010 04:48
Habe noch vergessen zu erwähnen, das ich die Mett-Masse natürlich mit Salz und Pfeffer abschmecke. Lieber mehr würzen, da durch den Backprozess mehr Würze benötigt wird.
Ist für mich immer wieder ein sehr gutes Essen, auch mal zwischendurch!

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31.12.2011 17:17
Genauso kenne ich die auch (allerdings wie keks in halbrund). Gegessen wurden die immer warm (im Zweifel kurz in der Pfanne angewärmt).
Bei einer Hälfte meiner Familie wurden noch Rosinen eingearbeitet (was auf Familienfeiern immer zu großen Debatten führte ;o)


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