Esquesidos

vergessene portugiesische Kekse, ergibt 20 Stück

Zutaten für Portionen

250 g Zucker
Ei(er), Gr. M
250 g Mehl

Zubereitung

Die Eier in einer kleinen Schüssel aufschlagen, dann alle zusammen zum Zucker geben und alles gut vermischen. Zucker und Eier schlagen bis es eine dick-schaumige Masse wird und sich der Zucker komplett gelöst hat.
Das geht am besten in einer Schüssel mit rundem Boden mit einem großen Schneebesen. Gut ist es, wenn man jemanden zum Ablösen hat – der Arm wird nach einer Weile doch lahm.
Das Mehl darüber sieben und gründlich unter heben, die Masse nicht mehr schlagen!

Ein Blech mit Backpapier auslegen und mit Hilfe eines Suppenlöffels Kekse darauf formen. Einen Löffel voll mit Teig auf das Blech klecksen, dann mit dem Löffel den Teig rund verteilen ca. handtellergroß. Die Kekse gehen zwar nur minimal auf, sollten dennoch nicht zu dicht liegen, pro normales Blech ca. 6 Stück. Im vorgeheizten Ofen
bei 180 Grad ca. 15 Minuten backen. Die Kekse sollen nur am Rand ganz leicht goldbraun werden.
Wenn sie aus dem Ofen kommen, sind sie noch weich und müssen normalerweise auf dem Blech auskühlen. Ich ziehe einfach das Backpapier mit den Keksen vom Blech und belege es gleich wieder neu.
Wenn die Esquesidos etwas abgekühlt sind, kann man sie vom Backpapier abziehen und auf einem Gitter in Ruhe auskühlen lassen.

Das werden ca. 20 Stück

Eine elektrische Rührhilfe wird von meiner Oma und meiner Mutter für diese Kekse strikt abgelehnt, sie sagen beide, dass von Hand geschlagen werden muss, sonst werden sie angeblich nichts. Ich habe mich, als braves Kind, an diese Anweisung bisher immer gehalten und es nicht bereut.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 08.08.06
Rezept-Statistiken: 6.587 (10)* gelesen
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* nur in diesem Monat
Verfasser:

lisboetta  Smutje


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Kommentare anderer Nutzer

Capsicum Kartoffelschäler sagt:  
25.10.2006 20:44
Vergessen, glaub ich sofort. Es ist ja von der Zusammensetzung her wie ein sehr süßer Nudelteig. Doch solche ehemaligen Dinge sind manchmal wahre Schätzchen. Cap

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camomile Tellerwäscher sagt:  
21.12.2008 00:35
Hallo zusammen,

wir haben auch Familienrezepte, in diesem Fall Makronen, wo mein lieber Vater schon als Kind den Eischnee und Zucker per Hand für seine Mutter schlagen musste. Mittlerweile tu ich das nun, denn sonst wird der Teig zäh weil durch die elektrischen Rührer auch auf langsamster Stufe zu wenig Luft in die Sache kommt. ... auch wenns lange dauert...kein Risiko eingehen!!

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