Prekmurska Gibanica

ein slowenischer Kuchen mit vier verschiedenen Füllungen

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Zutaten für Portionen

1 Pck. Strudelblätter
250 g Quark (Magerstufe)
100 g Puderzucker
Ei(er)
50 g Butter
Äpfel
1 Prise Zimt
3 EL Zucker
2 EL Rum
2 EL Paniermehl
200 ml Milch
200 g Haselnüsse, gerieben
100 g Rohrzucker (ersatzweise Kristallzucker)
1 Prise Zimt
1 EL Honig
200 ml Milch
200 g Mohn (Graumohn, gerieben)
100 g Zucker
1 Prise Zimt
1 EL Honig
100 ml saure Sahne
Ei(er)
3 EL Öl, geschmacksneutral
  Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung

Strudelteig aus der Packung nehmen.

Quarkfülle: Butter mit Ei und Zucker verrühren, Quark dazumischen.

Apfelfülle: Äpfel schälen und grob reiben, mit Zimt, Zucker und Rum vermischen.

Nussfülle: Milch mit Zucker und Honig aufkochen, Nüsse einrühren. Beiseite stellen und abkühlen lassen.

Mohnfülle: Milch mit Zucker und Honig aufkochen lassen, Mohn beifügen, einrühren, beiseite stellen und abkühlen lassen.

Eine Auflaufform, möglichst rechteckig, einfetten. Ein Blatt Strudelteig etwa in Größe der Auflaufform zuschneiden und hineinlegen. Darauf kommt ungefähr die Hälfte der ersten Fülle (nach Belieben, sinnvoll ist Mohn oder Nuss, da etwas fester). Eier und saure Sahne vermischen und zwei Esslöffel über die Fülle verteilen. Darauf kommt wieder ein Blatt Strudelteig in Größe der Auflaufform, das dann mit etwas Öl bestrichen wird. Abwechselnd mit allen Füllen so verfahren. Insgesamt hat man also acht Schichten, darauf kommt als Abschluss ein Strudelteigblatt, das wiederum mit Öl bestrichen wird.
Bei 180 Grad Heißluft ca. 45 min backen, bis die Oberfläche goldbraun ist.
Mit einem scharfen Messer in Stücke schneiden und mit Puderzucker bestreut servieren.

Im Original wird der Kuchen direkt aus dem Ofen warm serviert. Mir persönlich schmeckt er besser, wenn er einen Tag durchziehen kann und dann kalt serviert wird, dann lässt er sich auch besser schneiden.
Arbeitszeit: ca. 45 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 05.08.06
Rezept-Statistiken: 22.877 (31)* gelesen
218 (0)* gespeichert
955 (2)* gedruckt
22 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

Grazbuerste Tellerwäscher


Mitglied seit 19.08.2005
13 Beiträge (ø0,01/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

joshidrache Tellerwäscher sagt:  
16.01.2007 11:08
Das klingt zwar nach vielen Schüsseln zum Abwaschen (4 Füllungen!), aber sobald ich meine neue Spülmaschine habe, probiere ich das Rezept aus! Klingt wirklich super.
Strudelblätter sind Blätterteig, oder? Oder geht auch der türkische Yufka?

LG,
joshi.

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Grazbuerste Tellerwäscher sagt:  
24.01.2007 17:47
Hallo joshi,
Strudelteig ist nicht dasselbe wie Blätterteig, sondern in der Tat am ehesten mit Yufka zu vergleichen, also papierdünn.
In Ö gibt es ihn als Strudelteig bzw. als "gezogener Strudelteig" zu kaufen, vielleicht meldet sich noch jemand, der weiß, wie er in deutschen Supermarktregalen heißt :)

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schasti Chefkoch-Moderator Sternekoch sagt:  
31.01.2007 11:42
Hallo,

auch hier in Bayern gibt es im Kühlregal fertigen Strudelteig (und er heißt auch so).

Liebe Grüße,
Schasti

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Anonyma Küchenjunge sagt:  
21.11.2009 20:33
ist beim gibanica nicht unten ein mürbteig? bin eh froh, wenn ich mir den ersparen kann, aber "original" wäre er so, oder?

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schnichla Smutje sagt:  
10.11.2011 14:31
Hallo,

Danke für diese Rezeptanregung! Ich habe mich mal an diesen Superstrudel gewagt und bin begeistert. Sehr lecker!

Ich habe jedoch eine Mischung aus Deinem Rezept und dem Originalrezept gemacht. Letzteres habe ich bei der EU gefunden; die Prekmurska Gibanica wurde als "garantiert traditionellen Spezialität" eingetragen.

Hier der Link (Amtsblatt Nr. C 138 vom 18/06/2009 S. 0009 - 0014):
http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:C:2009:138:0009:01:DE:HTML

Wesentliche Änderungen sind:
- Mürbeteig als Bodenschicht
- die 4 Füllungen zweimal schichten, so dass also ein schöner 8-schichtiger Strudel entsteht
- unbedingt Walnüsse anstatt Haselnüsse verwenden
- mehr Quark (plus rosinen)
- Backzeit etwa 1,5h und vor dem Anschneiden mehrere Stunden abkühlen lassen; am besten schmeckts am nächsten Tag (und übernächsten), da der Strudel gut durchgezogen ist

Habe Bilder gemacht, die hoffentlich bald freigeschalten werden.

Viel Spass beim Nachbacken!

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schnichla Smutje sagt:  
10.11.2011 14:51
Entschuldige, ich habe überlesen, dass Dein (Grazbuerste) Rezept auch 8 Schichten verlangt. Jedenfalls so wird es original.

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honeybunny16 Chefkoch sagt:  
01.12.2011 18:20
gehört das Paniermehl mit in die Apfelfüllung?

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schnichla Smutje sagt:  
01.12.2011 18:35
Laut Rezept, ja. Ich denke, man gibt Semmelbrösel hinzu, falls die Apfelmasse zu saftig ist.
Ich bin jedoch der Meinung, man kann die Brösel getrost weglassen; verfälschen den Geschmack und machen evtl. die Masse zu trocken. Falls die Äpfel wirklich zu viel Saft absondern, einfach ein wenig Saft wegnehmen (=trinken).
Hoffe, das hilft!

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wabbi Kaltmamsell sagt:  
29.01.2012 00:39
Endlich hab ich mich doch mal an dieses Rezept gemacht. Strudelteig selbst gemacht (wers nachmachen mag: 200 g Mehl, 40 Milch, 40 Butter weich, 40 Zucker, 1 Ei und eine Priese Salz. Alles gut verkneten, Teig etwas ruhen lassen und dünn ausrollen, gut mit Mehl bestäuben, vorallem unten, immer wieder kurz ruhen lassen und noch mal rollen. Er solte am Ende wirklich hauchdünn sein...)

Das Ergebis war bei mir sehr lecker!
Da ich es eher nicht so zuckersüß mag, habe allerdings nur 70 g Zucker für sämtliche Füllungen genommen und beim Apfel nur 1 EL Zucker die Semmelbrösel weggelassen.

Insgesamt ist der Mohn schon sehr dominant, ggf. würde ich beim nächsten Mal weniger Mohnfüllung und etwas mehr Quarkfüllung machen. Aber das ist alles so eine individuelle Geschmackssache.

Grüßle
Wabbi

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