Rinderbraten à la Toscana

Peposo dell' Impruneta

Zutaten für Portionen

1,8 kg Rinderbraten (Schulter oder Keule)
1 Knolle/n Knoblauch
1 gr. Dose/n Tomatenmark
1 Liter Wein, rot (Chianti), ca.
1 Handvoll Pfeffer - Körner, schwarz
 n. B. Meersalz, grobes

Zubereitung

Das Fleisch in grobe Würfel schneiden (größer als Gulasch), aber nicht parieren, und in einen ungefetteten Bräter geben. Darüber das Tomatenmark verteilen. Die Knoblauchknolle zerpflücken und die ungeschälten Zehen über dem Fleisch verteilen, ebenso eine handvoll Pfefferkörner und eine großzügige Portion grobes Meersalz. Dann mit dem Chianti aufgießen und den Bräter verschließen.

Im vorgeheizten Backofen bei milder Hitze (ca. 140°C bis 150°C) schmort der Braten jetzt drei Stunden lang, ohne gewendet zu werden.
Nach der Garzeit den Deckel abnehmen und die Flüssigkeit bei kräftiger Hitze bis zur gewünschten Konsistenz einkochen.

Dazu passen z.B. grüne Bohnen und Kartoffel oder Salat und frisches Brot (um den weichen Knoblauch darauf zu streichen).

Hinweis: Das Originalrezept wird mit gut abgehangenem Braten aus der Schulter gemacht, mir ist die magere Keule lieber.
Arbeitszeit: ca. 20 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 15.08.06
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Verfasser:

pedi58 Küchenjunge


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Kommentare anderer Nutzer

Sivi  Sternekoch sagt:  
26.10.2008 13:06
Hallo pedi,

heute mittag gabs bei uns diesen vorzüglichen Rinderbraten. Ich habe dafür Wadschinken genommen, bei uns in Franken "Mäusle" genannt und zu unrecht nur für die Suppe hergenommen. Schon gestern abend hatte ich das Ganze nur mit Salz, Pfeffer und Rotwein im Ofen für drei Stunden vorgegart und heute mittag fertig gestellt. Dazu habe ich zuerst den (geschälten) Knoblauch in ganz wenig Olivenöl angeschwitzt und zum Fleisch gegeben. Dann habe ich ein wenig Zucker zusammen mit einem EL Butter karamellisieren lassen, einen EL Mehl sowie das Tomatenmark darin angeschwitzt und mit der Fleischsauce abgelöscht. Das ergab eine schölne Bindung und die Sauce wurde wunderbar rund und weniger säurebetont (ich hatte einen sehr trockenen Chianti). Das Fleisch zerging förmlich auf der Zunge und durch das lange Schmoren hat sich ein tolles Aroma entwickelt.

Dazu gabs Spaghetti und eine Schüssel Salat. Ich bin begeistert!

LG von Sivi

die das Rezept ganz bestimmt nicht zum letzten Mal gemacht hat!

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pedi58 Küchenjunge sagt:  
29.10.2008 13:50
Hallo Sivi,

freut mich sehr das es geschmeckt hat. Die Idee mit dem karamelisierten Zucker werde ich auch mal ausprobieren, hört sich sehr gut an. Danke
und

LG Pedi58

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Krollock Hendlgriller sagt:  
03.11.2008 13:25
Vielen Dank,
es ist ein sehr gutes Rezept,wobei es mich sehr stark an Sauerbraten erinnert !
Gruß
krollock

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