Herbstliche Rumpsteaks

mit einer Pilzkruste; Speckböhnchen dazu

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Zutaten für Portionen

500 g Bohnen, grüne, frisch oder tiefgekühlt
  Salz
  Pfeffer, schwarzer, a.d. Mühle
8 Scheibe/n Speck (Frühstücksspeck)
Schalotte(n)
250 g Champignons
250 g Pfifferlinge, frische; ersw. 1 Glas a 370 ml
5 Zweig/e Thymian
1 Scheibe/n Weißbrot
Rumpsteak(s), à 200 g, fein marmoriert
2 EL Öl
100 g Crème fraîche
1 EL Butter oder Margarine
200 ml Waldpilzfond (aus dem Glas)
2 TL Speisestärke

Zubereitung

Die Bohnen putzen und waschen. In kochendem Salzwasser etwa eine Viertelstunde garen. Abtropfen lassen. Die Speckscheiben halbieren und die Bohnen bündelweise umwickeln.
Die Schalotten schälen, würfeln. Pilze putzen, waschen (Pfifferlinge nur ganz kurz bzw. "Matti-Methode") (Pilze aus dem Glas gut abtropfen lassen). Evtl. etwas kleiner schneiden. Thymianblättchen von den Stängeln zupfen. Das Weißbrot zerbröseln.
Die Rumpsteaks trockentupfen, den Fettrand mehrmals bis zur Sehne einschneiden, damit sich die Steaks beim Braten nicht wölben. Dann im sehr heißen Öl bei starker Hitze von jeder Seite 1 Minute anbraten (das Eiweiß gerinnt so im Nu und der Saft bleibt im Fleisch), bei mittlerer Hitze weiterbraten; insgesamt ca. 2 Minuten pro Seite. Mit Salz und dem schwarzen Pfeffer würzen und in eine feuerfeste Form legen.
Die Schalottenwürfel, Pilze und Thymianblättchen im Bratfett kräftig anbraten, ebenfalls würzen. Herausnehmen (das Bratfett nicht wegschütten), mit der Crème fraiche und den Brotbröseln mischen. Diese Mischung sorgfältig auf den Steaks verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 225 °C (E-Herd) etwa 5 Minuten gratinieren.

1 – 2 EL Butter oder Margarine im Bratfett der Steaks erhitzen. Die Bohnenpäckchen 3 – 4 Minuten darin braten, herausnehmen.

Das Bratfett mit dem Waldpilzfond ablöschen und aufkochen. 1 – 2 TL Speisestärke mit 2 EL Wasser glatt rühren. Soße binden und abschmecken.
Steaks mit der Sauce und den Bohnenpäckchen zu Röstkartoffeln servieren. Zu trinken gibt es ein kühles, würziges Bier. Vielleicht kennt jemand das "Herforder Weihnachtsbier" ... sehr lecker dazu.

Wenn keine Kinder mitessen, kann man den Bratfond auch mit dem Waldpilzfond sowie 4 – 5 EL trockenem Sherry ablöschen.
Arbeitszeit: ca. 1 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: 510 kcal
Freischaltung: 23.07.06
Rezept-Statistiken: 45.433 (30)* gelesen
295 (0)* gespeichert
1.713 (1)* gedruckt
41 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

pbuggi Hendlgriller


Mitglied seit 21.10.2003
6.115 Beiträge (ø1,94/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

Silkekind Kartoffelschäler sagt:  
27.10.2007 13:00
Einfach traumhaft, und die Kruste merke ich mir auch für anderes....

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Riddel  Hendlgriller sagt:  
24.02.2008 13:15
Heute gab's die leckeren Steaks bei uns als Sonntagsessen. Ich hatte dazu Brechbohnen mit Speck und Kroketten gemacht, das wird sicherlich wiederholt!

LG Riddel

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stefanie3 Hendlgriller sagt:  
04.01.2009 15:27
Hallo,

Dein Rezept gab es heute bei uns zum Mittag und mein Mann,
wie auch meine Tochter und natürlich ich auch) waren begeistert.

Bei uns gab es Wedges dazu.

Das gibt es mit Sicherheit noch einmal.

Vielen Dank für das leckere Rezept.

LG
Stefanie

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schnappipapi  Smutje sagt:  
28.07.2009 18:30
Hilfreicher Kommentar:

Matti-Methode???
... ich hab mal die Suchmaschine benutzt und folgendes gefunden (hab einen Kommentar von Hannes kopiert. Hannes, hoffentlich kannst Du mir nochmal verzeihen :-)

Hier nochmals der Tipp im Wortlaut - stammt schon vom Oktober 01....) :
*************
\"\"\"also, Pilze in eine Schüssel geben, mit reichlich Mehl besteuben, Pilze in der Schüssel gut schütteln, damit alle Pilze mit dem Mehl bedeckt sind. Dann schüttest Du die Pilze in einen grob gelöcherten Durchschlag und braust mit der Handbrause das Mehl ab. Durchschlag immer wieder schütteln, damit alle Pilze abgebraust werden können. Es ist garantiert nach dieser Methode kein Mehl mehr an den Pilzen. Da klebt nix mehr - wirklich - und die Pilze sind in nullkommanix sauber!

Liebe Grüße Matti\'s Moni \"\"
*************

Ich kippe sie nach dem Abbrausen noch kurz auf Küchenkrepp - und sie sind definitiv trocken, das war´s!

hannnesgrüssle

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schnappipapi  Smutje sagt:  
28.07.2009 18:33
ach ja, ich war skeptisch ... aber es funktioniert wirklich!!!

LG Rainer

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pbuggi Hendlgriller sagt:  
01.08.2009 18:02
Hi Rainer,

danke für die genauere Erläuterung der "Matti-Methode". Ich wollte nicht, dass das Rezept zu lang wird. Aber so kann sich jeder etwas darunter vorstellen. Unter folgendem Link ist nochmals eine kurze Erläuterung von Matti mit Fotos dazu:

http://www.chefkoch.de/forum/2,1,94840/pfifferlinge.html

LG Petra

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pbuggi Hendlgriller sagt:  
01.08.2009 17:21
Hallo,

es freut mich sehr, wenn Euch das Rezept gefällt und's Essen schmeckt ;-). Vielen Dank für die guten Bewertungen.
Habe es letztens mit Filet probiert, muss aber ehrlich sagen, mit den rustikaleren Rumpsteaks schmeckt es uns persönlich doch besser. Durch das Gratinieren waren nach unserem Geschmack die zarten Filets auch zu schnell ganz durch.

LG die pbuggi Petra

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Tanztee Tellerwäscher sagt:  
09.08.2009 21:21
Tolles Rezept, vielen Dank. Das gibt es mit Sicherheit noch öfters.
LG, Knut

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pbuggi Hendlgriller sagt:  
25.08.2009 12:31
Hallo Knut,
vielen Dank, es freut mich, dass es geschmeckt hat.

Und einen extra dicken Dank für das tolle Foto!

LG die pbuggi Petra

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Hobbykoch49 Tellerwäscher sagt:  
28.08.2009 16:41
Hallo pbuggi !
Danke für die Mail.
Vielen Dank im nachhinein für das Tolle Rezept.Das wird bestimmt wiederholt, und dann auch mit frischen Pfifferlingen die ich leider das letzte mal durch Pilze aus der Dose ersetzt habe.

LG Peter

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pbuggi Hendlgriller sagt:  
28.08.2009 16:53
@Peter: Danke ;-)

Hallo an alle,
ein Tipp mal für diejenigen, die auch nicht soooo sonderlich auf Pilze aus der Dose "stehen". Sind keine frischen Pfifferlinge zu bekommen oder möchtet Ihr aus anderen Gründen diese nicht verwenden: Bei uns im Supermarkt gibt es seit einiger Zeit auch tiefgekühlte Pfifferlinge im Beutelpack. Qualität und Geschmack der Pilze wirklich gut, kein "Knirschen" zwischen den Zähnen. Zuzubereiten wie frische Pilze und beim Essen kaum von diesen zu unterscheiden.
LG die pbuggi Petra

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Patzi  Chefkoch sagt:  
17.09.2009 11:23
Mmmh, ein wirklich lecker essen und das Fleisch wurde genau richtig schön medium. Herrlich! In Ermangelung von frischen und TK-Pfifferlingen (die aus der Dose schmecken pfui!) hab ich nur Champignons verwendet. Creme Fraiche hab ich durch saure Sahne getauscht und mein Brot war ein Mischbrot, allerdings hab ich davon 2 Scheiben verwendet, trotzdem hat es zumindest mein Mann nicht rausgeschmeckt. Aber das mit dem Thymian war spitze, hat super gut gepasst!

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Datuk  Suppenkoch sagt:  
16.07.2011 13:31
Gezwungenermaßen nur mit Champignons. Hier gibts keine Pfifferlinge.

Gelingt aber auch so nehme halt 2 X 250 g Champignon.

Hatte immer Pech mit dem Fleisch - aber so wirds immer spitze.

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