Sie suchen nach:

Rindergulasch klassisch

kein Schnickschnack, schmeckt wie bei Muttern

Zutaten

800 g Gulasch (Rind)
800 g Zwiebel(n)
2 EL Paprikapulver, edelsüß
1 EL Paprikapulver, scharf
1 EL Majoran
1/2 EL Thymian
1 TL Kümmel
Lorbeerblätter
Gewürznelken
Wacholderbeeren
150 g Crème fraîche
2 EL Balsamico
400 ml Kalbsfond
20 g Schweineschmalz
1 1/2 EL Speisestärke
2 EL Senf, mittelscharf
1/2 Tasse Wasser
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Brennwert p. P.: keine Angabe

Rindfleisch mit dem Senf in einer Schüssel so durchmischen, dass die Seiten aller Stücke damit bedeckt sind. Der Senf bewirkt zum einen Aroma, zum anderen einen besseren Bratensatz und erhöht die Sämigkeit der Soße. Zwiebeln schälen und so fein wie möglich hacken (am besten mit einem Elektro-Hacker).

Backofen auf 150°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Rindfleisch portionsweise (!) von allen Seiten in einem großen, flachen Topf im ausgelassenen Schweineschmalz sehr scharf anbraten. Am Fleisch und im Topf soll ein dunkelbrauner Bratensatz entstehen. Herausgenommenes Fleisch wieder in den Topf geben, Zwiebeln darüber geben und Paprikapulver darüber streuen. Alles gut durchmischen und Hitze dabei beibehalten, bis die Zwiebeln den Bratensatz gelöst haben. Soviel Kalbsfond zugeben, dass das Fleisch fast bedeckt ist. Gewürze (Majoran, Thymian, Kümmel, Nelken, Lorbeerblätter, Wacholderbeeren) hinzugeben und gut durchrühren. Topf mit festschließendem Deckel in den Ofen geben und 3 Std. schmoren lassen.

Gulasch anschließend auf dem Herd aufkochen lassen, Balsamico und Crème fraiche hinzugeben. Die Stärke mit 1/2 Tasse kaltem Wasser verquirlen und portionsweise hinzugeben, bis die gewünschte Sämigkeit erreicht ist (immer wieder erst aufkochen lassen). Zum Schluss noch mit Pfeffer und evtl. Salz abschmecken.

Hinweis: Das Gulasch wird noch besser, wenn man den Backofen kurz vor Ende der Garzeit abschaltet, das Gulasch darin auskühlen lässt und die restliche Zubereitung am Folgetag vornimmt.

Kommentare anderer Nutzer


Meirapilot

26.10.2006 13:27 Uhr

Keine Ahnung warum dieses Rezept noch nicht bewertet wurde !?
Ich hab's auf jeden Fall schon zweimal nachgekocht und es schmeckt sehr lecker !
Dein Rezept ist bei mir archiviert und wird garantiert noch öfter gemacht.
LG Günter

Ispat

21.11.2006 13:06 Uhr

Also mein/unser Fall war das nicht.

Hab mich genau an die Vorgaben gehalten, aber die angegebene Menge des Kalbsfond hat bei weitem nicht gereicht. Trotz der relativ niedrigen Temp. musste ich laufend Wasser zugiessen um ein anbrennen zu verhindern.

Die Menge an Zwiebeln war nach den 3 Std. immer noch nicht vollständig verkocht, sodas die Soße im Mund einen unangenehmen "krümmligen" Eindruck hinterließ.

Geschmacklich überwog dann nur der Lorbeer, was ja auch nicht Sinn der Sache gewesen sein kann.

(Hab das Gericht eigenermassen retten können, indem ich das Fleisch mühselig aus dem Gericht geholt, und das ganze nochmal durch ein Sieb passiert, und nochmal mit Sahne aufgekocht habe).

Tut mir Leid

Gruß

wbader

25.11.2006 00:06 Uhr

Hallo Ispat,

kann jetzt nur ins Blaue hinein vermuten...

- hat Dein Topf evtl. nicht dicht geschlossen? ("Entlüftungslöcher" im Rand?) Dann muss man auf jeden Fall laufend Wasser nachgiessen. Aber das gleiche Problem hast Du dann vermutlich mit jedem Schmorbraten/-gericht in diesem Topf. Ich habe die Erfahrung, dass die Zwiebeln soviel Flüssigkeit abgeben, dass das Gulasch eher zuviel, als zuwenig Sosse hat.

-hast Du die Zwiebeln wirklich FEIN gehackt? Nach 3 Std. sind fein gehackte Zwiebeln definitiv auf max 1 mm große "Stücke" verkocht.

-Wenn im Gericht der Lorbeer vorschmeckt: Hast Du von den anderen Gewürzen auch die angegebene Menge verwendet? Die Mischung Lorbeer/Nelke/Wacholderbeere/(Kümmel) ist ja eigentlich klassisch und i.d.R. in sich ausgewogen. (Siehe z.B. Sauerbraten, Forelle blau...). Das Gulasch ist zugegebenermaßen stark gewürzt, aber in den angegebenen Mengen halten sich die einzelnen Geschmacksnoten eigentlich die Waage. Wenn Dir das zu viel Würze ist, musst Du natürlich alle Gewürze gleichermaßen veringern...

Grüße
Werner

sbaderschneider

28.01.2007 18:39 Uhr

Sehr lecker, da lohnt es sich wirklich, das Gewürzschränkchen mal wieder aufzufüllen!

Gruß
Susanne

bonsai1604

15.05.2010 14:42 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

super lecker!
habs heut gekocht und natürlich schon kräftig probiert
gibts erst morgen, mag es, wenn es noch schön durchziehen kann und hab sonntags nicht so viel arbeit
hab den bratensatz mit rotwein abgelöscht und dann mit dem kalbsfond aufgegossen, dafür den essig weggelassen und noch zwei getrocknete chilischoten reingetan - wir mögens gern scharf. darum hab ich zum schluss auch noch zwei knobizehen reingepresst, mmmmmmmmmhhhhhh

gruß
yvonne

wbader

15.05.2010 16:55 Uhr

Die Verfeinerung mit Rotwein passt natürlich auch gut. Den muss man halt verkochen lassen, bis nur noch ein Film im Topf ist, bevor man mit dem Rest weitermacht.

Der Essig ist als Gegenpart zur Süße der Zwiebeln im Rezept. Aber ok, wer's nicht mag, lässt's halt weg. :-)

Was ich aber etwas kritisch sehe, ist, den Knoblauch zum Schluß reinzupressen. Das kann, da keine Zeit zum Verkochen da ist, ganz schön dominant werden und die restliche, eigentlich ausgewogene Gewürzmischung überdecken. Ich würd den eher fein würfeln und zusammen mit den Zwiebeln reingeben.

Freut mich aber, dass Du mein Rezept gefunden und auch kommentiert hast :-)). Guten Appetit!

karen32

21.05.2010 19:57 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Suuuper lecker! Habe es gestern gekocht - heute mittag haben wir es verputzt! Ich kann es nur weiter empfehlen. Bin 1:1 bei der Empfehlung geblieben - auch wenn ich keinen Elektro-Hacker hatte und mir daher wirklich die Augen tränten ; ))

knobichili

30.07.2011 16:22 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Ausschlaggebender Punkt zum Nachkochen dieses Gerichtes war das Garen im Backofen. Und ich bin ganz begeistert davon.

Geschmacklich auch sehr gut und in Zukunft wird mein Gulasch nur noch nach dieser Methode zubereitet.

Liebe Grüße

knobi

feemama

20.11.2011 12:00 Uhr

Einfach genial, super wenn Gäste kommen, schmeckt noch besser wenn am Vortag zu bereitet wird.

Super - bis auf das Zwiebelschneiden, da muss ich mir zukünftig was einfallen lassen :D

wbader

27.12.2011 20:00 Uhr

Da ich mein Ursprungsrezept nicht ändern kann, hier noch zwei Anmerkungen:

- Mittlerweile nehme ich statt des Kalbsfonds 3 TL Maggi Bratensaft mit 400 ml kochendem Wasser aufgegossen. Wenn man das Gulasch oft macht, ist der Kalbsfonds doch etwas "luxuriös".

- Ich bereite mittlerweile das Gulasch grundsätzlich am Vortag zu und schalte nach 2,5 Std. den Ofen aus. Das schmeckt dann am Folgetag fertig zubereitet prima.

Das "Geheimnis" dieses Rezepts ist immer noch das Ofen-Garen. Man muss sich um nichts kümmern, es kann nichts anbrennen und es schmeckt dann einfach.

Grüße
Werner

jklapwyk

15.10.2012 20:19 Uhr

Ich habe das Rezept am letzten Wochenende ausprobiert.

Es war der Knaller, superlecker und das Fleisch war unglaublich zart.

Es schmeckt wirklich hervorragend, vor allem, wenn man es am Vortag zubereitet und am nächsten Tag ißt.

Auch die Gewürzkombi ist super.

Ich werde es immer wieder kochen.

Danke für das Rezept
Gruß
Jeannette

Hochhaus-Bewohner

16.04.2013 12:54 Uhr

Hallo,

entgegen der beschrieben Vorgehensweise habe ich das Gulasch nicht im Ofen gegart. Sondern im Bräter nach dem anbraten auf dem Herd gelassen bei Blubber-Temperatur.

Die 3 Nelken habe ich durch 1/2 TL Nelkenpulver ersetzt. Ansonsten keine Änderungen am vorgegeben Rezept!

Ergebnis:
Absolut Super! Ein würziges deftiges Gulasch nach deutscher Hausfrauen-Art.

Meine Oma würde es nicht besser machen können - wenn Sie noch leben würde.

Gruss, HH-Bewohner

Komplizin

27.04.2013 18:18 Uhr

Ich bin sehr anspruchsvoll, denke eine gute Köchin zu sein und ich kenne viele Gulaschvariationen.

Dein Rezept ist eines der besten Rezepte, die ich kenne! Es steht ganz oben auf meiner Liste.

Respekt! :-)

Eigenen Kommentar abgeben

Um selbst Kommentare zu Rezepten abgeben zu können, müssen Sie sich bei Chefkoch.de registrieren. Wenn Sie schon registriert sind, müssen Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort anmelden.

x Eigene Antworten abgeben

Um selbst Kommentare zu Rezepten abgeben zu können, müssen Sie sich bei Chefkoch.de registrieren. Wenn Sie schon registriert sind, müssen Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort anmelden.

Magazine unserer Partner auf Chefkoch.de