Leberkäs
| 750 g | Rindfleisch |
| 750 g | Schweinefleisch, Schulter oder Nacken |
| 500 g | Schweinefleisch, Bauch, frisch, fett mit Schwarte |
| 1000 g | Eis, gecrusht |
| 33 g | Salz |
| Muskat oder Macis (Muskatblüte | |
| Pfeffer, weiß | |
| 1 | Zitrone(n), nur Abrieb |
| Ingwer, gemahlen | |
| 1 Prise | Zucker |
Zubereitung
Alles Fleisch kühlschrankkalt kleinschneiden und mit Salz (11g pro kg fertiger Masse ), ordentlich Macis oder ersatzweise Muskat, etwas abgeriebener Zitronenschale, weißem Pfeffer und gemahlenem Ingwer würzen. Zur Erhaltung der Farbe und zur Hebung des Geschmacks eine Prise Zucker zufügen.
Durch den Fleischwolf (feine Scheibe) drehen. Portionsweise zusammen mit dem gecrushten Eis im Mixer fein zermahlen. Durch den Fettanteil und das Eis entsteht eine cremige emulgierte Masse, das Eis verhindert das Gerinnen des Eiweiß. Die fertigen Portionen nochmals kurz vermischen, um eine homogene Masse zu erhalten. Wird grober Leberkäse gewünscht einen Teil der gewolften Fleischmischung nicht mixen und jetzt kurz in die Masse einarbeiten.
Den fertigen Teig in eine gefettete Kastenform geben (nur zu 2/3 füllen, er geht auf!) und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad 1,5 bis 2 Stunden backen. Durch das Backen verdunstet Wasser, der Leberkäs wird würziger und erhält die feine Porenstruktur. Nach der Backzeit aus der Form holen und genießen, hmmmm - und die in der Form verbliebene Soße nicht wegkippen!
Durch den Fleischwolf (feine Scheibe) drehen. Portionsweise zusammen mit dem gecrushten Eis im Mixer fein zermahlen. Durch den Fettanteil und das Eis entsteht eine cremige emulgierte Masse, das Eis verhindert das Gerinnen des Eiweiß. Die fertigen Portionen nochmals kurz vermischen, um eine homogene Masse zu erhalten. Wird grober Leberkäse gewünscht einen Teil der gewolften Fleischmischung nicht mixen und jetzt kurz in die Masse einarbeiten.
Den fertigen Teig in eine gefettete Kastenform geben (nur zu 2/3 füllen, er geht auf!) und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad 1,5 bis 2 Stunden backen. Durch das Backen verdunstet Wasser, der Leberkäs wird würziger und erhält die feine Porenstruktur. Nach der Backzeit aus der Form holen und genießen, hmmmm - und die in der Form verbliebene Soße nicht wegkippen!
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Kommentare anderer Nutzer
Heinrich_K
sagt:
sagt: 12.02.2010 04:19
Das erste mal Leberkäs und es hat Super geschmeckt.
Allerdings hab ich statt Zitrone, Essig genommen.
PS. probiert mal Kräuter der Provence dazu, echt lecker!
MfG
Allerdings hab ich statt Zitrone, Essig genommen.
PS. probiert mal Kräuter der Provence dazu, echt lecker!
MfG
HomerJay226
sagt:
sagt: 18.02.2010 10:14
Hilfreicher Kommentar:
Mich hat das Ergebnis überrascht. Das war ein richtiger Leberkäse. Mit dem Unterschied, dass er im Gegensatz zu dem Gekauften wirklich richtig gut geschmeckt hat. Ich kenne einen ähnlich guten nur aus Bayern und der ist in Norddeutschland nicht zu bekommen.
Trotzdem hat das Rezept ein paar Tücken. An die im Rezept genannte Salzangabe sollte man sich wirklich halten. Ich habe den fertigen Teig abgeschmeckt und fand ihn ein wenig fade. Dann habe ich entsprechend Salz ergänzt. Mit dem Ergebnis, dass der fertige Leberkäse grenzwertig salzig war.
Das zerkleinern des Hackfleisches mit dem Eis hat meinen Standmixer überfordert und er ist in Rauch aufgegangen. So konnte ich dann die ganze Masse mit dem Pürierstab zerkleinern. Das war nicht witzig, hat aber geklappt.
Trotzdem hat das Rezept ein paar Tücken. An die im Rezept genannte Salzangabe sollte man sich wirklich halten. Ich habe den fertigen Teig abgeschmeckt und fand ihn ein wenig fade. Dann habe ich entsprechend Salz ergänzt. Mit dem Ergebnis, dass der fertige Leberkäse grenzwertig salzig war.
Das zerkleinern des Hackfleisches mit dem Eis hat meinen Standmixer überfordert und er ist in Rauch aufgegangen. So konnte ich dann die ganze Masse mit dem Pürierstab zerkleinern. Das war nicht witzig, hat aber geklappt.
DanyelAndre
sagt:
sagt: 17.04.2011 21:57
Der Leberkäs war meine erste Erfahrung in Sachen Fleisch kuttern. Hat ziemlich gut funktioniert. Allerdings hat mich das Ergebnis nicht ganz so mitgerissen.
Das Abschmecken war mangels Mengenangaben recht schwierig. Mit dem Salz habe ich mich ans Rezept gehalten und es war genau richtig. Doch was ist "ordentlich" Muskat? Wie viel muss von dem Ingwer hinein?
Da wir nur zu dritt gegessen haben, habe ich die Mengenangaben um die Hälfte reduziert. Backzeit war trotzdem rund 2 Stunden bei 180° C. Vermutlich ist der Leberkäs deswegen ein klein wenig zu trocken geworden.
Fazit: War nicht schlecht, aber vom Hocker gehauen hat es uns nicht. Trotzdem vielen lieben Dank für das Rezept.
Das Abschmecken war mangels Mengenangaben recht schwierig. Mit dem Salz habe ich mich ans Rezept gehalten und es war genau richtig. Doch was ist "ordentlich" Muskat? Wie viel muss von dem Ingwer hinein?
Da wir nur zu dritt gegessen haben, habe ich die Mengenangaben um die Hälfte reduziert. Backzeit war trotzdem rund 2 Stunden bei 180° C. Vermutlich ist der Leberkäs deswegen ein klein wenig zu trocken geworden.
Fazit: War nicht schlecht, aber vom Hocker gehauen hat es uns nicht. Trotzdem vielen lieben Dank für das Rezept.
Smarty1903
sagt:
sagt: 03.02.2012 17:18
Hallo,
zu erst einmal möchte ich sage, dass sich das Rezept sehr gut anhört. Da ich zurzeit in den USA lebe und die Amerikaner von Fleisch-/Leberkäse nicht wirklich was gehört haben, ist es schwierig an solche Leckereien zu kommen. Also warum nicht selbst machen, da weiss man auch wirklich, was drin ist.
Jetzt hab ich da mal ein (wahrscheinlich blöde) Frage vorab. Bei den Zutaten steht:
Schweinefleisch, Bauch, frisch, fett mit Schwarte
Wird die Schwarte auch durch den Fleischwolf gedreht, oder schneidet man die vorher weg. Ist doch bestimmt etwas fester....
Über eine Antwort würde ich mich freuen.
Viele Grüße
Carina
zu erst einmal möchte ich sage, dass sich das Rezept sehr gut anhört. Da ich zurzeit in den USA lebe und die Amerikaner von Fleisch-/Leberkäse nicht wirklich was gehört haben, ist es schwierig an solche Leckereien zu kommen. Also warum nicht selbst machen, da weiss man auch wirklich, was drin ist.
Jetzt hab ich da mal ein (wahrscheinlich blöde) Frage vorab. Bei den Zutaten steht:
Schweinefleisch, Bauch, frisch, fett mit Schwarte
Wird die Schwarte auch durch den Fleischwolf gedreht, oder schneidet man die vorher weg. Ist doch bestimmt etwas fester....
Über eine Antwort würde ich mich freuen.
Viele Grüße
Carina
MickyPo
sagt:
sagt: 06.02.2012 15:52
Hallo ich komme aus Malta und auch hier gibt es keinen Leberkaese zum kaufen. Hab heute das Rezept ausprobiert und er hat super geschmeckt. Nur die Farbe war leider nicht gelungen. Anstelle vom ueblichen rosa wurde er grau.Was muss ich beachten, um ihn roas zo bekommen?
Vielen Dank Michaela
Vielen Dank Michaela
Malamute99
sagt:
sagt: 01.04.2012 20:48
Hallo MickyPo,
die Rötung erhält man durch Verwendung von Pökelsalz, statt normalem Salz.
Was mich an dem Rezept etwas stört, ist das fehlen der Leber, die beim bayrischen "Leberkas" selbstverständlich nicht fehlen darf.
Alles andere ist nur Fleischkäse, der zwar auch sehr gut schmeckt und noch in vielen verschiedenen Variationen zubereitet werden kann, aber eben keine Leber enthält.
die Rötung erhält man durch Verwendung von Pökelsalz, statt normalem Salz.
Was mich an dem Rezept etwas stört, ist das fehlen der Leber, die beim bayrischen "Leberkas" selbstverständlich nicht fehlen darf.
Alles andere ist nur Fleischkäse, der zwar auch sehr gut schmeckt und noch in vielen verschiedenen Variationen zubereitet werden kann, aber eben keine Leber enthält.
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ich wollte schon seit längerer Zeit mal einen Leberkäs zubereiten nur getraut hatte ich mich nie so richtig. Beim ersten Mal wollte ich ein Rezept haben das kein Pökelsalz enthält und so bin ich auf deines gestoßen.
Gestern war es dann soweit, vorbereitet hatte ich schon einen Kartoffelsalat und selbst gemachten Senf.
Zu Dritt (kleine Männerkochrunde ;-) )machten wir uns ans Werk. Geplant war es aus der Masse 4 kleinere Laiber herzustellen, also nahmen wir 1/4 von allen und stellten den Ersten her. Dadurch das er kleiner war konnten wir recht schnell eine Verköstigung machen. Nachdem wir probiert hatten stellte jeder seinen eigenen Leberkäs nach seinen Wünschen her. Unter anderem wurden noch weitere Gewürze und Kräuter dazu genommen, nur bei der Zitrone nahmen wir etwas weniger.
Jetzt kamen alle 3 auf einmal in den Ofen und nach ca. 40 Minuten (Kerntemperatur war auf 75°C) stellte ich noch den Grill dazu.
Als alles fertig war begann das große Schlemmen und Fachsimpeln.
Fazit: Es war sehr lecker und wir hatten einen spaßigen Sonntag.
Danke für dieses Rezept
LG
Maik
PS.:Foto kommt !
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