Mariniertes Skreifilet



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Zutaten für Portionen

200 g Fischfilet(s), (Skreifilet, Schwanzstück)
4 cl Apfelsaft
4 cl Schnaps (Aquavit)
1 TL Zucker, braun
80 ml Olivenöl
1 Bund Lauchzwiebel(n)
Limone(n)
  Pfeffer, schwarz, gemahlen
  Meersalz, grobe
  Butter

Zubereitung

Der Skrei gehört zu der Gattung der Dorschfische und wird auch Wander- oder Winterkabeljau genannt. Er begibt sich jedes Jahr von Januar bis Ende März von der kalten Barentsee in die südlicheren Gewässer um die Inselgruppe der Lofoten, um dort abzulaichen. Die Inselbewohner gaben diesem Fisch den Namen Skrei, was so viel wie „Wanderer“ bedeutet.
Dieser Winterkabeljau besitzt mehr mageres, feines weißes Muskelfleisch als seine Artgenossen aus Nordsee und Nordwestatlantik und wird nicht nur in Norwegen als besondere Delikatesse geschätzt.

Zubereitung:
Zesten von einer Limone in feine Streifen schneiden, kurz in kochendem Wasser blanchieren und abtropfen lassen. Anschließend mit Apfelsaft, Aquavit, dem Saft beider Limonen, Zucker und Pfeffer zu einer Marinade verrühren. Zum Schluss das Olivenöl kräftig unterrühren, so dass es leicht emulgiert.
Das Skreifilet in feine Streifen schneiden und in der Marinade mindestens 15 Minuten ziehen lassen.

Lauchzwiebeln putzen, waschen, mit Küchenkrepp trocknen und in Scheiben schneiden. Butter in einer Pfanne erhitzen und die Lauchzwiebeln kurz darin anschwitzen. Pfanne von der Platte schieben und die Zwiebeln mit Pfeffer und Salz würzen.
Die marinierten Fischstreifen aus der Marinade nehmen und kurz auf Küchenkrepp abtropfen lassen. In die Mitte der Teller setzen, mit grobem Meersalz, am besten Fleur de Sel, würzen, und die gebratenen Lauchzwiebeln darüber verteilen.

Das ist je nach Menge ein Amuse Gueule oder eine Vorspeise serviert mit gemischtem Salat. Dazu klassisch ein norwegisches Knäckebrot.
Arbeitszeit: ca. 45 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 02.07.06
Rezept-Statistiken: 7.099 (4)* gelesen
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* nur in diesem Monat
Verfasser:

schrat  Sternekoch


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Kommentare anderer Nutzer

geniesserinHH Kaltmamsell sagt:  
30.03.2008 01:28
Hallo Schrat,

wir haben heute bei der Metro überraschend Skrei bekommen und sofort zugeschlagen. Wollte ich schon so lange probieren, heute hat es endlich geklappt. Ich habe ein großes Stück gekauft, also habe ich Dein Rezept als Vorspeise ausprobiert: Wir waren begeistert! Vielen Dank dafür. Ein wundervoller Fisch und ein nicht alltägliches Rezept dafür, das mit einfachen, aber raffinierten Mitteln den Geschmack und die Konsistenz des Fischs perfekt unterstreicht - kleines Glück am Samstagabend :-) Hauptgang war dann ein Stück vom selben Fisch sanft in der Pfanne gegart, mit etwas Tomaten-Rauke-Mayonaise (selbst gemacht natürlich), nur leicht in Olivenöl heiß geschwenkten Algen und leicht angebratenen kleinen Pellkartöffelchen, auch sehr lecker. Skrei satt, sozusagen, muss ja auch bis zur nächsten Saison halten ;-)

Danke nochmals und schöne Grüße,

Ulrike

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schrat  Sternekoch sagt:  
30.03.2008 10:53
Moin Ulrike,

freut mich, wenn Dir das Rezept gefallen hat. Ja, in spätestens 14 Tagen ist Schluss mit dem Skrei für dieses Jahr, da muss man natürlich nochmal zuschlagen. Darf ich fragen, was Du für ihn bezahlt hast? Mein Händler nahm dieses Jahr meistens 2,49 €/100 g.

Liebe Grüße
Schrat

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geniesserinHH Kaltmamsell sagt:  
30.03.2008 23:18
Moin Schrat,

nach dem Einkauf hatte ich den älteren Skrei-Fred mit den aktuellen Preisangaben gesehen - und mich gefreut, denn wir haben bei der Metro 18,18 € für das Kilo bezahlt, Bezeichnung Premium Skrei Filet Nordatlantik. War übrigens der gleiche Preis wie Schollenfilet... Das war ja ganz offenbar ein Stück Glück, insbesondere wenn man die KaDeWe-Preise anguckt, die im Fred genannt wurden. Da hat uns der sowieso schon extrem leckere Fisch gleich noch besser geschmeckt ;-) Wir haben erst seit ganz kurzem einen Metro-Ausweis, waren erst zum zweiten Mal dort gestern und haben erstmals Fisch gekauft. Hier in HH sind wir ja fischtechnisch sowieso verwöhnt, aber die Metro hat damit wirklich die Feuertaufe bestens bestanden.

Also, nochmals danke und liebe Grüße,

Ulrike

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