Chinesische Eier
gekochte Eier einmal anders| 12 | Ei(er) |
| 2 EL, gest. | Salz |
| 4 EL | Sojasauce, chinesische |
| 2 Stück | Anis (Sternanis) |
| 4 TL | Tee - Blätter, schwarze |
| Wasser |
Zubereitung
Eier „anpieken“ in einen Topf legen und mit kaltem Wasser bedecken. Zum Kochen bringen und 15 Minuten hart kochen. Topf vom Herd nehmen und Eier im Kochwasser erkalten lassen.
Dann die Eier mit einem Kaffeelöffel mehrmals leicht anschlagen, so dass die Schale leichte Risse bekommt.
Sternanis in einem Mörser grob zerstoßen.
Eier, Sternanis, Salz, Sojasoße und Teeblätter in einen Topf geben und mit kaltem Wasser bedecken. Zum Kochen bringen und im offenen Topf zwei Stunden kochen. Während des Kochens verdampfendes Wasser nachgießen; immer soviel, dass die Eier bedeckt bleiben.
Dann das Ganze stehen lassen; die Eier sind nach 12 Stunden fertig
Werden die Eier gepellt, haben sie ein interessantes, marmoriertes Aussehen. So kann man sie sehr schön auf einem Büfet anrichten. (Ich habe einmal einige Eier auf einem langen Metall-Schaschlikspieß aufgereiht und in ein großes Stück Käse gesteckt, das sah sehr dekorativ aus). Man kann die Eier aber genau so gut in einem Eierschneider in Scheiben teilen und Brote damit belegen oder ganz gewöhnlich pellen und genüsslich hineinbeißen.
Auf jeden Fall braucht man sie nicht mehr zu würzen, da die Würze des Kochsuds gut durchgezogen ist.
Dann die Eier mit einem Kaffeelöffel mehrmals leicht anschlagen, so dass die Schale leichte Risse bekommt.
Sternanis in einem Mörser grob zerstoßen.
Eier, Sternanis, Salz, Sojasoße und Teeblätter in einen Topf geben und mit kaltem Wasser bedecken. Zum Kochen bringen und im offenen Topf zwei Stunden kochen. Während des Kochens verdampfendes Wasser nachgießen; immer soviel, dass die Eier bedeckt bleiben.
Dann das Ganze stehen lassen; die Eier sind nach 12 Stunden fertig
Werden die Eier gepellt, haben sie ein interessantes, marmoriertes Aussehen. So kann man sie sehr schön auf einem Büfet anrichten. (Ich habe einmal einige Eier auf einem langen Metall-Schaschlikspieß aufgereiht und in ein großes Stück Käse gesteckt, das sah sehr dekorativ aus). Man kann die Eier aber genau so gut in einem Eierschneider in Scheiben teilen und Brote damit belegen oder ganz gewöhnlich pellen und genüsslich hineinbeißen.
Auf jeden Fall braucht man sie nicht mehr zu würzen, da die Würze des Kochsuds gut durchgezogen ist.
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Kommentare anderer Nutzer
Aletorres
sagt:
sagt: 07.11.2006 06:23
Hallo!
Frage: Werden die Eier tatsächlich so lange gekocht?
Danke
Alejandra
;o)
Frage: Werden die Eier tatsächlich so lange gekocht?
Danke
Alejandra
;o)
Pätty
sagt:
sagt: 08.11.2006 07:40
Hallo!
Ja, ich habe das Rezept schon seit vielen Jahren, es stammt ursprünglich aus einem Kochbuch mit Chinesischen Rezepten. Ich hatte nur für meinen Geschmack, die Sojasoßenmenge verändert, aber die Kochzeit war dort so angegeben.
Sie werden 2 Stunden gekocht und während der Zeit wird immer Wasser nachgegossen. Warum das so gemacht wird weiß ich nicht, aber es stimmt schon so.
Und wenn Baermel sagt es sei authentisch, dann wirds wohl stimmen; die lebt nämlich in China ;-)
LG
Pätty
Ja, ich habe das Rezept schon seit vielen Jahren, es stammt ursprünglich aus einem Kochbuch mit Chinesischen Rezepten. Ich hatte nur für meinen Geschmack, die Sojasoßenmenge verändert, aber die Kochzeit war dort so angegeben.
Sie werden 2 Stunden gekocht und während der Zeit wird immer Wasser nachgegossen. Warum das so gemacht wird weiß ich nicht, aber es stimmt schon so.
Und wenn Baermel sagt es sei authentisch, dann wirds wohl stimmen; die lebt nämlich in China ;-)
LG
Pätty
Aletorres
sagt:
sagt: 08.11.2006 09:05
Aha...nun ja...ich kann mir noch nicht vorstellen, wie ein 2stunden gekochtes Ei schmeckt, von der Textur her, daher die Frage. Danke noch mal, dass du es mir hier so höflich meine Frage bestätigend beantwortet hast.
Alejandra
Alejandra
canan_houari
sagt:
sagt: 05.09.2008 12:16
Ich habe die Eier mit der doppelten Gewürzmenge etwa 20 Minuten gekocht und heute nach 12 Stunden ziehen schonmal eins probiert - ich finds klasse und durchgezogen ists auch schon so ziemlich. Ganz großes Dankeschön für dieses Rezept!
Lg Canan
Lg Canan
lueppo
sagt:
sagt: 25.01.2009 15:25
Hallo!
Kannst Du mir sagen, wie lange sich diese Eier halten?
Kannst Du mir sagen, wie lange sich diese Eier halten?
Pätty
sagt:
sagt: 25.01.2009 15:30
canan_houari
sagt:
sagt: 16.02.2009 13:31
Hallo,
habe da andere Erfahrungen. Ich habe die Eier durchaus auch schon 9-10 Tage kühl aufbewahrt und sie waren noch völlig in Ordnung, bestens durchgezogen und nicht zu trocken. Es kommt wohl auch ein wenig auf die Aufbewahrung an, im Kühlschrank hab ichs noch nicht probiert, ich stelle sie immer ins Küchenregal, wo es kühl und dunkel ist.
Lg
habe da andere Erfahrungen. Ich habe die Eier durchaus auch schon 9-10 Tage kühl aufbewahrt und sie waren noch völlig in Ordnung, bestens durchgezogen und nicht zu trocken. Es kommt wohl auch ein wenig auf die Aufbewahrung an, im Kühlschrank hab ichs noch nicht probiert, ich stelle sie immer ins Küchenregal, wo es kühl und dunkel ist.
Lg
Darkcat
sagt:
sagt: 08.07.2009 23:49
Im Küchenregal - und da halten die so lang? *wunder* Mit oder ohne den Sud?
Ich hab mir überlegt evtl. mehr zu machen, für 2 Eier ist der Aufwand doch n bissel viel - ich bin aber nur ein 1-Studenten-Haushalt ;-)
Deshalb die Überlegung wie Lagern - Kühlschrank oder draußen (auch im Sommer ?! Kühlen Keller oder Speisekammer gibts net)? Im Sud oder abgetropft in ner (verschlossenen?) Schüssel?
Ich hab mir überlegt evtl. mehr zu machen, für 2 Eier ist der Aufwand doch n bissel viel - ich bin aber nur ein 1-Studenten-Haushalt ;-)
Deshalb die Überlegung wie Lagern - Kühlschrank oder draußen (auch im Sommer ?! Kühlen Keller oder Speisekammer gibts net)? Im Sud oder abgetropft in ner (verschlossenen?) Schüssel?
07.02.2009 13:35
Ich war zunächst etwas skeptisch ob man wirklich zwei Stunden auf den Eiern "rumkochen" kann.
Fazit: Man kann und das Ergebnis kann sich sehen und schmecken lassen!
LG Riddel
Fazit: Man kann und das Ergebnis kann sich sehen und schmecken lassen!
LG Riddel
Peppinotom
sagt:
sagt: 16.09.2009 08:03
Hört sich ja super an, ich such grad nach Buffet-Ideen.
Wie sieht denn so ein Ei aufgeschnitten aus?
Wie sieht denn so ein Ei aufgeschnitten aus?
06.02.2010 08:56
Mal eine etwas andere Idee, aber auch ganz okay.
03.04.2010 14:39
Ich hab die Eier gestern genau nach Rezept zubereitet und heute früh eines getestet, einfach nur geviertelt und ohne alles verzehrt. Schmeckt gut und würzig, aber mir zu salzig. Das nächste Mal lass ich das Salz weg, die Sojasauce bringt ja auch schon allerhand Salz mit.
Die restlichen Eier, die ich für morgen zum Osterfrühstück vorgesehen habe, werden aber sicher gut schmecken, wenn man sie in sehr dünnen Scheiben auf Brot isst.
Liebe Grüße,
Schasti
Die restlichen Eier, die ich für morgen zum Osterfrühstück vorgesehen habe, werden aber sicher gut schmecken, wenn man sie in sehr dünnen Scheiben auf Brot isst.
Liebe Grüße,
Schasti
Hannamagdalena
sagt:
sagt: 20.01.2011 18:11
In Berlin nennen wir diese Eier Soleier. Sie wurden in große Gläser geschichtet und ganz früher in Bierkneipen angeboten, neben Bouletten und Kartoffelsalat. Der Aufguß ist etwas anders, aber hat auch viel Salz, damit sie nicht schlecht werden, denke ich. Sie können im Sud kalt aufbewahrt werden, bestimmt eine Woche.
Pätty
sagt:
sagt: 20.01.2011 18:30
Hallo!
Hast Du Dir das Rezept mal genau durchgelesen? Sojasoße, Anis und schwarzer Tee in Berliner Soleiern???? Dieses hier ist ein chinesisches Rezept.
Die Eier werden 2 Stunden in dem würzigen Sud gekocht und dann noch zwölf Stunden drin liegen gelassen. Danach schmecken sie schon sehr würzig. Wenn Du die da eine Woche drin liegen läßt, kannst Du sie überhaupt nicht mehr essen.
Ich glaube da hast Du was verwechselt!
Hast Du Dir das Rezept mal genau durchgelesen? Sojasoße, Anis und schwarzer Tee in Berliner Soleiern???? Dieses hier ist ein chinesisches Rezept.
Die Eier werden 2 Stunden in dem würzigen Sud gekocht und dann noch zwölf Stunden drin liegen gelassen. Danach schmecken sie schon sehr würzig. Wenn Du die da eine Woche drin liegen läßt, kannst Du sie überhaupt nicht mehr essen.
Ich glaube da hast Du was verwechselt!
Hannamagdalena
sagt:
sagt: 20.01.2011 21:18
Einfach noch mal lesen. Der Sud ist anders, aber ich mach in Berlin in den Soleiersud schwarzen Tee. Wo sonst soll der Marmor herkommen, wenn nicht durch Sojasosse, die ja ganz stark färbt? Und die chinesischen Eier werden lt. obigem Originalrezept 15 Minuten gekocht. Und 2 Stunden Eier kochen? Bereits nach 15 Minuten sind deutsche Eier blau und schmecken nicht. Ich weiß nicht, wie chinesische Eier sind - kann mir wirklich nicht vorstellen, Eier 2 Stunden zu kochen.
In das Kochwasser für Soleier kommen noch Anis, Lorberblätter, Gewürzkörner, Wacholderbeeren, Kümmel, Dill, Thyman und Zwiebeln. Die Eier schmecken danach richtig kräuterig und würzig.
Nicht so böse reagieren!
Jedem das Seine.
Grüßlis aus Berlin
In das Kochwasser für Soleier kommen noch Anis, Lorberblätter, Gewürzkörner, Wacholderbeeren, Kümmel, Dill, Thyman und Zwiebeln. Die Eier schmecken danach richtig kräuterig und würzig.
Nicht so böse reagieren!
Jedem das Seine.
Grüßlis aus Berlin
---Lee---
sagt:
sagt: 13.08.2011 15:46
Hilfreicher Kommentar:
Habe sie nach Rezept gemacht, schmecken schon gut, aber für meinen Geschmack nicht intensiv genug, obwohl die Lake sehr köstlich ist. Daher diesmal noch keine Bewertung, werde sie die Tage nochmal machen, dann aber mit einer kräftigeren Lake.
Habe übrigens von einem Chinesen ein Rezept hierfür bekommen, das sehr ähnlich ist, allerdings auch noch Ingwer, Knoblauch und reichlich Sichuan Pfeffer vorsieht. Das werde ich dann auch mal testen, aber schön langsam, sonst esse ich bald nur noch Eier! :)
@Hannamagdalena: Sorry, aber ich denke schon, daß ihm Soleier geläufig sind und ich habe auch nach Deiner letzten Antwort ebenso das Gefühl, daß Du Dir das Rezept oben irgendwie nicht richtig durchgelesen hast. Und das ist keine böse Reaktion, aber Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen UND stellst das Rezept obendrein in Frage. Es funktioniert tatsächlich gut und zwar so, wie's hier steht. Soleier mag ich auch, aber deren Zubereitung hat mit der hier nun wirklich fast nix gemein.
Habe übrigens von einem Chinesen ein Rezept hierfür bekommen, das sehr ähnlich ist, allerdings auch noch Ingwer, Knoblauch und reichlich Sichuan Pfeffer vorsieht. Das werde ich dann auch mal testen, aber schön langsam, sonst esse ich bald nur noch Eier! :)
@Hannamagdalena: Sorry, aber ich denke schon, daß ihm Soleier geläufig sind und ich habe auch nach Deiner letzten Antwort ebenso das Gefühl, daß Du Dir das Rezept oben irgendwie nicht richtig durchgelesen hast. Und das ist keine böse Reaktion, aber Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen UND stellst das Rezept obendrein in Frage. Es funktioniert tatsächlich gut und zwar so, wie's hier steht. Soleier mag ich auch, aber deren Zubereitung hat mit der hier nun wirklich fast nix gemein.
MingYongxin
sagt:
sagt: 31.10.2011 07:18
Habe dein Rezept für die chinesischen Tee-Eier kürzlich mal ausprobiert und ich war begeistert. Was aber noch wichtiger ist: Meine Schwiegermutter (eine Chinesin) hat mich gefragt, wo ich die Eier gekauft hätte, als ich meinte, ich hätte sie selbst gemacht, war sie total begeistert und ich musste ihr zeigen, wie man die macht... Sie macht die jetzt fast jede Woche. Ich nicht so oft, weil ich nicht so oft Eier essen kann, aber dennoch muss ich sagen, dass das Rezept wirklich super authentisch ist!!!!!!!!!!!!!! Großes Lob von mir und meiner Schwiegermutter :)
Pätty
sagt:
sagt: 01.11.2011 18:16
Hallo MingYongxin!
Selbstverständlich freue ich mich immer, wenn es Kommentare zu meinen Rezepten gibt.
In diesem Fall habe ich mich aber ganz besonders gefreut. Soietwas nettes habe ich lange nicht gehört!
Vielen Dank und auch einen lieben Gruß an die Schwiegermutter!
Liebe Grüße
Pätty
Selbstverständlich freue ich mich immer, wenn es Kommentare zu meinen Rezepten gibt.
In diesem Fall habe ich mich aber ganz besonders gefreut. Soietwas nettes habe ich lange nicht gehört!
Vielen Dank und auch einen lieben Gruß an die Schwiegermutter!
Liebe Grüße
Pätty
MingYongxin
sagt:
sagt: 31.10.2011 07:20
Ach ja, noch eine kurze Info, habe etwas mehr Sojasoße benutzt, weil ich es gerne würziger mag. Aber so genau muss man die Angaben ja bei solchen Rezepten sowieso nicht nehmen. Einfach nach Geschmack und Belieben etwas abwandeln...
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ich finde deine chinesischen Rezepte immer sehr authentisch! So isst man hier in China wirklich - toll!
LG
baermel
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