Zutaten

Forelle(n)
1/2 kg Zwiebel(n)
 n. B. Kräuter, frische (Estragon, Petersilie)
1 Becher saure Sahne
  Zitronensaft
  Salz
  Pfeffer, schwarzer
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 20 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 20 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Die Zwiebeln schälen und in dünne Ringe schneiden. Anschließend Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelringe so lange darin anbraten, bis sie Farbe angenommen haben (sie dürfen nicht zu dunkel und hart werden).
Den Boden einer Auflaufform oder einer Fettpfanne mit den gebratenen Zwiebelringen als Schicht bedecken. Pfeffer darüber mahlen, etwas salzen.

Die Fische küchenfertig vorbereiten (ausnehmen, säubern, säuern und salzen), groben Pfeffer in die Bauchhöhle mahlen und verteilen. Die Kräuter waschen, trocknen und die Bauchhöhle damit füllen. Die Fische aufrecht auf das Zwiebelbett setzen (also mit der Bauchöffnung nach unten auf die Zwiebeln) und in den auf 200° Grad vorgeheizten Ofen schieben. Die Gardauer hängt von der Größe der Fische ab. Portionsforellen benötigen ca. 20 Minuten. Also immer wieder beobachten. Wenn man merkt, dass die Fische bald gar sind (also noch 5-10 Minuten brauchen), die saure Sahne über die Fische geben.

Fische mit den Zwiebeln als Beilage auf den Tellern anrichten.

Hinweise: Dieses Rezept hat einen großen Vorteil. Es passt zu fast allen (Süßwasser-)Fische. Ich habe hier des Bekanntheitsgrades wegen Forellen genannt. Ich bin Angler und habe das Problem, dass ich vorher nicht weiß, was ich fange. Dieses Rezept habe ich außer mit Forellen auch schon mit Schleien und Hecht gemacht. Es eignet sich auch für einzelne große Fische (wenn sie noch in den Backofen passen - der Hecht war damals 76 cm groß).
Der weitere Vorteil ist, dass das Zwiebelbett bereits die/eine Beilage ist. Durch die saure Sahne hat man noch eine schöne Sauce.
Die Mengen der Zutaten und die Gardauer im Backofen richten sich nach der Menge und der Größe der Fische (der Hecht 40 Min.). Bei dieser Form der Zubereitung wirkt die Haut wie eine Garhülle. Sie wird ledern und fest und ist daher, wie die Kräuter im Bauch, nicht genießbar. Wenn Ihr Euch nicht sicher seid, ob der Fisch gar ist, öffnet die Haut mit dem Messer und schaut Euch das Fleisch an. Evtl. ein Stückchen probieren. Nach offizieller Küchenlehre ist der Fisch gar, wenn man die Rückenflosse (nicht die kleine Fettflosse der Forellen hinten) ohne Widerstand herausziehen kann.
Während in der Pfanne der Fisch bei zu langem Braten schnell hart wird oder anbrennt, hält hier die Haut (-Garhülle) die Feuchtigkeit.
Diese Zubereitungsform ist daher gegen zu langes Garen relativ tolerant.
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