Mama Chiang´s blutverdünnendes Mapo Tofu
Leckeres Tofugericht das die TAH-Eigenschaften z.B. von chinesischen Mu-Err-Pilzen, Ingwer, Zwiebeln und Knoblauch kombiniert.| 10 g | Mu-Err-Pilze, getrocknet (schwarze Chinamorcheln) |
| 250 ml | Wasser, kochend |
| 8 cm | Ingwer, frisch |
| 5 | Lauchzwiebel(n) |
| 225 g | Hackfleisch (geht auch ohne) |
| 5 EL | Sojasauce |
| 2 TL | Öl, Sesam |
| 6 TL | Öl (Erdnuss) |
| 1 EL | Reiswein (Sake; kann auch durch Sherry ersetzt werden) |
| 8 | Knoblauch (Zehen) |
| 2 EL | Speisestärke |
| 1 EL | Sambal Oelek |
| 1 ½ TL | Chili, Krümel aus getr. Chilis, oder entspr. Menge frische Chilis |
| 1 ½ TL | Pfeffer, grün, frisch gemahlen, geröstet |
| 1 TL | Zucker |
| 1 TL | Salz |
| 800 g | Tofu, frisch |
Zubereitung
- 10 g getrocknete Mu-Err-Pilze (schwarze Chinamorcheln) in eine kleine Schüssel legen und mit ca. 250 ml kochendem Wasser übergießen. Etwa 15 Min. einweichen lassen, bis sie weich und gallertartig sind.
- Ein ca. 8 cm langes Stück frischen Ingwer schälen und in streichholzkopfgroße Stückchen hacken.
- 5 Lauchzwiebeln hacken
- 225 g Hackfleisch, einen Esslöffel gehackten Ingwer, eine gehackte Lauchzwiebel, 2 Esslöffel Sojasauce, 1 Teelöffel Sesamöl, 1 Esslöffel Sake oder Sherry sorgfältig mischen, ca. 30 Min. beiseite stellen.
- 8 oder mehr Zehen Knoblauch schälen und grob hacken, mit restlichem gehacktem Ingwer mischen und so lange zerkleinern (Mixer, o.ä.), bis eine dicke Paste entsteht.
- 2 Teelöffel Speisestärke in einer kleinen Schüssel mit 60 ml kaltem Wasser anrühren, beiseite stellen.
- Tofu in 1 cm große Würfel schneiden.
- Eingeweichte Mu-Err-Pilze abgießen, säubern, und in streichholzkopfgroße Stückchen hacken.
- Kurz vor Kochbeginn angerührte Speisestärke zur Fleischmischung geben und sorgfältig vermischen.
- Wok ca. 15 Sek. bei mittlerer Hitze vorwärmen, ca. 6 Teelöffel Erdnussöl hineingeben,
- Knoblauch-Ingwer-Mischung hineingeben und unter ständigem Rühren ca. 30 Sek. braten.
- 1 ½ Teelöffel Chilikrümel, 1 Esslöffel Chilipaste und 6 feingeschnittene Wasserkastanien unter Rühren hinzugeben und ca. 30 Sek. weiterbraten.
- Fleischmischung unter Rühren zugeben.
- Nach ca. einer Min. den kleingeschnittenen Tofu und die restlichen gehackten Lauchzwiebeln dazugeben und ca. 45 Sek. andünsten.
- Zucker hinzugeben und ca. 30 Sek. weiterrühren.
- 3 Esslöffel Wasser, Sojasauce und 120 ml Wasser dazugießen, die Flüssigkeit zum Kochen bringen, und bei mittlerer Hitze ca. zwei Min. weiterköcheln lassen.
- 1 ½ Teelöffel grüner Pfeffer zugeben und gründlich umrühren.
- Sollte zuviel Sauce im Wok sein, mit Wasser angerührte Speisestärke zugeben, und weiterköcheln lassen, bis die Sauce angedickt ist.
- 1 Teelöffel Sesamöl gut unterrühren.
Das Gericht schmeckt richtig, wenn es eindeutig scharf, mit einem Hauch Süße schmeckt. Soweit nötig, mit Salz abschmecken.
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Kommentare anderer Nutzer
Jugendstil
sagt:
sagt: 26.10.2008 13:37
Wir sind leider nicht so begeistert wie die Vorrednerin. Es war geschmacklich und optisch unterdurchschnittlich, daher mache ich es wohl nicht nochmal, schade.
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erstmal Danke für das Rezept. ich koche viel asiatisch und habe nach einem Mapo Tofu Rezept gesucht. Kenne das Gericht von meinen Reisen in Asien und wollte es gerne mal selbst kochen. Somit hatte ich auch eine gewisse Vorstellung, wie das ganze am Ende schmecken soll. Das Grundrezept paßt auch so: würzen mit viel Ingwer, viel Knoblauch und viel Chili! Hat zu 90% gepaßt, würd ich sagen.
Ich werde aber demnächst mal etwas rumexperimentieren und bei meiner nächsten Asien-Reise genauer recherchieren. Wenn ich rausfinde, wo die übrigen 10% liegen, werde ich mich hier wieder melden.
Vorab aber schon einige Kommentare:
- Die Wasserkastanien fehlen leider in der Zutatenliste, waren somit nicht auf meinem Einkaufszettel. Habs also ohne gekocht.... :-(
- Neben Mu-Err habe ich auch Shiitake-Pilze genommen, aus meiner Sicht unverzichtbar.
- Die Knoblauch-Ingwer-Paste habe ich traditionell in einem Steinmörser hergestellt und auch ein paar frische rote Chilis mit zerstoßen.
- Ich hab gern eine leichte säuerliche Note, die ich durch Zugabe von Reisessig (oder Limettensaft) bekomme
- und zum Schluß kommt frischer, gehackter Korriander dazu.
Habs sicher nicht zum letzen mal gekocht. Und Übung macht vielleicht irgendwann den Meister.....?
Gruß symm
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