Lammkeule mariniert (Niedrigtemperatur)
Mediterrane Variante mit viel Knoblauch und einer guten Sauce.| 1 ½ kg | Lammschlegel ohne Knochen |
| 1 Glas | Lammfond (400 ml) |
| etwas | Olivenöl |
| 1 Handvoll | Kräuter der Provence |
| 8 | Knoblauchzehe(n) |
| 200 ml | Wein, rot |
| Salz und Pfeffer | |
| 2 | Zwiebel(n) |
| 125 g | Butter |
Zubereitung
Die Keule als erstes über Nacht marinieren. Das bedeutet, sie wird gründlich gewaschen, mit Küchenpapier getrocknet, mit Olivenöl eingerieben und dann kräftig mit Salz, Pfeffer, Kräutern der Provence (möglichst frisch) und gepresstem Knoblauch gewürzt. Man kann sie auch mit Knoblauch spicken, wenn man mag.
Dann wird die Keule über Nacht in einem geschlossenen Topf kaltgestellt.
Am nächsten Tag wird die Keule einige Minuten in einer beschichteten Pfanne von allen Seiten kräftig angebraten. Den Bratensatz kann man eventuell als Grundlage für die Soße nehmen.
Dann kommt die Lammkeule in einen Bräter oder eine Auflaufform, die nicht zu groß sein sollte. Der Boden wird zwei Finger hoch mit Rotwein bedeckt und es kommen noch nicht zu wenige halbierte Knoblauchzehen, ein Zweig Rosmarin, ein paar Zweige Thymian und wenn man mag, noch halbe Zwiebeln hinzu. Bei ca. 90° für fünf bis sechs Stunden in den Ofen. Wenn man ein Bratenthermomether hat, sollte man die Temperatur im Ofen kontrollieren, da die normalen Öfen nicht sehr genau sind.
Die Soße ist der schwierige Part. Als Grundlage nimmt man am besten Lammfond mit einem ordentlichen Schuss Rotwein, gibt ein oder zwei Lorbeerblätter hinzu und lässt das Ganze auf mindestens die Hälfte reduzieren. Etwas Sherry oder Portwein geben auch Geschmack. Am Ende mit Stücken eiskalter Butter binden, da kann schon ein halbes Stück Butter bei draufgehen. Nur zur Not etwas binden... Ach ja, würzen nicht vergessen, soll ja nicht fad schmecken!
Dazu gibt es natürlich einen kräftigen, trockenen Rotwein. Rosmarinkartoffeln und Gemüse. Kurz gedünstete Zuckerschoten passen sehr gut.
Dann wird die Keule über Nacht in einem geschlossenen Topf kaltgestellt.
Am nächsten Tag wird die Keule einige Minuten in einer beschichteten Pfanne von allen Seiten kräftig angebraten. Den Bratensatz kann man eventuell als Grundlage für die Soße nehmen.
Dann kommt die Lammkeule in einen Bräter oder eine Auflaufform, die nicht zu groß sein sollte. Der Boden wird zwei Finger hoch mit Rotwein bedeckt und es kommen noch nicht zu wenige halbierte Knoblauchzehen, ein Zweig Rosmarin, ein paar Zweige Thymian und wenn man mag, noch halbe Zwiebeln hinzu. Bei ca. 90° für fünf bis sechs Stunden in den Ofen. Wenn man ein Bratenthermomether hat, sollte man die Temperatur im Ofen kontrollieren, da die normalen Öfen nicht sehr genau sind.
Die Soße ist der schwierige Part. Als Grundlage nimmt man am besten Lammfond mit einem ordentlichen Schuss Rotwein, gibt ein oder zwei Lorbeerblätter hinzu und lässt das Ganze auf mindestens die Hälfte reduzieren. Etwas Sherry oder Portwein geben auch Geschmack. Am Ende mit Stücken eiskalter Butter binden, da kann schon ein halbes Stück Butter bei draufgehen. Nur zur Not etwas binden... Ach ja, würzen nicht vergessen, soll ja nicht fad schmecken!
Dazu gibt es natürlich einen kräftigen, trockenen Rotwein. Rosmarinkartoffeln und Gemüse. Kurz gedünstete Zuckerschoten passen sehr gut.
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Kommentare anderer Nutzer
arthurdent42
sagt:
sagt: 01.11.2006 20:27
Hallo!
Bei mir gab es diesen Lammbraten heute aus dem Bratschlauch. Ich habe mich an den Tipp gehalten und den Bratensatz gleich für die Sauce verwendet. Außerdem habe ich noch die Knochen vorher ebenfalls angebraten und mitgeschmort.
Für die Sauce habe ich Rotwein, Sherry und etwas Sahne verwendet (mag ich schrecklich gerne). Da ich keine frischen Kräuter der Provence bekommen habe, habe ich TK-Ware verwendet. Ging prima.
War superfein! Diese herrliche Knoblauchnote war auch der totale Hit! Habe das Fleisch gespickt und noch ordentlich mitgegart.
Danke für dieses tolle Rezept!
LG,
arthurdent42
Bei mir gab es diesen Lammbraten heute aus dem Bratschlauch. Ich habe mich an den Tipp gehalten und den Bratensatz gleich für die Sauce verwendet. Außerdem habe ich noch die Knochen vorher ebenfalls angebraten und mitgeschmort.
Für die Sauce habe ich Rotwein, Sherry und etwas Sahne verwendet (mag ich schrecklich gerne). Da ich keine frischen Kräuter der Provence bekommen habe, habe ich TK-Ware verwendet. Ging prima.
War superfein! Diese herrliche Knoblauchnote war auch der totale Hit! Habe das Fleisch gespickt und noch ordentlich mitgegart.
Danke für dieses tolle Rezept!
LG,
arthurdent42
17.12.2006 16:33
Habe heute das Rezept ausprobiert - Spitze!
Nur nahm ich statt Lamm Zickellamm.
Ich denke mal, mit dem Bratansatz und der Rotweingarflüssigkeit, sowie nicht zuwenig Sahne - ode wer will auch Schmand - läßt sich eine viel bessere Sauce fabrizieren, als mit fertigen Lammfond. Alles, was es fertig zu kaufen gibt, kann man selbst viel besser machen. - Sagt der Koch der Familie :-)
Nur nahm ich statt Lamm Zickellamm.
Ich denke mal, mit dem Bratansatz und der Rotweingarflüssigkeit, sowie nicht zuwenig Sahne - ode wer will auch Schmand - läßt sich eine viel bessere Sauce fabrizieren, als mit fertigen Lammfond. Alles, was es fertig zu kaufen gibt, kann man selbst viel besser machen. - Sagt der Koch der Familie :-)
Rubinchen2
sagt:
sagt: 28.12.2007 11:34
Ich habe das Rezept am Heiligen Abend ausprobiert. Habe die Lammkeule Mittags in den Ofen geschoben und Abends nach Kinderchristmette und Bescherung habe ich ganz entspannt in kürzester Zeit die Soße und die Beilagen zubereitet. Die Lammkeule war genau auf den Punkt , die Soße hervorragend. Nur zu empfehlen.
17.12.2009 23:47
Hallo Woltera :-)
Dein Rezept hört sich sehr sehr lecker an.....Ich will dieses Weihnachten meine erste Lammkeule machen dazu soll es RosmarinKartoffeln geben nun wollte ich wissen ob Du Deine Kartoffeln mit in den Ofen gibst und wenn ja wie lange lässt Du sie mit drinne??? Müssen doch bei 80 grad bestimmt auch drei stunden oder????
Wäre lieb wenn du mir helfen kannst.....
LG
Dein Rezept hört sich sehr sehr lecker an.....Ich will dieses Weihnachten meine erste Lammkeule machen dazu soll es RosmarinKartoffeln geben nun wollte ich wissen ob Du Deine Kartoffeln mit in den Ofen gibst und wenn ja wie lange lässt Du sie mit drinne??? Müssen doch bei 80 grad bestimmt auch drei stunden oder????
Wäre lieb wenn du mir helfen kannst.....
LG
woltera
sagt:
sagt: 18.12.2009 09:12
Hilfreiche Antwort:
Hallo,
nein, die Rosmarinkartoffeln mache ich getrennt vom Fleisch. Möglichst kleine junge Kartoffeln vorkochen, pellen und dann in Olivenöl mit den abgezupften Rosmarinnadeln 10-15 Minuten goldbraun braten. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die aus der Pfanne besser schmecken als aus dem Ofen. Außerdem ist es bei 80 Grad sehr fraglich, ob die Kartoffeln gar werden...
Grüße
nein, die Rosmarinkartoffeln mache ich getrennt vom Fleisch. Möglichst kleine junge Kartoffeln vorkochen, pellen und dann in Olivenöl mit den abgezupften Rosmarinnadeln 10-15 Minuten goldbraun braten. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die aus der Pfanne besser schmecken als aus dem Ofen. Außerdem ist es bei 80 Grad sehr fraglich, ob die Kartoffeln gar werden...
Grüße
18.12.2009 10:22
monamo
sagt:
sagt: 05.04.2010 13:58
Hilfreicher Kommentar:
5 Serne und mehr für das Fleisch! Wir haben es Ostersonntag gemacht für 6 Personen (3 Kg inkl. Knochen) und es ist einfach traumhaft geworden. Wir haben es allerdings in 2 Schritten gegart. Am Vortag morgens in Olivenöl, Kräuter, Knobi und Zwiebeln eingelegt (Gefriebeutel) und ab in den Kühlschrank für 5 Std. Kurz anbraten und dann 4 Stunden bei 90°C in den Ofen (Großer Topf mit Deckel). Regelmäßig mit Bratensaft (Rotwein etc.) übergießen. Und am nächsten Morgen Ofen wieder an und kurz auf 180°C hochgefahren und dann wieder runter und noch ca. 2-3 Std. bei 90°C gegart. EIN TRAUM!! Alle waren begeistert. Die Bohnen haben bei uns ein Speckröllchen erhalten und die Kartoffeln (ganz Junge, mit hauchzarter Schale) und mundgerechte Stücke scheiden und mit Rosmarin und Knobi in die Pfanne.
10000 Dank für dieses tolle Rezept!!!
monamo
10000 Dank für dieses tolle Rezept!!!
monamo
caryn62
sagt:
sagt: 06.04.2010 15:27
Hallo und danke für das tolle Rezept!!!
Ich habe es am Ostersonntag gemacht und hatte großen Erfolg damit. Durch die Niedrigtemperaturmethode macht es sich ja fast von allein und man hat Zeit für anderen wichtige Sachen (z.B. Eier verstecken ...).
Die Soße habe ich mit etwas Soßenlebkuchen gebunden, den gibt es jetzt sogar bei uns in Norddeutschland! Und ich habe sie - leicht britisch - mit frischer Minze abgeschmeckt. Das gibt dem Lamm eine frische Note.
Ein wirklich gutes Essen!
Herzliche Grüße
Caryn
Ich habe es am Ostersonntag gemacht und hatte großen Erfolg damit. Durch die Niedrigtemperaturmethode macht es sich ja fast von allein und man hat Zeit für anderen wichtige Sachen (z.B. Eier verstecken ...).
Die Soße habe ich mit etwas Soßenlebkuchen gebunden, den gibt es jetzt sogar bei uns in Norddeutschland! Und ich habe sie - leicht britisch - mit frischer Minze abgeschmeckt. Das gibt dem Lamm eine frische Note.
Ein wirklich gutes Essen!
Herzliche Grüße
Caryn
Trienchen3
sagt:
sagt: 05.11.2010 16:16
wer kann mir sagen was ich als ersatz fuer La fond nehmen kann in Canada finde ich keinen freuhe mich auf eine Antwort .best wishes alwine
Seppl2701
sagt:
sagt: 03.05.2011 19:15
Hatte das Rezept am Sonntag ausprobiert und muss sagen: ECHT SPITZE!!!
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Statt Lammfond kann man auch noch zusätzliche Knochen, Möhren, Gemüsezwiebeln, Knoblauch (im Ganzen) dazu tun und mit schmoren. Ergibt dann wie ich meine schon eine passende Soße.
Werde meine Keule auch nach dieser Art zubereiten,
danke
Bine
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