Leipziger Lerchen
Marzipangebäck - sächsische Küche| 250 g | Mehl, für den Teig |
| 1 | Ei(er), für den Teig |
| 1 TL | Weinbrand, für den Teig |
| 70 g | Zucker, für den Teig |
| 125 g | Butter, für den Teig |
| etwas | Salz, für den Teig |
| 125 g | Butter, für die Füllung |
| 250 g | Aprikosenkonfitüre, für die Füllung |
| 150 g | Puderzucker, für die Füllung |
| 75 g | Mehl, für die Füllung |
| 1 EL | Stärkemehl, für die Füllung |
| 1 | Eigelb, für die Füllung |
| 4 | Eiweiß, für die Füllung |
| 150 g | Mandel(n), geriebene süße, für die Füllung |
| etwas | Bittermandelöl, für die Füllung |
Zubereitung
Das Mehl in eine große Schüssel sieben. Danach das Ei, den Weinbrand und 1 Prise Salz dazugeben. Den Zucker darüber streuen und die vorher zerlassene Butter darüber träufeln. Nun hieraus einen Teig rühren und etwa 30 Minuten stehen lassen.
Für die Füllung die Butter schaumig schlagen. Außer der Marmelade und dem Eiweiß alle anderen Zutaten nach und nach dazugeben. Die 4 Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter die Masse heben.
Anschließend den kühl gestellten Teig 0,5cm dick ausrollen. Kleine Tortenförmchen von etwa 6cm Durchmesser mit Butter einfetten und mit dem Teig auslegen. Darüber die vorher durch ein Sieb gestrichene Marmelade geben, danach die Füllung. Von den übriggebliebenen Teigresten zwei Streifen über Kreuz zum Abschluss legen.
Die Lerchen im vorgeheizten Ofen bei etwa 180°C 20 Minuten lang backen.
Die Förmchen stürzen, wobei die Lerchen sofort wieder gedreht werden müssen.
Millionenfach wanderten Heide- und Feldlerchen aus dem Leipziger Land im 18./19. Jh. in Bratpfannen und Räucherkammern und wurden in Schachteln verpackt bis nach Russland exportiert. Als ihr Fang verboten wurde, schufen die Leipziger Bäcker als Ersatz das Marzipantörtchen, das den mit Speckstreifen umwickelten Vogelbalg nachbildet.
Für die Füllung die Butter schaumig schlagen. Außer der Marmelade und dem Eiweiß alle anderen Zutaten nach und nach dazugeben. Die 4 Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter die Masse heben.
Anschließend den kühl gestellten Teig 0,5cm dick ausrollen. Kleine Tortenförmchen von etwa 6cm Durchmesser mit Butter einfetten und mit dem Teig auslegen. Darüber die vorher durch ein Sieb gestrichene Marmelade geben, danach die Füllung. Von den übriggebliebenen Teigresten zwei Streifen über Kreuz zum Abschluss legen.
Die Lerchen im vorgeheizten Ofen bei etwa 180°C 20 Minuten lang backen.
Die Förmchen stürzen, wobei die Lerchen sofort wieder gedreht werden müssen.
Millionenfach wanderten Heide- und Feldlerchen aus dem Leipziger Land im 18./19. Jh. in Bratpfannen und Räucherkammern und wurden in Schachteln verpackt bis nach Russland exportiert. Als ihr Fang verboten wurde, schufen die Leipziger Bäcker als Ersatz das Marzipantörtchen, das den mit Speckstreifen umwickelten Vogelbalg nachbildet.
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Kommentare anderer Nutzer
miss-kiss
sagt:
sagt: 09.03.2012 08:58
smettbo63
sagt:
sagt: 30.06.2011 19:26
In Muffin-Formen backen - das ist die Idee!
kaja63
sagt:
sagt: 21.08.2011 22:06
Moin Mhorch,
deine Lerchen sind ein Gedicht. Und das Rezept passt auch super.
Die gekauften Lerchen in Leipzig waren auch sehr hell gebacken, haben aber lange nicht so gut geschmeckt.
Aus der Teigmenge habe ich 12 schön große Lerchen in einem Muffinblech gebacken. Oben habe ich das Teigkreuz noch mit etwas Eibgelb bestrichen für etwas Farbe, muss aber nicht unbedingt.
Die Lerchen gehören bei mir jetzt zu den Backfavoriten.
LG
Kaja
deine Lerchen sind ein Gedicht. Und das Rezept passt auch super.
Die gekauften Lerchen in Leipzig waren auch sehr hell gebacken, haben aber lange nicht so gut geschmeckt.
Aus der Teigmenge habe ich 12 schön große Lerchen in einem Muffinblech gebacken. Oben habe ich das Teigkreuz noch mit etwas Eibgelb bestrichen für etwas Farbe, muss aber nicht unbedingt.
Die Lerchen gehören bei mir jetzt zu den Backfavoriten.
LG
Kaja
Uliflo
sagt:
sagt: 14.10.2011 03:04
Hilfreicher Kommentar:
Ein sehr schön ausgewogenes Rezept! Vom Mürbeteig mache ich die 1 1/2 fache Menge, da er, auch dünn ausgerollt, kaum reicht für die ganze Füllung.
Nach dem Backen habe ich die Lerchen noch leicht mit heißer Marillenkonfitüre bestrichen. Das gibt einen schönen Glanz und hebt die Farbe etwas hervor, die auch nach ca. 25-30 Minuten Backzeit noch recht blass ist.
Nach dem Backen habe ich die Lerchen noch leicht mit heißer Marillenkonfitüre bestrichen. Das gibt einen schönen Glanz und hebt die Farbe etwas hervor, die auch nach ca. 25-30 Minuten Backzeit noch recht blass ist.
miss-kiss
sagt:
sagt: 09.03.2012 08:55
Lieben Dank für das super Rezept! und auch die Erklärung dazu war sehr interessant.
Ich habe vor 20 Jahren mal in Leipzig gewohnt und damals die Lerchen geliebt. Nun hab ich sie schon 2. Mal nachgebacken und in alten Erinnerungen geschwelgt :-)
Obwohl es etwas aufwendig ist, habe ich die Lerchen in einem Koch- und Backkurs mit Jugendlichen ausprobiert und ganz allein, ohne Hilfe; nur nach Rezept hat es ein junges Mädchen ganz wunderbar hinbekommen.
Das soll allen Backanfängern Mut machen, sich an das Rezept heran zutrauen.
Viel Spaß!
Ich habe vor 20 Jahren mal in Leipzig gewohnt und damals die Lerchen geliebt. Nun hab ich sie schon 2. Mal nachgebacken und in alten Erinnerungen geschwelgt :-)
Obwohl es etwas aufwendig ist, habe ich die Lerchen in einem Koch- und Backkurs mit Jugendlichen ausprobiert und ganz allein, ohne Hilfe; nur nach Rezept hat es ein junges Mädchen ganz wunderbar hinbekommen.
Das soll allen Backanfängern Mut machen, sich an das Rezept heran zutrauen.
Viel Spaß!
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