Semmelknödel

saftig und herzhaft

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Zutaten für Portionen

10  Brötchen, altbacken
½ Liter Milch, heiß
Ei(er)
80 g Speck, mager und gut durchwachsen
1 m.-große Zwiebel(n)
4 TL Petersilie, gehackte
20 g Butter, geschmolzene
  Pfeffer
  Salz
  Muskat
 evtl. Semmelbrösel

Zubereitung

Die Brötchen in sehr dünne Scheiben schneiden. In eine Schüssel geben, mit Salz, Pfeffer und reichlich Muskat bestreuen und mit heißer Milch übergießen (je nach Trockenheit der Brötchen die Flüssigkeitsmenge anpassen!). Mit einem Teller beschweren (evtl. einige Dosen zum Beschweren daraufstellen) und etwa eine halbe Stunde durchziehen lassen.

In dieser Zeit den Speck und die Zwiebel in sehr kleine Würfel schneiden und sanft ausbraten. Abkühlen lassen.

Semmel-Milch-Gemisch gut durchkneten, die Eier darunter mischen und die abgekühlte Speck-Zwiebel-Mischung darunter kneten. Falls der Teig zu weich sein sollte, evtl. 2 EL Semmelbrösel untermischen (wer möchte, kann auch noch Geschmacksträger wie z.B. eingeweichte, getrocknete Steinpilze oder gebratene, klein gehackte Champignons oder Pfifferlinge zugeben.)

Wenn der Teig die richtige Konsistenz hat, die klein gehackte Petersilie und die geschmolzene Butter unterkneten.

Mit nassen Händen 10 Knödel formen (oder je nach persönlichem Geschmack mehr kleine oder weniger große) und 20 Minuten im sanft siedenden Salzwasser ziehen lassen (nicht kochen!)

Tipp: Die Mengen lassen sich beliebig vermehren. Ich habe schon aus 100 gesammelten alten Brötchen mit der entsprechenden Menge Zutaten 100 Knödel gemacht. Sie lassen sich fertig gegart auch sehr gut einfrieren. Auftauen und nochmal in siedendem Salzwasser heiß werden lassen. Schmecken dann wie frisch.
Arbeitszeit: ca. 1 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 13.06.06
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Verfasser:

Utee Sternekoch


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Kommentare anderer Nutzer

barbara30472  Hendlgriller sagt:  
15.06.2006 20:07
Hallo!

kann ich auch aus deinem Rezept einen grossen Kloss formen und in einen hitzebeständigen Kochbeutel garen???

Vielen Dank!
Gruss Barbara

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Pietra22 Sternekoch sagt:  
24.08.2007 19:14
Hallo Barbara,
statt eines großen Kloßes ist es besser, eine 'Wurst' zu formen; zuerst in Frischhaltefolie, dann in Alufolie wickeln, Enden jeweils gut verdrehen.
Das Innere wird dann gleichmäßiger gar.
Bei ca. 7 cm Ø dürften dann 30 Minuten - sanft - köcheln reichen.
Grüßle von Pietra

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Utee Sternekoch sagt:  
15.06.2006 20:25
Hallo Barbara,

das hab ich noch nicht probiert, aber eigentlich müsste das auch möglich sein. Allerdings kann ich dir nicht sagen, wie lange du das dann garen müsstest. 20 Minuten reichen dann sicherlich nicht.

Grüße von Utee

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barbara30472  Hendlgriller sagt:  
15.06.2006 21:01
Hallo Utee!

Danke für deine Antwort! Ich werde ihn so eine gute Stunde im Wasser lassen! Ich werde es einfach mal testen!

Grüsse Barbara

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Caramia Smutje sagt:  
30.12.2006 12:54
Hilfreicher Kommentar:

Hi!
Das, was du da machst sind Tiroler SSpeckknödel.
Schmecken auch gut.

Und was barbara30472 vor hat, geht wunderbar in einer Stoff-Serviette. Serviettenknödel)

Gruß
Caramia

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hezlis47  Tellerwäscher sagt:  
25.02.2007 16:58
Hallo Caramia!
Du erwähnst da die Serviettenknödel, die ich mit ausreichend viel Soße einfach suuuuuper gut finde. Bloß setzen die Serviettenknödel-Köchinnen es anscheinend als selbstverständlich voraus, daß man weiß, wie man mit dem in die Serviette gewickelten Teig weiter vorgeht. Nun - ich weiß es nicht!!!!! Hilfe - könnte da mal eine mitleidige Seele einspringen und es idiotensicher erklären? Bloß reinhängen hilft nämlich auch nicht, denn - wie hält dann das verflixte Ding? Muß es im Dampf oder im Wasser garen? Keine Ahnung! Tausend Dank im voraus!
hezlis47

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Pietra22 Sternekoch sagt:  
24.08.2007 19:13
Hallo hezlis47,
weiter oben habe ich die Frage wg. Serviettenknödel beantwortet.
Heute wird der Serviettenknödel meist in Frischhalte- & Alufolie gemacht, was den Vorteil hat, dass er kein weiteres Wasser aufnimmt und damit schwammig werden kann.
Falls Du doch eine Serviette verwenden willst: diese gut buttern (sonst hängt der Kloß fest), Teig rollenförmig einbinden, mit den Enden an (Holz-)Kochlöffel befestigen und in großen Topf über Dampf hängen, Deckel möglicht dicht schließen.
Selbst Knödelpapst Schuhbeck zieht jedoch die Folienmethode vor.
Grüßle von Pietra

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-Monika- Smutje sagt:  
23.06.2007 23:15
Hallo,


habe die Knödel eben gemacht und mit einer Pilzsauce gegessen. Sehr lecker, fand auch der Rest der Sippe;-) mein Hund hat in der Küche vor dem auf der Anrichte stehenden Knödelteller gesessen und rumgebrummelt. Er ist halt ein bischen verfressen. Hat aber nichts genützt, denn mein Männe hat sie aufgegessen.


Lg


Monika

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Pietra22 Sternekoch sagt:  
24.08.2007 19:12
Hallo Ute,

fast genauso mache ich die Semmelknödel auch; allerdings ohne Speck. Mit Speck werden es Tiroler Speckknödel. Meist füge ich einer Restmenge desr Knödelteigs Speck und weitere (getrocknete) Kräuter bei und drehe nussgroße Knödelchen - die es dann am nächsten Tag als Speckknödelsupee gibt.

Danke für das schöne Rezept - Foto kommt - und liebe Grüßle von Pietra

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Steirerin21 Suppenkoch sagt:  
06.03.2008 06:53
Hilfreicher Kommentar:

Ute

Ich mach sie auch so,auch ohne Speck,denn das sind wie du schon schreibst,Speckknödel.
Mach auch schon 20 Jahre Semmel-oder Serviettenknödel
Lg Waltraud

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PettyHa  Chefkoch sagt:  
10.08.2008 15:59
Hallo,

vielen Dank für dieses super Rezept!

Die Knödel sind ganz toll geworden, alle waren begeistert!


LG PettyHa

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Jerchen Hendlgriller sagt:  
21.11.2008 13:50
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Diese Knödel gibt's bei uns schon sehr lange, allerdings ohne Speck, ansonsten wären es ja fast Speckknödel (dazu fehlt nur noch eine Kleinigkeit). Die Sache mit dem Einwickeln bzw. in Folie packen kenne ich auch nicht. Die Knödel werden mit feuchten Händen geformt und in siedendens - nicht quellkochendes - Wasser gelegt und ca. 15 - 20 Minuten - je nach Größe - darin ziehen gelassen.

Wenn man einen Knödelteig (egal ob Semmel-, Brez'n-, oder Speckknödelteig) in ein Tuch wickelt, dieses an beiden Enden gut zubindet und Tuch sammt Inhalt in siedendes Wasser für ca. 20 - 30 Min. legt, den Teig in Scheiben schneidet, dann hat man Serviettenknödel auf dem Teller.

LG

Jerchen

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midgard2kopf Chefkoch sagt:  
21.11.2008 21:14
Genau, Jerchen.

Siedendes Wasser, 20 Minuten (bis die Knödel im Wasser rollen).
Und das mit den Dosen... das ist mir absolut neu. Meine Semmelknödel brauchen schon auch eine 'Glocke', aber dafür reicht ein Deckel.

Und Serviettenknödel: Keine Angst davor. Die hat matti hier fein beschreiben:

http://www.chefkoch.de/forum/2,1,167098/serviettenknoedel.html

LG
m2k

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elwk19 Tellerwäscher sagt:  
28.02.2009 21:29
Hallo!

Gute Semmelknödel. Habe zum erstenmal im Leben welche gemacht und wurden gleich ein Hit. Danke für das Rezept.

Lg elwk19

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fortuno999 Tellerwäscher sagt:  
01.06.2009 03:38
Um Gottes Willen!

Vergewaltigt die Knödel doch nicht so!

Nicht so fest kneten!!!

Sie sollen luftig seinund die Semmelwürfelchen noch als solche erkennbar (sonst wäre das Rezept ja gleich mit Semmelbrösel!)

Na ja, bei uns isst das Auge eben mit;-)

LG

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Utee Sternekoch sagt:  
01.06.2009 09:07
Ja, mein Auge auch. Das mag es nicht, wenn da überall so wässrige Brötchenstücke herauslugen. Meine Semmelknödel haben eine lockere Konsistenz, aber einen recht homogenen Teig. Das gefällt (und schmeckt) uns besser.

LG von UTee

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bilses Tellerwäscher sagt:  
24.10.2009 12:53
endlich mal einer, den es auch stört, so zu "gnätschen". Man soll ja noch erkennen was man isst.
Ich fülle meinen Teig in eine Kastenform oder Muffinförmchen und ab in den Backofen. Da laugt garantiert nichts aus und alles ist superknusprig!

lg bilses

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s-fuechsle Sternekoch sagt:  
06.03.2011 20:52
Hallo Utee,

habe uns dieses Wochenende wieder eine frische Rinderbrühe gekocht. Da noch Brühe übrig war, wurden deine Knödel als Suppeneinlage gereicht. Natürlich habe ich sie kleiner gedreht und auch nur die halbe Menge bnötigt.

Geschmacklich sehr lecker! Demnächst werde ich sie zu Pilzen kochen.

Hab vielen lieben Dank für dein Rezept!

Liebe Grüße,

s-fuechsle

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toerbel Küchenjunge sagt:  
27.12.2011 11:33
Meine ersten Semmelknödel und mit Vorabhilfe im Forum sind sie PERFEKT geworden, ich bin ja sooo stolz auf mich ;-)

Sie sind ganz fluffig gewesen und trotzdem kein bisschen auseinandergefallen beim Kochen, geschmacklich der Oberhammer und ich werde dieses Rezept ganz besonders kennzeichnen, um es immer wieder zu finden und nachzumachen! Danke dafür!!!

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