Annas orientalische Hackfleisch - Rolle
In Filoteig mit pikanter Tomatensauce| 400 g | Teig, Filoteig oder Strudelteig |
| 60 g | Butter, geschmolzene |
| 1 | Ei(er), verschlagen |
| 2 EL | Sesam, ganz |
| 2 EL | Mehl |
| 2 EL | Semmelbrösel |
| Für die Füllung: | |
| ½ Kopf | Weißkohl, in Streifen (ca. 350 - 400g) |
| ½ TL | Kümmel, ganz |
| ½ Bund | Petersilie, frische, gehackt |
| 200 g | saure Sahne |
| 400 g | Hackfleisch, vom Rind |
| 350 g | Kartoffel(n), gekochte |
| 1 | Zwiebel(n), rot, fein gehackt |
| 1 | Ei(er) |
| 75 g | Käse, geriebener |
| 2 Msp. | Muskat, frisch gerieben |
| 1 TL | Gewürzmischung, (Garam Masala) indische |
| ½ TL | Koriander, gemahlen |
| 2 TL | Paprikapulver |
| Salz und Pfeffer, frisch gemahlener | |
| Für die Sauce: | |
| 1 große | Zwiebel(n), fein gehackt |
| 4 Zehe/n | Knoblauch, fein gehackt |
| 2 EL | Olivenöl |
| 800 g | Tomate(n), (Pizzatomaten, 2 Dosen) |
| 600 ml | Brühe |
| 4 EL | Tomatenketchup |
| 2 EL | Tomatenmark |
| 2 EL | Honig |
| 100 ml | Sahne |
| 1 Bund | Koriander, frisch, gehackt |
| ½ TL | Kreuzkümmel, gemahlen |
| Chili - Flocken | |
| Salz und Pfeffer, frisch gemahlener |
Zubereitung
Den Weißkohl in leicht gesalzenem Wasser etwa 10 Minuten blanchieren, abgießen. Alle Zutaten für die Füllung in einer Schüssel vermischen und sorgfältig verkneten. Eine leckere Variante ist es übrigens, den Raspelkäse durch Schafskäse zu ersetzen.
Ein großes Geschirrtuch auslegen, mit Mehl bestäuben, ein Teigblatt darauf geben, mit flüssiger Butter bepinseln, nächstes Blatt auflegen, einpinseln und so fortfahren, bis der Teig aufgebraucht ist. Ich hatte etwa 5 einzelne, sehr dünne Teigblätter, die Menge variiert, da sie von der Größe und der Stärke abhängt. Das oberste Teigblatt wiederum mit Butter einstreichen und mit den Semmelbröseln bestreuen.
Die Füllung in einer dicken Wurst an eine Seite des Teiges legen, breite Ränder frei lassen. Die Ränder sorgfältig mit dem verschlagenen Ei einpinseln, dann durch anheben des Geschirrtuches den Strudel aufrollen. Bevor er ganz zugeklappt wird, nochmals an den sich überlappenden Stellen Ei auftragen, ebenso oben auf den Strudel, wenn er fertig aufgerollt ist. Mit dem Sesam bestreuen und bei 220 Grad etwa 40 Minuten backen. Zwischendurch mal in den Ofen sehen und ggf. den Strudel mit Alufolie abdecken, wenn er zu schnell bräunt.
Für die Sauce die Zwiebeln und den Knoblauch im Olivenöl andünsten, mit Brühe ablöschen, Tomatenstücke hinzufügen und ca. 10 Minuten reduzieren lassen. Mit den restlichen Zutaten abschmecken, dabei den Koriander erst ganz am Schluss zufügen. Sollte jemand frischen Koriander noch nicht kennen, erst wenig verwenden. Er hat einen sehr charakteristischen, intensiven Eigengeschmack, der nicht jedermanns Sache ist. Wer Ketchup und Sahne nicht mag, lässt es einfach weg, tut dem Grundgeschmack keinen großen Abbruch. Ich gebe beides recht gerne an eine Tomatensauce, weil es dadurch etwas cremiger wird, bzw. eine feine Süße und schöne Farbe erhält. Vorsicht auch mit dem Kreuzkümmel, wenn man zuviel erwischt, wird das Essen schnell ungenießbar. Wir sind ziemliche Saucenfreaks, daher ist die angegebene Menge wirklich reichlich.
Den Strudel aus dem Ofen nehmen, in Scheiben schneiden und auf der Sauce anrichten.
Ein großes Geschirrtuch auslegen, mit Mehl bestäuben, ein Teigblatt darauf geben, mit flüssiger Butter bepinseln, nächstes Blatt auflegen, einpinseln und so fortfahren, bis der Teig aufgebraucht ist. Ich hatte etwa 5 einzelne, sehr dünne Teigblätter, die Menge variiert, da sie von der Größe und der Stärke abhängt. Das oberste Teigblatt wiederum mit Butter einstreichen und mit den Semmelbröseln bestreuen.
Die Füllung in einer dicken Wurst an eine Seite des Teiges legen, breite Ränder frei lassen. Die Ränder sorgfältig mit dem verschlagenen Ei einpinseln, dann durch anheben des Geschirrtuches den Strudel aufrollen. Bevor er ganz zugeklappt wird, nochmals an den sich überlappenden Stellen Ei auftragen, ebenso oben auf den Strudel, wenn er fertig aufgerollt ist. Mit dem Sesam bestreuen und bei 220 Grad etwa 40 Minuten backen. Zwischendurch mal in den Ofen sehen und ggf. den Strudel mit Alufolie abdecken, wenn er zu schnell bräunt.
Für die Sauce die Zwiebeln und den Knoblauch im Olivenöl andünsten, mit Brühe ablöschen, Tomatenstücke hinzufügen und ca. 10 Minuten reduzieren lassen. Mit den restlichen Zutaten abschmecken, dabei den Koriander erst ganz am Schluss zufügen. Sollte jemand frischen Koriander noch nicht kennen, erst wenig verwenden. Er hat einen sehr charakteristischen, intensiven Eigengeschmack, der nicht jedermanns Sache ist. Wer Ketchup und Sahne nicht mag, lässt es einfach weg, tut dem Grundgeschmack keinen großen Abbruch. Ich gebe beides recht gerne an eine Tomatensauce, weil es dadurch etwas cremiger wird, bzw. eine feine Süße und schöne Farbe erhält. Vorsicht auch mit dem Kreuzkümmel, wenn man zuviel erwischt, wird das Essen schnell ungenießbar. Wir sind ziemliche Saucenfreaks, daher ist die angegebene Menge wirklich reichlich.
Den Strudel aus dem Ofen nehmen, in Scheiben schneiden und auf der Sauce anrichten.
Kommentare anderer Nutzer
Flowerpowerfrau
sagt:
sagt: 05.01.2008 18:39
kann man auch Yufka Teigblätter nehmen? Habe noch nie was von Filoteig gehört.
lg. Flowerpowerfrau
lg. Flowerpowerfrau
arthurdent42
sagt:
sagt: 05.01.2008 19:19
Hallo!
Bin mir nicht 100%ig sicher, aber ich glaube, dass das dasselbe ist. Genausogut ist auch der Frühlingsrollenteig aus dem Asialaden.
Das spricht Wikipedia dazu:
Yufka (türkisch), Fillo (griechisch) oder Malsouka (nordafrikanisch) ist ein an Blätterteig und Strudelteig erinnernder Teig der türkischen, griechischen und arabischen Küche. Er wird für die Herstellung verschiedener Backwaren wie Börek, Gözleme, Spanakopita oder Brik (frittierte Teigtaschen) verwendet.
Hergestellt wird er aus Mehl, Wasser und Salz, nach manchen Rezepten auch mit Öl und Hefe. Der geschmeidige Teig wird nach kurzem Ruhen ausgerollt, mit Öl bepinselt und wie Blätterteig mehrmals zusammengefaltet (touriert) und noch einmal sehr dünn ausgerollt. Das Tourieren kann entfallen, wenn der Teig vorher hauchdünn ausgerollt wurde und bei der weiteren Verarbeitung jeweils mehrere Lagen mit Öl eingestrichen übereinander geschichtet werden.
Fertige Yufka-Teigblätter sind in türkischen Lebensmittelgeschäften erhältlich. In der westlichen Küche werden sie – meist Fillo- oder Filoteig genannt – seit den 90er Jahren zunehmend als Umhüllung für zarte Fleisch- und Fischteile geschätzt, die so sanft gebraten oder gebacken werden können.
Grüße,
arthurdent42
Bin mir nicht 100%ig sicher, aber ich glaube, dass das dasselbe ist. Genausogut ist auch der Frühlingsrollenteig aus dem Asialaden.
Das spricht Wikipedia dazu:
Yufka (türkisch), Fillo (griechisch) oder Malsouka (nordafrikanisch) ist ein an Blätterteig und Strudelteig erinnernder Teig der türkischen, griechischen und arabischen Küche. Er wird für die Herstellung verschiedener Backwaren wie Börek, Gözleme, Spanakopita oder Brik (frittierte Teigtaschen) verwendet.
Hergestellt wird er aus Mehl, Wasser und Salz, nach manchen Rezepten auch mit Öl und Hefe. Der geschmeidige Teig wird nach kurzem Ruhen ausgerollt, mit Öl bepinselt und wie Blätterteig mehrmals zusammengefaltet (touriert) und noch einmal sehr dünn ausgerollt. Das Tourieren kann entfallen, wenn der Teig vorher hauchdünn ausgerollt wurde und bei der weiteren Verarbeitung jeweils mehrere Lagen mit Öl eingestrichen übereinander geschichtet werden.
Fertige Yufka-Teigblätter sind in türkischen Lebensmittelgeschäften erhältlich. In der westlichen Küche werden sie – meist Fillo- oder Filoteig genannt – seit den 90er Jahren zunehmend als Umhüllung für zarte Fleisch- und Fischteile geschätzt, die so sanft gebraten oder gebacken werden können.
Grüße,
arthurdent42
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das war meine Premiere heute, ich habe das erste mal Filoteig zubereitet. Absolut gutes Rezept, die Rolle wurde in Lichtgeschwindigkeit aufgefuttert. Einfach zu machen, super wirkung. Ich hatte zwar eine andere sosse gemacht, ich mag keinen Ketschup in sossen, aber die Rolle ist supergut.
Danke fuer die Idee Youtas
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