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Königsberger Klopse

Zutaten

Brötchen, entrindete, alte
3 dl Milch
Sardellen (Anchovis)
4 EL Butter, 1 Zwiebel
1 Bund Petersilie, fein gehackte
1,2 kg Hackfleisch, halb und halb
1 Msp. Nelke(n), gemahlen
1 Msp. Muskat
  Salz und Pfeffer
  Für die Sauce:
2 Liter Fleischbrühe, salzlos oder sehr schwach gesalzen
6 dl Sahne
Eigelb
Piment - Körner (Jamaica-Pfeffer)
Lorbeerblätter
Zitrone(n), die Schale, gerieben und den Saft
1 TL Zucker (nach Geschmack)
1 Msp. Muskat
1 Msp. Pfeffer
4 EL Kapern, kleine mit Sud
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 40 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Brennwert p. P.: keine Angabe

Das Brötchen würfeln, mit Milch beträufeln und einweichen.
Die fein gehackte Zwiebel in der Butter weich dünsten, jedoch nicht bräunen. Abgekühlt mit dem ausgedrückten Brötchen und dem Hackfleisch sowie dem Ei mischen. Die fein gehackten Petersilienblättchen (die Stängel für den Sud beiseite legen) und die entgräteten, ebenfalls fein gehackten Sardellen untermischen. Die Masse kräftig durcharbeiten und mit den angegebenen Gewürzen abschmecken.

Brühe zusammen mit Piment, Lorbeerblatt, Pfefferkörnern, Petersilienstängeln (im Gewürzsäckchen) und der Hälfte der Kapern 15 Minuten kräftig kochen lassen. Verlust mit Wasser ausgleichen.

Aus dem Fleischteig kleine, höchstens tischtennisballgroße Klopse formen, in der leise siedenden Brühe etwa zehn Minuten gar ziehen lassen, auf keinen Fall kochen, weil sonst die Klopse hart werden.

Die Klopse mit einer Schaumkelle herausheben und warm stellen. Das Gewürzsäckchen herausnehmen, Sahne bis auf vier Esslöffel zufügen, alles rasch auf starker Flamme jetzt um gut die Hälfte einkochen. Inzwischen die Eigelbe mit der restlichen Sahne verquirlen. In den Sud rühren. Unter ständigem Rühren erneut erhitzen und dabei andicken lassen, wobei der Sud nicht ins Kochen geraten darf, weil sonst die Eier ausflocken und nicht mehr binden können.
Die Sauce abschmecken, mit Zitronenschale und Saft etwas säuerlich würzen, die restlichen Kapern einrühren. Die Klopse in dieser Sauce erwärmen.

Dazu schmecken am besten Salzkartoffeln.

Kommentare anderer Nutzer


Kaffeeluder

26.02.2011 00:32 Uhr

Wie die von meiner anderen Oma, echt super lecker.

Vielen Dank für dieses Rezept.

Bilder sind unterwegs.

Liebe Grüße vom
Kaffeeluder

Ottoderdritte

12.02.2012 16:47 Uhr

Ich war etwas enttäuscht und wie bei Oma hats auch nicht geschmeckt. Zu viel Sahne, die Soße hatte anfangs nur nach Sahne geschmeckt. ; Meine Mutter (Köchin mit schlesischen Wurzeln), hat die Soße noch retten können und meine Oma sagte, dass Zucker eigentlich in der Soße gar nichts verloren hätte. Das aber ist Ansichtssache, da meine Mutter sagte, dass man sehr wohl mit Zucker abschmecken könne, dann aber eher mit Essiessenz statt mit Zitronenscheibe oder -saft. Sie sehen, es wurde viel über das Gericht debattiert, aber es gab Punktabzug; auch für die Rezeptbeschreibung; die war sehr ungenau. Das nächste Mal dann doch lieber nach Omas Art...

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