Brotsuppe mit Knoblauch und Eiern

Açorda à alentejana

Zutaten für Portionen

Zwiebel(n) (Gemüsezwiebel), sehr fein gehackt
Knoblauchzehe(n), gehackt
Chilischote(n), frische rote, entkernt und gehackt
3 EL Olivenöl
225 g Brot, festes Bauernbrot vom Vortag, zerbröselt
1,2 Liter Hühnerbrühe, kochende
Ei(er), verquirlt
1 Handvoll Koriandergrün, gehackt oder Petersilie
  Salz und Pfeffer

Zubereitung

Zwiebel, Knoblauch und Chilis sanft in Öl garen, bis die Zwiebel weich ist. Das Brot hineinrühren und die Hitze erhöhen. Das Brot unter Rühren garen, bis es leicht gebräunt ist.
Die Brühe zugeben und die Temperatur herunterschalten. Eier, Koriander oder Petersilie sowie Salz und Pfeffer unterrühren.
Sofort servieren - bevor die Suppe wieder zu kochen anfängt.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 17.05.06
Rezept-Statistiken: 7.930 (11)* gelesen
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Verfasser:

heimwerkerkönig  Sternekoch


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Kommentare anderer Nutzer

heimwerkerkönig  Sternekoch sagt:  
29.10.2006 09:45
Hilfreicher Kommentar:

Eine Açorda ist eine dicke, nahrhafte Brotsuppe, die mit preiswerten leicht erhältlichen Zutaten bereitet wird. Früher wurde sie von Bauern während oder nach dem harten Tagwerk gegessen. Für diese Suppen hob man jeden Brotrest auf, auch harte Krusten. In der Hoffnung auf solche Reste zogen Bettler mit kleinen Beuteln umher und kochten sich aus ihnen mit Wasser, Öl und Knoblauch ein wärmendes, sättigendes Gericht. Eine açorda konnte als Vorspeise gegen den ersten Heißhunger serviert werden, in schlechten Zeiten aber auch als Hauptmahlzeit. Hier die bekannteste Version. Sie ist sehr einfach zuzubereiten und basiert auf guter Hühnerbrühe und gutem Brot.

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katrin81 Kaltmamsell sagt:  
02.08.2007 07:49
Hallo heimwerkerkönig,

habe gestern dieses Rezept nachgekocht und fand es sehr lecker. Habe statt Hühnerbrühe Rinderbrühe aus dem Glas genommen und statt Bauernbrot (ist das eigentlich dunkles?) ein altes Ciabatta.

Aber: diese Suppe muss man gleich nach dem Zubereiten essen. Ich wollte mir nach einer halben Stunde einen Nachschlag holen, da war das Brot so aufgeweicht, dass es keine Suppe, sondern nur noch eine Pampe war. Zum Glück war nur ein kleiner Rest übrig, den ich wegschütten musste.

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