Sauerbraten vom Hirsch
| 2 | Zwiebel(n) |
| 2 | Möhre(n) |
| 250 g | Knollensellerie |
| 1 Stange/n | Lauch |
| 1 ½ kg | Hirschfleisch aus der Oberkeule |
| ¾ Liter | Wein, rot, trocken |
| ¼ Liter | Essig (Rotweinessig) |
| 1 TL | Pfeffer, ganz, schwarz |
| 3 | Gewürznelken |
| 1 EL | Wacholderbeeren |
| 3 | Lorbeerblätter |
| Salz und Pfeffer | |
| 3 EL | Öl |
| 2 EL | Mehl |
| ½ Liter | Wildfond |
| 8 | Lebkuchen (Printen ohne Schokolade) |
| 3 EL | Cranberries, getrocknet |
| 3 EL | Mandel(n), Blättchen |
| Rübenkraut oder Zucker |
Zubereitung
Zwiebeln, Möhren, Lauch und Sellerie putzen und ggf. schälen und alles grob würfeln. Wein mit Essig, dem vorbereitetem Gemüse und den Gewürzen aufkochen, anschließend erkalten lassen. Das Fleisch in dieser Marinade mindestens 4 Tage (besser eine Woche) einlegen, dabei zwischendurch immer mal wieder wenden.
Fleisch aus der Marinade nehmen. Marinade durchseihen und aufheben, das Gemüse abtropfen lassen. Fleisch trocken tupfen, salzen und pfeffern. Im heißen Öl anbraten. Gemüse zufügen, mit anbraten, mit Mehl bestäuben. Etwas von der Marinade angießen und verkochen lassen. Diesen Vorgang 2 – 3 mal wiederholen. Den Fond und die restliche Marinade angießen, das Fleisch gute anderthalb Stunden auf kleiner Flamme schmoren lassen.
Den Braten herausnehmen und in Alufolie gewickelt warm stellen.
Sauce pürieren (oder wer es lieber mag abseihen), Printen reinbröseln, Cranberries zufügen und 5 Minuten sämig einkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Rübenkraut abschmecken und Mandelblättchen zufügen.
Fleisch aus der Marinade nehmen. Marinade durchseihen und aufheben, das Gemüse abtropfen lassen. Fleisch trocken tupfen, salzen und pfeffern. Im heißen Öl anbraten. Gemüse zufügen, mit anbraten, mit Mehl bestäuben. Etwas von der Marinade angießen und verkochen lassen. Diesen Vorgang 2 – 3 mal wiederholen. Den Fond und die restliche Marinade angießen, das Fleisch gute anderthalb Stunden auf kleiner Flamme schmoren lassen.
Den Braten herausnehmen und in Alufolie gewickelt warm stellen.
Sauce pürieren (oder wer es lieber mag abseihen), Printen reinbröseln, Cranberries zufügen und 5 Minuten sämig einkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Rübenkraut abschmecken und Mandelblättchen zufügen.
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Kommentare anderer Nutzer
eisfruechtchen6
sagt:
sagt: 20.12.2009 20:46
Hallo, Ich kenne dieses Gericht ,hab es mir als Weihnachtsmenü gedacht weiss aber keine idee als Vorspeise. Als Nachspeise gibt es Speckulatius-parfait . Diese Rezept fand Ich auch hier glg eisfruechtchen 6
21.12.2009 10:17
Hallo Eisfrüchtchen,
wie wäre es mit einem winterlichen Salat aus Feldsalat, gerösteten Walnüssen, Parmesanspänen, einer tollen Balsamico-Vinaigrette (aus antikem Balsamico) und noch so ein paar Ferkeleien? Dazu selbst (auf)gebackene Pizzabrötchen.
Stöbere doch mal hier im Fundus!
Viel Glück wünscht die Tiiine
wie wäre es mit einem winterlichen Salat aus Feldsalat, gerösteten Walnüssen, Parmesanspänen, einer tollen Balsamico-Vinaigrette (aus antikem Balsamico) und noch so ein paar Ferkeleien? Dazu selbst (auf)gebackene Pizzabrötchen.
Stöbere doch mal hier im Fundus!
Viel Glück wünscht die Tiiine
Fluchzecke
sagt:
sagt: 21.12.2010 15:43
Hallo scharly,
vielen Dank für das echt tolle Rezept - habe ich mir ausgedruckt und gibt es dieses Jahr Heiligabend! Finde ich absolut klasse - für mich mal etwas völlig Neues mit Wild!
Schöne Festtage
wünscht die
Fluchzecke
vielen Dank für das echt tolle Rezept - habe ich mir ausgedruckt und gibt es dieses Jahr Heiligabend! Finde ich absolut klasse - für mich mal etwas völlig Neues mit Wild!
Schöne Festtage
wünscht die
Fluchzecke
12.02.2012 16:37
Hallo!
Das war unser Weihnachtsbraten (2011) - und wir waren alle begeistert von diesem Hirsch!
Leider hab ich irgendwie weder beim Marinieren, noch beim Zubereiten an Fotos gedacht - erst dann, als der Braten auf den Tellern lag. Unser Braten lag übrigens 6 Tage in der Marinade - was ihm sicher gut tat. Da ich sehr selten Wild zubereite, hab ich mich auch ausnahmsweise ans Rezept gehalten, nur die Cranberries hab ich dann weggelassen, weil ich auch die Rheinischen Rosinen am Sauerbraten nicht mag. Der Braten war ein Gedicht, superzart, wunderbar-würzig, das Fleisch zerging auf der Zunge und auch die Sauce war ein Genuss.
Eine bessere Entschädigung nach unserem Enten-Reinfall 201 kanns gar nicht geben - dieser Hirsch wird auf jeden Fall wieder auf unserem Tisch landen.
Foto folgt - als Dank für das tolle Rezept!
Sonnige Grüße vom Bäumchen.
Das war unser Weihnachtsbraten (2011) - und wir waren alle begeistert von diesem Hirsch!
Leider hab ich irgendwie weder beim Marinieren, noch beim Zubereiten an Fotos gedacht - erst dann, als der Braten auf den Tellern lag. Unser Braten lag übrigens 6 Tage in der Marinade - was ihm sicher gut tat. Da ich sehr selten Wild zubereite, hab ich mich auch ausnahmsweise ans Rezept gehalten, nur die Cranberries hab ich dann weggelassen, weil ich auch die Rheinischen Rosinen am Sauerbraten nicht mag. Der Braten war ein Gedicht, superzart, wunderbar-würzig, das Fleisch zerging auf der Zunge und auch die Sauce war ein Genuss.
Eine bessere Entschädigung nach unserem Enten-Reinfall 201 kanns gar nicht geben - dieser Hirsch wird auf jeden Fall wieder auf unserem Tisch landen.
Foto folgt - als Dank für das tolle Rezept!
Sonnige Grüße vom Bäumchen.
22.03.2012 08:44
Hallo,
letzte Woche habe ich unseren Hirsch eingelegt.
Gestern habe ich Ihn dann gebraten. Die Sauce war mir etwas zu sauer,
vielleicht weil ich keine Printen hatte.
Ansonsten habe ich mich ans Rezept gehalten und werde nächstes mal etwas weniger Essig verwenden.
LG grubilein
letzte Woche habe ich unseren Hirsch eingelegt.
Gestern habe ich Ihn dann gebraten. Die Sauce war mir etwas zu sauer,
vielleicht weil ich keine Printen hatte.
Ansonsten habe ich mich ans Rezept gehalten und werde nächstes mal etwas weniger Essig verwenden.
LG grubilein
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fast hätte ich mein eigenes Rezept hier eingegeben, als ich dieses hier heute fand, und es ist so gut wie identisch. Das Hirschlein hatten wir heute zu Mittag, Fotos werden hochgeladen.
Nach dem Anbraten habe ich das Fleisch aus dem Topf genommen und dann drei gewürfelte Zwiebeln in den heißen Fond gegeben. Kräftig angebraten mit großer Hitze, dann die komplette Marinade in den Topf, das Ganze zum Kochen gebracht, den Braten wieder hinein, knapp 2 Stunden sehr sanft geschmort. Statt Printen kam Magenbrot hinein, und die Mandelblättchen brauchten wir nicht.
Dazu habe ich Spitzkohl und kleine Kartoffelknödel gereicht. Eine superleckere Mahlzeit, der Winter- und Vorweihnachtsstimmung angepasst.
Was ich noch sagen wollte: Mir ist nicht klar, warum hier irgendjemand miese Bewertungen abgeben kann, ohne dies begründen zu müssen. Das Rezept und sein Ergebnis sind SEHR GUT!
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