Aromatisch - feuriges Tomatenchutney
ohne Essig oder Zwiebeln - die Urform des Ketchups| 2 kl. Dose/n | Tomate(n) |
| 2 EL | Senfsamen, braun, ganz |
| 4 EL | Ingwer, frisch, gerieben |
| 3 | Chilischote(n), rot, frisch |
| 1 Stange/n | Zimt, ca. 7 cm |
| 4 TL | Kreuzkümmel, ganz |
| 5 | Nelke(n), ganz |
| 3 | Lorbeerblätter, ganz |
| 4 TL | Koriander, gemahlen |
| 1 Prise | Gewürze (Asafötida, Teufelsdreck) |
| 4 EL | Zucker, braun |
| 2 TL | Salz |
| 4 EL | Öl, Butterschmalz oder Ghee |
Zubereitung
Die Gewürze sollten nach Möglichkeit erst vor der Zubereitung im Mörser, in einer elektrischen Kaffeemühle o.ä. gemahlen werden, da fertig gekaufte Pulver oft an Geschmack und Aroma eingebüßt haben, denn die enthaltenen ätherischen Öle verflüchtigen sich mit der Zeit.
Alle Zutaten vorher bereitstellen, denn sie müssen schnell nacheinander in den Topf, stets gut rühren, damit nichts anbrennt. Das Rösten des Gewürzes löst die ätherischen Öle, parfümiert das Öl und würzt so das Chutney intensiver.
Das Fett/Öl erhitzen. Sobald es richtig heiß ist, die Senfsamen einfüllen, sofort einen Deckel auflegen, damit sie nicht herausspringen, auf mittlere Hitze reduzieren. Sobald das Knacken aufhört (ca. 10 Sekunden), Deckel abnehmen und schnell nacheinander Ingwer, Chilis und Zimt zugeben, kurz rösten (ca. 5 Sekunden).
Kreuzkümmel, Nelken und Lorbeer zufügen, wieder kurz rösten. Nun Koriander und Asafötida einrühren. Tomaten daraufgießen, gründlich umrühren. 10 Minuten kochen lassen, dabei immer wieder rühren. Zum Schluss Salz und Zucker einrühren. Weitere 10-15 Minuten kochen und weiterrühren, damit das Chutney dickflüssiger wird. Anschließend ohne Deckel abkühlen lassen. Zimmerwarm oder kalt servieren.
Das Chutney reicht in dieser Menge für eine mittelgroße (Grill-)Party als Dip zu jedem indischen Gericht, zu Kartoffel- oder Gemüsesnacks und auch zu Geflügel. Ich esse es auch gerne als Brotaufstrich. Im Kühlschrank bis zu 1 Woche haltbar.
Alle Zutaten vorher bereitstellen, denn sie müssen schnell nacheinander in den Topf, stets gut rühren, damit nichts anbrennt. Das Rösten des Gewürzes löst die ätherischen Öle, parfümiert das Öl und würzt so das Chutney intensiver.
Das Fett/Öl erhitzen. Sobald es richtig heiß ist, die Senfsamen einfüllen, sofort einen Deckel auflegen, damit sie nicht herausspringen, auf mittlere Hitze reduzieren. Sobald das Knacken aufhört (ca. 10 Sekunden), Deckel abnehmen und schnell nacheinander Ingwer, Chilis und Zimt zugeben, kurz rösten (ca. 5 Sekunden).
Kreuzkümmel, Nelken und Lorbeer zufügen, wieder kurz rösten. Nun Koriander und Asafötida einrühren. Tomaten daraufgießen, gründlich umrühren. 10 Minuten kochen lassen, dabei immer wieder rühren. Zum Schluss Salz und Zucker einrühren. Weitere 10-15 Minuten kochen und weiterrühren, damit das Chutney dickflüssiger wird. Anschließend ohne Deckel abkühlen lassen. Zimmerwarm oder kalt servieren.
Das Chutney reicht in dieser Menge für eine mittelgroße (Grill-)Party als Dip zu jedem indischen Gericht, zu Kartoffel- oder Gemüsesnacks und auch zu Geflügel. Ich esse es auch gerne als Brotaufstrich. Im Kühlschrank bis zu 1 Woche haltbar.
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Kommentare anderer Nutzer
Topfquäler
sagt:
sagt: 30.12.2006 19:14
hallo, danke für das leckere rezept. das ergebnis im geschmack ist wirklich wahnsinn. ich hab ein bisschen mehr zimt dazu gegeben, weil ich es geschmacklich sehr interessant fand.
was das kochvergnügen etwas getrübt hat, waren die vielen groben gewürze (auch nach bearbeitung im mörser, wie die zimtstangen, wurde nicht alles pulvrig.) also muss man im abschluss die nelken, die lorbeerblätter und ggf. auch die senfkörner anhand eines siebes trennen.
aber kochen heisst ja schliesslich experimentieren...fazit: nachdem die körner und die harten zimt- bzw. nelkenstücke sowie die blätter aus dem chutney heraus sind, ist es wirklich ein gelungener gaumenschmaus.
p.s.: die mengenangaben sind auch hier mit vorsicht zu geniessen, wenn man auch andere saucen und dips zum essen kredenzen möchte. die mengenangaben hier für 1 person haben bei uns für 8 personen gereicht :-)
was das kochvergnügen etwas getrübt hat, waren die vielen groben gewürze (auch nach bearbeitung im mörser, wie die zimtstangen, wurde nicht alles pulvrig.) also muss man im abschluss die nelken, die lorbeerblätter und ggf. auch die senfkörner anhand eines siebes trennen.
aber kochen heisst ja schliesslich experimentieren...fazit: nachdem die körner und die harten zimt- bzw. nelkenstücke sowie die blätter aus dem chutney heraus sind, ist es wirklich ein gelungener gaumenschmaus.
p.s.: die mengenangaben sind auch hier mit vorsicht zu geniessen, wenn man auch andere saucen und dips zum essen kredenzen möchte. die mengenangaben hier für 1 person haben bei uns für 8 personen gereicht :-)
Topfquäler
sagt:
sagt: 31.12.2006 12:13
übrigens kann man anstelle von asafötida (teufelsdreck) auch sehr gut knoblauch nehmen. das schmeckt nämlich fast genauso...:-)
eostra
sagt:
sagt: 31.12.2006 15:22
Prima Rezept, herzlichen Dank! Ich hab es gerade ausprobiert (spontan), weil der Topfquäler in der PE darüber plauderte. So ganz sinnlos ist das Geplauder also sicher nicht. Ich hab allerdings vielfach gemahlene Gewürze verwendet und die gröberen Gewürzkollegen in einem Gewürznetz mitkochen lassen.
Geschmacklich hochinteressant!
LG
eos
Geschmacklich hochinteressant!
LG
eos
duffyhh
sagt:
sagt: 04.03.2007 18:55
schon mehrfach gekocht: Alle begeistert!!
Es hat allerdings ein bisschen gedauert, bis ich "Teufelsdreck" ergattern konnte.
In sommerlichen Zeiten der "Tomatenschwemme" auch mit frischen Tomaten eine gute Verwertungsmöglichkeit. Hab es auch schon heiß in Twist-off- Gläser gefüllt. War gut 8 Wochen haltbar. Vielleicht noch länger, wenn's nicht aufgegessen worden wäre...
duffy
Es hat allerdings ein bisschen gedauert, bis ich "Teufelsdreck" ergattern konnte.
In sommerlichen Zeiten der "Tomatenschwemme" auch mit frischen Tomaten eine gute Verwertungsmöglichkeit. Hab es auch schon heiß in Twist-off- Gläser gefüllt. War gut 8 Wochen haltbar. Vielleicht noch länger, wenn's nicht aufgegessen worden wäre...
duffy
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Das klingt sehr lecker, hab mich bisher noch nicht an Chutneys getraut, aber das hier wander gleich mal zu meinen Favoriten.
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