Rostbrätel



Zutaten für Portionen

Schweinesteak (Kammscheiben)
  Knoblauch
Zwiebel(n)
  Pfeffer
  Salz
  Für die Marinade:
1 Flasche Bier
 etwas Maggi (Speisewürze)
1 TL Majoran
1 Prise Muskat

Zubereitung

Ein Zentimeter starke Kammscheiben ohne Knochen beim Fleischer durch den Steaker (Fleischmürber) bearbeiten lassen.
Salzen, pfeffern - aber nicht mit Senf bestreichen.
Für 24 Stunden in die Lake legen und abgedeckt durchziehen lassen. Beim Einlegen zwischen die Kammscheiben Zwiebelringe schichten.
Dann von beiden Seiten grillen!
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Ruhezeit: ca. 1 Tag
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 07.05.02
Rezept-Statistiken: 25.818 (102)* gelesen
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* nur in diesem Monat
Verfasser:

Bienlein Hendlgriller


Mitglied seit 17.01.2002
412 Beiträge (ø0,11/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

Béatrice  Chefkoch sagt:  
20.07.2002 17:07
Lecker, lecker! Kenne kein ähnliches Rezept! Was natürlich den Reiz ausmachte, es zu versuchen! Das wird es noch öfters geben!
Béatrice

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mietzec Tellerwäscher sagt:  
09.11.2002 21:12
Prima Rezept. Wir haben noch einen halben Becher Senf in die Marinade gerührt und die beim Grillen über das Fleisch geträufelt.

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noppy1 Tellerwäscher sagt:  
26.05.2003 21:21
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Ich benutze zu meinen Rostbrätln eine andere Marinade.
Wenn Sie diese probiert haben, möchten Sie nie mehr eine andere haben. Mengenangaben sind bei mir witzlos, ich mach alles nach Gefühl. Nun die Marinade zum einlegen (24 h):
Bier (Pilsner oder normales)
Senf
Zwiebel (klein geschnitten)
Knoblauch (klein geschnitten)
etwas Salz und Pfeffer

schöne Grillzeit wünscht
Kerstin

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rote.azalee Tellerwäscher sagt:  
11.09.2003 21:18
Geht schnell und hat super geschmeckt. Mein Besuch hat mich zuerst ob der "Arbeit die ich machte" ausgelacht und wollte anschließend sofort das Rezept.

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Baerenkueche Hendlgriller sagt:  
17.10.2003 08:14
Kenne solche ein Rezept bisher nur "mit" Senf. Nachdem hier extra darauf verwiesen wird, keinen zu benutzen, habe ich es auch so gemacht. Hat uns auch sehr gut geschmeckt.
LG - Elvira

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Jerchen Hendlgriller sagt:  
14.05.2004 10:05
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Für ein normales Grillrezept ein merkwürdiger Name, aber was soll´s, Hauptsache es schmeckt.

Ich gebe auch Senf hinzu, muß sein!

Schöne Grillzeit und viele Grüße aus der schönen Pfalz
Jerchen

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Vpollack Tellerwäscher sagt:  
14.05.2004 18:18
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Also hier der Kommentar eines Thüringers:

1. Die Zubereitung kann sehr individuell sein.

2. Das Gericht heißt Rostbrätel weil es auf dem Rost (und auf keinem Grill) zubereitet wird. Mir ist klar, dass sich der Begriff Grill inzwischen Deurtschlandweit, auch bei vielen Thüringern, durchgesetzt hat, aber ein wenig Sprachpflege schadet nicht. Das gleiche trifft auch auf die Rostbratwürste zu, sie haben ihren Namen auch vom Rost und nicht vom Grill.

3. Hier mein persönliches Rezept:

Beim Fleischer Kammfleisch ohne Knochen kaufen und möglichst dünn schneiden lassen, 1 cm ist schon die Obergrenze.

Die Scheiben auf beiden Seiten mit frischem Knoblauch einreiben und beidseitig reichlich mit Pfeffer aus der Mühle bestreuen, den Pfeffer mit der Hand leicht in das Fleisch einarbeiten.

Beidseitig mit Senf (am Besten von Born) bestreichen.

Zwiebeln in Ringe schneiden.

In einem Gefäß passender Größe jeweils eine Schicht Zwiebelringe und Fleisch abwechselnd schichten, als letzte Schicht wieder Zwiebel.

Das ganze mit Bier auffüllen, bis das Fleisch bedeckt ist und abdecken.

Mindestens 12 Stunden kühl stellen.

Nachdem der Rost heiß ist und die Kohle mit einer Ascheschicht bedeckt ist, das Fleisch aus dem Gefäß nehmen und abtropfen lassen; salzen, eventuell nachpfeffern.

Auf den Rost, die Garzeit ist abhängig von der Dicke des Fleisches.

Gutes Gelingen


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Liesbeth  Sternekoch sagt:  
14.05.2004 22:35
Ich kenn sie auch ohne Senf, allerdings auch ohne Maggi.

LG
Liesbeth

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amsmod3 Tellerwäscher sagt:  
18.05.2004 22:20
Sicher gut, werde es einmal in meinem Betrieb auf die Karte geben.

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hörmen Kaltmamsell sagt:  
19.05.2004 10:23
Wenn man Fleisch mariniert braucht man es nicht (was sowieso unnötig ist) mit irgendwelchen Geräten malträtieren. Außerdem
gibt man Salz nicht in die Marinade oder würzt damit das Fleisch vor dem Einlegen, denn das entzieht dem Fleisch den Saft! Wundert mich, daß das so kommentarlos hingenommen wurde.

GaA hörmen

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nanncy100 Sternekoch sagt:  
19.05.2004 10:23
Die Thüringer sind die Erfinder des Rostbrätels und ihr habt immer bei Fleisch, Wurst und Klössen den Daumen drauf. Stimmts, aber warum Maggi und Majoran am Brätel?????

VG Jürgen und Nancy



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hörmen Kaltmamsell sagt:  
19.05.2004 13:20
hallo nanncy, ich hätte das eher den schwaben oder bayern untergeschoben, wegen dem "brätel". aber eins stimmt, glaube ich, maggi muß man dabei nicht haben.
gruß vom nachbarn aus hessen
hörmen

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KLEIT Tellerwäscher sagt:  
19.05.2004 13:29
hallo! kann mir wer sagen, was man statt dem
kammfleisch (schwein) noch nehmen könnte,
denn das rezept an sich klingt super interessant!

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pro-vit Sternekoch sagt:  
19.05.2004 14:13
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Kleiner TIPP, um die Marinierzeit zu verkürzen:
Am Vormittag, wie beschrieben, marinieren - in einem Gefrierbeutel. Dann Luft entziehen und in der Küche liegen lassen. Bis Spätnachmittag bestens durchgezogen.
Wenns mal schneller gehen soll. Oder wie bei mir oft: die Idee - das könnte ich heute machen. Wenn plötzlich Temperaturen bei 29 Grad C.

ANTWORT FÜR KLEIT:
Uns schmecken auch sehr gut Lamm- oder Wildschwein (jung)Scheiben (z.B. aus der Keule) mit dem kleinen Knochen noch drin. Dann allerdings sparen wir nicht am Knoblauch. :-))

Herzliche Grüße aus dem Markgräflerland

Dieter

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uleeb Tellerwäscher sagt:  
19.05.2004 15:06
Ich werde das auch mal probieren, allerdings das Rezept des Thüringers Vpollack.
An dem anderen Rezept hat mich das Maggi gestört, sowie das Fleisch durch den Steaker zu bearbeiten. Dabei werden doch nur die Fleischfasern kaputt gemacht. Wie schon jemand anderes kommentierte, sollte das Salzen erst nach dem Grillen erfolgen.

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Ally Küchenjunge sagt:  
19.05.2004 16:22
Also, ich kann als Thüringerin auch nur sagen: Bloß die Finger weg von Maggi - wer kommt denn bitte auf so eine abstruse Idee?? Zwiebeln in rauhen Mengen (möglichst als Paste zerkleinert), Salz, Pfeffer, ein bisschen Senf und mit Bier auffüllen, Ende.

Das beste an diesem Rezept ist für meine Begriffe der Duft beim Braten - einfach unwiderstehlich und an Sommerwochenenden allerorten in Thüringen zu schnuppern...

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Hexlein08 Hendlgriller sagt:  
20.05.2004 09:27
Hallo
Also unsere Bekannten in Thüringen machen die Marinade mit Senf, aber von Maggi keine Spur. Ich muss sagen mir schmecken sie ohne Maggi viel besser.

VG Hexlein08

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Ssossenbinder Kartoffelschäler sagt:  
20.05.2004 16:59
Ich als Suhler kann nur zustimmen, Maggi gehört wirklich nicht hinein.

Hier mein Persönliches Rezept:

Zutaten:

4 Schweinesteackscheiben (Schweinekamm o. Knochen)
1/2 l Bier (Pilz)
200 ml Senf
4 große Zwiebeln
1 TL Pfefferkörner
1 TL Pimentkörner

Zubereitung:

Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Die Gewürzkörner (Pfeffer- und Pimentkörner) mit einem Mörser zerstossen oder zwischen zwei Brettchen zerkleinern. Das Bier in eine Schüssel geben, die Zerkleinerten Pirment- und Pfefferkörner sowie die Zwiebelringe und den Senf zu einer Marinade verrühren.

Das Fleisch in die Marinade legen (evtl. mit Bier nachgießen bis das Fleisch bedeckt ist und im Kühlschrand ca 3 Tage (min 12 Stunden) einziehen lassen. Danach kann das Fleisch auf den Rost gelegt werden.

Tipp: Die Zwiebelringe von der Marinade in einer Pfanne rößten und dann auf dem Fleisch verteilen. Dazu passt sehr gut Kartoffelsalat

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Demada Tellerwäscher sagt:  
21.05.2004 17:40
jeppa Hurra die Räuber , hier schreibt Altenburg/Thür.
Also Rezept so wie Vpollack , natürlich nehm ich Altenburger Senf oder Mardersenf aus Döbeln. Der Schärfe wegen. Ich gebe noch etwas Öl in die Marinade da werden die Steaks besonders Saftig.
Gruss Demada aus Altenburg

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Sathie Kartoffelschäler sagt:  
24.05.2004 14:13
Also was Ihr so zu meckern habt. Senf hin und Maggi her. Das ist doch gerade die interessante Variation. Ohne Frage ist es toll, mal ein originales Rezept zu finden, wenn man es sucht, aber Varianten machen es doch erst spannend. Ich wäre auch nie auf Maggi gekommen, aber gerade weil es anders ist, finde ich es ausgesprochen interessant, es mal auszuprobieren. Das Einheitlich immer gleiche kriegt man schließlich überall. Aber ein Rezepteclub wird doch erst dadurch spannend, daß man Sachen findet, die man noch nicht kennt! Vielen Dank, Bienlein!

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CKüstner Tellerwäscher sagt:  
14.09.2004 17:36
Ich möchte Rostbrätel auch gern im Winter essen. Ist es grundsätzlich denkbar, das Gericht auch in der Pfanne zuzubereiten oder scheidet diese Möglichkeit schon des Namens wegen aus? Vielen Dank für Antwort! Christoph

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annakocht Tellerwäscher sagt:  
02.09.2005 14:13
Also, ich als Thüringerin würde die Kammscheiben auch nicht einem Steaker aussezten. Ich klopfe sie mit eine Fleichklopfer, wenn die Fleischscheiben sehr dick sind oder das Fleisch etwas zäh wirkt. Dann pfeffern und mit Senf bestreichen und schichtweise abwechselnd mit Zwiebelscheiben in eine Schüssel, zum Schluß mit Pils auffüllen bis das Fleisch bedeckt ist und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Salzen wenn sie auf den Rost gelegt werden. Wichtig ist beim Braten auf dem Rost, dass die Brätel immer wieder mit Bier gespritzt werden, schon wegen dem leckeren Duft. Wer viele Brätel übrig hat, kann sie in einen Topf mit Deckel geschichtet auf kleinem Feuer mit etwas Bier angegossen nachziehen lassen. Sie werden dann butterzart. So kann man sie übrigens auch vorbereiten, falls viele hungrige Gäste kommen.
Mit Maggi würde ich Brätel niemals würzen, Majoran ist Geschmackssache.
Gruß Anna

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darktiger Küchenjunge sagt:  
01.11.2005 13:05
Wir waren dieses WoEnd in Weimar und haben dort natürlich der lokalen Köstlichkeiten gefrönt, u.a. auch Rostbrätel. Diese waren allerdings in (Köstritzer) Schwarzbier gebeizt - auch sehr lecker. Ich will das demnächst mal unbedingt nachmachen und bin daher hier auf die Suche gegangen - und fündig geworden *freu* Ich werde auf jeden Fall Pils und Schwarzbiervariante durchprobieren ohne Maggi mit importierten Thüringer Senf aus dem Senfladen zu Weimar (ich frevel war auf der Suche nach Bautzener Senf, in Thüringen...)

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Marie38 Chefkoch sagt:  
06.08.2006 15:18
Hallo beieinander,

das Thema ist ja nun einige Monate alt, aber vielleicht kann mir jemand Auskunft geben.

Ganz oben heißt es, daß ein Rost kein Grill ist, man aber Kohlen mit Ascheschicht haben muß. Ich kapier's nicht. Ist es doch ein Grill? Oder ein inhäusiger Grill?

Außerdem habe ich vor Jahren in Weimar in Goethes Wirtshaus ein Rostbrätel gegessen, ich vermute mal nicht, das die das draußen auf Kohlen gemacht haben. Dort war das Fleisch butterzart, aber mehr als 1 cm dick. Es gab dazu Kümmelsauce und Kartoffeln.
Vor zwei Wochen in Jena aber dann nur so dünn wie ein Wiener Schnitzel. Da gab es auch einen Klecks Senf neben dem Brätel und Sauergemüse dazu, zusätzlich Bratkartoffeln.
Ist es wirklich so, das auf so kurze Distanz die Darreichungsform so unterschiedlich ist?

Ach ja nochmal zum Rost / Grill: Nach der delikaten Weimar-Erfahrung fragte ich eine Kollegin aus Thüringen, welches Fleisch man dazu nehmen muß, sie sagte mir, sie wisse es nicht genau, man gehe einfach zum Metzger und kauft ein Rostbrätel. Es sei ganz alltäglich, so wie in Bayern der Schweinebraten, man ißt es häufig sonntags - von grillen war da keine Rede, sondern von in der Pfanne braten.

Wer klärt mich auf wie es richtig und praktikabel ist?
Herzlichen Dank schon im Voraus!
Marie


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Kräuterjule  Sternekoch sagt:  
30.10.2006 14:08
Hallo Marie,


wie du schon bemerkt hast, schmeckt es in jeder Ecke von Thüringen anderst. Das ist mit den Klößen und den Bratwürsten eben so. Jeder hat da so sein Geheimrezept.

Die Thüringer schwören beim Braten der Würste und auch des Rostbrätls, auf die Holzkohle und es muss eben unbedingt ein Holzkohlegrill sein. Es geht aber eben auch mit jedem anderen Grill und natürlich auch in der Pfanne. In der Pfanne müssen sie nicht unbedingt eingelegt sein, sondern werden dann mit viel Zwiebeln serviert und Bratkartoffeln.

Dass das Fleisch schön zart wird, verdangt es der Biermarinade. Aber nicht Pilzner und schwarzes Köstritzer muss es sein, sondern Bockbier oder Malzbier als Ersatz, also ein süßliches Bier. Meine genaue Beschreibung ist in meinem Profil für "Echte Thüringer Rostbrätl". Dort kannst du noch einmal nachlesen.

Im Bild ist es abgebildet, und zwar in der Bratpfanne gebraten, mit Kartoffelspalten und sehr viel Zwiebeln.

Wenn es natürlich zarter sein soll, dann bitte in Bockbier einlegen. Aber auch da die Zwiebeln nicht vergessen, denn die gehören einfach dazu.



VG die Kräuterjule:-))


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grapelli Tellerwäscher sagt:  
15.11.2007 16:10
Das Rezept und die vielen Anregungen aus den Kommentaren sind echt klasse. Daß Rostbrätel nur mit Billigsenf aus Sachsen oder Thüringen schmecken, wie einige hier meinen, ist allerdings kompletter Blödsinn. Mit einem Qualitätssenf kann es eigentlich nur besser werden, egal aus welcher Region.

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ruoka Kartoffelschäler sagt:  
24.08.2008 14:52
Ich war schon oft in vielen Regionen Thüringens,genau wie Wurst oder Bratwürst hat jede Gegend eine andere Geschmacksnote.Darum möchte ich hier mal meine Gedanken zu einigen Begriffen wiedergeben.
Im Sinn gibt es 3 wichtige Grundmerkmale zum Rostbrätel:
Schweinenacken oder Kamm 1cm dick ohne Knochen,Marinade und Rost (auch Holzkohlengrill genannt).Gegessen wird es oft auf Scharzbrot mit gedünsteten Zwiebeln drüber.
Die Varianten der Marinaden unterscheiden sich stark,vielerorts gehört Schwarzbier,Senf,Pfeffer,Kümmel,Ingwer und Majoran dazu.Salz wird wie schon beschrieben nie an eine Marinade getan,es kommt zum schluß an das Fleisch.Majoran gehört an Schweinefleisch mit Fettanteilen,Ingwer ist ein Aromagewürz für Klöße und Schweinefleisch.Schwarzbier läßt das Fleisch zart durchziehen und ist nicht so Herb wie Pils.Soßen wie Maggi oder Worcester erlebte ich nie,aber abgewandelt macht jeder seine Marinade nach persönlichen Geschmack.In Restaurants werden Röstbrätel oft auf dem Elektrogrill oder in der Pfanne mit wenig Fett gebraten.Geschmacklich ist es ein großer Unterschied zum Rostgrill,aber geht.
Ich hoffe den vielen Beitragsfragen etwas hilfreich gewesen zu sein.


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