Krake gebraten
Krake (Oktopodi) mit Knoblauch in Olivenöl gebraten| 1 kg | Tintenfische (Krake, ohne Kopf - nur Fangarme) |
| 2 Zehe/n | Knoblauch |
| 30 ml | Öl (Olivenöl) |
| 20 cl | Ouzo |
| Oregano | |
| Thymian | |
| 1 | Zitrone(n) |
Zubereitung
Der Krake sollte ein großer mit möglichst dicken Armen sein. Diese sind besonders zart und eigenen sich auch für Anfänger bestens. Wichtig ist, dass kein weiteres Salz hinzugefügt wird, da der Kerl genug aus seinem früheren Zuhause mitgebracht hat.
Ich verwende einen großen Alu-Spritzgusstopf mit Glasdeckel. In diesem erhitze ich das Öl stark und lasse vorsichtig den vorher gründlich gewaschenen und trockengetupften Kraken (Arme bitte nicht auseinanderschneiden) in den Topf gleiten. Als würde er sich über die plötzliche Hitze mächtig ärgern, wird er knallrot; und das ist gut so. Sobald es anfängt zu köcheln, werden die Knoblauchzehen kleingeschnitten und mit dem Ouzo und dem Oregano zum Kraken gegeben. So köchelt er dann etwa 45 Minuten.
Anschließend etwas Olivenöl in einer beschichteten Pfanne von größerem Durchmesser wieder stark erhitzen. Die Krakenbeine jetzt voneinander trennen und in dem heißen Olivenöl kurz von allen Seiten kross braten. Achtung: Das geht sehr schnell und man muss sich vor "explodierenden Saugnäpfen" in Acht nehmen.
Mit einer Zitronenscheibe auf weißen Tellern serviert schmeckt der Krake am Besten mit einem Gläschen Ouzo.
Dazu passt Bauernbrot (weiß) oder türkisches Fladenbrot und Bauernsalat.
Guten Appetit - Kali orexi
Ich verwende einen großen Alu-Spritzgusstopf mit Glasdeckel. In diesem erhitze ich das Öl stark und lasse vorsichtig den vorher gründlich gewaschenen und trockengetupften Kraken (Arme bitte nicht auseinanderschneiden) in den Topf gleiten. Als würde er sich über die plötzliche Hitze mächtig ärgern, wird er knallrot; und das ist gut so. Sobald es anfängt zu köcheln, werden die Knoblauchzehen kleingeschnitten und mit dem Ouzo und dem Oregano zum Kraken gegeben. So köchelt er dann etwa 45 Minuten.
Anschließend etwas Olivenöl in einer beschichteten Pfanne von größerem Durchmesser wieder stark erhitzen. Die Krakenbeine jetzt voneinander trennen und in dem heißen Olivenöl kurz von allen Seiten kross braten. Achtung: Das geht sehr schnell und man muss sich vor "explodierenden Saugnäpfen" in Acht nehmen.
Mit einer Zitronenscheibe auf weißen Tellern serviert schmeckt der Krake am Besten mit einem Gläschen Ouzo.
Dazu passt Bauernbrot (weiß) oder türkisches Fladenbrot und Bauernsalat.
Guten Appetit - Kali orexi
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Kommentare anderer Nutzer
Sergio_Camerini
sagt:
sagt: 16.03.2004 11:23
Hallo Kochfreunde
Der Krake verliert beim Köcheln etwa 1/4 bis 1/3 seines ursprünglichen Eigengewichtes. Das ist Wasser, was er auslässt und worin er dann köchelt. Wichtig ist kleine Flamme und Deckel drauf, damit möglichst wenig der Flüssigkeit verdampft.
Gruß...Serge
Falls weitere Fragen zum Rezept aufkommen, wendet euch jederzeit an mich, da ich es damals verfasst habe.
Der Krake verliert beim Köcheln etwa 1/4 bis 1/3 seines ursprünglichen Eigengewichtes. Das ist Wasser, was er auslässt und worin er dann köchelt. Wichtig ist kleine Flamme und Deckel drauf, damit möglichst wenig der Flüssigkeit verdampft.
Gruß...Serge
Falls weitere Fragen zum Rezept aufkommen, wendet euch jederzeit an mich, da ich es damals verfasst habe.
jhattinger
sagt:
sagt: 30.07.2006 20:54
Lieber Serge,
habe heute Deinen Kraken ausprobiert und es war ganz supergut, danke auch für die Tipps den Kraken betreffend (Farbe, platzende Saugnäfpe...) Wenn man als MitteleuropäerIn das erste Mal mit so einem Tier konfrontiert ist, kann das doch Unsicherheit auslösen.
Leider habe ich keinen grossen Kraken bekommen und habe 4 kleine (insgesamt 500 gr) verwendet, die mir (da ich zuerst die 45 Minuten trotzdem einhalten wollte....) ein bisserl verbrannt sind. Zwar habe ich sie grade noch erwischt, aber perfekt waren sie halt nicht, die dünnen Enden der Fangarme waren eindeutig verkohlt. Hast Du einen Tipp, was diese kleineren Kraken und die Garzeiten angeht? Werde es nämlich auf jeden Fall wieder versuchen, diesmal mit mehr Vorsicht, denn sonst war das Rezept wirklich super und mein griechischer Freund war auch happy )obwohl er imm von gegrilltem oxtopodi schwärmt..)....
habe heute Deinen Kraken ausprobiert und es war ganz supergut, danke auch für die Tipps den Kraken betreffend (Farbe, platzende Saugnäfpe...) Wenn man als MitteleuropäerIn das erste Mal mit so einem Tier konfrontiert ist, kann das doch Unsicherheit auslösen.
Leider habe ich keinen grossen Kraken bekommen und habe 4 kleine (insgesamt 500 gr) verwendet, die mir (da ich zuerst die 45 Minuten trotzdem einhalten wollte....) ein bisserl verbrannt sind. Zwar habe ich sie grade noch erwischt, aber perfekt waren sie halt nicht, die dünnen Enden der Fangarme waren eindeutig verkohlt. Hast Du einen Tipp, was diese kleineren Kraken und die Garzeiten angeht? Werde es nämlich auf jeden Fall wieder versuchen, diesmal mit mehr Vorsicht, denn sonst war das Rezept wirklich super und mein griechischer Freund war auch happy )obwohl er imm von gegrilltem oxtopodi schwärmt..)....
Silver7812
sagt:
sagt: 19.12.2006 09:11
Hallo,
ich habe das Rezept gestern ausprobiert und hatte zwei tiefgefrorene Kraken a ca. 500 g. Die habe ich erstmal in warmen Wasser aufgetaut (ich weis...is nicht ok) dadurch gingen aber Gott sei Dank alle Saugnäpfe ab, das wiederum fand ich gut. Und da ich wenig Zeit hatte, habe ich beide in heißem Olivenöl wie im Rezept in den Schnellkochtopf geworfen und dann 30 min dringelassen, das war zu lange, weil sie doch sehr weich waren. Aber dadurch eben auch richtig durch. Das nächste Mal reichen 15 min. sicher aus. Dannach habe ich sie in Olivenöl, Zwiebeln und Knoblauch angebraten und dann waren sie sehr lecker. Leider riecht meine Küche noch sehr streng trotz Lüftens. Danke für das Rezept, sonst hätte ich mich nie an die Kraken rangetraut.
ich habe das Rezept gestern ausprobiert und hatte zwei tiefgefrorene Kraken a ca. 500 g. Die habe ich erstmal in warmen Wasser aufgetaut (ich weis...is nicht ok) dadurch gingen aber Gott sei Dank alle Saugnäpfe ab, das wiederum fand ich gut. Und da ich wenig Zeit hatte, habe ich beide in heißem Olivenöl wie im Rezept in den Schnellkochtopf geworfen und dann 30 min dringelassen, das war zu lange, weil sie doch sehr weich waren. Aber dadurch eben auch richtig durch. Das nächste Mal reichen 15 min. sicher aus. Dannach habe ich sie in Olivenöl, Zwiebeln und Knoblauch angebraten und dann waren sie sehr lecker. Leider riecht meine Küche noch sehr streng trotz Lüftens. Danke für das Rezept, sonst hätte ich mich nie an die Kraken rangetraut.
Sarina-chan
sagt:
sagt: 10.01.2010 18:41
Hilfreicher Kommentar:
Ich habe heute zum ersten Mal Krake selbst zubereitet, nach dem ich von den gummiartigen Exenplaren im Restaurant immer maßlos enttäuscht wurde. Es war wirklich superlecker und kein bischen gummiartig! Mein Krake hat allerdings etwas länger als 45min gebraucht, eher so 60-75.
Man muss aufpassen dass man ständig genug Flüssigkeit nachgießt, denn der Sud verkocht relativ schnell und der Krake brennt dann an. Zum Schluss habe ich den Sud komplett einkochen lassen, etwas Olivenöl dazugegeben und den Kraken direkt im selben Topf gebraten. Den dabei entstehenden Bratensatz habe ich dann mit kaltem Wasser abgelöscht, vom Boden gelöst und die Flüssigkeit nochmals verkochen lassen. So hatte der Oktopus ein ganz tolles Röstaroma.
Man muss aufpassen dass man ständig genug Flüssigkeit nachgießt, denn der Sud verkocht relativ schnell und der Krake brennt dann an. Zum Schluss habe ich den Sud komplett einkochen lassen, etwas Olivenöl dazugegeben und den Kraken direkt im selben Topf gebraten. Den dabei entstehenden Bratensatz habe ich dann mit kaltem Wasser abgelöscht, vom Boden gelöst und die Flüssigkeit nochmals verkochen lassen. So hatte der Oktopus ein ganz tolles Röstaroma.
Twiga1
sagt:
sagt: 04.02.2010 11:30
Hilfreicher Kommentar:
Ich habe letztens in einem Kochkurs auf ähnliche Weise einen Kraken zubereitet, um anschließend einen Meeresfrüchtesalat damit zuzubereiten. Wir haben den Tipp bekommen, nach dem Kochen die Saugnäpfe nach Abschrecken des Kraken mit kalten Wasser einfach abzustreifen. Die Saugnäpfe haben wir dann nicht weiterverwendet. Das ging sehr einfach, wie eine zweite Haut.
baerbel72
sagt:
sagt: 08.03.2010 08:28
Hallo!
Ein sehr leckeres Rezept, das ich gerne in mein "Tapasprogramm" mit aufnehme!
Ich hatte 3 kleine tiefgefrorene Kraken für 2 Personen und würde auf jeden Fall die Menge verdoppeln, wenn das Gericht nur mit Baguette und vielleicht einer Knoblauchsauce gegessen werden soll (was ich mir sehr gut vorstellen könnte!).
Der Krake schmeckt übrigens nicht streng nach Ouzo, wie die zugegebene Menge vermuten lassen könnte, sondern wunderbar süßlich!
LG
Bärbel
Ein sehr leckeres Rezept, das ich gerne in mein "Tapasprogramm" mit aufnehme!
Ich hatte 3 kleine tiefgefrorene Kraken für 2 Personen und würde auf jeden Fall die Menge verdoppeln, wenn das Gericht nur mit Baguette und vielleicht einer Knoblauchsauce gegessen werden soll (was ich mir sehr gut vorstellen könnte!).
Der Krake schmeckt übrigens nicht streng nach Ouzo, wie die zugegebene Menge vermuten lassen könnte, sondern wunderbar süßlich!
LG
Bärbel
apple91
sagt:
sagt: 08.04.2010 19:01
Ich mag ja fisch,sone krake hab ich noch nie gegessen,ich suche schon seit langen eine ! finde allerdings immernur schon behandelte,also gebackene tintenfischringe ! Einfach nur nen stück oder unbehandelte ringe finde ich nirgends,wo bekommt ihr die her?
Pullerliese
sagt:
sagt: 15.04.2010 23:18
baerbel72
sagt:
sagt: 19.04.2010 18:37
bubukerstl
sagt:
sagt: 16.12.2010 14:02
DAcabak
sagt:
sagt: 07.07.2010 16:08
Hallo,
habe heute das Rezept ausprobiert und es war suuuuuuuuuuper lecker!
Es hat sogar meinem Ehemann geschmeckt und das obwohl er gar keinen Fisch mag.
Habe das Rezept allerdings etwas abgeändert da ich mich nicht an den Ouzo getraut habe. Ich habe statt Ouzo einfach Rotwein genommen und beim anschleißenden Braten habe ich Knoblauch und Chillischoten mit der Krake angebraten,das gibt dem Ganzen nochmal eine zusätzliche Schärfe(ich lieeeeeeeeeeeeebe scharf).
Ich kann dieses Rezept nur weiterempfehlen.
SUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUPER!!!
habe heute das Rezept ausprobiert und es war suuuuuuuuuuper lecker!
Es hat sogar meinem Ehemann geschmeckt und das obwohl er gar keinen Fisch mag.
Habe das Rezept allerdings etwas abgeändert da ich mich nicht an den Ouzo getraut habe. Ich habe statt Ouzo einfach Rotwein genommen und beim anschleißenden Braten habe ich Knoblauch und Chillischoten mit der Krake angebraten,das gibt dem Ganzen nochmal eine zusätzliche Schärfe(ich lieeeeeeeeeeeeebe scharf).
Ich kann dieses Rezept nur weiterempfehlen.
SUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUPER!!!
bubukerstl
sagt:
sagt: 16.12.2010 14:45
ich habe gerade auf dem markt ein sehr schönes exemplar gekauft und möchte jetzt anfangen. ich habe noch eine frage: macht man den kopf ab oder kann man den auch essen? ich habe gelesen, dass man den gesamten kopf abmachen muss, was sehr schade wäre, weil er sehr viel fleisch hat.
bin schon sehr gespannt, wie er schmeckt, werde dann berichten :-)
lg bubu
bin schon sehr gespannt, wie er schmeckt, werde dann berichten :-)
lg bubu
bubukerstl
sagt:
sagt: 31.12.2010 12:30
26.06.2011 16:03
Hilfreiche Antwort:
Hallo bubu,
ich hab das Rezept gestern gemacht. Mir war es auch zu Schade, den Kopf wegzuwerfen, deshalb hab ich ihn einfach genauso zubereitet wie die Arme...
Nachdem du die Arme unterhalb der Augen abgeschnittten hast, schneidest du überhalb der Augen einfach die "Kopfkappe" ab, drehst sie auf links und ziehst die innere Haut ab. Danach wie im Rezept angegeben zubereiten und der Kopf wird genauso zart wie die Arme.
LG Delfina
ich hab das Rezept gestern gemacht. Mir war es auch zu Schade, den Kopf wegzuwerfen, deshalb hab ich ihn einfach genauso zubereitet wie die Arme...
Nachdem du die Arme unterhalb der Augen abgeschnittten hast, schneidest du überhalb der Augen einfach die "Kopfkappe" ab, drehst sie auf links und ziehst die innere Haut ab. Danach wie im Rezept angegeben zubereiten und der Kopf wird genauso zart wie die Arme.
LG Delfina
26.06.2011 16:00
Sensationell lecker.
Die Krake ist superzart geworden. Hab mich genau an deine Angaben gehalten und alles hat toll funktioniert.
Danke für das Rezept.
LG Delfina
Die Krake ist superzart geworden. Hab mich genau an deine Angaben gehalten und alles hat toll funktioniert.
Danke für das Rezept.
LG Delfina
blossomfirst
sagt:
sagt: 27.06.2011 21:39
Supertolles und einfaches Rezept!
Nachkochen ist auf jeden Fall lohnenswert!
Habe auf diese Weise eine superleckere Krake gezaubert!
Nachkochen ist auf jeden Fall lohnenswert!
Habe auf diese Weise eine superleckere Krake gezaubert!
H-Milch
sagt:
sagt: 25.07.2011 19:26
Zum wiederholten Male dieses vozügliche Rezept nachgekocht.
Immer wieder ein Genuss!
Aufwand zum Ergebnis eindeutig 5*
Danke fürs Einstellen!
Immer wieder ein Genuss!
Aufwand zum Ergebnis eindeutig 5*
Danke fürs Einstellen!
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- 22. Fisch und Meeresfrüchte (2)
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- Antipasti, Tapas, Mezze
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Henglein
Rama Cremefine

























ich möchte Dein Krake Rezept ausprobieren, habe aber vorab eine Frage: Du sagts, Du läßt die Krake in den Topf mit Olivenöl gleiten , dann kommt Knoblauch dazu, und das Ganze wird dann 45 Min. geköchelt. Meinst Du im Olivenöl geköchelt? Das kann ich mir ´nicht vorstellen ! Kommt anschließend Wasser in den Topf, oder wie funktioniert das?
Benötige erst Deine Antwort, bevor ich nach diesem Rezept koche.
LG, Birgit
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