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Gebackene Piroggen

Piroschki, Teig- bzw. Grundrezept

Zutaten

  Für den Teig:
230 g Mehl (Typ 405)
1/2 TL Salz
1/2 TL Zucker, fein
1 TL Hefe
2 EL Butter, weich
Ei(er)
6 EL Milch, warm
  Für die Füllung:
Zwiebel(n), klein, fein gehackt
175 g Hackfleisch vom Rind oder Huhn
1 EL Öl
5 EL Brühe
2 EL Petersilie, frisch, gehackt
  Salz und Pfeffer, schwarz, frisch gemahlen
  Muskat, gerieben
  Mehl für die Arbeitsfläche
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 45 Min. Ruhezeit: ca. 2 Std. / Schwierigkeitsgrad: normal / Brennwert p. P.: keine Angabe

Für russische Piroschki hat jede Familie ihr Lieblingsrezept, das von Generation zu Generation weitergereicht wird. Hier ein Rezept mit Hefeteig.

Mehl, Salz und Zucker in eine Schüssel sieben. Trockenhefe untermischen, dann eine Mulde formen. Butter, 1 Ei und die Milch hineingeben und zu einem weichen Teig rühren. Dann den Teig auf einer bemehlten Fläche glatt kneten. Abgedeckt in der Schüssel an einem warmen Ort etwa 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.

Inzwischen Zwiebeln und Fleisch im Öl etwa 10 Minuten anbraten, Brühe zugeben und alles 10 Minuten köcheln lassen. Petersilie und Gewürze untermischen und abkühlen lassen. Ofen auf etwa 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Nun den Teig kurz durchkneten und etwa 3 mm dünn ausrollen. Kreise von etwa 7-cm-Durchmesser ausstechen (Glas). Die Teigränder mit dem übrigen Ei (verquirlt) bepinseln, Füllung in die Mitte geben und dann die Ränder zusammendrücken, sodass kleine Halbmonde entstehen. Piroggen abgedeckt auf dem Blech etwa 15-20 Minuten gehen lassen.

Dann ringsherum mit dem restlichen Ei bepinseln und etwa 15 Minuten goldbraun backen.

Tipp: Noch echter wird es, wenn man fein gehobeltes und kurz in wenig Fett angeschwitztes Weißkraut unter die Fleischmasse mengt. Man kann diese Teigtaschen aber auch mit Schinken und Käse, mit Spinat und Feta oder mit Frischkäse, Sonnenblumenkernen und roten Paprikawürfelchen füllen.

Wem dieser Teig zu aufwendig ist, der kann auch die fettigere Version aus je 500 g Magerquark, Mehl und Margarine/Butter verwenden. Dieser Teig braucht keine Gehzeiten und kann sofort nach dem Kneten verarbeitet und gebacken werden.

Kommentare anderer Nutzer


Piet-Piet

24.10.2007 21:11 Uhr

Hallo Baumfrau! Danke, danke, danke!
Absoluter Renner!
Mama hat's gemacht, zu Ostern. Manchmal auch mit Lammhack. Von denen die Mama gemacht hat sind eigenartigerweise immer viele verschwunden. Warum wohl?
In Polen wird das an Ostern zum Frühstück nach der Ostermesse auf den Tisch gebracht.
Habe gestern Pierogi mit Steinpilz-Fleischfüllung und Pierogi mit Pfifferlingfüllung gemacht und jetzt im Moment mache ich Pierogi mit Krautfüllung. Immer so 50 Stück. Lassen sich gut einfrieren.
Deine gebackenen Pierogi werde ich am Sonntag, den 4.11.07 meinen Gästen servieren.
Piet-Piet

teddysunshine

08.04.2008 15:34 Uhr

Hallo Baumfrau,

kann man die Piroschki auch kalt essen?

teddysunshine

Baumfrau

11.04.2008 21:12 Uhr

Hallo teddysunshine!
Hmmm, also MAN KANN auf jeden Fall. Manche Leute mögen sie auch kalt - ist aber echt Geschmackssache. Ich persönlich mag so kalte Teigsachen generell nicht so, also keine Piroschki, Blätterteigtaschen, Pizza- oder Quichereste oder sonstwas in der Art. Mein Sohn hingegen mag das fast alles - und er mag auch kalte Piroggen (wie übrigens auch einige meiner Kollegen).
Aber eine eindeutige Antwort darauf wird es eher nicht geben. Probiers aus - dann weißt Du es, ob Du sie auch kalt magst. ;-)
Wenn nicht: Man kann sie auch bei ca. 160-180°C wieder aufbacken (ich pinsel sie dann aber vorher mit etwas Wasser oder Milch ein - und waren sie gefroren, taue ich sie vorher auf).
Viel Erfolg beim Testen!
Sonnige Grüße vom Bäumchen.

Siham1977

14.09.2008 12:40 Uhr

Hallo

Vielen dank für das Rezept.Die Piroggen waren sehr lecker.Ich habe auch Fotos gemacht nur leider sind sie vom Format zu klein um sie hochzuladen.

LG

Siham

sprottelinchen

24.08.2009 17:59 Uhr

Hallo!

Ich wollte mal wissen,ob man die Piroggen ( wenn man sie einfrieren möchte) vorbackt,komplett durchbackt und dann nach dem Auftauen nochmal im Backofen heiss macht oder ob man sie 'roh' einfriert ?
Vielen dank :o)
sprottelinchen

Baumfrau

24.08.2009 19:33 Uhr

Hallo sprottelinchen!
Hmmm, also konkret hiermit hab ich das noch nicht getestet - aber mit anderen, teils vergleichbaren Backwaren. Ich persönlich würde sie etwas "hellblond" backen, aber quasi "durch". Später dann auftauen und dann nochmal aufbacken und dabei eben fertig bräunen. Aber eher nicht gefroren aufbacken, meiner Erfahrung nach bräunt das dann zu schnell außen - während es innen grad richtig auftaut, aber nicht richtig "durchheizt".
Sonnige Grüße vom Bäumchen.

smadly01

06.02.2011 11:26 Uhr

Hallo
Wollte nur sagen, und bestätigen, das die Piroggen sehr gut sind. Deshalb auch 4 Sterne von mir.
Habe noch einige mit Zwiebel und geräuchertem Buchfleisch, und einige nur mit Kräuterfrischkäse gefüllt. Aber da gibt es ja viele Varianten.
Ein Bild habe ich auch hochgeladen.

LG smadly01

Pantherlilith

13.04.2011 11:14 Uhr

Der Teig ist bei mir eine Katastrophe geworden.
Wie Gummi, nicht zum Ausrollen. Musste kleine Kugel ausrollen, ausstechen und abermals ausrollen, da sich der Teig immer wieder zusammengezogen hat.

Was ich falsch gemacht habe, weiss ich nicht. Trotzdem waren sie nach der Plagerei sehr köstlich gewesen. Und im Backofen haben sie nicht ganz so viel Kalorien, als wenn man sie in der Pfanne macht.

Danke für das Rezept, aber am Teig muss ich noch basteln oder gleich Pizzateig nehmen.

cookila

02.05.2011 19:10 Uhr

Das "Problem" hatte ich auch. Der Teig zog sich immer wieder zusammen, sodass ich es auch so wie du gemacht habe:
Immer nur kleine Portionen ausrollen und etwas mit der Hand ziehen. (Zum Glück reißt der Teig ja nicht so schnell...)

Da sie aber so gut geschmeckt haben (auch der Teig), muss das vielleicht so sein....

cookila

02.05.2011 19:07 Uhr

Tolles Rezept!!

Habe es für eine Party gemacht und die Piroggen kamen super an (auch bei unseren russischen Bekannten).

Der Teig ist super gelungen. Leider sind einige beim Backen aufgegangen, weshalb ich schon befürchtete, dass die Füllung dadurch etwas austrocknet. Das ist aber zum Glück nicht passiert. Nächstes Mal nehme ich eine Gabel, um die Ränder noch fester zusammen zu drücken.

Sehr gefallen hat mir auch, dass es wirklich unzählige Möglichkeiten gibt, die Piroggen zu füllen. Da ich selbst Vegetarierin bin, habe ich die Hälfte mit Schafskäse und Chutney gefüllt. Die Variante war auch sehr lecker.

Insgesamt: Suuuuuuper!!!!!
Nur zu empfehlen und im Grunde ganz einfach zu machen!

annavalesca

14.02.2012 16:01 Uhr

hallo bäumchen,

ich wollte deine piroggen mal ausprobieren, es wäre lieb, wenn du mir sagen könntest, wie viel frische hefe statt trockenhefe ich nehmen sollte und gaaanz wichtig, deine mengenangabe, da steht leider nur 1 portion, wie viele werden das ungefähr, ich wollte einen frischen salat und dazu die piroggen zum abendessen machen, allerdings für 6 personen

für deine antwort danke ich dir schon mal im voraus

mlg
annavalesca

Baumfrau

15.02.2012 09:52 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo annavalesca!
Bei frischer Hefe würde ich einen halben Würfel (hier wiegen die Würfel 42 g und sind für 500 g Mehl - also die Hälfte dann 21 g) nehmen. Und wenn die Piroggen für 6 Leute zum Sattessen reichen sollen - würde ich die anderthalbfache bis doppelte Menge machen, je nach Hunger der Leute und so. Die Menge hier im Rezept reicht für 3-4 Leute - oder für mehr auf nem Buffet mit weiteren Gerichten.
Viel Erfolg - und guten Appetit!
Sonnige Grüße vom Bäumchen.

annavalesca

15.02.2012 11:57 Uhr

tausen dank für deine schnelle antwort

werde es morgen gleich ausprobieren ;-)

einen schönen tag dir noch

lg
annavalesca

Ivetka-sk

20.03.2012 18:59 Uhr

Hallo,
ich habe heute zum erstes mal Pirrogen gemacht-Alles nach Deinem Rezept(auserdem obwohl ich ziemlich vieles mit dem Hefeteig mache,war das heute das allererste mal,dass ich trockene Hefe benuzt habe).Die Zutatten(Menge) habe ich verdoppelt...und kann nur sagen-Alles Super gelungen.Es schmeckt sehr gut! Fotos sind schon auch unterwegs,also bleibt übrig nur:" ein herzlichen Dank für das Rezept" zu sagen :))
LG

famyfame

15.06.2012 13:45 Uhr

Einfach zuzubereiten und sehr lecker!

Übrigens ist das bei Hefeteig ganz normal, wenn er sichnach dem Ausrollen wieder zusammenzieht. Einfach eine halbe Minute warten und dann weiter ausrollen. In der Zwischenzeit kann sich der Teig entspannen und ist auch wieder ausrollfähig.
Den Tipp habe ich mal von einer echten Bäckerin bekommen.

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