Polnischer Teufelskuchen

dies ist ein typischer Festtagskuchen

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Zutaten für Portionen

450 g Mehl
4 EL Milch
3 EL Honig
Ei(er)
150 g Zucker
1 TL Natron
50 g Butter
½ Liter Milch
250 g Butter
250 g Zucker
2 Pck. Vanillezucker
2 EL Mehl, (gehäuft)
2 EL Kartoffelmehl, (gehäuft)
Zitrone(n), den Saft
1 EL Grappa, hochprozentig
40 g Butter
20 g Kakaopulver
½ Becher Crème fraîche
½ Glas Zucker

Zubereitung

Teig:
Butter, Milch und Honig bei schwacher Hitze erwärmen bis die Butter und der Honig flüssig werden. Abkühlen und das Ei verquirlen.
Mehl, Zucker und Natron vermischen die Honig/Butter/Milch/Ei-Masse zufügen und zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig in 4 gleiche Stücke aufteilen. Daraus 4 Kuchenböden mit Durchmesser ca. 26 cm ausrollen und nacheinander im Backofen bei 180-200 °C Hitze goldbraun backen. (dies geschieht ganz schnell, jeweils ca. 10 Minuten).

Kuchenfüllung:
½ Glas Milch mit Mehl und Kartoffelstärke verrühren. Die restliche Milch aufkochen, die mit Mehl und Kartoffelstärke verrührte Milch zufügen und zu einem geschmeidigen Pudding kochen. Vanillinzucker zufügen, verrühren und zum Abkühlen hinstellen. Hin und wieder rühren, damit nicht klumpig wird.
Butter mit Zucker mit Hilfe eines Mixers verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Mit dem abgekühlten Pudding, Zitronensaft und Grappa gleichmäßig verrühren.
1/3 der weißen Füllung auf einen Kuchenboden verteilen, darauf den zweiten Kuchenboden hinlegen, wieder den Pudding verteilen, den 3. Kuchenboden hinlegen und den Rest des Puddings darauf. Der vierte Kuchenboden kommt zum Schluss und auf diesem wird die heiße Schokoglasur so verteilt, damit sie auf den Seiten des Kuchens herunterfließt.

Die Schokoglasur wird wie folgt zubereitet:
Butter, Kakao, Creme Fraiche und Zucker verrühren, aufkochen und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Anschließend den Kuchen mit der heißen Glasur begießen.
Arbeitszeit: ca. 1 Std.
Schwierigkeitsgrad: pfiffig
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 28.03.06
Rezept-Statistiken: 44.050 (387)* gelesen
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Verfasser:

baerbelchen  Hendlgriller


Mitglied seit 17.01.2002
815 Beiträge (ø0,22/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

casi Suppenkoch sagt:  
29.03.2006 20:21
Hallo, Baerbelchen,

es klingt schon mal sehr gut, aber hast Du auch noch eine Geschichte dazu, warum es Teufelskuchen heisst?

LG
Ulli

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baerbelchen  Hendlgriller sagt:  
04.04.2006 12:54
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Das Rezept ist von einer polnischen Freundin und ich habe ihn inzwischen ausprobiert.

Vor dem eigentlichen Ausprobieren sagte sie mir, er ist sehr mächtig und er ist schwarz, deshalb die Bezeichnung *Teufelskuchen*.

Ich muß das im nachhinein bestätigen, aber er ist superlecker !!!
Auch machte er mir bei der ersten Herstellung etwas Schwierigkeiten. Ich muß drauf hinweisen, daß man den Pudding unter die Buttercreme nicht rühren sollte, sondern nur *heben* ! Dann wird es eine lockere Creme und schmeckt sehr leicht !

Alles in allem muß ich sagen, es ist wunderbarer Kuchen - und das nicht nur an Festtagen.

LG b.

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baerbelchen  Hendlgriller sagt:  
04.04.2006 14:47
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Zu den Maßen noch ein kleiner Hinweis, damit die Glasur schön vom Kuchen herunterläuft, aber auch nicht zu flüssig ist:

100 g Zucker
200 g Creme Fraiche sollte das richtige Verhältnis sein.

LG b.

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köchin22 Smutje sagt:  
09.04.2006 16:14
sieht lecker ber auch sehr kalorienreich aus... =)
wie sind den die kcal, fett und kh werte??
lieber gruß
Karin

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baerbelchen  Hendlgriller sagt:  
19.04.2006 10:03
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Kann ich Dir leider nicht sagen - nur das: er ist natürlich sehr kalorienreich aber schmeckt einfach gut.

Hinzu kommt, daß er auch, wenn man ihn kühl aufbewahrt, mehrere Tage haltbar ist.

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Ina05 Kaltmamsell sagt:  
27.04.2006 21:53
Der Kuchen war lecker. Danke für das Rezept.

LG Ina

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-zimt- Kaltmamsell sagt:  
23.01.2009 12:07
Hallo!
Ich würde diesen Kuchen gern morgen backen, da er wirklich toll aussieht, hätte aber noch ne wichtige Frage:
es sind ja (denk ich) Mürbteigböden, die man da bäckt; wird das dann in der Kombination mit der Creme nicht ganz schön bröselig und hart? Ich bin nämlich nicht so der Mürbteig- Fan, ist das so ein Zwischending in der Konsistenz oder so wie man es eben von Törtenböden o.Ä. kennt?
Wär sehr froh über eine baldige Antwort!
Danke schon mal,
viele Grüße
-zimt-

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baerbelchen  Hendlgriller sagt:  
29.01.2009 09:34
Der Boden ist nicht wie ein Mürbeteigboden und bröselt nicht beim Anschnitt.

LG b.

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okapi700 Tellerwäscher sagt:  
27.09.2010 13:18
Ich habe den Kuchen am WE ausprobiert und er war echt lecker, natürlich sehr süß. Ganz frisch konnte man ihn jedoch gar nicht schneiden, weil der Boden noch ganz hart war und die Creme sehr weich*matsch*. Aber am zweiten Tag war er perfekt.

Wird der Boden vom Honig so "Lebkuchen"-farbend? Meiner war ganz hell, lang dann evtl. am Rapshonig.

Diesen Kuchen habe ich übrigens auch schonmal in Polen gegessen, da war unter der ersten Schicht Creme auch noch rote Konfitüre. Vielleicht Johannisbeere?!

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baerbelchen  Hendlgriller sagt:  
27.09.2010 16:31
Hilfreiche Antwort:

Das könnte sein, dass man ihn in Polen noch anders zubereitet.
Ich kenne nur dieses Rezept und finde auch, daß er erst am 2. Tag richtig schmeckt.
Evtl. hast Du ihn zu lange im Ofen gehabt, wenn die Böden zu hart geworden sind ?
Als Honig nehme ich immer Akazienhonig.
Auch bei der Creme ist ein bißchen Fingerspitzengefühl angesagt, evtl. war der Pudding noch warm, als die Butter hineinkam?

LG baerbelchen

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