Blancmanger
die typisch mittelalterliche Speise| 200 g | Mandel(n), abgezogen |
| 100 ml | Wasser, kaltes |
| 100 ml | Milch, kalte |
| 150 g | Zucker |
| 6 Blatt | Gelatine, weiße |
| ½ Liter | Sahne |
| 3 Tropfen | Bittermandelöl |
Zubereitung
In einem Mörser die Mandeln so fein wie möglich zerstoßen und nach und nach das Wasser zugießen. Dann die Milch hinzufügen und die Mandeln mit dem Stößel zerreiben. Dieser Schritt funktioniert auch in einem Mixer - aber Geduld, die Masse wird immer dicker. Die so gewonnene Mandelmilch zusammen mit dem Zucker in einen Topf geben. Die Mischung bei niedriger Temperatur 2 bis 3 Minuten erhitzen, aber nicht zum Kochen bringen.
Den Topf von der Kochstelle nehmen. Eine Stoffserviette über eine große Schüssel legen und die Mischung nach und nach auf die Serviette gießen. Die Serviette fest zusammendrehen, um die ganze Mandelmilch auszupressen.
Die Gelatine bei schwacher Hitze in einem kleinen Topf mit 200 ml Wasser auflösen. Einige Minuten erhitzen und abschäumen. Die aufgelöste Gelatine unter die Mandelmilch geben; abkühlen lassen, bis sie lauwarm ist.
Die Sahne steif schlagen und unterziehen. Das Bittermandelöl mit unterziehen. Die Masse in eine 1 1/4 l fassende Form oder in kleine Flanförmchen geben und für etwa 5 Stunden an einen kühlen Platz oder in den Kühlschrank stellen.
Das Blancmanger war die Hauptspeise im Mittelalter, da Mandeln überall zu ernten waren. Allerdings nicht immer süß, sondern sie wurde mit Brühe und Gewürzen in herzhaften Varianten gereicht.
Den Topf von der Kochstelle nehmen. Eine Stoffserviette über eine große Schüssel legen und die Mischung nach und nach auf die Serviette gießen. Die Serviette fest zusammendrehen, um die ganze Mandelmilch auszupressen.
Die Gelatine bei schwacher Hitze in einem kleinen Topf mit 200 ml Wasser auflösen. Einige Minuten erhitzen und abschäumen. Die aufgelöste Gelatine unter die Mandelmilch geben; abkühlen lassen, bis sie lauwarm ist.
Die Sahne steif schlagen und unterziehen. Das Bittermandelöl mit unterziehen. Die Masse in eine 1 1/4 l fassende Form oder in kleine Flanförmchen geben und für etwa 5 Stunden an einen kühlen Platz oder in den Kühlschrank stellen.
Das Blancmanger war die Hauptspeise im Mittelalter, da Mandeln überall zu ernten waren. Allerdings nicht immer süß, sondern sie wurde mit Brühe und Gewürzen in herzhaften Varianten gereicht.
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Kommentare anderer Nutzer
Turandot
sagt:
sagt: 18.03.2007 17:19
Blancmanger ist vom Begriff her eng verwandt mit Blanmansier (Blanmansir, Blanmanser) und wird oft synonym verwendet. Am häufigsten ist neben der o.a. Süßspeise ein Hühnergericht mit Mandeln gemeint, das wirklich im MA sehr beliebt war. Aber auch Hecht wurde auf diese Weise zubereitet, besonders in der Fastenzeit, wenn das Essen von Fleisch verboten war. – Blanc bedeutet weiß, manger essen, deshalb ist allen Gerichten die helle, möglichst weiße Farbe gemeinsam, die durch den Anteil an abgezogenen, geriebenen Mandeln erreicht oder verstärkt wird. Falls man es bekommen konnte (Reis war sehr teuer), wurde vorzugsweise mit Reismehl gebunden.
Als Dekoration waren Veilchenblüten sehr beliebt, sowohl für das Hühnergericht, als auch für die Süßspeise.
LG Turi
Als Dekoration waren Veilchenblüten sehr beliebt, sowohl für das Hühnergericht, als auch für die Süßspeise.
LG Turi
Feenapalina
sagt:
sagt: 15.12.2009 12:21
Also...und hat das Blancmanger nicht geschmeckt...ich gebe aber trotzdem 4 Sterne, weil geschmäcker ja beakanntlich verschieden sind und ich das Rezept ansicht, von der Machart her prima finde.
Uns war es zu süß und der Mandelgeschmack kam nicht richtig zur Geltung...vielleicht probiere ich es aber nocheinmal mit nem drittel weniger Zucker und 100g Mandeln mehr...mal sehen ;)
Uns war es zu süß und der Mandelgeschmack kam nicht richtig zur Geltung...vielleicht probiere ich es aber nocheinmal mit nem drittel weniger Zucker und 100g Mandeln mehr...mal sehen ;)
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dass der Blanc-manger die "Hauptspeise" des Mittelalters war, stimmt so nicht, es war zwar ein beliebtes Zwischengericht bei Banketten, ungewürzt auch als Krankenspeise zur Kräftigung gereicht, aber eben kein Hauptgericht. Zudem war es natürlich nur im adeligen und klerikalen Milieu weit verbreitet, der "normale" Stadtbewohner oder gar Bauer hatte nur wenig Möglichkeiten, an weiße Mandeln heran zu kommen, denn sie wurden per Handel über die Alpen gebracht.
LG Richensa
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