Holunderblütensekt
| 10 | Holunderblütendolden |
| 4 | Zitrone(n), unbehandelt, in Scheiben |
| 700 g | Zucker |
| 5 Liter | Wasser |
Zubereitung
Die Holunderblütendolden, die Zitronenscheiben und den Zucker in einer großen Schüssel mischen und mit dem Wasser aufgießen. Gut Umrühren und die Schüssel (mit Deckel) 2-3 Tage stehen lassen. Ab und zu umrühren.
Wenn sich leichter Schaum bildet, Flüssigkeit durch ein Sieb abschütten und in Flaschen abfüllen (keine Plastikflaschen, die sind dem Druck nicht gewachsen). Gut verschließen und noch etwa 10 Tage kühl lagern.
Danach ist der Sekt fertig. Er hält sich etwa 2 Monate, sollte aber unbedingt kühl gelagert, aber vor allem auch kühl getrunken werden.
Achtung: Nichts für Kinder!
Wenn sich leichter Schaum bildet, Flüssigkeit durch ein Sieb abschütten und in Flaschen abfüllen (keine Plastikflaschen, die sind dem Druck nicht gewachsen). Gut verschließen und noch etwa 10 Tage kühl lagern.
Danach ist der Sekt fertig. Er hält sich etwa 2 Monate, sollte aber unbedingt kühl gelagert, aber vor allem auch kühl getrunken werden.
Achtung: Nichts für Kinder!
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Kommentare anderer Nutzer
Claudiaj
sagt:
sagt: 04.06.2009 16:59
Hallo Nea!
Das klingt ja spannend! Sag mal, wird das denn richtig prickelig, wie Sekt????
Das klingt ja spannend! Sag mal, wird das denn richtig prickelig, wie Sekt????
Ich_1982
sagt:
sagt: 08.05.2011 08:43
Hallo,
bei mir hat sich in der 2. Woche auf der Oberfläche Schimmel gebildet :-/
Weiß nicht, woran es liegen könnte...
Ich versuch es aber nochmal. :-)
bei mir hat sich in der 2. Woche auf der Oberfläche Schimmel gebildet :-/
Weiß nicht, woran es liegen könnte...
Ich versuch es aber nochmal. :-)
lindiegg
sagt:
sagt: 26.05.2011 18:25
Ancilla
sagt:
sagt: 26.05.2011 19:00
Hi!
ich habe mal eine Frage:
Ich habe letzte Woche Holunderblütensirup hergestellt aus 60 Holunderblütendolden, 4 Liter Wasser, 2 kg Zucker, 7 Zitronen und 2 Päckchen Zitronensäure.
Das ganze hat nicht gekocht sondern wurde nur so weit erhitzt daß sich der Zucker löste und dann 2 Tage in der Sonne stehen gelassen.
2 Tage nachdem ich es in Flaschen abgefüllt habe fängt das Zeug nun an zu gären. Mir sind die Korken aus den Flaschen geflogen und die Flüssigkeit perlt.
Frage: Kann ich aus meinem "Ansatz" noch irgendwie was trinkbares draus machen? Also es vielleicht zum Sekt umfunktionieren?
Wäre nette wenn ihr mir da Erfahrungen berichten könntet.
Gruß, ancilla
ich habe mal eine Frage:
Ich habe letzte Woche Holunderblütensirup hergestellt aus 60 Holunderblütendolden, 4 Liter Wasser, 2 kg Zucker, 7 Zitronen und 2 Päckchen Zitronensäure.
Das ganze hat nicht gekocht sondern wurde nur so weit erhitzt daß sich der Zucker löste und dann 2 Tage in der Sonne stehen gelassen.
2 Tage nachdem ich es in Flaschen abgefüllt habe fängt das Zeug nun an zu gären. Mir sind die Korken aus den Flaschen geflogen und die Flüssigkeit perlt.
Frage: Kann ich aus meinem "Ansatz" noch irgendwie was trinkbares draus machen? Also es vielleicht zum Sekt umfunktionieren?
Wäre nette wenn ihr mir da Erfahrungen berichten könntet.
Gruß, ancilla
mone3
sagt:
sagt: 29.05.2011 16:47
Ancilla
sagt:
sagt: 29.05.2011 17:50
Trebron_K
sagt:
sagt: 29.05.2011 19:43
Hallo Ancilla,
um gottewillen warum den so viele Dolden?
Auf 5 Liter Wasser (ich benutze dazu Stilles Wasser) reichen max. 8 Dolden schon aus.
Jenachdem wie sauer oder süß man es haben möchte wird dann noch Saft von bis zu 6 Zitronen und bis zu 800 gr. Zucker eingerührt. Wenn der Zucker dann gelöst ist kommen zum Schluß die Dolden hinein und einige Zitronenschalen. Den Stengel kannst du ruhig an den Dolden lassen, so lassen sie sich hinterher wieder besser entfernen. Und nun meine persönliche Erfahrung, den Sud nicht länger als einen halben Tag ziehen lassen, eher kürzer. Nach 6 Stunden hast du schon den Geschmack sowie die nötigen Gärhefen der Holunderblüten im Sud. Bei längeren Standzeiten ist die Gefahr zu groß das noch andere Hefen und Pilze aktiv werden, die den Geschmack versauen.
So und nun das ganze durch ein möglichst feines Sieb filtern und ab in die Flasche. Ich selber benutze dazu immer die 25 Cent 1,5l PET-Pfandflaschen, natürlich nur die, in denen Kohlensäurehaltige Getränke angeboten werden. Ich selber filter das ganze zusätzlich durch ein Papierküchentuch. Die sind meistens dreilagig, davon genügt aber schon eine Lage.
So und nun noch ein heißer Tipp. Probiere mal noch Saft von mindestens 4 frischen Orangen hinzu und vielleicht noch etwas Apfelsaft.
Morgen werde ich selber noch einen Versuch starten aber mit Maracujasaft.
Spätestens nach drei Tagen sollte an der Flasche, wenn du sie drückst, schon ein Widerstand zu spüren sein. Nach weiteren 4 Tagen sind die Flaschen dann schon so fest, dass man Sorge bekommen könnte, sie bersten gleich. Dann wird halt der Schraubverschluß ganz vorsichtig geöffnet bis es anfängt zu zischen und nur soviel Druck abgelassen, dass die Flasche wieder etwas drückbar wird. Allerdings kann ich dir jetzt nicht sagen ob der Gährprozess dadurch verlängert wird, werde ich dieses Jahr selber erst sehen.
Na dann viel Spaß beim Sekt herstellen, aber vorsicht beim öffnen der Flasche. Der Inhalt kommt förmlich aus der Flasche geschossen.
Gruß
Norbert
um gottewillen warum den so viele Dolden?
Auf 5 Liter Wasser (ich benutze dazu Stilles Wasser) reichen max. 8 Dolden schon aus.
Jenachdem wie sauer oder süß man es haben möchte wird dann noch Saft von bis zu 6 Zitronen und bis zu 800 gr. Zucker eingerührt. Wenn der Zucker dann gelöst ist kommen zum Schluß die Dolden hinein und einige Zitronenschalen. Den Stengel kannst du ruhig an den Dolden lassen, so lassen sie sich hinterher wieder besser entfernen. Und nun meine persönliche Erfahrung, den Sud nicht länger als einen halben Tag ziehen lassen, eher kürzer. Nach 6 Stunden hast du schon den Geschmack sowie die nötigen Gärhefen der Holunderblüten im Sud. Bei längeren Standzeiten ist die Gefahr zu groß das noch andere Hefen und Pilze aktiv werden, die den Geschmack versauen.
So und nun das ganze durch ein möglichst feines Sieb filtern und ab in die Flasche. Ich selber benutze dazu immer die 25 Cent 1,5l PET-Pfandflaschen, natürlich nur die, in denen Kohlensäurehaltige Getränke angeboten werden. Ich selber filter das ganze zusätzlich durch ein Papierküchentuch. Die sind meistens dreilagig, davon genügt aber schon eine Lage.
So und nun noch ein heißer Tipp. Probiere mal noch Saft von mindestens 4 frischen Orangen hinzu und vielleicht noch etwas Apfelsaft.
Morgen werde ich selber noch einen Versuch starten aber mit Maracujasaft.
Spätestens nach drei Tagen sollte an der Flasche, wenn du sie drückst, schon ein Widerstand zu spüren sein. Nach weiteren 4 Tagen sind die Flaschen dann schon so fest, dass man Sorge bekommen könnte, sie bersten gleich. Dann wird halt der Schraubverschluß ganz vorsichtig geöffnet bis es anfängt zu zischen und nur soviel Druck abgelassen, dass die Flasche wieder etwas drückbar wird. Allerdings kann ich dir jetzt nicht sagen ob der Gährprozess dadurch verlängert wird, werde ich dieses Jahr selber erst sehen.
Na dann viel Spaß beim Sekt herstellen, aber vorsicht beim öffnen der Flasche. Der Inhalt kommt förmlich aus der Flasche geschossen.
Gruß
Norbert
Trebron_K
sagt:
sagt: 29.05.2011 20:01
Sorry hab erst jetzt gesehen das du ja Sirup mach wolltest.
Also das mit dem nicht gekocht ist wohl schon mal falsch. Was ich mal gelesen habe ist, dass man den Zucker (ab einer gewissen Konzentration hat Zucker eine konservierende Wirkung aber ka ob da 2 kg reichen) im kochenden Wasser löst. In das heiße Zuckerwasser kommen dann die Zutaten ohne es weiter zu kochen, abdecken u. einige Stunden ziehen lassen und dann gleich abfüllen.
Gruß
Norbert
Also das mit dem nicht gekocht ist wohl schon mal falsch. Was ich mal gelesen habe ist, dass man den Zucker (ab einer gewissen Konzentration hat Zucker eine konservierende Wirkung aber ka ob da 2 kg reichen) im kochenden Wasser löst. In das heiße Zuckerwasser kommen dann die Zutaten ohne es weiter zu kochen, abdecken u. einige Stunden ziehen lassen und dann gleich abfüllen.
Gruß
Norbert
Ancilla
sagt:
sagt: 29.05.2011 20:14
mone3
sagt:
sagt: 29.05.2011 16:45
Ich hab den Sekt gerade angesetzt,kenne ihn noch aus meiner Kindheit...Super Lecker und auch obwohl hier drin steht nicht...absolut für Kinder geeignet
Trebron_K
sagt:
sagt: 29.05.2011 19:50
mone3
sagt:
sagt: 29.05.2011 19:54
Trebron_K
sagt:
sagt: 29.05.2011 20:06
martina-100
sagt:
sagt: 29.05.2011 21:34
eine Frage an Norbert:
Dein Rezept klingt gut und einfach. Ich habe schon oft versucht H.-sekt zu machen, aber er hat nach Hefe geschmeckt. Hatte ihn ca 5 Tage stehen (gären)lassen. Nun hoffe ich, mit Deinem Rezept klappt das besser. Danke schon mal. Aber nun noch zwei Fragen: muss der Sekt nach den 3 + 4 Tagen noch einige Zeit im Kühlen stehen bevor es wirklich Sekt ist? Und wie lange hält er sich dann?
Viele Grüße - Martina
Dein Rezept klingt gut und einfach. Ich habe schon oft versucht H.-sekt zu machen, aber er hat nach Hefe geschmeckt. Hatte ihn ca 5 Tage stehen (gären)lassen. Nun hoffe ich, mit Deinem Rezept klappt das besser. Danke schon mal. Aber nun noch zwei Fragen: muss der Sekt nach den 3 + 4 Tagen noch einige Zeit im Kühlen stehen bevor es wirklich Sekt ist? Und wie lange hält er sich dann?
Viele Grüße - Martina
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