Erdbeer - Rhabarbergratin



Zutaten für Portionen

300 g Teig (Genueser Biskuit)
350 g Erdbeeren
2 Würfel Zucker
60 g Grand-Marnier
250 g Orange(n)
350 g Rhabarber
100 g Zucker
½  Zitrone(n), Saft und Schale
¼  Vanilleschote(n)
75 g Zucker
50 g Eigelb
125 g Rahm (Vollrahm)
  Puderzucker

Zubereitung

Den Rhabarber putzen und in Stäbchen schneiden. Zusammen mit wenig Wasser, Zitronensaft und Zitronenschale vorsichtig pochieren.

Den Biskuit entrinden und 5 Tranchen von 3-mm-Dicke schneiden. Anschließend auf einen Durchmesser von ca. 10 cm ausstechen und in Portionen auf Gratinplatten oder passende Teller legen.

Die Erdbeeren putzen und in gleichmäßige, mundgerechte Stücke schneiden. Die Vanilleschote auskratzen und das Mark beiseite legen. Die Orangen waschen und die Würfelzucker daran abreiben. Anschließend die Orange auspressen und den Saft zur Weiterverwendung beiseite stellen.

Die geschnittenen Erdbeeren mit ca. 30 g Orangensaft und 30 g Grand Manier maserieren (marinieren). 100 g Orangensaft in eine Schüssel passieren, die restlichen Zutaten (Würfelzucker, Zucker, Grand Manier und Vanillemark) beigeben und gut verrühren. Den Vollrahm steif schlagen und kühl stellen.

Die Erdbeeren lauwarm mit der Maserierflüssigkeit und dem Rhabarberkompott auf den Biskuitscheiben verteilen. Dem Orangensaftgemisch das Eigelb zugeben und über dem Wasserbad, wie zu einer Sabayone, aufschlagen. Anschließend kalt schlagen.

Den Schlagrahm unter die Masse mischen und diese gleichmäßig über den Erdbeeren verteilen. Sofort unter dem Salamander oder im Backofen mit voller Oberhitze goldgelb glasieren. Mit Puderzucker bestäuben und sofort servieren.
Arbeitszeit: ca. 55 Min.
Schwierigkeitsgrad: pfiffig
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 16.03.06
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Verfasser:

Gaudi Tellerwäscher


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Kommentare anderer Nutzer

Midkiff Kaltmamsell sagt:  
11.06.2011 21:02
Sehr lecker.
Ich habe den Gratin als Hauptgericht gemacht, dann reichen die Zutaten für 2 - 3 Portionen.
Was mich allerdings etwas straucheln ließ war dieser Satz: Die Erdbeeren lauwarm mit der Maserierflüssigkeit und dem Rhabarberkompott auf den Biskuitscheiben verteilen.
Da ich nach mehrmaligem lesen nichts gefunden habe warum die Erdbeeren lauwarm sein sollten, bin ich davon ausgegangen, dass das Kompott damit gemeint war.
Was die Sabayone anging, so ist es das erste mal seit ich Sabayones koche nicht der Fall gewesen, das sie sich wieder verflüssigt - und das Ding schmeckt auch noch Göttlich gut. Ich hatte am Schluß noch etwas Sabayone übrig, die habe ich dann genüsslich geschlürft - mhhh lecker.
Allerdings habe ich eine kleine Änderung vorgenommen: ich habe nur 60 gr. Zucker verwendet. Mir ertschien 100 gr. etwas viel und daher habe ich mal von Anfang an weniger reingetan. 60 gr. haben für mich die perfekte Süße gebracht.
Gruß Midkiff

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