Kohlrüben mit Gänseklein

so wie man's in Berlin und der Mark Brandenburg kennt

Zutaten für Portionen

Rübe(n) (Kohlrübe, etwa 750 g)
4 große Kartoffel(n)
1 Stange/n Porree
2 große Möhre(n), groß
500 g Gänseklein, küchenfertig
100 g Speck, durchwachsen
2 m.-große Zwiebel(n)
1 ½ Liter Fleischbrühe
1 Bund Petersilie
  Zucker
2 Msp. Majoran, getrocknet
  Salz
  Pfeffer, gemahlen

Zubereitung

Zwiebeln abziehen, Kartoffeln und Gemüse schälen bzw. putzen, Zwiebeln und Gemüse in kleine, Kartoffeln in größere Würfel schneiden. Auch den Speck würfeln.
Speck in einem hohen Topf anbraten, Zwiebelwürfel hinzugeben und diese mitbraten, bis sie eine goldbraune Färbung annehmen. Nun die Gemüsewürfel mit in den Topf geben und unter stetem Rühren etwa 5 Minuten anbraten. Mit Gemüsebrühe ablöschen und auffüllen. Das Gänseklein gut waschen, trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer einreiben, dann mit in den Topf geben.
Nun lässt man alles etwa eine Stunde bei schwacher bis mittlerer Hitze köcheln, bevor man dann die Kartoffelwürfel dazugibt. Alles einmal sacht durchrühren und noch weitere 20 bis 30 Minuten köcheln lassen.
Anschließend das Gänseklein aus dem Topf nehmen, in mundgerechte Stücke schneiden und dann dem Gericht wieder zufügen.
Alles mit Salz, Pfeffer, Majoran und Zucker abschmecken und vor dem Servieren mit gehackter Petersilie überstreuen.

Anmerkung: je nach Geschmack kann man mit dem Gemüse auch noch etwas Liebstöckel mitkochen und/oder den Eintopf zum Schluss mit einer Einbrenne aus Mehl und etwas Butter verfeinern.
Arbeitszeit: ca. 40 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 13.03.06
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Verfasser:

Liesbeth  Sternekoch


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Kommentare anderer Nutzer

Ottomar Suppenkoch sagt:  
23.11.2006 09:57
Hallo Liesbeth,
so muessen Kohlrüben schmecken.
Gruß Ottomar

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hammerhai  Chefkoch sagt:  
23.12.2006 17:43
Hallo Liesbeth,

das ist schon seit vielen Jahren unser Essen am zweiten Weihnachtstag.
Das Gänsegerippe wird abgekocht und die Brühe mit Kartoffel- und Rübenwürfeln gekocht. leicht gestampft, dann kommen die Fleischreste und wenn vorhanden auch die Saucenreste hinzu. Es wird mit Salz und Pfeffer kräftig abgeschmeckt und mit frischer Petersile bestreut.

Es schmeckt fast besser als der Gänsebraten am Vortag!

Vom wirklichen Gänseklein ( Hals, Flügel, Herz und Magen ) koche ich ein süßsaures Ragout mit Gewürzgurken und viel schwarzem Pfeffer. Dazu mehlige Kartoffeln, die die Sauce gut aufnehmen.

Weihnachtsgrüße vom Hammerhai

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Goodfeels Suppenkoch sagt:  
27.12.2006 12:12
SEHR LECKER!

Aber ich muss zugeben, dass vom Gänseklein bei uns nichts übrig bleibt.... das wird schon beim Zubereiten der Gans in die Pfanne gelegt und "vernascht"..... mein Mann futtert den Hals, mein Sohn die Kleinteile und streitet sich mit mir um die Innereien.......

Für diesen Kohlrübentopf muss ich extra Gänseklein kaufen *lach*

Einen guten Rutsch wünsche ich :-)

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