Schweinenierchen in Rotweinsauce
| 500 g | Niere(n) vom Schwein |
| 1 EL | Mehl |
| 2 | Zwiebel(n) |
| 2 Zehe/n | Knoblauch |
| 125 ml | Wein, rot |
| 125 ml | Sahne |
| 1 EL | Senf, scharf oder Dijon |
| Salz und Pfeffer |
Zubereitung
Die Nieren gut säubern und von allen weißen Teilen befreien. Dann das Fleisch in 1/2 cm breite Streifen schneiden und sofort mit Mehl bestäuben.
Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln, beides in Öl glasig dünsten. Nieren hinzufügen, gut braten und immer wieder durchrühren, anschließend in ein Sieb geben.
Rotwein zum Fond geben und fast verkochen lassen. Sahne, Senf und der abgetropfte Saft der Nieren zur Sauce geben. Mit Salz und Pfeffer würzen und evtl. nochmals binden.
Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln, beides in Öl glasig dünsten. Nieren hinzufügen, gut braten und immer wieder durchrühren, anschließend in ein Sieb geben.
Rotwein zum Fond geben und fast verkochen lassen. Sahne, Senf und der abgetropfte Saft der Nieren zur Sauce geben. Mit Salz und Pfeffer würzen und evtl. nochmals binden.
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Kommentare anderer Nutzer
frankophil
sagt:
sagt: 06.01.2008 00:37
Das Nierchen-Rezept gefällt mir gut, ich habe es so gemacht wie susi (Warum nimmst du die Nierchen heraus, Nicoise, ich mache das nur, wenn das Fleisch sonst zäh oder zu durchgegart wird? - aber man kann ja was dazu lernen!).
Mir hat zur Abrundung noch ein wenig Zucker gefehlt, auch ein Schuss Cognac am Schluss hat sich sehr gut gemacht! Aus optischen Gründen habe ich noch Petersilie darübergegeben, um dann später aber festzustellen, dass (erstaunlicherweise) Basilikum noch viel besser und sogar richtig gut zu dem Essen passt (wahrscheinlich auch wegen dem Rotwein). Bei uns hat es Reis als Beilage gegeben (aus Vorratsgründen), hat aber gut gepasst. Ich muss sagen, dass Nieren vom Schwein schon eine sehr kräftige "Nase" haben (es gab sie zum ersten mal bei mir), obwohl ich sie vorher in Milch eingelegt habe. Gibt es einen Grund, warum du auf Wässern bzw. in Milch einlegen verzichtest?
Liebe Grüße von
frankophil
Mir hat zur Abrundung noch ein wenig Zucker gefehlt, auch ein Schuss Cognac am Schluss hat sich sehr gut gemacht! Aus optischen Gründen habe ich noch Petersilie darübergegeben, um dann später aber festzustellen, dass (erstaunlicherweise) Basilikum noch viel besser und sogar richtig gut zu dem Essen passt (wahrscheinlich auch wegen dem Rotwein). Bei uns hat es Reis als Beilage gegeben (aus Vorratsgründen), hat aber gut gepasst. Ich muss sagen, dass Nieren vom Schwein schon eine sehr kräftige "Nase" haben (es gab sie zum ersten mal bei mir), obwohl ich sie vorher in Milch eingelegt habe. Gibt es einen Grund, warum du auf Wässern bzw. in Milch einlegen verzichtest?
Liebe Grüße von
frankophil
Nicoise
sagt:
sagt: 07.01.2008 15:18
Hallo frankophil,
Die Nierchen nehme ich nur raus, damit ich die Sauce leicher binden kann. Das hat keinen besonderen Grund.
ich habe nur vergessen zu schreiben, dass ich die Nierchen Wässere.
Aber in Milch habe ich sie noch nie eingelegt...dass kann ich auch gar nicht.
Freut mich aber das mein Rezept so gut angekommen ist! :-)
Liebe Grüße....Nicoise
Die Nierchen nehme ich nur raus, damit ich die Sauce leicher binden kann. Das hat keinen besonderen Grund.
ich habe nur vergessen zu schreiben, dass ich die Nierchen Wässere.
Aber in Milch habe ich sie noch nie eingelegt...dass kann ich auch gar nicht.
Freut mich aber das mein Rezept so gut angekommen ist! :-)
Liebe Grüße....Nicoise
sachsenkaiser
sagt:
sagt: 21.12.2008 13:51
Hallo an alle Nachkocher,
diese Zubereitung an sich ist schon recht gut, jedoch habe ich es ein wenig anders gemacht und finde es sehr gelungen.
Die Zwiebel nicht fein hacken sie zerfällt allein ansonsten besteht Verbrennungsgefahr und dann schmeckt sie bitter.
Durch das Wässern saugen sich die Nieren sehr voll, dieses Wasser muss beim braten erst wieder verdunsten das dauert ca. 15 bis 20 Minuten, bei offenem Deckel einkochen lassen bis es wirklich fast trocken ist und es schon anfängt zu knistern, jetzt einen Teelöffel Senf zufügen, dabei gut rühren, dann den trockenen Rotwein zugeben, salzen und pfeffern und Deckel drauf. Die E-Platte auf einen Punkt stellen (geringste Hitze) und 10 Minuten bei geschlossenem Deckel! im Rotwein köcheln lassen, nach diesen 10 Minuten die Sahne zufügen (Schlagsahne oder saure Sahne Menge je nach Geschmack) nun weitere 10 Minuten mit geschlossenem Deckel auf kleinster Stufe weiter köcheln. Letzten Endes muss ein Bisspröbchen über das Gar sein entscheiden. War das Schwein nicht alt sollte die Garzeit hundert Prozent passen. Als Beilage gab es Salzkartoffeln, gekocht mit Kümmel und Kräuter der Provence und Buttergemüse. Ein Köstritzer Schwarzbier rundet das Ganze exzellent ab.
Gute Erfolge beim Ausprobieren wünscht euch der Sachsenkaiser
diese Zubereitung an sich ist schon recht gut, jedoch habe ich es ein wenig anders gemacht und finde es sehr gelungen.
Die Zwiebel nicht fein hacken sie zerfällt allein ansonsten besteht Verbrennungsgefahr und dann schmeckt sie bitter.
Durch das Wässern saugen sich die Nieren sehr voll, dieses Wasser muss beim braten erst wieder verdunsten das dauert ca. 15 bis 20 Minuten, bei offenem Deckel einkochen lassen bis es wirklich fast trocken ist und es schon anfängt zu knistern, jetzt einen Teelöffel Senf zufügen, dabei gut rühren, dann den trockenen Rotwein zugeben, salzen und pfeffern und Deckel drauf. Die E-Platte auf einen Punkt stellen (geringste Hitze) und 10 Minuten bei geschlossenem Deckel! im Rotwein köcheln lassen, nach diesen 10 Minuten die Sahne zufügen (Schlagsahne oder saure Sahne Menge je nach Geschmack) nun weitere 10 Minuten mit geschlossenem Deckel auf kleinster Stufe weiter köcheln. Letzten Endes muss ein Bisspröbchen über das Gar sein entscheiden. War das Schwein nicht alt sollte die Garzeit hundert Prozent passen. Als Beilage gab es Salzkartoffeln, gekocht mit Kümmel und Kräuter der Provence und Buttergemüse. Ein Köstritzer Schwarzbier rundet das Ganze exzellent ab.
Gute Erfolge beim Ausprobieren wünscht euch der Sachsenkaiser
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so mache ich meine Nieren auch schon seit Jahren.
Nur das mit dem Sieb mache ich nicht. Bei mir schmoren sie bis sie weich sind im Sud und dann nur etwas andicken und fertig.
Sehr lecker, ich liebe sie so.
Dazu Kartoffelbrei
LG
su3si
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