Huflattichblütengelee
| 30 | Huflattich - Stängel mit geöffneten Blüten |
| 80 g | Honig (Orangenblütenhonig) oder ein anderer sehr heller, klarer Blütenhonig |
| 40 g | Zucker |
| 450 ml | Wein, weiß, trocken |
| 6 Blatt | Gelatine, weiß |
| Blüten zum Garnieren |
Zubereitung
Die Blütenstängel kurz unter fließendem Wasser abbrausen und abtropfen lassen. Nun die Blüten dicht am Stängel abschneiden, in eine passende Schüssel legen und mit der Hälfte des Weines (225 ml) vorsichtig übergießen Die andere Hälfte des Weines leicht erwärmen (ca. 40°C).
Währenddessen die Stängel in dünne Scheibchen schneiden und diese ebenfalls in eine passende Schüssel geben. Dann mit dem warmen Wein übergießen und Blüten wie Stängelscheibchen mindestens 6 Std. mazerieren.
Danach die Stängel durch ein Sieb abgießen und den Wein auffangen. Die Stängelscheibchen werden nicht weiter verwendet. Sollte sich der Huflattichwein etwas getrübt haben, kann er durch einen Kaffeefilter gegossen werden.
Nun die Gelatineblätter in dem Wein einweichen.
Vier Portionsförmchen oder Dessertschälchen kalt ausspülen.
Anschließend den Wein mit der Gelatine unter ständigem Rühren solange bei niedriger Temperatur erhitzen, bis sich die Gelatine vollständig aufgelöst hat. Jetzt den Topf vom Herd nehmen und den Honig sowie den Zucker unterrühren. Danach die Blüten aus der zweiten Weinschüssel nehmen und diese in einem Sieb oder auf einem feinen Gitterrost abtropfen lassen. Auch hier kann der Sud noch einmal gefiltert werden, sollte er sich getrübt haben.
Jetzt den kalten Wein unter regelmäßigem Rühren zu dem Gelatinegemisch geben und dann etwas davon in jedes Portionsförmchen füllen, um somit einen Spiegel zu gießen. Der Boden der Förmchen sollte ca. 0,5 cm hoch gefüllt sein. Eher etwas weniger. Anschließend die Formen zum raschen Erstarren der Flüssigkeit in den Kühlschrank stellen.
Wenn der Spiegel fest geworden ist, werden nun die Blüten dekorativ auf dem Spiegel arrangiert (mit dem Kopf nach unten) und dann vorsichtig mit soviel von dem restlichen Weinsud begossen, das alle Blüten ein kleines bisschen davon umspült sind. Meist reichen auch hier knappe 0,5 cm völlig aus. Jetzt wieder zum Erstarren in den Kühlschrank geben.
In der Zwischenzeit kann es sein, das der Rest des Huflattichweines zu gelieren beginnt. Das kann verhindert werden, wenn das Töpfchen an einem warmen Ort steht. Sollte die Masse doch fest werden, kann sie problemlos bei milder Hitze wieder verflüssigt werden.
Wenn nun der zweite Rutsch im Kühlschrank auch fest geworden ist, kann die restliche Flüssigkeit vorsichtig auf die Förmchen verteilt werden. Dann kommen sie wieder, zum endgültigen Erstarren, in den Kühlschrank.
Zum Servieren werden die Förmchen kurz in heißes Wasser getaucht und auf Portionsteller gestürzt.
Dazu schmeckt eine Sauce aus Cremé frâiche, verrührt mit etwas Orangenblütenwasser und Zucker.
Garniert wird mit frischen, essbaren Blüten, Minze oder Zitronenmelisse.
Dieses Dessert harmoniert prima zu einem Menü mit zartem Fisch oder hellem Geflügel, alles ohne aufdringliche Gewürze zubereitet.
Bei uns wird das Dessert immer am Abend des Tanz in den Mai serviert. Eingebunden in ein Menü aus Wildsalaten mit Gänseblümchen, Rahmkartoffelsuppe und natürlich Scholle.
Achtung! Dieses Dessert sollte nur sehr selten serviert werden, da sich die im Huflattich enthaltenen Pyrrolizidinalkaloide im Wein lösen. In so geringen Mengen, wie in diesem Rezept, sind sie völlig harmlos, wenn das Dessert nicht regelmäßig auf dem Speiseplan steht.
Kinder, Schwangere und Leberkranke sollten jedoch davon Abstand nehmen. Sicher ist sicher.
Währenddessen die Stängel in dünne Scheibchen schneiden und diese ebenfalls in eine passende Schüssel geben. Dann mit dem warmen Wein übergießen und Blüten wie Stängelscheibchen mindestens 6 Std. mazerieren.
Danach die Stängel durch ein Sieb abgießen und den Wein auffangen. Die Stängelscheibchen werden nicht weiter verwendet. Sollte sich der Huflattichwein etwas getrübt haben, kann er durch einen Kaffeefilter gegossen werden.
Nun die Gelatineblätter in dem Wein einweichen.
Vier Portionsförmchen oder Dessertschälchen kalt ausspülen.
Anschließend den Wein mit der Gelatine unter ständigem Rühren solange bei niedriger Temperatur erhitzen, bis sich die Gelatine vollständig aufgelöst hat. Jetzt den Topf vom Herd nehmen und den Honig sowie den Zucker unterrühren. Danach die Blüten aus der zweiten Weinschüssel nehmen und diese in einem Sieb oder auf einem feinen Gitterrost abtropfen lassen. Auch hier kann der Sud noch einmal gefiltert werden, sollte er sich getrübt haben.
Jetzt den kalten Wein unter regelmäßigem Rühren zu dem Gelatinegemisch geben und dann etwas davon in jedes Portionsförmchen füllen, um somit einen Spiegel zu gießen. Der Boden der Förmchen sollte ca. 0,5 cm hoch gefüllt sein. Eher etwas weniger. Anschließend die Formen zum raschen Erstarren der Flüssigkeit in den Kühlschrank stellen.
Wenn der Spiegel fest geworden ist, werden nun die Blüten dekorativ auf dem Spiegel arrangiert (mit dem Kopf nach unten) und dann vorsichtig mit soviel von dem restlichen Weinsud begossen, das alle Blüten ein kleines bisschen davon umspült sind. Meist reichen auch hier knappe 0,5 cm völlig aus. Jetzt wieder zum Erstarren in den Kühlschrank geben.
In der Zwischenzeit kann es sein, das der Rest des Huflattichweines zu gelieren beginnt. Das kann verhindert werden, wenn das Töpfchen an einem warmen Ort steht. Sollte die Masse doch fest werden, kann sie problemlos bei milder Hitze wieder verflüssigt werden.
Wenn nun der zweite Rutsch im Kühlschrank auch fest geworden ist, kann die restliche Flüssigkeit vorsichtig auf die Förmchen verteilt werden. Dann kommen sie wieder, zum endgültigen Erstarren, in den Kühlschrank.
Zum Servieren werden die Förmchen kurz in heißes Wasser getaucht und auf Portionsteller gestürzt.
Dazu schmeckt eine Sauce aus Cremé frâiche, verrührt mit etwas Orangenblütenwasser und Zucker.
Garniert wird mit frischen, essbaren Blüten, Minze oder Zitronenmelisse.
Dieses Dessert harmoniert prima zu einem Menü mit zartem Fisch oder hellem Geflügel, alles ohne aufdringliche Gewürze zubereitet.
Bei uns wird das Dessert immer am Abend des Tanz in den Mai serviert. Eingebunden in ein Menü aus Wildsalaten mit Gänseblümchen, Rahmkartoffelsuppe und natürlich Scholle.
Achtung! Dieses Dessert sollte nur sehr selten serviert werden, da sich die im Huflattich enthaltenen Pyrrolizidinalkaloide im Wein lösen. In so geringen Mengen, wie in diesem Rezept, sind sie völlig harmlos, wenn das Dessert nicht regelmäßig auf dem Speiseplan steht.
Kinder, Schwangere und Leberkranke sollten jedoch davon Abstand nehmen. Sicher ist sicher.
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