Rotkraut
raffinierte Variante des Klassikers| 500 g | Rotkohl |
| 80 g | Zwiebel(n) |
| 2 EL | Öl (Sonnenblumenöl) |
| 150 ml | Apfelsaft, naturtrüb |
| ½ TL | Meersalz |
| ¾ EL | Thymian, frisch, gehackt |
| 150 g | Äpfel, säuerlich |
| 2 EL | Rosinen, dunkel |
| 15 g | Butter oder Margarine |
| 2 EL | Essig (Himbeeressig) |
| 1 EL | Wasser |
Zubereitung
Das Kraut waschen und putzen. Den Kopf vierteln und in feine Streifen schneiden, dabei den Strunk entfernen.
Die Zwiebeln grob würfeln und in dem Öl mit 1 EL Wasser glasig dünsten. Den Apfelsaft, ½ TL Salz, den Rotkohl und den Thymian hinzufügen. Alles zugedeckt bei schwacher Hitze in ca. 15 Min. knapp weich kochen. Einmal umrühren.
Die Äpfel waschen, vierteln, entkernen und in Scheibchen schneiden. Äpfel und Rosinen unter das Gemüse mischen. Noch etwa 7 Minuten dünsten (das Kraut sollte knackig bleiben). Die Butter unterziehen und das Gemüse nun mit dem Essig würzen.
Tipp: Wer keinen frischen Thymian bekommt, kann auch 1 1/2 TL getrockneten Thymian nehmen.
Die Zwiebeln grob würfeln und in dem Öl mit 1 EL Wasser glasig dünsten. Den Apfelsaft, ½ TL Salz, den Rotkohl und den Thymian hinzufügen. Alles zugedeckt bei schwacher Hitze in ca. 15 Min. knapp weich kochen. Einmal umrühren.
Die Äpfel waschen, vierteln, entkernen und in Scheibchen schneiden. Äpfel und Rosinen unter das Gemüse mischen. Noch etwa 7 Minuten dünsten (das Kraut sollte knackig bleiben). Die Butter unterziehen und das Gemüse nun mit dem Essig würzen.
Tipp: Wer keinen frischen Thymian bekommt, kann auch 1 1/2 TL getrockneten Thymian nehmen.
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Kommentare anderer Nutzer
Polgara81
sagt:
sagt: 13.10.2006 09:56
Sehr leckeres Rotkrautrezept! Gab es bei uns zu Putenrouladen und Semmelknödeln.
Habe ebenfalls Apfelessig verwendet und etwas mehr Rosinen als angegeben.
Viele Grüße
Polgara
Habe ebenfalls Apfelessig verwendet und etwas mehr Rosinen als angegeben.
Viele Grüße
Polgara
schnickschnack
sagt:
sagt: 13.10.2006 17:24
Hilfreicher Kommentar:
hallo,
ich freue mich sehr, dass euch das rotkraut so gut geschmeckt hat :-)
ich kann euch und allen, die es ausprobieren wollen, aber nur noch mal sehr empfehlen, es einmal mit himbeeressig zu versuchen, da gerade die himbeernote sehr gut zum rotkraut passt und dem ganzen einen besonderen pfiff verleiht. vielleicht habt ihr keinen himbeeressig da gehabt oder bekommen. daher hier mein sehr einfaches rezept:
himbeeressig
-----------------
1 l weißweinessig
500-600 g himbeeren (frisch oder tk)
> himbeeren in einen topf/ eine schale geben. weißweinessig erhitzen, nicht kochen. dann über die himbeeren gießen. topf/schale abdecken und an einem warmen ort alles sechs wochen ziehen lassen. dabei ab und zu umrühren. wichtig: die himbeeren müssen immer von essig bedeckt sein.
> einen trichter mit einem teefilter auslegen und so den fertigen essig in eine flasche abseihen. am besten nur eine kleinere menge in eine dekorative durchsichtige flasche geben und den rest zur lagerung in eine dunkle flasche.
(das ganze kann man etwas abkürzen, wenn man den topf mit himbeeren und essig ab und zu auf einem stövchen erwärmt, denn so verbinden sich die aromen schneller.)
--------------------------------
dieser himbeeressig hat eine tolle farbe, eignet sich sehr gut als geschenk. außer zu rotkraut passt er z.b. auch wunderbar zu salaten, insbesondere zu feldsalat.
viele liebe grüße von schnickschnack
ich freue mich sehr, dass euch das rotkraut so gut geschmeckt hat :-)
ich kann euch und allen, die es ausprobieren wollen, aber nur noch mal sehr empfehlen, es einmal mit himbeeressig zu versuchen, da gerade die himbeernote sehr gut zum rotkraut passt und dem ganzen einen besonderen pfiff verleiht. vielleicht habt ihr keinen himbeeressig da gehabt oder bekommen. daher hier mein sehr einfaches rezept:
himbeeressig
-----------------
1 l weißweinessig
500-600 g himbeeren (frisch oder tk)
> himbeeren in einen topf/ eine schale geben. weißweinessig erhitzen, nicht kochen. dann über die himbeeren gießen. topf/schale abdecken und an einem warmen ort alles sechs wochen ziehen lassen. dabei ab und zu umrühren. wichtig: die himbeeren müssen immer von essig bedeckt sein.
> einen trichter mit einem teefilter auslegen und so den fertigen essig in eine flasche abseihen. am besten nur eine kleinere menge in eine dekorative durchsichtige flasche geben und den rest zur lagerung in eine dunkle flasche.
(das ganze kann man etwas abkürzen, wenn man den topf mit himbeeren und essig ab und zu auf einem stövchen erwärmt, denn so verbinden sich die aromen schneller.)
--------------------------------
dieser himbeeressig hat eine tolle farbe, eignet sich sehr gut als geschenk. außer zu rotkraut passt er z.b. auch wunderbar zu salaten, insbesondere zu feldsalat.
viele liebe grüße von schnickschnack
XxSahnetortexX
sagt:
sagt: 21.10.2006 11:17
Hilfreicher Kommentar:
Hi,
lecker, lecker, Rosinen und Thymian habe ich ausgetauscht in 1 kl. Stück
70%tige Schokolade und 1 EL Preiselbeeren. Habe es auch mit Apfelessig gemacht.
Werde kommendes Jahr aber mal dein Rezept v. Himbeeressig ausprobieren ihn selbst herzustellen, toller Tipp.
Geht nix gegen ein selbst hergestelltes Rotkraut (Blaukraut) mit eigener Geschmacksnote.
So weis ich auch was drin ist. Tüten-, Dose-, o. Glas-Rotkraut ist was f. eilige und faule,
denn in der Zeit wo der Braten und Co. gemacht wird kann man das nebenbei kochen.
Koche es ca. 45 min. mag es weich. Butter habe ich eingespart, aber noch mal kräftig mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt, restliche Brühe mit „Agar Agar“ eingedickt.
LG
Antje
lecker, lecker, Rosinen und Thymian habe ich ausgetauscht in 1 kl. Stück
70%tige Schokolade und 1 EL Preiselbeeren. Habe es auch mit Apfelessig gemacht.
Werde kommendes Jahr aber mal dein Rezept v. Himbeeressig ausprobieren ihn selbst herzustellen, toller Tipp.
Geht nix gegen ein selbst hergestelltes Rotkraut (Blaukraut) mit eigener Geschmacksnote.
So weis ich auch was drin ist. Tüten-, Dose-, o. Glas-Rotkraut ist was f. eilige und faule,
denn in der Zeit wo der Braten und Co. gemacht wird kann man das nebenbei kochen.
Koche es ca. 45 min. mag es weich. Butter habe ich eingespart, aber noch mal kräftig mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt, restliche Brühe mit „Agar Agar“ eingedickt.
LG
Antje
Korsar
sagt:
sagt: 19.11.2006 21:07
Ich habe tatsächlich diese Idee von Antje berücksichtigt und Schokolade zugegeben. Absolut der Hit. Außerdem habe ich Himberessig genommen, aber die Rosinen weggelassen. Lecker, lecker. Dieses Rotkraut gab es übrigens zu Gänsebraten a la Frl. Jensen mit Schaumburger Kartoffelklößen (alles etwas variiert). Meine Gäste meinten, sie hätten noch nie so ein köstliches Gänseessen erlebt. Ich schließe mich dieser Meinung bescheiden an.
Vielen Dank,
Der Korsar
(Bild folgt)
Vielen Dank,
Der Korsar
(Bild folgt)
bienchen24
sagt:
sagt: 29.11.2006 15:42
Ich mache mein Rotkraut genauso. Gebe allerding zur Weihnachtszeit noch einen Hauch Zimt dazu. Meine Familie mag es so in der Winterzeit am liebesten.
Lieben Gruß
bienchen24
Lieben Gruß
bienchen24
23.04.2007 09:15
Hallo,
habe aus rumfort-Rotkohl dieses Rezept gekocht und es ist sehr lecker. Zwei Portionen eingefroren, die nach dem Auftauen/Erwärmen bestimmt noch besser schmecken!
lG fritzi
habe aus rumfort-Rotkohl dieses Rezept gekocht und es ist sehr lecker. Zwei Portionen eingefroren, die nach dem Auftauen/Erwärmen bestimmt noch besser schmecken!
lG fritzi
XxSahnetortexX
sagt:
sagt: 27.12.2007 16:27
Lecker , kein Winter ohne dieses leckere Kraut.
LG Antje
LG Antje
02.10.2008 14:21
Ich habe heute dieses Rotkraut gemacht , allerdings auch ohne Rosinen und mit Holunderblütenessig.
Es schmeckt hervorragend! Und wir freuen uns schon aufs Aufwärmen!
Ganz prima Rezept!
LG Juulee
Es schmeckt hervorragend! Und wir freuen uns schon aufs Aufwärmen!
Ganz prima Rezept!
LG Juulee
Kathi2505
sagt:
sagt: 16.11.2008 16:22
einfach perfekt, habs gestern als Beilage zu Ente gemacht und alle waren total begeistert :-)
danke fürs Rezept!
danke fürs Rezept!
25.12.2008 07:26
...hat sehr gut geschmeckt. Habe auch keine Zutat weggelassen oder ausgetauscht. Außer den Handschuhen beim hobeln. Aber diese standen auch nicht im Rezept. Was eine mords Nachlässigkeit ist. Heute, also am 25 Dezember, seh ich aus wied' Sau!
Grüßle
Daniel
Grüßle
Daniel
Olafhenny
sagt:
sagt: 25.12.2008 20:37
Ich habe Antje’s Vorschlag angenommen, aber anstelle von Preiselberren und Rosinen eine zuckerarme Waldfruchtmarmelade hinzugegeben; – mein bester Rotkohl je. Geholfen hat wahrscheinlich auch, dass ich anstelle von Essig und Essaepfeln eine besonders saure Apfelsorte verwendet habe. (Mein Rezept verlangt etwa ein Drittel des Krautgewichtes je an Aepfeln und Zwiebeln.)
Hier is aber ’mal etwas anderes: Eine meiner Grundregeln ist: Wenn die Zubereitung eines Gerichtes laenger dauert als die Mahlzeit, dann gehoert es nicht in meine Speisekarte. Wie alle Regeln hat auch diese ihre Ausnahmen, naemlich einmal besondere Anlaesse und zum anderen Gulasch, Sauerkraut und Rotkohl. Ich koche diese drei Gerichte einmal im Jahr in grossen Mengen, teile sie, wenn sie abgekuehlt sind, in Tagesportionen auf und gefriere sie in kleinen Plastiktueten oder Bechern. Das ist erstens praktisch, weil man diese Speisen immer an der Hand hat und sie schnell im Mikrowellenherd auftauen und aufwaermen kann und zweitens gehoeren alle drei zu der Familie von Gerichten die aufgewaermt schmackhafter sind als frisch gekocht.
PS: Ich wohne in Kanada und habe keine Umlaute in meiner Tastatur
Hier is aber ’mal etwas anderes: Eine meiner Grundregeln ist: Wenn die Zubereitung eines Gerichtes laenger dauert als die Mahlzeit, dann gehoert es nicht in meine Speisekarte. Wie alle Regeln hat auch diese ihre Ausnahmen, naemlich einmal besondere Anlaesse und zum anderen Gulasch, Sauerkraut und Rotkohl. Ich koche diese drei Gerichte einmal im Jahr in grossen Mengen, teile sie, wenn sie abgekuehlt sind, in Tagesportionen auf und gefriere sie in kleinen Plastiktueten oder Bechern. Das ist erstens praktisch, weil man diese Speisen immer an der Hand hat und sie schnell im Mikrowellenherd auftauen und aufwaermen kann und zweitens gehoeren alle drei zu der Familie von Gerichten die aufgewaermt schmackhafter sind als frisch gekocht.
PS: Ich wohne in Kanada und habe keine Umlaute in meiner Tastatur
25.01.2009 17:32
Hallo,
ich probier das heute aus, da ich noch einen Rest Rotkraut habe (250g), dazu noch 3 Löffel voll fertig gekochtes Weißkraut. Mangels Apfelsaft werde ich ein Gemisch aus Zitronen- und Orangensaft nehmen und das Rotkraut mit Zucker und Salz eine gute Stunde marinieren. Dazu habe ich noch ein Stück Schweineschulter mit Schwarte und 50g Speck. Schauen wir einmal, was ich daraus zaubern kann. Für zwei Portionen sollte es mehr als genug sein.
Viele Grüße
Fozzybär
ich probier das heute aus, da ich noch einen Rest Rotkraut habe (250g), dazu noch 3 Löffel voll fertig gekochtes Weißkraut. Mangels Apfelsaft werde ich ein Gemisch aus Zitronen- und Orangensaft nehmen und das Rotkraut mit Zucker und Salz eine gute Stunde marinieren. Dazu habe ich noch ein Stück Schweineschulter mit Schwarte und 50g Speck. Schauen wir einmal, was ich daraus zaubern kann. Für zwei Portionen sollte es mehr als genug sein.
Viele Grüße
Fozzybär
boromir29
sagt:
sagt: 11.09.2010 22:34
hab die Rosinen durch Preiselbeeren ersetzt und mit den Zwiebeln etwas Speck zugegeben. Nicht zu Süß nicht zu Sauer und der Himbeeressig passt perfekt.
War mein erster selbstgemachter Rotkohl und hat meinen Geschmack perfekt getroffen (den meiner Gäste übrigens auch).
Danke nochmal
War mein erster selbstgemachter Rotkohl und hat meinen Geschmack perfekt getroffen (den meiner Gäste übrigens auch).
Danke nochmal
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