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Kartoffeln und Rosenkohl in Entenaroma mit Cranberry - Entenbrust

Zutaten

Entenbrust
500 g Kartoffel(n)
400 g Rosenkohl
3 cl Marsala
2 EL Cranberries, getrocknet
1 EL Butter
  Chili - Flocken
  Kümmel
  Salz und Pfeffer
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Brennwert p. P.: keine Angabe

Kartoffeln in der Schale kochen und pellen. Rosenkohl putzen und in Salzwasser je nach Größe 5-7 Minuten blanchieren. Die Entenbrust auf der Hautseite mehrere Male diagonal einritzen, aber nicht bis zum Fleisch. Das Fett sollte nur oberflächlich eingeritzt werden, damit beim Anbraten auf der Hautseite kein Fleischsaft austritt. Herd auf 130 Grad vorheizen.
Etwas Butter in einer Pfanne schmelzen, die Entenbrust mit einem Hauch Chiliflocken bestäuben und dann auf der Hautseite in die Pfanne legen, ganz ruhig ca. 7 Minuten bei niedriger bis mittlerer Hitze braten lassen, damit die Haut kross wird und das Fett langsam austreten kann. Die Entenbrust herausnehmen und das Fett aus der Pfanne gießen und zur Seite stellen.
Noch einmal etwas Butter in der Pfanne aufschäumen lassen, nun die Entenbrust auf der Fleischseite in die Pfanne legen. Die Cranberries dazugeben (am besten direkt in den Butterschaum). 2 Minuten braten lassen, dabei schauen, dass die Brust nun an allen Stellen angebraten ist. Die Brust aus der Pfanne nehmen, salzen und in einen kleinen Bräter/flache Auflaufform legen.
Die Pfanne mit dem Marsala ablöschen und die Sauce mit in den Bräter geben. Den Bräter in den vorgeheizten Herd stellen. Nun das abgegossene Entenfett zurück in die Pfanne geben, die geschälten und geviertelten Kartoffeln dazu geben und kross braten. Salzen, pfeffern und etwas Kümmel dazu geben. Ganz am Ende den Rosenkohl mit in die Pfanne geben. Eventuell noch ein Stückchen Butter dazu geben. Die Entenbrust nach 25 Minuten aus dem Herd nehmen, einige Minuten ruhen lassen. In dieser Zeit die Sauce in ein kleines Töpfchen geben. Sie ist sehr intensiv und kann mit etwas Wasser und noch einem Schuss Marsala verlängert werden, dann binden. Die Entenbrust in Scheiben schneiden, den Saft auffangen und in die Sauce geben. Die Entenbrustscheiben auf die Bratkartoffeln legen, mit der Sauce servieren.

Kommentare anderer Nutzer


Mauti

27.03.2006 01:20 Uhr

Wow!!! Genial, großes Kompliment!

Dazu sollte man sich nur die besten Kartoffeln, z.B. Bamberger Hörnchen, gönnen!

Liebe Grüße, Mauti

dustylin

12.04.2006 15:40 Uhr

Hallo,

am Sonntag gab es diese Entenbrust bei uns, was soll ich sagen....

....ich glaube ich mache es jetzt jedesmal so!!! :o)
Extrem lecker, nur habe ich anstatt der Kartoffeln Semmelknödel gemacht ich liebe den Geschmack von Semmelknödel die in Enten/Gänsefett gebacken sind.

Lecker, lecker, schade dass ich keine Entenbrust mehr eingefroren habe.

LG. Petra

julmul

22.08.2008 18:50 Uhr

Hallo dustylin,
das ist wirklich eine sehr gute Idee mit den Semmelknödeln! Hmmm.
Wird ausprobiert.

Grüße
julmul

Ingrid_R

13.04.2006 10:19 Uhr

Es freut mich, wenn es geschmeckt hat. Das mit dem Semmelknödel ist eine supergute Idee, das werde ich in der nächsten Entensaison auch mal machen! Danke

Ingrid_R

julmul

22.07.2006 17:35 Uhr

Ich habe dieses Rezept im letzten Winter zwei Mal gekocht und es hat beide Male absolut fantastisch geschmeckt!
Die Ente wird durch diese Zubereitungsmethode sowas von zart! Wirklich köstlich.
Da bekomme ich doch gleich Lust auf den nächsten Winter. ;-)

QueenofDarkness

10.09.2007 18:19 Uhr

HALLO

Ich bräuchte das Rezept Alkoholfrei......

Lg QueenofDarkness

jandark

29.11.2008 21:53 Uhr

Hallo.

Dieses Gericht gab es heute bei uns.
Absolut genial. Die Zubereitung der Ente funktionierte perfekt. Und am besten schmeckten mir die Kartoffeln. Da ich gestern keinen vernünftigen Rosenkohl bekommen hatte, hab ich ersatzweise Kohlrabi gemacht. Hat auch gut gepasst. Das gab's auf jeden Fall nicht zum letzten Mal.
Danke für's Rezept.


gruß

jandark

hershel

29.10.2010 20:42 Uhr

Liebe Ingrid,

Wenn ich könnte, würd ich dir 10 Sterne für dieses Gericht geben....wirklich ausgesprochen köstlich.

Ich hab die Entenbrust bei nur 80° im Ofen gar ziehen lassen, und aus den Kartoffeln hab ich unter Zugabe von ein wenig ausgelassenem Emtenfett ein Soufflé gemacht.

Viele Grüße von Mina

Weltenbummler15

25.11.2010 18:49 Uhr

Hallo Ingrid,

habe Dein Entenbrust-Rezept ausprobiert: fantastisch !
Ich habe es etwas abgewandelt: statt Marsala habe ich Portwein verwendet und etwas länger im Ofen gelassen (mag kein "blutiges" Fleisch). Selbst meine Kids - die sonst keinen Rosenkohl mögen - waren begeistert.

LG Otto

varennes

21.11.2011 19:45 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo,

ich habe das heute nachgekocht, da mein Mann überraschend eine schöne Entenbrust vom Viktualienmarkt mitgebracht hat.

Mit etwas Skepsis, nicht wegen dem Rezept, sondern wegen den Cranberries (mein Mann hasst z.B. Rosinen).
Zuerst wollte ich sie weglassen, aber dann dachte ich, daß sie ja doch Aroma an die Sauce abgeben und habe es genau wie im Rezept gemacht.

Es ist sehr gut geworden und mein Mann hat auch die Cranberries alle mitgegessen.
Es hat uns beiden sehr gut geschmeckt, die Entenbrust war sehr schön rosa, zart und saftig.

Kommt ins Repertoire.

LG
Varennes

varennes

21.11.2011 19:46 Uhr

Sorry vergessen,

mangels Marsala habe ich auch Portwein genommen.
Aber sonst genau nach Rezept.

LG
Varennes

Pumpkin-Pie

22.03.2012 02:58 Uhr

Hallo,

das ist etwas besonders feines gewesen. Hier passt auch alles wunderbar zusammen und ich werde das schöne Rezept gerne wieder machen.


Liebe Grüße

Pumpkin-Pie

Heckestratz

26.11.2012 09:32 Uhr

Hallo Ingrid,

das war ein tolles Essen! Und deine Anleitung ist ja idiotensicher! Ich habe leider keine getrockneten Cranberries bekommen, hatte aber noch getrocknete Sauerkirschen im Haus, die waren dazu auch sehr lecker. Das gibt es wieder! Und 5 Sterne gibt es auch von mir!

joachims

11.12.2012 23:03 Uhr

Hallo zusammen,

dafür dass das Essen schnell zubereitet, kostenmäßig überschaubar und lecker ist, muss man 4 Punkte verteilen. Besonders klasse ist die Zubereitung der Entenbrust, die man auch auf andere Rezepte adaptieren kann. Ich hatte 7 Min. auf 6 von 9 beim Herd und werde zukünftig 7 nehmen, da später die Haut nicht so recht kross war. Könnte aber auch daran liegen, dass ich die Sauce auf die Ente im Bräter zur Vorbereitung für den Ofen und nicht daneben gegeben habe. Cranberry Sauce am Schluss mit wenig Marsala einkochen und mit etwas mehr Wasser sowie am Ende Saucenbinder kochen lassen.

Das ganze Gericht hat von Beginn der Vorbereitung bis zur Präsentation auf dem Teller 1:15 Min. gedauert. Das ist etwas für den Alltag. Die Garzeit des Rosenkohls ist mit 5-7 Min. sehr optimistisch kalkuliert. Eher 10-12 Min (Normalgröße). Chiliflocken auf der Enten dürfen gerne mehr sein, später auf der Fleischseite dazu Pfeffer und Salz. Ein wenig blöd ist, die Entenburst außerhalb des ofens "ruhen" zu lassen, da sie schnell kalt wird. Sollte man im Ofen machen ohne Sauce bei 130°.

Die Idee, Kartoffeln und Rosenkohl im Butter-/Entenfett anzubraten ist richtig klasse. Alles in allem ein gutes Alltagsrezept mit Pfiff.

LG

VolkerA

01.04.2013 19:22 Uhr

Habe heute spontan das Rezept versucht nach zu kochen - 1. weil's mich "angemacht" hat und 2. weil ich Cranberries (allerdings keine getrockneten, sondern im Glas) hatte.

Wurde etwas anders, weil ich das nehmen musste, was der Kühlschrank hergab.
Demzufolge wurde mit Gänseschmalz angebraten (lecker und gesund), auch variierten die Beilagen, da ich auf Semmlnödeln war und Blaukraut/Rotkohl. Außerdem war statt Marsalla nur Rotwein im Hause..
Die Brust wurde nach den Angaben fantastisch, der Rotwein/Cranberry-Geschmack hat super dazu gepasst!
Wird sicher wieder gemacht, dann mit etwas mehr Vorplanung und nach Deinen Original-Angaben

Volker

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