Döppcheskoche

Das Gericht mit den vielen Namen z.B. Dippedotz, Schales, Dippelappes u.s.w.

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Zutaten für Portionen

4 kg Kartoffel(n), gerieben
Zwiebel(n), gerieben
10 m.-große Ei(er)
1 TL Majoran, gerebelt
½ TL Muskat, gemahlen
2 EL saure Sahne
350 g Speck, durchwachsenen, gewürfelt
  Salz
  Pfeffer, aus der Mühle

Zubereitung

Die Kartoffeln, die Zwiebeln und die anderen Zutaten zu einer Masse verarbeiten. Diese Masse wird in einen, mit Öl gefetteten, Bräter gegeben und kommt bei ca. 250 Grad mit Deckel 1 1/2 Stunden in den Ofen, damit die Kartoffelmasse auch gar wird und dann noch mal eine 1/2 bis 3/4 Stunde ohne Deckel, damit sie eine schöne braune Kruste bekommt. Die Zeiten sind je nach Ofen, etwas abweichend.
In manchen Gegenden kommt eine Fleischwurst unten in den Bräter oder auch Mettwürstchen. Mit dem Salz aber dann etwas vorsichtig sein.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 27.02.06
Rezept-Statistiken: 60.986 (47)* gelesen
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Verfasser:

Bärchenknutscher  Chefkoch


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1.979 Beiträge (ø0,64/Tag)
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Kommentare anderer Nutzer

bufana Suppenkoch sagt:  
28.02.2006 09:18
Hallo Bärenknutscher,

das ist das Rezept, was ich seit ewigen Zeiten suche...Bei uns gabs Apfelmus dazu...Ich kann mich allerdings nicht an Majoran erinnern sondern an Petersilie...Egal wie, wird ausprobiert!!!

LG
buf

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feuermohn Sternekoch sagt:  
02.03.2006 00:03
Oh wie schön! Endlich ein Rezept, welches ich schon immer haben wollte.
Das schmeckt so lecker....
Ich freu mich richtig

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Timberly1 Smutje sagt:  
06.03.2006 14:00
Mann, das kenne ich auch noch aus Kindertagen. Gabs immer bei meiner Tante. Die hat da aber immer Leberwurst mit drin gehabt. So ganz genau kann ich mich gar nicht mehr daran erinnern, aber ich glaube, die war immer in der Kartoffelmasse mit untergemengt.
Timberly

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gack Tellerwäscher sagt:  
08.03.2006 23:46
So kenne ich das auch. Bei uns gabs regelrechte Schalesparties. Ich kenne das aber auch unter "Dippekoche". Hab das Rezept auch schon mit Lauch probiert, aber das kam gar nicht an. Und bei mir gilt, Eier sind ganz wichtig. Ohne Eier wird der Teig "kloßig". Dieses Rezept kenne ich von meiner Oma aus dem Westerwald.

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Bezwinger Chefkoch sagt:  
10.09.2006 19:30
Der Döppcheskoche ist ja so einfach und schnell vorzubreiten, wenn mal keine Zeit ist.
Die Reste haben wir am nächsten Tag in der Pfanne gebrten, das war noch einmal ein Hochgenuss.

Gruß
Bezwinger

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decoy Tellerwäscher sagt:  
13.02.2007 23:55
Hi Bärenknutscher und alle Dippelappesliebhaber,
ich kenne das Rezept auch sehr gut. Schmeckt fantastisch!
Alternativ zum Ofen gibts noch die saarländische Variante für
Dippelappes (ungef. 4 Personen)
2 kg Kartoffeln
2 Stangen Lauch (muss nicht, kann aber)
Salz, Pfeffer
1 Ei
250g Dörrfleisch

Kartoffeln reiben und ausdrücken. Ei, feingehackten Lauch unter die Kartoffeln mengen.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Dörrfleisch in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne
erhitzen. Die Kartoffelmasse dazugeben und anbraten lassen. 30 Minuten lang lässt man
die Pfanne dann auf der Herdplatte stehen und löst wieder und wieder die sich bildende Kruste am
Boden der Pfanne ab. Fertig!! Wie bei Bufana gibts bei uns auch immer Apfelmus dazu *g*

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Bärchenknutscher  Chefkoch sagt:  
14.02.2007 10:24
Hallo decoy,

das ist nun mal die regionale Vielfalt. Mit Lauch werde ich auch mal ausprobieren. Es ist ein richtiges Winteressen, selbstgemachtes Apfelmus dazu, ist nicht zu toppen.
Ich habe auch schon Rezepte gelesen, da waren dann eingeweichte Brötchen darin.


LG Marie

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katerteddy2000 Küchenjunge sagt:  
06.06.2007 20:13
Hallo Marie,

ich durfte dieses Rezept ja scho live bei Euch genießen und es hat damals super lecker geschmeckt. Kann ich immer noch von schwärmen.

LG Regina

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animalia Kaltmamsell sagt:  
14.07.2007 10:23
Das war leider nichts! Kaum gewürzt und eine Konsistenz wie unfertige Kartoffelpuffer.

Uns hat es nicht besonders geschmeckt.

Gruß

animalia

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Bärchenknutscher  Chefkoch sagt:  
14.07.2007 12:59
Hallo animalia,

da muß ich dir leider unterstellen, das du etwas falsch gemacht hast. Dann war er nicht lange genug im Ofen, wenn er unfertig war oder zu grob gerieben. Ich probiere immer den Teig und würze dann noch nach, wegen der Schinkenwürfel, die ja unterschiedlich salzig sind. Man kann auch noch gut Cayennepeffer zugeben, das gibt dem Ganzen etwas Schärfe. Wir würden auch nicht gerne halbgare Kartoffelmasse essen, mach doch noch mal einen Versuch.


LG Marie

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mucki102002 Küchenjunge sagt:  
19.07.2007 21:08
Hallo Bärchenknutscher,

kann man das Rezept auch im Römertopf zubereiten?
Achso, die 4 kg rohe Kartoffeln reibe ich die mit einer Küchenmaschine oder per Hand??

lg

Mucki

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Bärchenknutscher  Chefkoch sagt:  
19.07.2007 23:13
Hallo Mucki,

wie du sehen kannst habe ich meinen Döppcheskooche in einem Ultraplus von Tupper gebacken, der ist im Prinzip wie ein Römertopf. Du solltest nur in der zweiten Hälfte der Backzeit den Deckel abnehmen damit er eine schöne Kruste bekommt. Wie du die Kartoffel reibst, ist egal, nur nicht zu grob. Ich nehme auch die Küchenmaschine. Ich wünsche dir gutes Gelingen.


LG Marie

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kleineSchildy  Suppenkoch sagt:  
03.11.2007 10:23
Hallo,

lecker, dauert aber recht lange.

Viele Grüße
Jana

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Bärchenknutscher  Chefkoch sagt:  
03.11.2007 10:27
Hallo Jana,


meinst du die Zt der Zubereitng oder die Zeit im Ofen. DieZeit im Ofen kannstdu ewas abkürzen i den du die Masse auf einem Blech in den Ofen gibst.

LG Marie

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kleineSchildy  Suppenkoch sagt:  
05.11.2007 08:28
Hallo Marie,

die Zubereitungszeit war in Ordnung, aber die Ofenzeit war schon recht lang. Ich versuche es nächstes Mal auf den Backblech.

Viele Grüße
Jana

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Bärchenknutscher  Chefkoch sagt:  
29.01.2008 18:32
Hallo,
heute habe ich mal Paprika Käse Würstchen (grob) verarbeitet, war auch sehr lecker.

LG Marie

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Bärchenknutscher  Chefkoch sagt:  
11.11.2008 15:10
Hallo Heibar,

ja, versuch es mal. du wirst sehen wie gut es schmeckt. Vielen Dank für deinen Kommentar.

LG Marie

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Heibar Tellerwäscher sagt:  
11.11.2008 12:20
Ich kenne das Rezept von meiner Oma .
Das gab es immer zu St.Martin und heute habe ich mich daran erinnert.
Sie gab den Kartoffeln noch in Milch eingeweichte Brötchen samt der Milch hinzu.
Majoran kenn ich in dem Zusammenhang aber nicht - werde ich aber ausprobieren.

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Rösratherin Smutje sagt:  
09.02.2010 20:25
Hallo,
ich kann nur sagen, super lecker, meine Eltern kannten das Rezept noch aus ihrer Kindkeit, bei uns im Bergischen Land nennt man (oder besser nannte man) es Puck.
Vielen Dank für das schöne alte Rezept, wird es bei uns jetzt öfter geben.

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Bärchenknutscher  Chefkoch sagt:  
10.02.2010 14:41
Hallo Rösratherin,
ein Gericht mit vielen Namen, mit kleinen Abweischungen. Vielen Dank für deinen Kommentar.

LG Marie

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MeMyselfAndI84 Tellerwäscher sagt:  
07.03.2011 18:03
Hallo,

sag mal kann man das auch in einer Kuchen-Kastenform machen? Hast du da Richtwerte, wieviel von der Masse (für wieviel Personen) in so eine Form passen könnte? Ein ganzer Bräter voller Döppekooche ist doch für 2 Personen sehr viel!!!

Freue mich auf eine Antwort!

LG MeMyselfAndI84

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Düppeduz Tellerwäscher sagt:  
19.02.2012 15:18
Hilfreicher Kommentar:

Liebe Düppeduz Genießer!
Tja als alter Kovelenzer Schlängelchen kann ich nur sagen. Das macht richtig satt und schmeeeeeeeeeeeckt suuuuuper gut! Wir sagten dazu Armeleuteessen aber auch Leute mit Geld und Hunger dürfen an den Tisch. Es ist wirklich eine Gaumenfreude. Als ich 2 Jahre in Mexiko in Tepotzlan lebte, hatten wir in dem eigentlichen Mayadorf nicht mehr viele Zutaten. Außer Kartoffel ein paar Eier und scharfe Würstchen war nichts da. Tja da viel mir doch gleich Mutters alter Düppekoche oder auch Düppeduz ein. Aber wir hatten keine Kartoffelreibe. Ganz einfach da nimmt man eine alte Konservendose und einen langen Nagel und schlägt von innen nach außen viele Löcher in den Boden der leeren Konservendose. Fertig ist die Kartoffelreibe für Mutige. Denn man sollte auf seine Finger aufpassen die leicht mit gerieben werden können. Die Löcher sind recht scharf und dabei besteht Verletzungsgefahr wenn man seine Kartöffelchen reiben will. Es geht jedoch mit vereinten Kräften. 2 Personen mit 2 einfachen Kartoffelreiben aus der Konservendose, schafft man seine 2 Kilo Kartoffel in kurzer Zeit und dann macht man so weiter wie im Rezept steht. Aufpassen muss man jedoch bei der Feuerungsart. Der Gasofen ist heißer als der Elektroofen in der Regel. Bei einem Gasofen wird der Kartoffelkuchen = Düppekoche schneller fertig und man bekommt eine dunklere Kruste. Den Apfelkompott sollte man auch nicht vergessen. Das ist ein MUSS!! Es gibt auch Apfelkompott mit Aprikose, der schmeckt auch hervorragend dazu. Egal wie man ihn herstellt, er ist ein Gaumenerlebnis. Man kann verschiedene Wurstarten darin verarbeiten je nach Geschmack. Meine mexikanische Familie winkten ab als ich abenteuerlich den Düppekoche herstellte. Aber als er fertig war und die Mägen auf dem Boden hingen, überzeugten schon die mex. Gewürzprüfer. Man wollte dann doch mal probieren. Als der Düppekoche auf dem Teller lag spachtelten die Latinos was das Zeug her gab natürlich inkl. Kartoffelmus. Hmmmmm raunte es im Esszimmer und ich bekam die Note 1 für etwas was man nicht kannte. Seit diesem Tag wurde das Rezept in das mex. Rezeptbuch verewigt. Es gab dann auch die mexikanische Variante mit Chilis und Diese super schmeckende Avocado-"Guacamole". Sie passt hervorragend zu Gegrilltem, zu Ofenkartoffeln, als Brotaufstrich oder als Dip für Tortilla Chips und vor allem zum Düppekoche. Bitte aber die Limone nicht vergessen oder auch Zitrone geht. Wegen der Zitrone wird der Dip auch nicht so schnell braun . Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei Ihrem Düppekoche. Ihn können Sie in verschiedenen Arten zubereiten und Ihre Gäste werden sicherlich überrascht sein. Ein kühles Bierchen dabei spült und kühlt das Feinkostgewölbe! :c) lol Guten Appetit!

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Bärchenknutscher  Chefkoch sagt:  
19.02.2012 17:17
Hallo Düppeduz,

mein Mann sagt auch Dippedotz weil er aus Lahnstein kommt, ich sage Döppchekooche weil ich aus Ahrweiler komme. Das ist eine ganz tolle Geschichte und ich danke dir dafür,das du sie uns geschildert hast.

LG Marie

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