Rehkeule aus dem Tondeckelbräter



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Zutaten für Portionen

1300 g Reh - Keule, tiefgefroren
250 ml Wein, rot, trocken
400 ml Wildfond
30 g Knollensellerie
Möhre(n)
1 Stange/n Lauch
Zwiebel(n)
2 Zehe/n Knoblauch
2 Zweig/e Rosmarin
3 Zweig/e Thymian
50 g Schinken, gewürfelt
1 EL Tomatenmark
Wacholderbeeren
3 Liter Buttermilch, evtl. etwas mehr
  Senf, scharfer
  Gelee (Johannisbeergelee)
  Salz und Pfeffer, Crema di Balsamico
2 EL Butterschmalz
  Butter, eiskalt

Zubereitung

Rehkeule im Kühlschrank in einem Bratentopf, mit Buttermilch bedeckt, 24 Stunden lang auftauen. Keule mit Küchenkrepp trocknen und sorgfältig von allen Häutchen befreien.

Keule rundherum in Butterschmalz kräftig anbraten, grob gewürfeltes Gemüse, Tomatenmark und Schinkenwürfel dazugeben und ebenfalls anbraten. Mit Rotwein und Wildfond ablöschen. Rosmarin, Thymian und Wacholderbeeren dazugeben. Keule pfeffern und salzen, dann das Fleischthermometer in die Fleischmitte stecken, Topf mit dem gewässerten Tondeckel verschließen und in den kalten Backofen schieben. Auf 150° einstellen und ca. 1,5 Stunden schmoren lassen. Je nach fortschreiten des Garungsprozesses Hitze etwas hoch- oder runterstellen, bis die Kerntemperatur von 75° erreicht ist.

Keule aus dem Topf nehmen, auf einem Bratenteller in den ausgeschalteten Ofen stellen und 15-20 Minuten ruhen lassen. Inzwischen die Schmorflüssigkeit durch ein feines Sieb in eine Stielkasserolle gießen und bei großer Hitze auf dem Herd auf etwa ein Drittel reduzieren.

Reduktion mit Senf, Crema di Balsamico, Johannisbeergelee, Pfeffer und Salz abschmecken und mit kalten Butterstückchen binden.

Dazu Nudeln oder Salzkartoffeln und an Gemüse ein Ratatouille, oder Speckbohnenpäckchen mit gebratenen Pilzen.
Arbeitszeit: ca. 1 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 26.02.06
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schrat  Sternekoch


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Kommentare anderer Nutzer

frankophil Chefkoch sagt:  
26.11.2006 23:55
Könnte man das Rezept abwandeln für einen Bräter ohne Tondeckel? Und ist das Fleisch bei 75 Grad Kerntemperatur noch rosa? Ich hab mit Reh noch gar keine Erfahrung, Danke für Antworten. Grüße von Frankophil

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schrat  Sternekoch sagt:  
27.11.2006 10:31
Hallo Frankophil,

natürlich kannst Du auch einen anderen Bräter nehmen. Der Tondeckelbräter hat den Vorteil, genau wie beim Römertopf, durch den gewässerten Deckel das Garklima feuchter zu halten. Damit bleibt der Braten etwas saftiger. Zusätzlich hat man hier die Möglichkeit des Anbratens, das beim Römertopf nicht möglich ist.

Bei 75° Kerntemperatur ist das Fleisch nicht mehr rosa, sondern gerade durch. Das Fleisch ist aber trotzdem saftig.

LG
Schrat

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frankophil Chefkoch sagt:  
02.12.2006 01:39
Hallo Schrat, danke für die Antwort. Ich brauche also nichts zu ändern, wenn ich einen normalen Bräter nehme (z.B. mehr Flüssigkeit nehmen oder den Braten öfters begießen)? Ich mag Wildfleisch eigentlich gern rosa, wie hoch darf dann die Kerntemperatur sein? Wenn du mir das auch noch sagen könntest, wäre das toll. Gibt es einen Grund, warum du das Fleisch durchbrätst oder ist das einfach Geschmackssache?
Viele Grüße von Frankophil

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schrat  Sternekoch sagt:  
02.12.2006 10:20
Hallo Frankophil,

wenn Du mit geschlossenem Topf garst, wirst Du nicht begießen müssen, obwohl es nicht schaden kann. Die Temperatur wähle ich unterschiedlich, je nach dem, wieviel Zeit ich habe. Normalerweise nach dem Anbraten im offenen Topf, Deckel drauf und bei 160° Ober- und Unterhitze in den Ofen. Wenn die Keule zu schnell gart, gehe ich runter auf 120° oder noch tiefer. Das Fleischthermometer gibt mir immer Auskunft auf den aktuellen Garzustand.

Die 75° Kerntemperatur halte ich für etwa 10 Minuten, um sicher zu sein, dass eventuelle gesundheits gefährdenden Keime und Salmonellen abgetötet sind. Das Fleisch bleibt trotzdem zart und saftig. Lediglich beim Rücken mache ich eine Ausnahme und brate ihn rosa.

Wenn der Braten fertig ist, lasse ich ihn noch etwa 10 Minuten im offenen Topf und ausgeschalteten Ofen bei offener Tür ruhen, bevor er angeschnitten wird.

Du kannst den Braten auch im offenen Topf braten, dann musst Du ihn aber häufiger begießen.

Eine sehr leckere Alternative ist auch die Garung im Salzteig. Dazu muss das Fleisch mit dünnen Scheiben von fettem, geräuchertem Speck und vielen Kräutern (Rosmarin, Thymian, Salbei, angedrückte Wacholderbeeren usw.) umlegt werden, bevor es in die Salzhülle gepackt wird. Das Fleisch wird sehr zart mit einem sehr würzigen Geschmack, hat aber keine Kruste, weil das Anbraten entfällt. (Siehe hierzu auch mein Rezept über die Heidschnuckenkeule im Salzteig)

LG
Schrat

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frankophil Chefkoch sagt:  
03.12.2006 00:47
Danke, Schrat für deine ausführliche Antwort. Eine Frage hätte ich noch: Warum brätst du den Rehrücken rosa, die Keule aber nicht? Sind Keime und Salmonellen im Rücken seltener? Wie hoch ist dann die Kerntemperatur bei einem rosa gebratenen Flesichstück? Ich stelle viele Fragen, bin aber auch sehr froh, wenn ich kompetente Leute treffe, die eine Antwort wissen. Also schon mal vielen Dank! Grüße von
Frankophil

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schrat  Sternekoch sagt:  
03.12.2006 20:17
Das Fleisch vom Rücken ist so zart, dass der Geschmack darunter leidet, wenn es ganz durchgebraten ist. Das ist bei einer Keule nicht so, weil das Fleisch in sich fester und muskulöser ist.

Die Kerntemperatur eines rosa gebratenen Rückens liegt bei etwa 55°.

Gesundheitsschädliche Keime und Salmonellen kommen hauptsächlich bei Wildschweinen vor, bei Rehwild sind sie eher selten.

Liebe Grüße
Schrat

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frankophil Chefkoch sagt:  
05.12.2006 01:49
Liiieber Schrat, danke für deine kompetenten Antworten. Da kann ich jede Menge lernen! Jetzt muss ich mich nur noch entscheiden, ob Keule oder Rücken, ob durchgegart oder rosa ... schwierig genug. Aber Hauptsache ist doch immer man weiß, was man tut! Liebe Grüße von
Frankophil

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BrigitteS Tellerwäscher sagt:  
05.01.2007 19:11
Herzlichen Dank, endlich einmal eine gute Auskunft bezüglich Bratentemperatur.
Werde morgen gleich mein neues Thermometer ausprobieren.

Herzliche Grüße aus Niederbayern

Brigitte

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parsons Tellerwäscher sagt:  
07.02.2007 08:29
Danke für die Kommentare schrat. Kurz vor Weihnachten '06 war ich hier im Forum auf der Suche nach Abwandlungen meines Rehkeulen-Rezeptes, was ich bald einstellen werde.
Meine Kerntemperatur der durchgebratenen Keule lag bei 80°.

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pepeundbiggi  Chefkoch sagt:  
23.12.2007 20:39
Hallo Schrat,

hat toll geschmeckt.
Bilder habe ich auch gemacht.

LG Biggi

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claudia_h Suppenkoch sagt:  
24.12.2007 23:27
Hallo Gerd

Heute war die Premiere deiner Rehkeule und sie ist echt wunderbar geworden auch die Sauce hat wunderbar dazu gepasst.
Vielen Dank für das tolle Rezept;)

lg

Claudia

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SJensen Tellerwäscher sagt:  
21.02.2008 11:48
Hallo Schrat!
Ich habe eine Frage zu dem obigen Rezept. Muß die Keule zwingend mit Knochen gegart werden, oder kann ich sie vorher auslösen und somit nur das Fleisch zubereiten?
Danke im Vorab.
LG
Simone

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schrat  Sternekoch sagt:  
21.02.2008 14:03
Hilfreiche Antwort:

Hallo Simone,

natürlich kannst Du en Knochen vorher auslösen. Der Hohlraum, der entsteht kann gut mit Senf, Kräutern, Knoblauch und gemörserten Gewürzkörnern gefüllt werden. Auch würde sich hier das Garen im Salzmantel anbieten, dann bleibt das Fleisch saftiger. Das habe ich mal bei einer Heidschnuckenkeule gemacht und war begeistert. Nur eine Sauce bekommst Du auf diese Weise nicht. Da wäre es gut, auf selbst gemachte Fonds zurück greifen zu können.

Wenn Du den Knochen auslöst und den Braten auf herkömmliche Art braten willst, solltest Du die Keule in Form binden, denn sie wird ohne Knochen instabil und sieht nicht so gut aus.

LG
Schrat

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Anitteb Suppenkoch sagt:  
09.03.2008 12:46
Hallo Schrat

ich habe es gestern nachgekocht.

Sie war fantastisch.

Danke für dieses tolle Rezept

Gruß Bettina

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Surina  Sternekoch sagt:  
26.12.2008 13:59
Hallo Schrat,

Deine Rehkeule gab es an Heilig Abend, ohne Auftauen in Buttermilch, da ich eine frische Keule erstanden habe.. ich hatte etwas mehr als 2 kg mit Knochen und musste sie zusätzlich noch etwas in Form binden.

Mit der Garzeit kam ich gut hin, auch mit der Ruhezeit.. aber dann musste ich die Keule leider noch ca. 30 Min. warmhalten, weil meine Gäste sich verspäteten.

Die Rehkeule war entsprechend gut durch... Für meine Gäste sehr lecker.. ich hätte sie aber lieber einen Tick mehr rosa gehabt.

Die Sauce war wirklich sehr köstlich... Lecker das Abschmecken mit dem Senf, Gelee und Crema Balsmico :-)

Die Beilagen waren rein klassisch... Rotkraut, Preiselbeer-Birne und Kartoffelklöße..

Ich habe die doppelte Menge an Sauce gemacht und die wartet nun mit 2 guten Portionen Rehkeule im TKT bis Neujahr..

la gon, Surina

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schnuti81 Tellerwäscher sagt:  
06.03.2009 10:51
Hallo Schrat,

ich hab dein Rezept vor zwei Wochen ausprobiert und ich muss sagen, es war der Hammer. Das I-Tüpfelchen war die Crema di Balsamico. Wirds bei uns jetzt öfters mal geben ;)

LG, Uta

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hesse74 Tellerwäscher sagt:  
06.12.2009 10:07
Lieber Schrat, wiedermal sehr gut!

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sorci_rives  Suppenkoch sagt:  
19.12.2009 08:10
Hi, Schrat,

welche Rolle spielt die Buttermilch? Ist dieser Akt auch nötig bei frischer Keule?

DANKE im voraus und
LG
sorci

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schrat  Sternekoch sagt:  
19.12.2009 10:12
Moin sorci,

wenn es eine ganz frische Keule ist, die keine Zeit hatte, ein paar Tage abzuhängen, wäre es eine Überlegung wert.

Die Beizzeit in Buttermilch sollte aber in keinem Fall 3 Stunden überschreiten. Das Fleisch wird dadurch noch zarter, ohne seinen Wildgeschmack einzubüßen, sofern denn einer da war.

LG
Schrat

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sorci_rives  Suppenkoch sagt:  
19.12.2009 10:20
Merci! Die Keule wird abgehangen sein. Also das Beizen eher lassen.

LG
sorci

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Sarouga  Smutje sagt:  
22.12.2009 12:49
Hi Schrat,

ich hab nur einen normalen Bräter oder einen Römertopf, kann ich den Römertopf auch nehmen? Inwiefern ändert sich dann die Garzeit, länger oder kürzer?

Ich hab eine ganz frische Rehkeule, die es am 25.12. geben soll, beizen dann tatsächlich 24 stunden oder lieber kürzer? Oder geht der Wildgeschmack damit zu weit raus?

Hab jetzt nicht die ganzen Kommentare gelesen (sitze auf der Arbeit *rotwerdsmiley*) also sorry wenn ich was doppelt frage.

LG
Sarouga

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schrat  Sternekoch sagt:  
22.12.2009 14:18
Hallo Sarouga,

ein normaler Topf geht auch, dann befeuchte das Fleisch zwischendurch 1-2-mal.

Das Fleisch nicht 24 Stunden beizen, max. 3 Stunden, das reicht. Wenn sie allerdings gefroren ist, kannst du sie in Buttermilch auftauen lassen, dann rausnehmen und trocknen.

LG
Schrat

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sorci_rives  Suppenkoch sagt:  
28.12.2009 21:16
Vorzüglich!!!

LG
sorci

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fretenunsupen Tellerwäscher sagt:  
07.01.2010 12:20
Die Rehkeule erfreute uns zum Neujahresfest. Die Beilage bestand aus Rotkohl, gebratenen Pilzen und Salzkartoffeln. Als Nachtisch ein selbst bereitetes Eis mit Früchten. Alles zusammen harmonierte. Die problemlose Zubereitung des Hauptganges machte den Festtag auch für den Koch zu einem entspannten Erlebnis. Die Schmorzeit schien mir etwas lang angewählt, unsere Keule (immerhin 2 kg) brauchte nur 1h 15min, bis die Kerntemperatur erreicht war. Ein normaler Gänsebräter diente übrigens als Kochgerät.
Nochmals vielen Dank an den Verfasser für das Rezept und an die "Kochgemeinde" für die konstruktiven Beiträge.
fretenunsupen

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schrat  Sternekoch sagt:  
07.01.2010 14:24
Hallo fretenunsupen,

dass die Garzeiten differieren können ist klar. In einem Tondeckelbräter oder einem Römertopf dauert es immer etwas länger.

LG
Schrat

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bsaat  Suppenkoch sagt:  
08.02.2010 10:51
Habe eine 1,7 kg Rehkeule am WE nach diesem Rezept zubereitet. Alles genau beachtet, Kerntemperatur von 75 Grad eingehalten, im ausgeschalteten Herd ruhen lassen....... Leider zu lange :-( Kinder kamen nicht pünktlikch zum Essen. Im Endeffekt war das Fleisch ein wenig fester als erwartet.
Geschmacklich war alles 1a! Die Sauce war ein Traum. Dazu frische, rohe Wildpreiselbeeren, Klöße und Rosenkohl mit Trüffelbutter. Die andere Keule werde ich auf jeden Fall auch wieder so zubereiten, aber diesmal mit besserem Timing!
Danke für´s Rezept.

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Mine2302 Tellerwäscher sagt:  
10.02.2010 14:30
Einfach Klasse.

Die Soße ein absoluter Traum.
Vielen Dank für das leckere Rezept.

Mine2302

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whyhers Tellerwäscher sagt:  
01.04.2010 12:16
Hallo Schrat,

es wurde zwar schonmal angesprochen, aber aus meiner Sicht nicht vollständig beantwortet:

Wie verändert sich die Zubereitung wenn ich einen Römertopf verwende?
Ich möchte das Rezept für 10 Personen als Hauptgang zubereiten.
Dazu habe ich eine Rehkeule von 2 kg ohne Knochen.
Ich würde das Fleisch anbraten und dann auf das Gemüse gebettet in den Römertopf geben, etwas Fond angießen etc...

Hast du einen Tipp für die Temperatur des Backofens (ober,- Unterhitze) beim Garen im Römertopf?
Kann man diese normalen Bratenthermometer (analog) mit in den Römertopf geben oder verfälscht der geschlossene Deckel die Temperaturanzeige?

Fragen über Fragen, ich hoffe du findest die Zeit mir zu antworten.

Vielen Dank im Voraus.

Rolf

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schrat  Sternekoch sagt:  
01.04.2010 17:03
Hallo Rolf,

Inwieweit sich der Garprozess in einem reinen Römertopf verändert, weiß ich nicht. Viel kann es jedenfalls nicht sein. Da dein Braten um einiges größer ist als meiner im Rezept, wirst du sicher 2 Stunden veranschlagen müssen, wenn nicht noch mehr.

Das macht aber nichts, denn du hast ja die Kontrolle über die Kerntemperatur mittels Fleischthermometer. Auch wenn der Deckel drauf ist, sollte es genau messen, denn der Fühler sitzt in der Nadelspitze.

Brate das Teil an und schmore bei nicht mehr als 150°-160° C. Kontrolliere nach 70-80 Minuten das erste Mal, wie weit dein Braten ist. Wenn du ihn im Kern noch rosa haben willst, reichen auch 68-70°. Bedenke, dass eine ausgelöste Keule etwas schneller gart als eine die am Knochen gebraten wird.

Viel Glück!

LG
Schrat

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Boxerbaby  Chefkoch sagt:  
05.04.2010 00:13
Hallo,
super Rezept, haben wir heute sehr genossen.
Danke dafür.

Beste Grüße
Norbert

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Jago7 Kaltmamsell sagt:  
10.04.2010 10:46
Hallo,
morgen möchte ich die Rehkeule zubereiten. Bei mir hat das gute Stück ca. 2,6 kg (mit Knochen). Hat jemand die Erfahrung mit dieser Größe und kann mir einen Anhaltspunkt nennen was die Garzeit anbelangt?
Für eine Antwort wäre ich dankbar.
LG
Jago

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schrat  Sternekoch sagt:  
10.04.2010 14:16
Hallo Jago,

eine genaue Bratzeit kann ich dir auch nicht geben, aber 2 Stunden werden es wohl sein. Das liegt natürlich auch an der von dir eingestellten Temperatur.

Ich verwende ein digitales Fleischthermometer, da sehe ich wie weit der Braten ist und kann durch Änderung der Temperatur den Prozess beschleunigen oder, wenn genug Zeit da ist, auch verlangsamen.

Wichtig ist nur, dass der Braten vor dem Anschneiden ruhen kann, sonst läuft zu viel Fleischsaft raus.

Wenn du noch kein Fleischthermo hast, schaffe dir eins an, die digitalen mit Fühlerspiße, Kabel und Uhr kosten heute etwa 12 - 15 € bei Amazon oder ebay und halten ewig. Damit bist du jedenfalls immer sicher, wie weit deine Braten sind.

LG
Schrat

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Jago7 Kaltmamsell sagt:  
10.04.2010 16:24
Hallo Schrat,
danke für Deine Antwort. Ein digitales Fleischthermometer habe ich (allerdings ohne Kabel). Ich rechne dann mal mit ca. 2,5 Std. und werde die Temperatur evtl. den Gegebenheiten anpassen. Ich wollte nur einen Anhaltspunkt in etwa, da wir zur Keule eingeladen haben.
Ich wünsche Dir noch einen schönen sonnigen Samstag und werde über das Ergebnis berichten.
LG
Jago

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Jago7 Kaltmamsell sagt:  
11.04.2010 14:31
Hallo Schrat,
die Rehkeule hat nur ca. 2 Std. gebraucht um eine Kerntemperatur von 75° zu erreichen (bei 160 °C). Es hat allen sehr gut geschmeckt und die Sauce war auch sehr lecker. Danke das war ein perfektes Rezept.
LG
Jago

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08.11.2010 07:25
Hallo,

gestern habe ich die Rehkeule gemacht. Habe mich genau an dein Rezept gehalten.

Ich gebe dir dafür 5***** Sterne.

Die 75° Kerntemperatur ist Perfekt. Super zartes Fleisch aber nicht trocken.

Die Sauce ist sehr lecker.

Vielen Dank für das tolle Rezept.

LG
Marion

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Strubbeline74 Kartoffelschäler sagt:  
14.12.2010 14:28
Hallo,

die Rehkeule war Teil unseres diesjährigen Adventmenus - sehr sehr lecker, nicht trocken, wunderbar!!!

Vielen Dank für das Rezept

Strubbeline74

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mapio Tellerwäscher sagt:  
15.12.2010 22:09
hallo,

ich möchte die rehkeule für den zweiten weihnachtstag schon zwei tage vorher machen. wie wärme ich die am besten auf ohne das bratergebnis zu "versauen"?

bitte um schnellen rat, weihnachten ist bald! :-)

lg,
marta.

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schrat  Sternekoch sagt:  
15.12.2010 23:20
Vergiss es!!!

Schrat

Soltest du es trotzdem machen, bitte ich Dich, hier keine Wertung abzugeben.

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mapio Tellerwäscher sagt:  
16.12.2010 00:03
@ schrat: du brauchst dir keine sorgen um deinen bewertungsdurchschnitt zu machen. danke für deinen kommentar.

an alle anderen: habe leider keine wahl und muss die schon vorher machen. ich hoffe, jemand kann produktiv seine erfahrungen mit mir teilen oder hat vielleicht einen nützlichen tipp für mich!

lg,
mapio.

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Eicki  Chefkoch sagt:  
02.01.2011 22:24
Hallo Schrat,

Gelungen - das Rezept und auch die Keule,

wir haben es für eine 2,6kg schwere Damwildkeule umgerüstet und nach 2 Stunden Garzeit eine perfekt gegarte Keule mit einer leckeren Sauce.

Unsere Beilagen recht klassisch weil nicht lange vorgeplant Rotkohl mit Cranberries, Rosenkohl und gewürfelte Steckrübe mit Haselnuss dazu Schupfnudeln.

Danke für das ausgewogene Rezept.

LG Eicki

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moduinne Tellerwäscher sagt:  
20.02.2011 21:39
Prämiere...
habe heute zum ersten mal Reh zubereitet. Meine Oma hat immer super leckeren Rehbraten im Holzofen zubereitet, aber, Gott hab sie seelig, ich kann sie nicht mehr nach dem Rezept fragen.
Aber dieser Rehbraten ist superlecker (auch wenn der Geschmack anders ist als Oma´s)
Das Fleisch (obwohl, wie manch anderer Vorredner nachgefragt, nicht rosa) super zart und saftig, die Soße ein Traum.
Bei mir gab´s dazu selbstgemachte Spätzle und Kartoffelklöße (mein Süßer mag keine Spätzle.. :-( )
Von mir volle 5 Sterne!
Danke für das leckere Rezept!
LG
Mo

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Boxerbaby  Chefkoch sagt:  
13.08.2011 09:28
Hallo Schrat,

Danke für dieses tolle Rezept, nach der Anleitung auch noch mit Gelingarantie.
Ich habe aus der Keule den Knochen ausgelöst und einen Rollbraten daraus gemacht. Habe mich an die Kerntemperatur gehalten, alle Gäste waren mehr als begeistert. Vor lauter schwärmerei, hätten die bald das essen vergessen.

Beste Grüße
Norbert

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moni1976 Tellerwäscher sagt:  
28.08.2011 11:55
Hallo Schrat,

das war ja sooooooooo lecker !!! Die Soße ein Traum !
War zwar erst ein bisschen verunsichert weil bereits nach einer knappen Stunde die 75 Grad erreicht waren bei einer Keule von ca. 1350 gramm aber ich hatte sie in einem "normalen" Bräter, keiner mit Tondeckel und da geht´s ja ein bisschen schneller.

Nur weiter zu empfehlen

Vielen Dank für das tolle Rezept
Liebe Grüße
Moni

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Kronosmax Kaltmamsell sagt:  
08.12.2011 19:59
Ein Traum!

Superlecker. Sehr zu empfehlen.

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korvonse Tellerwäscher sagt:  
22.01.2012 20:24
Rezept ausprobiert, Rehkeule war perfekt, auch ohne Bratenthermometer, habe mich an die Angaben gehalten.
Kinder und Oma waren alle begeistert, sogar unsere Kleine (5)

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Ginchen2 Küchenjunge sagt:  
21.05.2012 07:21
Sehr sehr lecker. Ist super angekommen. Habe die Rehkeule im normalen Bräter gemacht und ohne Thermometer hat super geklappt. Das Rezept ist wirklich zu empfehlen.

LG Ginchen

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Suse_11 Tellerwäscher sagt:  
04.06.2012 09:10
Hallo Schrat,

ich habe am Sonntag dein Rezept ausprobiert. War Premiere, ich habe noch nie eine Rehkeule gemacht! Hab die Keule im Bräter gemacht und genau nach Rezept! Die Soße war der Hammer und die Keule war perfekt. Alle am Tisch waren begeistert! Hab ich mich gefreut!
Vielen Dank für das Rezept!

LG Suse

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