Einfaches Sauerteigvollkornbrot, groß

für 28 cm Bratpfanne, ca 7 Pfund Brot

Zutaten für Portionen

  Für den Teig: (Vorteig)
750 g Roggenschrot
1 TL Honig
250 g Teig (Sauerteig)
700 ml Mineralwasser, kohlensäurehaltiges, bis 1000 ml
  Für den Teig: (Hauptteig)
2 EL Meersalz
2 EL Öl, Sonnenblumen- /Olivenöl /Rapsöl, bis 4 El
380 g Weizen /Dinkel /Roggen grob geschrotet oder fein gemahlen
6 EL Sonnenblumenkerne, ganz
6 EL Leinsamen, ganz
2 EL Sesam, ungeschält, ganz
2 EL Kümmel, ganz
1 TL Anis + Fenchel bei Bedarf
  Fett, für die Bratpfanne
  Getreide, geschrotet für die Bratpfanne

Zubereitung

Vorteig: 720 g Roggenschrot + 1 Tl Honig, 250 g Sauerteig, 700 ml bis 1 l kohlensäurehaltiges Mineralwasser miteinander verrühren. Den Vorteig abdecken und bei Zimmertemperatur 8- 12 h gären lassen, am besten über Nacht.

Hauptteig: 28-er Bratpfanne gut einfetten (Olivenöl) + mit Vollkorngrieß ausstreuen, 2 El Meersalz, 380 g Weizen/Roggen grobgeschrotet, kann auch fein gemahlen werden. 6 El Sonnenblumenkerne + 6 El Leinsamen + 2 El Sesam + Kümmel + Anis + Fenchel ( mit o. ohne Gewürze mir reicht Kümmel ) ganz o. gemahlen, je nach Geschmack, alle Zutaten zum Vorteig geben + gut vermengen, erst dann das Öl untermischen.
Den Teig in die Pfanne geben, fest andrücken + glatt streichen. Da das Brot umgedreht wird, die obere Hälfte des Teiges mit einem Teigschaber vom Rand lösen + zur Mitte drücken, bis er den Durchmesser des Pfannenboden hat. Nochmals den Teig zugedeckt 1- 2 h gehen lassen. Er ist fertig, wenn er sich deutlich gehoben hat. (Bei reinem Roggenteig ist es nicht so enorm das Aufgehen, es sei denn, man lässt ihn 3-5 Stunden gehen) .
Bitte den Pfannendeckel ganz mit Fett, Margarine oder Butter einfetten, hat sich in diesem Fall als am besten heraus gestellt, Öl läuft zu schnell ab, der Teig geht bis an den oberen Deckelrand, ohne eingefettet, ist es fast unmöglich, den Deckel abzuheben, ohne den Brotteig aufzureißen.

Die geschlossene Bratpfanne auf eine große Kochplatte stellen, die Hitze auf die kleinste Stufe (0,5 von drei möglichen Stufen, also die kleinste Stufe) stellen, damit dieser wirklich gut durchbackt, es dauert Stunden, aber es lohnt sich. ( es kann 4-6 h dauern)
Wenn die Oberfläche nicht mehr klebt, ein Küchenbrett drauf, die Pfanne umdrehen, das Brot langsam in die Pfanne gleiten lassen + dann noch mal ca. 30 min backen oder mehr.

Die Oberfläche des fertigen Brotes mit Wasser abspritzen/ absprühen. Das Brot auf ein Kuchenrost gleiten lassen, die andere Seite auch einsprühen, abpinseln mit Wasser. Auskühlen lassen. Wenigstens 24 h, wenn das Öl vergessen worden ist, 2- 3 Tage ruhen lassen, vor dem anschneiden.

Das Rezept für ein „Einfaches Sauerteigbrot“, welches nur ca. 3 Pfund, wiegt + in ca. 45 min abgebacken wird, gebe ich separat ein.
Weil dieses 3 Pfund Brot innerhalb kurzer Zeit immer aufgegessen war + ich 2- 3 x die Woche backen musste, habe ich dieses Große zusammengestellt, habe es schon über 8 Jahre gebacken, wer einmal Brot aus einer Pfanne gegessen hat, möchte nichts anderes mehr.
Arbeitszeit: ca. 1 Std.
Ruhezeit: ca. 2 Tage
Schwierigkeitsgrad: simpel
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 24.02.06
Rezept-Statistiken: 12.450 (13)* gelesen
39 (0)* gespeichert
274 (0)* gedruckt
5 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

Hans60  Sternekoch


Mitglied seit 18.02.2003
2.871 Beiträge (ø0,85/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

Aeryn Küchenjunge sagt:  
24.02.2006 18:35
Hallo,

also spannend hört sich das schon an, Brot aus der Pfanne. Ob ich mich das traue, weiß ich aber noch nicht, weil ich nicht weiß, ob ich alles richtig verstanden habe. Die Angaben sind ja etwas ungenau. 4 bis 6 Stunden backen, dann umdrehen, nochmal 30 min backen oder länger...

VG, Britta

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Hans60  Sternekoch sagt:  
24.02.2006 21:53
Hallo Britta

Die Zeitangaben sind schon richtig ,
Du musst bedenken, es ist die kleinste Stufe des Herdes, die benötigt wird.
Das umdrehen des Brotes, um dann noch 30 min von dieser Seite auch noch zu backen,
ist dann so wie ein Doppel Back.
die Dauer der Backzeit hängt von vielen Dingen auch ab,
je nachdem wie frisch oder alt das Getreide ist, saugt es mehr oder weni-ger Flüssigkeit auf,
auch noch wie fein oder grob des Getreide gemahlen wird, wurde.

Mit freundlichen Grüßen

Hans

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Aeryn Küchenjunge sagt:  
25.02.2006 17:48
Rehi Hans,

also wie gesagt, spannend hört es sich an. Ich werde aber erstmal mit dem kleinen Brot anfangen. Das hab´ ich mir mal gespeichert.

Schönes WE, Britta

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