Kärntner Reindling



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Zutaten für Portionen

500 g Mehl
1 Würfel Hefe, frisch
1 Prise Salz
250 ml Milch, lauwarm
50 g Butter, flüssig
50 g Zucker
5 EL Honig
150 g Rosinen
150 g Nüsse, grob gemahlen
150 g Zimt und Zucker

Zubereitung

Mehl, Salz und Zucker mischen. Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen und gemeinsam mit der flüssigen Butter zum Mehl geben, mit einem Kochlöffel kurz verrühren und mit den Händen solange kneten, bis der Teig geschmeidig und glatt ist, sich von Arbeitsfläche und Händen löst und Blasen wirft, zugedeckt an einem warmen Ort (super auch Backofen bei 50 Grad) 45 Min. gehen lassen, anschließend auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem großen Rechteck ausrollen. Den Teig mit dem Honig bestreichen, Rosinen und Nüsse gleichmäßig darauf verteilen und dick mit Zimtzucker bestreuen, dann wie einen Strudel zusammenrollen und in eine gefettete, mit Paniermehl ausgestreute Gugelhupfform legen, nochmals zugedeckt 15 Min. gehen lassen und dann bei 200 Grad 45-50 min. backen.
Arbeitszeit: ca. 1 Std.
Ruhezeit: ca. 1 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 03.05.02
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Verfasser:

lenchen Suppenkoch


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694 Beiträge (ø0,18/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

w.Harazin Tellerwäscher sagt:  
14.01.2003 00:36
Hilfreicher Kommentar:

Ich habe den "Kärntner Reindling" immer ohne Nüsse angeboten bekommen.Aber ich glaube, dieses Rezept kommt dem e c h t e n Kärntner Reindling, wie ihn die "Alten" Einheimischen backen sehr, sehr nahe.Mir selber wurde von einer gebürtigen Kärntnerin ( älteres Semester) dieses Rezept ohne Honig und ohne Nüsse verraten. Ist auch sehr lecker, nicht so süß, aber locker und luftig. und auch sehr knusprig. Und echt preiswert!!
LG Waltraut

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Ebola Tellerwäscher sagt:  
17.04.2004 10:58
hallo!

nüsse und honig gehören nicht zum originalen kärntner reindling, aber es gibt auch diese variationen! variationen gibt es auch mit kakao statt zimt oder zusätzlich usw...
wenn man den reindling gern mit viel saftiger füllung hat, kann man auch nüsse, rosinen, etwas milch, etwas rum und zimt mischen bis eine sehr breiige mischung herauskommt (menge ist zum ausprobieren - wie man es eben gerne mag)...
gutes gelingen und viel spaß beim experimentieren!!!

P.S.: bin übrigens aus kärnten!

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dellaluna Tellerwäscher sagt:  
11.07.2004 09:12
Hallo!

Der echte Kärntner Reindling wird, so wie Waltraut es bereits erwähnt hat lediglich mit Rumgetränkten Rosinen, Zucker und Zimt gefüllt - und das reichlich.
Mit den Eiern ist das immer so eine Sache.. Früher wurde sparsamer damit umgegangen, aber zu festlichen Anlässen wurde mit Eiern nicht gespart...
Der Germteig braucht das Fett von aussen..dafür wurde oft Butterschmalz oder Schweinefett verwendet.. heute verwendet man eher Butterflocken -
und damit er orginal ist gehört er in ein Reindl... also keine Gugelhupfform sondern ein Kochtopf aus Email oder ähnliches...wie ein Strudel eingeschlagen und dann wie ein schneckenhaus eingerollt und ins Reindl gestopft.
ganz orginal ist natürlich die Reindlingform mit dem christlichem IHS Symbol - aber die hängt meist mehr zu Dekorationszwecken an den Wänden der Häuser... keine Ahnung wie oft diese dann wirklich verwendet werden.. spielt auch nit wirklich a Rolle.

Variationen gibt es mittlerweile sehr sehr viele und schmecken soll er schliesslich. Ob er dann das Orginalrezept oder ein ähnliches verwendet wird ist dann nebensächlich ;-)
Mir selber schmeckt der orginale, gewöhnliche Reindling noch immer am besten, weil ich es wahrscheinlich so gewohnt bin. Also bleibt es Geschmackssache.

Aber probiert doch mal die Butterflocken (reichlich) aussen auf den Germteig zu streuen... der Teig erhält die knusprige Kruste.. und die Kalorien darf man ein andermal einsparen

liebe Grüsse aus Kärnten

Sabine

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genovefa56  Sternekoch sagt:  
19.11.2004 18:34
Hallo,
ich mache des öfteren einen Kärntner Reindling,
jedoch ohne Nüsse und Honig.
ich liebe diesen Kuchen;-)

LG Grete

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Tame Smutje sagt:  
23.03.2006 17:29
Hallo,

ich glaube kaum, dass die "alten" Einheimischen (klingt ja irgendwie nach Urmensch!) Rum zum Rosinentränken hatten *g*

Ich kenne den Reindling mit und ohne Nüsse ... kommt eben auf die Gegend drauf an, wo man ihn isst. Und ich kenn ihn höchstpersönlich von ganz ganz alten Eingeborenen ;-) Rum war da allerdings nie mit dabei!

LG von einer Kärntnerin, die den Reindling am liebsten mit Nüssen und Zimt, aber ohne Rosinen hat :-)

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Engele25 Küchenjunge sagt:  
04.06.2006 12:27
Hallo,

ich werde den Reindling auch ohne Nüsse und Honig machen.
Statt dem Honig gebe ich auf den ausgerollten Germteig Butter. Ich habe das Rezept eigentlich von meinem Vater, der Kärntner ist. Da wir aber am umziehen sind und ich das Rezept gerade nicht zu Hand habe, wurde dieses ausprobiert.
Der Reindling ist super geworden und war auch sehr schnell weg!

LG
Engele25

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mallika Küchenjunge sagt:  
07.09.2009 20:54
Hallo,

ich habe den Reindling auch schon mehrfach gebacken - nach dem Uralt-Original-Rezept meiner "eingeborenen" ☺ Kärntner Schwiegermutter. Und das ist dem hier veröffentlichten seeeehr ähnlich! Super lecker! Ein Foto hab ich auch hochgeladen.

Viele Grüße

Mallika

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Mamakiste Kaltmamsell sagt:  
27.11.2011 22:54
Man muss sich auch vorstellen, dass das früher das all-round-Gebäck war und dass meistens zu einer Zeit, in der es den Leuten nicht so gut ging wie uns heute.

Heute kann sich eher Rum und Nüsse und so was leisten.

Ich habe ihn auch in Kärnten sehr viel mit Zucker und Zimt kennen gelernt, aber auch die üppigeren Varianten mit Nüssen - bei der Kärntner Verwandschaft meines Mannes.

Sehr oft auch nicht in der Reinde, sondern als Rolle.

LG Mamakiste

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Mamakiste Kaltmamsell sagt:  
15.04.2012 21:33
Noch ein Tipp für bestimmte Gelegenheiten:

Alle Zutaten kalt zusammen rühren, über Nacht in den Kühlschrank und am nächsten Tag ausrollen, füllen und backen. Es müssen bei dieser "kalten Führung" keine Gehzeiten beachtet werden. Klappt wunderbar und ist gut vorzubereiten, wenn man am Tag keine Zeit hat oder so ....

LG Mamakiste

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