Laugenbrezel

Laugengebäck von A-Z selbst gemacht
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Zutaten

500 g Mehl (Weizenmehl)
250 ml Wasser
1 Pck. Hefe (Trockenhefe)
1 TL Salz
1/2 TL Zucker
250 ml Natron - Lauge (4%ige NaOH Natronlauge per analysum)
  Meersalz, grobes, zum Bestreuen
Portionen Auf meine Einkaufsliste

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 35 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Keine Angst wegen der Lauge, ich mach das schon seit 20 Jahren, es waren immer alle zufrieden und es wurde auch niemand verletzt. Die Natronlauge bekommt man im Chemikalienhandel oder in der Apotheke "per analysum" ist eine hohe Qualität. Wenn Ihr die Lauge bestellt, sagt einfach sie muss Lebensmittelrein sein.
Die Trockenhefe im warmen Wasser auflösen und in die Küchenmaschine (Knethaken)zum Mehl gießen, Salz und Zucker dazu. Den Teig solange kneten bis ein fester Klumpen entsteht. Nicht zu früh zusätzliches Wasser hinzufügen. Der Teig ist dann fertig, wenn er gleichmäßig und trocken ist. Den Teig nicht gehen lassen.
Aus dem Klumpen 6 Brezeln formen. Jetzt Einmalhandschuhe anziehen, die fertig geformten Brezel in die Lauge tauchen und die Brezel auf ein stark gefettetes Backblech legen, oder auf mehrfach verwendbare Antihaftfolie legen. Kein normales Backpapier, da die Lauge die Beschichtung zerstört.

Die Brezel mit scharfem Messer am dicken Ring einschneiden, jetzt die Einmalhandschuhe ablegen. Die Brezel mit grobem Meersalz nach Geschmack bestreuen und ca. 15 Min gehen lassen.

Den Backofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vorheizen und die Brezel 22-25 Min. backen.
Die Backzeit ist von Ofen zu Ofen etwas unterschiedlich, also ausprobieren.
Die restliche Lauge durch ein feines Metallsieb in die Flasche zurückgießen. Die Lauge ist mehrfach verwendbar.

Variationen sind Laugenstangen, Laugenbrötchen, Laugenkonfekt etc.

Viel Spaß beim Backen.

Kommentare anderer Nutzer


Gaby2704

07.01.2003 13:09 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Man kann auch die Brezeln mit der heißen Natronlauge ( 1 Tasse heisses Wasser und 2Tl. Natron) bestreichen anstatt sie darin einzutauchen. Der Hefeteig geht dananch auch viel besser auf.

MEinsle

07.09.2003 17:28 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Danke für das Rezept, ich habe schon lange mal eins gesucht, das mit echter Natronlauge, also nicht mit Natron oder Soda arbeitet.
Vorsicht aber (oder gerade deshalb!) mit dem Tipp von Gaby2704! "Natron" hat nicht viel mit Natronlauge zu tun. Während "Natron" (NaHCO3, Natriumhydrogencarbonat) ein schwach basisch reagierendes Salz ist und als Backtriebmittel eingesetzt wird, findet man feste, aggressive Natronlauge (NaOH, Natriumhydroxid) z.B. in Rohrreinigern.
Beide Rezepte funktionieren, nur bitte nicht miteinander kombinieren! NaOH in eine Tasse kochendes Wasser zu geben kann - im wahrsten Sinne des Wortes - ins Auge gehen (schlagartiges Überkochen!), also bitte wirklich nur "Natron" dazu verwenden!

Speedy1909

24.01.2012 09:24 Uhr

Es ist wirklich sehr wichtig das ungefährliche \"Natron\" nicht mit Natronlauge (=Natriumhydroxid in Wasser gelöst) zu verwechseln! Salzsäure zB ist ja auch keine Kochsalzlösung, auch wenn es logisch klingt. Ich bin Chemiker und mit echter Natronlauge ist nicht zu spassen wenn man einen Spritzer in die Augen bekommt. Deshalb bitte eine Brille aufsetzen, und die Brezel nur kurz in die kalte Lösung eintauchen.
Mit Backpulver oder Natron ist es halt leider schwierig eine entsprechend konzentrierte Lauge herzustellen, da diese Chemikalien nur schwach basisch reagieren, deshalb kocht man bei dieser Methode die Lauge auch auf und taucht länger ein.

Angebrand

14.12.2003 11:14 Uhr

war schon lange auf der suche nach laugenbrezeln,
da es bei uns selten zu kaufen gibt und zudem schweineteuer sind.
kann dieses rezept nur empfehlen

gruss Angebrand

claudia.S1972

03.01.2004 11:38 Uhr

hab das Rezept ausprobiert und es ging wirklich sehr leicht und sehr schnell.
Die Brezeln waren geschmacklich auch sehr gut, aber leider viel zu fest. Am nächsten Tag waren sie steinhart.
Keine Ahnung, woran es lag...

claudia

norbert.lynen

22.02.2004 21:13 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Das Rezept ist wirklich gut, ich gebe allerdings noch 50gr. Butter dazu.
Die gesamten Zutaten wie Im o. Rezept beschrieben gebe ich in einen Backautomaten, stelle in auf "Teig", den Rest macht die Maschine. Anschließend forme ich die Brezel, ab in den Backofen,
..fertig...herrlich!
Guten Appetit !

karaburun

14.06.2004 21:45 Uhr

Bei uns sind die Laugenbrezeln gut angekommen....und waren ratz fatz weg.

Angie57

23.06.2004 13:03 Uhr

Endlich ein Rezept für Laugenbrezel, meine Enkewlin isst sie so gerne hat immer gesagt ,Omi nach mir die doch selber,jetzt geht das endlich .
Danke
Liebe Grüsse Angie

Melanie15

30.08.2004 19:02 Uhr

Hab heute diese Brezeln gebacken, sie waren etwas hart, aber sonst ganz okay - wahrscheinlich sollte doch etwas Fett in den Teig. Was mache ich nun mit der Lauge? Darf ich sie einfach in den Ausguss kippen???
Gruß Melanie

Thomas-Bruno

06.10.2004 19:29 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo
Habe das Rezept eben ausprobiert und lasse mir die noch warmen Brezel schmecken. Ein bissl mehr Salz wäre angebracht (Geschmacksache).
Die Lauge habe ich wie von Gaby2704 beschrieben hergestellt. Die Backzeit ist zu lange, 18 - 20 Min. reichen vollkommen. Sonst werden sie hart wie bei Claudia. Die Lauge habe ich wie von Gaby2704 beschrieben hergestellt. Die Brezel schmecken gut, besser wie die erwähnte TK Ware.
LG Thomas

karlavalentin

21.10.2004 15:13 Uhr

Klingt super, wollte schon lange mal Laugenbrezel backen. Wird sofort ausprobiert. LG karlavalentin

flyAway

27.10.2004 19:50 Uhr

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Hab mir heute alle Zutaten für deine leckeren Brezeln gekauft.
Werds mal mit Natron und Natronlage versuchen und vergleichen...

Eine Frage hätte ich dann noch:
Kann man die Brezel einfrieren und wenn ja wie?
- nur den Teig
- bereits in Natronlauge getunkte Brezel aber noch nicht gebacken
- halb fertig backen
- ganz fertig backen

Und wie taut man sie auf und bäckt sie ev. fertig, damit sie nicht an Qualität verlieren?

Danke FlyAway

romasieu

30.10.2004 17:21 Uhr

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Einfrieren ist überhaupt kein Problem - ich würde die fertig gebackene Brezel einfrieren und dann auf dem Toaster oder im Ofen bei Brezelbacktemperatur (175° C) aufbacken. Vielleicht vorher etwas mit Wasser bestreichen.

Guten Appetit
Eugen

Laotes

11.11.2004 19:33 Uhr

Schönes Rezept, werde ich hier mal ausprobieren, allerdings sollte man mit der Lauge besser aufpassen und unbedingt die Augen schützen. Also eine Schutzbrille aufsetzten.

Gruß Laotes

monpticha

27.03.2005 16:52 Uhr

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Die von Gaby2704 beschriebene Lauge habe ich auch schon versucht, das Ergebnis ähnelte dem Foto von Thomas Bruno und hatte meines Erachtens weder optisch noch geschmacklich viel mit gekauftem Laugengebäck gemein (geschmeckt hats trotzdem). Kürzlich habe ich mir in der Apotheke richtige Natronlauge gekauft und siehe da, es wird fast wie vom Bäcker.
Bei mir kommt noch Fett in den Teig, und die Backzeit wird verkürzt.

katmax

12.08.2005 19:42 Uhr

hat auf Anhieb funktioniert. Habe den Teig im Brotautomaten gemacht und auch ein bißchen Butter zugegeben, nicht in die Lauge eingetaucht, sondern mit dem Pinsel bestrichen. Bin seit 10 Jahren als Bayer in Sachsen Zuhause (bei uns gibts keine Brezen!!!). Lebensqualität um 10 % gestiegen. Danke fürs Rezept

pegasus1919

25.01.2006 10:43 Uhr

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Hallo,
ich habe die Brezeln am Sonntag gemacht, sie sind super geworden.
Die Natronlauge habe ich vom Bäcker bekommen, die Brezeln wurden von mir in die Lauge getaucht,
so waren sie von allen seiten schön mit Lauge bedeckt.
Vor dem Laugen habe ich die Brezeln ca. 30 Minuten in die TK-Truhe gelegt.

LG
Pegasus

hfrik

14.05.2006 19:07 Uhr

Ein kurzer Kommentar zu Natron und Natronlauge:
wenn Natron NaHCO3 ist, zerfällt es im Kontakt mit Wasser zu NaOH und CO2, also entsteht Natronlauge.
Es sollte also kein Unterschied bei der Verwendung von Natronlauge oder Natron entstehen.

beo1

29.08.2007 18:58 Uhr

Hallo,

NaHCO3 zerfällt als Salz beim Kontakt mit Wasser in Na+ und HCO3-, glaub ich zumindest zu wissen, jedenfalls wird Natron ja auch bei Sodbrennen eingesetzt und sollte die Speiseröhre unbeschädigt lassen...
Eine Natronlösung wirkt auch nicht ätzend...

Fini1984

20.01.2008 11:16 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Aaaaaaaaaaaaaalso
hier die korrekte Reaktion:

In der Hitze zerfällt Natriumhydrogencarbonat zu Natriumcarbonat, Wasser und Kohlenstoffdieoxid (letzteres führt zum lockeren Teig, da es sich ja um ein Gas handelt).
Also auf keinen Fall vergleichbar mit Natronlauge, da das entstehende Natriumcarbonat nur schwach basisch ist.
Grüße aus Freiburg

anwa

30.05.2006 17:38 Uhr

Super Rezept!

Ich lasse nach dem Formen der Brezel den Teig 10 Minuten gehen und koche die Brezel dann 30 Sekunden (einzeln) in der Natronlauge (1L Wasser, 5g Natronpulver). KEINE ALU Teile (löffel o.ä.) nutzen!

Für die Optik streiche ich - kurz vor Ende der Backzeit - den dickeren Teil noch dünn mit Eigelb ein.

karmar

26.07.2006 16:25 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Ganz toll geworden, diese Brezel, und geschmeckt wie daheim. Die Beschaffung von NaOH hier in TX war schon etwas schwieriger...das ist allerdings eine Story für sich.:-) Ich habe da auch mal wo gelesen, die Brezel nach dem formen und vor dem Laugen eine Std. unbedeckt in den Kühlschrank geben, denn dadurch bildet sich eine Haut, die dann nach dem Laugen und beim Backen den Brezeln eine schöne Farbe und Glanz verleiht, und das habe ich auch gemacht. Wunderbar! Habe auch den Teig im Brotautomaten hergestellt und dann erst weiterverarbeitet. Vielen Dank für das Rezept, M.Schilling. Die kommen jetzt öfter auf den Tisch bei uns, denn immerhin habe ich noch fast 1 kg NaOH......ha,ha.

Liebe Grüße
Karmar

Slagge

25.05.2011 19:30 Uhr

Hallo karmar,

ich wohne in MA (Cape Cod) - wo bekamst du denn die Natronlauge her?

LG

Kyria

_Sternenklar

29.07.2006 15:44 Uhr

Das Rezept ist wirklich super. Mir schmecken diese Brezel noch besser als die gekauften.

Nochmal etwas zu Natronlauge und/oder Natron:

Natron kann nicht verwendet werden! Natron zerfällt in Wasser nämlich nur zum Natrium-Kation und zum Carbonat-Anion. Diese Reaktion bildet nicht die Lauge/Base, die zum laugen der Brezel benötigt wird.
Die Aussage von hfrik ist also falsch.
Natronlauge lässt sich jedoch selber herstellen indem man Natriumhydroxid in der Apotheke kauft. In diesem Fall 40gr in 1 Liter Wasser(warm) auflösen. Das war's!

Scully35

31.07.2006 22:18 Uhr

Bin jetzt schon etwas verwirrt. %-)

Kennst ihr Kaisernatron? Kann man die dafür auch benutzen kann? oder sollte ich mir wie im Rezept beschrieben besser dieses "Natron - Lauge (4%ige NaOH Natronlauge per analysum) " wegen des Geschmacks in der Apotheke kaufen.


Im voraus vielen lieben Dank

Grüsse Scully

beo1

29.08.2007 19:00 Uhr

Hallo,
Kaisernatron ist ganz normales Natron, also KEINE Natronlauge

kati1408

27.03.2010 22:06 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo,ja benutz Kaisernatron.Nimm 3 Eßlöffel Kaisernatron,ca 400 ml Wasser und ca 2 tl Salz....auflösen duch etwas aufkochen...und dann das Laugengebäck darin \"baden\" wie im Rezept steht.

Klappt seit ich klein war,Oma hats immer so gemacht.

-Kamui-

01.05.2007 23:07 Uhr

Hey MSchilling,

hab die Laugenbrezeln gemacht und sie schmeckten lecker, aber irgendwas war anders, als bei denen vom Bäcker oder bei denen aus dem Supermarkttiefkühlfach. Die Kruste schmeckte manchmal einwnig komisch ... ja fast bitter.

Naja mal schauen wie's beim nächsten Mal wird ;)

Danke für das Rezept :)

LG

Kamui

-Kamui-

16.05.2007 17:07 Uhr

So hab das Rezept nochmal gemacht und diesmal schmeckte nichts irgendwie bitter, hab die geformten Brötchen diesmal sehr viel kürzer in die Lauge gepackt, max. 30Sek.

Das Ergebnis war seeeehr lecker ;)

Bild wird hochgeladen.

LG

Kamui

baeckerin74

13.06.2007 16:35 Uhr

Die Brezeln nur eintauchen und gleich wieder raus heben, 30sec. sind schon zu lang.

Gruß Andrea

3sternekoch

04.06.2007 20:06 Uhr

Super lecker, ich hatte die Brezeln 22 Minuten im Ofen, das nächste mal werde ich auf 25 Minuten erhöhen.
Danke!

baeckerin74

13.06.2007 16:34 Uhr

Ein Tipp von mir macht noch etwas Schweineschmalz dazu
das machen die Bäckereien auch.

Gruß Andrea

Oozulldsbuddlasbaa

07.09.2007 15:48 Uhr

Hallo,

ich würde das Rezept auch gerne ausprobieren, aber ich hab da mal ne ganz doofe Frage: geht das auch mit Quark-Öl-Teig? Der wird ja oft für Kuchen und so statt Hefeteig genommen. Und mit Hefe hab ich noch nie was gemacht, der trau ich irgendwie nicht... :-)

Danke schonmal!

omolas

17.09.2007 11:53 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Quark-Öl-Teig - na ja. Original-Brezeln wie man sie vom Bäcker kennt gibt das sicher nicht. Aber du kannst es ja mal ausprobieren und damit vielleicht ein supertolles neues Rezept erfinden ... wer weiß.

Das mit der Hefe ist allerdings kein Hexenwerk. Wirklich. Ich möchte dir Mut machen dich mal dranzuwagen. Das Einzige was du beachten musst ist die Temperatur des Wassers. Hefe mag es warm. Etwa Körpertemperatur, aber nicht über 40°C. Ab 42 °C (Fieber) gerinnt das Eiweiß im Körper - der Mensch überlebt das nicht - Hefe auch nicht!

Viel Erfolg, omolas

Oozulldsbuddlasbaa

21.09.2007 15:59 Uhr

Vielen Dank! Also gut, ich werd beide Varianten mal ausprobieren...

geissle

30.10.2007 18:07 Uhr

Hi,
mensch das Rezept ist super!
Wie vom Bäcker....nee noch besser ........
hab noch 20g Butterschmalz zugegeben. Aber das Ergebnis.......Hammer!!!
Da brau ich echt nicht mehr zum Bäcker und viel Geld liegen lassen.

Die werden jetzt bestimmt jede Woche gebacken!!

Danke für das supertolle Rezept!!!

Liebe Grüsse

geissle

Salieri

18.12.2007 13:14 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hi,

also ich denke auch, dass die Backzeit etwas zu lang ist. Aber ob man nun lieber etwas härtere Brezeln mag bleibt ja jedem selbst überlassen, das mit dem Schmalz oder der Butter werd ich wohl auch mal testen. Ich mag sie etwas weicher und belege sie mir dann wie ein Brötchen mit Kochschinken, Tomate Mozarella (auch mitgebacken), oder irgendwelchem anderen Aufschnitt der gut mit dem Salz harmoniert. Dazu muss man einfach darauf achten, dass der Bogen der Bretzel besonders dick wird, sodass man da ordentlich was rein stopfen kann. ^^

Eine Frage zur Lauge: Wie oft kann man die etwa wieder verwenden?

MfG
Sali

evarainbow

25.04.2008 09:11 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo,

ich habe "meine" Brezellauge verwendet, bis sie verbraucht war (es bleibt ja immer was am Teig hängen). Hygienische Probleme gibts glaube ich nicht, weil Bakterien sich bestimmt nicht darin wohl fühlen. Mit der Zeit wird die Lauge ganz leicht milchig.

Tipps meiner Cousine, die mir dieses Rezept vor Jahren gegeben hat:
• keine metallenen Gefäße und Gegenstände zu verwenden (ich benutze Kunststoffschüsseln und Kunststoffsieb)
• direkt nach der Teigherstellung (nicht gehen lassen): Brezeln formen, dann tiefkühlen, da man die gefrorenen Brezeln viel leichter in die Lauge tauchen kann (sie werden nämlich total glitschig und verformen sich stark, wenn man frischen Teig nimmt)
• vor dem Backen: die gefrorenen Brezeln mit Gummihandschuhen kurz eintauchen, aufs Backpapier! legen, noch antauen lassen (15-30 Minuten), dann in den vorgeheizten Backofen (Backdauer ca 15 – 20 Minuten, je nach Größe der Brezeln)

milla73

08.06.2008 20:19 Uhr

Hallo evarainbow,

was passiert, wenn die Lauge \"milchig\" wird? Kann man sie trotzdem verwenden, bis sie verbraucht ist? gibt es eine zeitlliche Grenze? Monaten, Jahre?
Kann ich sie auch in einer Glasflasche aufbewaren?
Und kann ich evtl auf Silikonbackfolie backen?

Wir ziehen bald nach Italien um und meine Kinder lieben Brezel, so würde ich gerne hier die Lauge besorgen und dort dann machen...

Danke für Deine Tipps!

Viele Grüsse,
milla

evarainbow

10.06.2008 11:17 Uhr

Hallo Milla,

meine Brezellauge habe ich trotzdem weiterverwendet, auch wenn sie milchig wurde. Das Backergebnis war immer gut.

Ich gestehe, ich habe meine Brezellauge über mehrere Jahre verwendet, bis sie verbraucht war. Ich muss mir nun unbedingt neue besorgen - vielleicht steht ja ein Verfallsdatum drauf, dann kann man sich ja daran halten...

Viele Grüße und einen guten Anfang in Italien!

Eva

igelin61

21.06.2008 18:51 Uhr

hallo zusammen!
kann man jetzt kaisernatron verwenden oder nicht?? bin auch etwas verwirrt.....aus den ganzen kommentaren werd ich nicht schlau!
lg, igelin 61

fatzi

26.06.2008 07:23 Uhr

Hallo igeline,

das Kaisernatron ist das \"harmlose\", echte Natronlauge die \"ätzende\".
Vielleicht probierst Du als Anfänger das Kaisernatron und liest Dich hier mal durch. Dauert eine Weile-oder guck mal nach bei
www.andreas-boerner.de, da steht sehr viel über das Thema.

Grüssle Gisela

Dschingiskhan

03.01.2010 18:39 Uhr

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Hallo,

Kaisernatron kann man so verwenden: In 1 Liter Wasser 3 EL Natron geben und aufkochen lassen, die Brezeln dann kurz in die kochende Brühe tauchen.

Den Tipp habe ich von der Produktseite, hat sehr gut funktioniert, ist ungefährlich und man muss nicht kriminell werden, um an das Zeug zu kommen. ;-)

Viel Spaß!

Eingeschränkte Kommentare

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schokoladenfreak

20.10.2011 16:26 Uhr

Hallo Leute, ich habe die Brezel gerade gemacht. Sie Schmecken sehr gut! Ich habe sie mit Kaiser Natron (in heißem Wasser) gemacht, wie Gaby weiter oben beschrieben hat. Allerdings sind sie sehr hell geworden. Deshalb werde ich mir beim nächsten Mal auf jeden Fall Natronlauge aus der Apotheke holen (ich arbeite sowieso bald dort). Ansonsten ein tolles Rezept! Ich werde es beim nächsten Mal auch mit etwas Butter versuchen, damit sie einbisschen "saftiger" werden.

Liebe Grüße =)

sensibilschen

16.01.2012 08:27 Uhr

guten morgen an alle,
ich habe schwierigkeiten dieses natron in der apotheke zu bekommen.
die wissen a nicht was ich benötige und was die mir bestellen schmeckt vom ergebnis nicht wie ein laugengebäck.
ich habe schon in verschiedenen apotheken versucht das natron zu bekommen, aber nix.
es gibt doch die internet-apotheken ist es da zu bekommen??
oder wie kommt es das ihr sie scheinbar bekommt und ich nicht??was mach ich falsch??
vielen dank im voraus
sensibilschen

MSchilling

16.01.2012 09:11 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo sensibilschen,
Du brauchst 4% NaOH ( Natronlauge ) die Qualität muss lebensmitteltauglich sein. Die Lauge solltest Du in der Apotheke fertig gemixt bekommen.
Mittlerweile ist es sehr schwierig an die Lauge heranzukommen. Ich hatte Glück und habe sie über einen Freund in einer Großbäckerei bezogen.
Natron alleine ist ein Pulver und wird als Backtriebmittel verwendet. Mit dem herstellen von Natronlauge, ich glaube aus Ätznatron, habe ich keine Erfahrung und würde mich auch da nicht heranwagen.

Gruß Markus

sensibilschen

16.01.2012 20:40 Uhr

hallo markus,
vielen dank für deine schnelle antwort.
muß ich es mal weiter versuchen, immer mal wenn ich in einer anderen stadt bin.
und in der zwischenzeit wie gehabt mit dem pulver*grummel*
vlg
martina

freakyjoe

13.03.2012 12:39 Uhr

adler-muehle.de/info/Laugengebaeck.html..........
Hier findest ihr auch das Grundrezept für laugenbrezel.
Schmecken sehr gut, und man kann das ganze mit "Kaisernatron" "Hausnatron" (gibt es in jedem gut sortierten Lebensmittelmarkt) zubereiten. 3 El -----> 1 Liter Wasser
gutes gelingen und guten Hunger!!!!!!

rosa-antonina

26.09.2012 16:48 Uhr

Heute habe ich diese Brezeln gebacken. Ich bekomme hier in Sizilien keine Natronlauge und habe die Brezeln daher mit Natron und Wasser gemacht. Endlich mal wieder eine Brezel!!! Danke fuer das Rezept.

Viele Gruesse
Rosa

sasu77

20.03.2013 21:35 Uhr

Diese Brezel sind einfach perfekt!Ich kann überhaupt nicht gut backen aber die gelingen immer!Ich nehme Natron und löse es mit wenig heissem Wasser,damit bestreiche ich die Brezel.und ich habe noch einen Schuss Sonneblumenöl mit in den Teig getan.Sie sehen nicht aus wie gekauft aber sie schmecken mir besser.Da ich in Spanien lebe bin ich sehr froh,dass ich jetzt in der Lage bin Brezeln selber zu backen.Danke für das tolle Rezept

NatJo

19.10.2013 21:40 Uhr

Hallöchen!!!

Ich backe nun schon seit einiger Zeit Laugengebäck und ich verwende dazu immer eine 5%ige Natronlauge, die ich selbst aus Natriumhydroxidperlen und destilliertem Wasser herstelle - dann fülle ich sie in eine Glasflasche mit Verschluss und Ausschüttdosierung (z.B. gebrauchte Rapsölflasche in der Spülmaschine gespült und gereinigt) und hebe sie dort auf. Die Natriumhydroxidperlen habe ich mir im Internet bestellt - man beachte, dass die Qualität Lebensmittelreinheit angegeben ist! Ich hatte nämlich zuvor erfolglos versucht, das Zeug in ner Apotheke zu bekommen - zu gefährlich hieß es da - was für ein Quatsch! Auch Schutzbrille und Handschuhe brauche ich nicht. Ich trage die Lauge immer mit einem Kunststoffbackpinsel auf und spüle ihn danach unter fließend Wasser ab, danach kommt er in die Spülmaschine - so bleibt meine Lauge rein und lange haltbar. Gar nicht so teuer, komme mit meinen Kügelchen lange hin!

Mein Laugengebäck (mit Butter im Teig) gelingt mir recht gut - ich setze den Hefeteig abends kalt an und lasse ihn über Nacht im Kühlschrank gehen (ja, ich dachte früher auch immer, Hefeteig bräuchte es warm, aber braucht er nicht, wenn ALLE Zutaten kalt sind, geht es auch, es braucht nur länger) - so habe ich morgens den fertigen Hefeteig.

MEIN Problem bislang waren nur die Brezeln: ich kann sie schwingen und alles, aber beim Backen gehen sie derart auf, dass sie zusammenwachsen und dann nicht mehr wie Brezeln aussehen (aber wohl so schmecken). Ich möchte aber gern SCHÖNE Brezeln haben! Nun habe ich mal weniger Hefe genommen und ich werde sie wenn sie mit der Lauge bestrichen sind (bei mir warten die Teiglinge nicht bis sie eine Haut gebildet hätten und das ist auch gar nicht gefährlich!!! wie jemand hier schon behauptet hat) direkt in den vorgeheizten Backofen schieben. Es könnte nämlich sein, dass ich a) zu viel Hefe (frische) genommen hab und b) die Teiglinge immer in den 40-Grad-Warmen Ofen geschoben habe und dann hoch gedreht habe - so gingen bei mir die Brötchen immer bestens auf - aber bei Brezeln will ich das ja gar nicht.

Sei's drum: ich probier jetzt so lange, bis es klappt. Meine Backwaren schmecken mir nämlich mittlerweile viel besser als die vom Bäcker und sie sind immer frisch gebacken! Dazu verwende ich Dinkelmehl und Dinkelvollkornmehl, was meine selbstgemachten Brötchen und Backwaren auch noch gesünder macht - darauf will ich keinesfalls verzichten! Nun wünschen sich die Kinder eben ECHTE Brezeln und auch das muss ich hinbekommen. Falls jemand ähnliche Probleme hat oder hatte und sie lösen konnte bzw. eine Idee hat, immer her damit!

GLG, Nat

NatJo

20.10.2013 08:57 Uhr

Übrigens beim kalten Hefeteig müssen die Zutaten alle kalt sein. Das vergaß ich zu erwähnen.

Nun, meine Brezeln sind heute morgen wieder nicht perfekt geworden, aber schon besser als beim letzten Mal. Ich wäre echt dankbar für nen Tipp, wie ich es hinbekomme, dass die Brezeln nicht so dolle aufgehen und halbwegs dann so aussehen wie beim Bäcker... Also her mit den Tipps!!!

MSchilling

22.10.2013 09:17 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Nat.Jo,
ich teile den Teig so, dass er ungefär 90g hat. Dann ausformen bis ich eine ca 60cm lange \"Wurst\" habe, in der mitte dicker, dann nehme ich die Enden und werfe die Brezeln in Form. Sieht alles ein bische dünn aus, aber wenn der Teig ordentlich geht sehen die Brezeln richtig aus.

Viel Erfolg

Markus

NatJo

22.10.2013 11:17 Uhr

Hallo Markus,

meine heutigen Brezeln sahen schon besser aus - geschmeckt haben sie bislang ja immer gut, aber am Aussehen arbeite ich eben noch. Ist vermutlich auch ne Übungsfrage - ich schwinge sie auch zum Schluss, aber dennoch ist es manchmal nicht so leicht, die richtige Form hinzubringen. Ich habe jetzt auch mal weniger Hefe genommen, damit nicht alles sooo dolle aufgeht und es hat gepasst! Die Kinder haben mich gelobt und mein Mann auch - der Feinschliff kommt noch. Oft ist es ja auch die Übung, die hilft :) Danke auf alle Fälle für Deine Beschreibung!

Viele Grüße
Natascha

rundu

28.12.2013 10:36 Uhr

Hallo Gemeinde!

Hat jemand schon mal Bicarbonate of Soda in heisses Wasser rieseln lassen und als "Lauge" verwendet???

gruss

Joerg

smt92

19.02.2014 21:21 Uhr

Natriumbicarbonat ist ein Synonym für Natriumhydrogencarbonat auch bekannt als Natron NaHCO3.
In Wasser gelöst: Na+ und HCO3- in heißem Wasser finden die Reaktionen:
HCO3- + H2O ---> H2CO3 + OH-
und H2CO3 ---> CO2 + H2O
statt. Wenn diese Reaktionen vollständig ablaufen würden blieben am Ende nur Na+ und OH- Ionen in der Lösung, man hätte Natronlauge. Da sie das aber aufgrund des Massenwirkungsgesetzes niemals tun erreicht man auf diese Methode keine so hohen pH-Werte wie mit NaOH.

-mondsichel-

16.03.2014 19:21 Uhr

Hallo, eine Frage zu der Lauge, wo bekommt man die her? Apotheke?
LG

MSchilling

17.03.2014 07:14 Uhr

Hallo Mondsichel,
früher habe ich die Lauge gut im Chemikalienhandel bekommen. Apotheken sind zumindest in der Lage selbige anzufertigen. Nur ist es offensichtlich schwierig geworden die davon zu überzeugen, dass man niemanden umbringen will sondern die Lauge zum Backen braucht. Vielleicht kennst du ja einen Apotheker persönlich, oder jemanden der einen kennt. Viel Erfolg.
Markus

-mondsichel-

17.03.2014 08:49 Uhr

Guten Morgen, vielen Dank für die schnelle Antwort.
Ich werde mal mein Glück versuchen, vielleicht klappts! :-)
LG Christina

stoeri

30.03.2014 00:39 Uhr

Hallo,

ich bakce seit ein paar Wochen auch jede Woche Brezen, schmecken tun sie sehr gut aber aussehen, naja, dafür kann ich sie wunderbar in der Mitte schneiden und Butter draufschmieren.
Ich habe noch ein Problem die Rohlinge kleben mir immer am Backpapier an wenn ich sie darauf gehen lasse und auch nach dem Backen bekomme ich sie immer ganz schlecht vom Backpapier obwohl ich das vorher mit Margarine einschmiere. Ich glaube das kommt von der Lauge.

herzliche Grüße und vielen Dank für das Rezept das werde ich ganz sicher demnächst ausprobieren.
LG Eri

MSchilling

31.03.2014 07:50 Uhr

Hallo Eri,
kein Backpapier!!!!!! Die Lauge zerstört die Beschichtung. Es gibt Dauerbackpapier was du ein paar Hundert mal verwenden kannst, oder Backunterlagen aus Silikon, diese werden von der Lauge nicht angegriffen. Alternative ist auch das Blech selber mit Butter ( Margarine muss nicht sein außer Du isst Margarine auch so)einzufetten.
Viel Erfolg Markus

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