Laugenbrezel

Laugengebäck von A-Z selbst gemacht
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Zutaten

500 g Mehl (Weizenmehl)
250 ml Wasser
1 Pck. Hefe (Trockenhefe)
1 TL Salz
1/2 TL Zucker
250 ml Natron - Lauge (4%ige NaOH Natronlauge per analysum)
  Meersalz, grobes, zum Bestreuen
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 35 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Keine Angst wegen der Lauge, ich mach das schon seit 20 Jahren, es waren immer alle zufrieden und es wurde auch niemand verletzt. Die Natronlauge bekommt man im Chemikalienhandel oder in der Apotheke "per analysum" ist eine hohe Qualität. Wenn Ihr die Lauge bestellt, sagt einfach sie muss Lebensmittelrein sein.
Die Trockenhefe im warmen Wasser auflösen und in die Küchenmaschine (Knethaken)zum Mehl gießen, Salz und Zucker dazu. Den Teig solange kneten bis ein fester Klumpen entsteht. Nicht zu früh zusätzliches Wasser hinzufügen. Der Teig ist dann fertig, wenn er gleichmäßig und trocken ist. Den Teig nicht gehen lassen.
Aus dem Klumpen 6 Brezeln formen. Jetzt Einmalhandschuhe anziehen, die fertig geformten Brezel in die Lauge tauchen und die Brezel auf ein stark gefettetes Backblech legen, oder auf mehrfach verwendbare Antihaftfolie legen. Kein normales Backpapier, da die Lauge die Beschichtung zerstört.

Die Brezel mit scharfem Messer am dicken Ring einschneiden, jetzt die Einmalhandschuhe ablegen. Die Brezel mit grobem Meersalz nach Geschmack bestreuen und ca. 15 Min gehen lassen.

Den Backofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vorheizen und die Brezel 22-25 Min. backen.
Die Backzeit ist von Ofen zu Ofen etwas unterschiedlich, also ausprobieren.
Die restliche Lauge durch ein feines Metallsieb in die Flasche zurückgießen. Die Lauge ist mehrfach verwendbar.

Variationen sind Laugenstangen, Laugenbrötchen, Laugenkonfekt etc.

Viel Spaß beim Backen.

Kommentare anderer Nutzer


Gaby2704

07.01.2003 13:09 Uhr

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Man kann auch die Brezeln mit der heißen Natronlauge ( 1 Tasse heisses Wasser und 2Tl. Natron) bestreichen anstatt sie darin einzutauchen. Der Hefeteig geht dananch auch viel besser auf.
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MEinsle

07.09.2003 17:28 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Danke für das Rezept, ich habe schon lange mal eins gesucht, das mit echter Natronlauge, also nicht mit Natron oder Soda arbeitet.
Vorsicht aber (oder gerade deshalb!) mit dem Tipp von Gaby2704! "Natron" hat nicht viel mit Natronlauge zu tun. Während "Natron" (NaHCO3, Natriumhydrogencarbonat) ein schwach basisch reagierendes Salz ist und als Backtriebmittel eingesetzt wird, findet man feste, aggressive Natronlauge (NaOH, Natriumhydroxid) z.B. in Rohrreinigern.
Beide Rezepte funktionieren, nur bitte nicht miteinander kombinieren! NaOH in eine Tasse kochendes Wasser zu geben kann - im wahrsten Sinne des Wortes - ins Auge gehen (schlagartiges Überkochen!), also bitte wirklich nur "Natron" dazu verwenden!
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Speedy1909

24.01.2012 09:24 Uhr

Es ist wirklich sehr wichtig das ungefährliche "Natron" nicht mit Natronlauge (=Natriumhydroxid in Wasser gelöst) zu verwechseln! Salzsäure zB ist ja auch keine Kochsalzlösung, auch wenn es logisch klingt. Ich bin Chemiker und mit echter Natronlauge ist nicht zu spassen wenn man einen Spritzer in die Augen bekommt. Deshalb bitte eine Brille aufsetzen, und die Brezel nur kurz in die kalte Lösung eintauchen.
Mit Backpulver oder Natron ist es halt leider schwierig eine entsprechend konzentrierte Lauge herzustellen, da diese Chemikalien nur schwach basisch reagieren, deshalb kocht man bei dieser Methode die Lauge auch auf und taucht länger ein.
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Angebrand

14.12.2003 11:14 Uhr

war schon lange auf der suche nach laugenbrezeln,
da es bei uns selten zu kaufen gibt und zudem schweineteuer sind.
kann dieses rezept nur empfehlen

gruss Angebrand
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claudia.S1972

03.01.2004 11:38 Uhr

hab das Rezept ausprobiert und es ging wirklich sehr leicht und sehr schnell.
Die Brezeln waren geschmacklich auch sehr gut, aber leider viel zu fest. Am nächsten Tag waren sie steinhart.
Keine Ahnung, woran es lag...

claudia
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norbert.lynen

22.02.2004 21:13 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Das Rezept ist wirklich gut, ich gebe allerdings noch 50gr. Butter dazu.
Die gesamten Zutaten wie Im o. Rezept beschrieben gebe ich in einen Backautomaten, stelle in auf "Teig", den Rest macht die Maschine. Anschließend forme ich die Brezel, ab in den Backofen,
..fertig...herrlich!
Guten Appetit !
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Die neusten Kommentare:


stoeri

30.03.2014 00:39 Uhr

Hallo,

ich bakce seit ein paar Wochen auch jede Woche Brezen, schmecken tun sie sehr gut aber aussehen, naja, dafür kann ich sie wunderbar in der Mitte schneiden und Butter draufschmieren.
Ich habe noch ein Problem die Rohlinge kleben mir immer am Backpapier an wenn ich sie darauf gehen lasse und auch nach dem Backen bekomme ich sie immer ganz schlecht vom Backpapier obwohl ich das vorher mit Margarine einschmiere. Ich glaube das kommt von der Lauge.

herzliche Grüße und vielen Dank für das Rezept das werde ich ganz sicher demnächst ausprobieren.
LG Eri
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MSchilling

31.03.2014 07:50 Uhr

Hallo Eri,
kein Backpapier!!!!!! Die Lauge zerstört die Beschichtung. Es gibt Dauerbackpapier was du ein paar Hundert mal verwenden kannst, oder Backunterlagen aus Silikon, diese werden von der Lauge nicht angegriffen. Alternative ist auch das Blech selber mit Butter ( Margarine muss nicht sein außer Du isst Margarine auch so)einzufetten.
Viel Erfolg Markus
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lisameisel

05.03.2015 10:06 Uhr

Hallo,

geht das ganze auch mit frischer Hefe?
Oder ist Trockenhefe in diesem Fall besser?
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MSchilling

05.03.2015 10:27 Uhr

Hallo lisameisel,

frische Hefe ist fast immer besser Trockenhefe hat man halt immer da.
Hast du gesehen ich ersetze mittlerweile Wasser durch Milch.
Viel Erfolg
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Sabsi71

10.03.2015 19:59 Uhr

Hallo


Habe am Wochenede dieses Rezept probiert und bin begeistert.
Ich habe dem Teig noch einen Esslöffel Schweinefett hinzugefügt und hab frische Hefe verwendet.
Aus einem Kilo Mehl wurde ein Riesenbretzen so ca 58 x 38 cm.

So ein Riesending kann man ja nicht tauchen, also habe ich bepinselt.
und fürs nächste mal hab ich Die Lauge jetztmin eine Palstiksprühflasche gefüllt, da werde ich dann besprühen .

Lg Sabsi71
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bentoboxen

08.04.2015 20:15 Uhr

Vielen Dank für dieses Rezept: es hat sehr gut geklappt! Habe zum ersten Mal Laugengebäck selbst probiert - ich bin begeistert!
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daniela__71

21.05.2015 08:08 Uhr

perfekte brezen
lg daniela
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