Josefs Löwenzahn - Honig

Rezept aus Koberice / Tchechien

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Zutaten für Portionen

400 Stück Löwenzahn - Blüten
2 Liter Wasser
Zitrone(n)
2 kg Zucker

Zubereitung

Blüten vormittags bei Sonne (am besten im April / Mai) pflücken. Kurz unter fließendem Wasser abspülen. In einen großen (3-4 Liter-) Topf geben. 2 Liter kaltes Wasser sowie die
entkernten, in dünne Scheiben geschnittenen Zitronen hinzugeben. 15 Minuten kochen. Dann 24 Stunden ruhen lassen.
Masse durch ein feines Plastiksieb (nicht aus Metall!) oder ein Leinentuch ausdrücken. In den so gewonnenen Saft 2 kg Zucker einschütten und sirupartig einkochen. Das kann 5 Stunden dauern, immer wieder gut umrühren.
Noch heiß in kleine Schraubgläser füllen und gut verschließen.

Täglich ein Löffel Honig soll vor Erkältung schützen, aber auch als Aufstrich ist er lecker.
Arbeitszeit: ca. 2 Std.
Ruhezeit: ca. 1 Tag
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 17.02.06
Rezept-Statistiken: 84.611 (106)* gelesen
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* nur in diesem Monat
Verfasser:

janutsch Kaltmamsell


Mitglied seit 18.02.2004
607 Beiträge (ø0,2/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

heibisch Küchenjunge sagt:  
03.03.2006 11:18
Hallo Janitsch,

nimmt man dafür nur die gelben Blütenblätter oder bleibt der grüne Blütenteller und der Stielansatz dran? und was ist mit der Milch, ist die nicht giftig oder zumindest bitter?
Außerdem würde mich noch die Haltbarkeit interressieren.

Stell ich mir toll als kleines Mitbringsel vor.

LG Heike

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Franzi97 Küchenjunge sagt:  
11.07.2009 19:50
Da bei uns kaum Auto fahren, habe ich die kompletten Blüten mit allem (nur keine langen Stengel) verwendet und auch nur kurz abgespült. Schmeckt wunderbar und kein bisschen bitter. Durch den vielen Zucker ist der Honig quasi ewig haltbar, solange das Glas ungeöffnet ist.

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JoelMami Tellerwäscher sagt:  
29.03.2006 13:53
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Hallo
Ich mache den Honig auch immer und meine Familie liebt ihn.
Ich verwende die ganzen Köpfe mit Blütenteller, aber ohne Stiel. Allerdings koche ich sie nur und wie beschrieben und giese sie dann ab ohne sie 24 Stunden ruhen zu lassen. Der Honig wird aber super fein.

LG Elke

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Hotzpotz Tellerwäscher sagt:  
22.08.2006 22:15
Hallo,

ich habe den Honig mit den letzten Blüten diesen Jahres im Mai gemacht. Ich hab es auch sehr genau gemacht und die Blütenbläter gezupft (manchmal brauch ich so was einfach :-)) )
Ich muß sagen, die Arbeit hat sich gelohnt, schmeckt total gut, leicht malzig. Er ist auch gut bei der Familie angekommen.

Danke für das Rezept

sabine

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briefkastenoma Tellerwäscher sagt:  
09.09.2006 01:03
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Mach ich schon seit Jahren,allerdings nehme ich pro 1 Liter Wasser ,! Zitrone,1 kg braunen Zucker und 2 Doppelhände voll Blüten und lasse es langsam eindicken.
So stand es in meinem Gesundheits Rezeptbuch der Heilerin Maria treben aus Österreich.

Das ganze ist gut für Leber und Galle-Hat also noch einen sehr gesunden Beigeschmack!

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jillmaus  Smutje sagt:  
25.04.2008 12:51
Meine Kinder haben mit sooooo viel Freude die Blueten geflueckt, das ich dann einen riesigen Topf . Man sollte den Topf nicht wirklich unbeobachtet lassen denn es schäumt unglaublich. Beim 2 Mal hab ich einfach ein Einkochtermometer verwendet und bei 96°c den Herd auf Halbgas gestellt und die Restwäre reichte um es voll aufzukochen. So hab ich es dann weiterköcheln lassen und das ging super!

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lissiweiß Tellerwäscher sagt:  
28.04.2008 13:52
Hallo,

so kenn ich den Löwenzahnhonig auch. Rezept meiner Schwiegermutti. Schmeckt immer wieder lecker
und eignet sich auch sehr gut bei Marinaden und zum übergrillen von Rippchen usw.
Jetzt ist ja nun endlich die Zeit wieder da und ich geh`jetzt mal Blüten zupfen.

LG lissiweiß

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Franzi97 Küchenjunge sagt:  
11.07.2009 19:46
Danke für den Tipp mit den Rippchen.

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64Rosita Smutje sagt:  
30.04.2008 20:39
Ich verwende diesen Honig Weihnachten auch zum Lebkuchen backen.
LG Rosita

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wiek08 Tellerwäscher sagt:  
02.05.2008 08:48
Hallo
und vielen Dank für das tolle Rezept.
Habe gestern zum ersten mal den Löwenzahnhonig gekocht und bin von dem Ergebniss begeistert.
Habe aber erst mal mit einem Liter Wasser und einem Kilo Zucker ausprobiert, da ich doch sehr
skeptisch war.
Aber mach 2.45 Std. kochzeit auf kleinster Flamme war der Honig perfekt.
Schon hellbraun und zähfließend.
Möchte das gerne noch einmal probieren und in ein Glas warmen Honig ein Stück
Vanilleschote rein geben, könnte ich mir lecker vorstellen.
Ich werde Euch dann davon berichten.
LG Karin

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Mammapia Küchenjunge sagt:  
21.04.2009 14:00
Hallo!

Genau DAS hab ich gesucht *g*
Meine Mama hat uns früher schon immer diesen "Hummelhoink" gemacht,
und da überall in den Wiesen derzeit schon soooo viele schöne Blüten sind kam mir die Idee ich könne es auch mal machen- und so stieß ich grade auf das schöne Rezept!!!

Danke dafür, ich meld mich wieder wenn ich ihn mal gemacht habe ;-)

Liebe Grüße, Pia

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isaviv  Hendlgriller sagt:  
22.04.2009 16:02
Habe gerade den Honig gekocht. Sehr lecker, wenn mir persöhnlich auch ein Tick zu süß. Aber ich ess den dann ja auch nicht täglich. Habe übrigens die Blüten gezupft, ohne grün. Werde aber das nächste Mal mit grün probieren, vielleicht ist er dann ja etwas herber.

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vinca Kaltmamsell sagt:  
31.05.2009 17:39
Genauso kenne ich den Löwenzahn-Honig auch von meiner Oma. Haben wir als Kinder viel so gegessen. Bei uns gabs ja früher nicht so oft richtigen Honig, wenn man nicht grad nen Imker kannte. Schön, daß solche Rezepte auch weiter überliefert werden.

Gruß vinca

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iheiden  Kaltmamsell sagt:  
24.04.2010 19:18
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Hallo,

ich habe das Rezept zweimal gekocht, jeweils ohne die 24 h Stehzeit, dafür die Kochzeit der Blütenköpfe auf 30 min verlängert und mit ganzen Blütenköpfen. Das erste Mal habe ich den Sirup 2 Stunden gekocht (auf Stufe 7,5 von 12) Da wird er recht zähflüssig, dunkel und bekommt einen recht kräftigen Geschmack (vom Zucker, der dann schon karamellisiert?). Im zweiten Versuch habe ich die Kochzeit auf 75 min verkürzt, da bleibt der Sirup goldgelb, recht dünnfließend und schmeckt aromatisch-mild. So finde ich ihn perfekt. Als Anhaltspunkt mag dienen, dass der Sirup kurz bevor er für mich "gut" ist, sehr stark anfängt beim Umrühren zu schäumen. Kennengelernt habe ich diesen Honig übrigens bei einem Urlaub in Österreich.

LG Ingrid

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HabeDieEhre Kartoffelschäler sagt:  
30.04.2010 09:08
Hallo,

das Rezept kenn ich unter dem Begriff Kunsthonig aus meiner Kindheit. Der wurde immer gekocht weil richtiger Honig so selten war.
Ich würde das Rezept auch nicht mit Honig bezeichnen, da richtiger Honig Fruchtzucker (27 bis 44 %), Traubenzucker (22 bis 41 %) und Wasser (ca. 18 %) enthält. Weitere typische Inhaltsstoffe sind andere Zuckerarten, Pollen, Mineralstoffe, Proteine, Enzyme, Aminosäuren, Vitamine, Farb- und Aromastoffe.
Dieses hier ist ein super-leckerer Brotaufstrich, aber eben KEIN (Löwenzahn-)Honig!!! ;o)
Dennoch absolut empfehlenswert!!! Und von mir ****!

HabeDieEhre

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Nymphe Tellerwäscher sagt:  
08.05.2010 12:04
Also ich habe ihn total vergessen und er stand laenger als 24 h.
Genaugenommen 2,5 tage und da er mir etwas zu gruen geworden war,ihn aber doch nicht wegwerfen wollte dachte ich das kan immer noch ......., und so habe ich einfach 250 ml orangensaft zugefuegt und alles andere wie beschrieben gemacht ,und siehe da er schmeckt fantastisch....

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liloliese Tellerwäscher sagt:  
13.05.2010 14:17
Ich kann nur sagen total lecker!!!

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roccy09 Kaltmamsell sagt:  
31.05.2010 12:23
Hallo, durch Zufall bin ich auf das Rezept gestoßen...ich mache schon seit vielen Jahren Löwenzahnhonig, wir haben einen schönen gr. Garten hinterm Haus, da lachen einen die gelben Blüten nur so an.
Dieses Jahr war er auch wieder super!!!!!!!!!!!
übrigens war ein Glas vom Vorjahr etwas "nach hinten" gerutscht-das war noch so schmackhaft wie frisch gemacht.
lg, roccy

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mamageil Kartoffelschäler sagt:  
26.04.2011 17:22
Waren gestern Löwenzahn Plücken.Und nachher habe ich sofort den Honig gekocht 5 Punkte,der aufwand hat sich gelohnt.Mfg

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Kruemelchen1908 Küchenjunge sagt:  
02.05.2011 14:07
Hallo...

habe vor ca. einer Woche den Löwenzahn Honig gekocht...
Anfangs war ich sehr skeptisch weil ich mir das nicht vorstellen konnte wie das schmeckt...aber das Rezept ist super und der Honig erste Klasse von mir 5 Sterne. Kann das Rezept nur empfelen.

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kunthom79 Tellerwäscher sagt:  
03.05.2011 20:46
Ich hab zum ersten Mal überhaupt einen Versuch gestartet, einen Löwenzahnhonig herzustellen. Kann das Rezept weiterempfehlen, da die Handhabung sehr einfach ist. Von den Löwenzahnköpfen wurde soviel wie möglich Grün abgeschnitten, so dass nur Blütenblätter übrig waren und dann alles nach "Vorschrift" eingelegt. Nach der ersten Kochphase entsteht ein wunderbarer Duft - eine Mischung aus Kräuter, Zitrone und Honig. Das Einkochen der ganzen Mischung am Folgetag auf kleiner Flamme hat lediglich zwischen 2 und 3 Stunden gedauert. Je länger der Honig kocht, desto dunkler wird die Farbe und malziger der Geschmack. Sehr interessanter Geschmack. Die Honigsüße passt gut zu Tee, warmer Milch und natürlich auf's Butterbrot. Beim nächsten Mal wird noch mit Orangensaft experimentiert und verfeinert.

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Jape Küchenjunge sagt:  
13.01.2012 22:42
Auch ich koche Löwenzhanhonig sehr gerne. In den letzten 14 Tagen bei einer bösen Grippe habe ich ihn auch jeden Tag "genascht" . Ich verwende ihn auch für Salatsoße, besonders zu bitteren Salatsorten. Und was mir besonders gefällt, ich nehme den Bienen deren Honig nicht weg :-)

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Monellaa Küchenjunge sagt:  
28.02.2012 16:28
Das klingt ja wirklich super interessant und ich möchte das auch gerne mal ausprobieren, wenn denn endlich mal Frühling ist und Löwenzahn wächst, aber mir haben immer alle beigebracht, dass ich im Wald keine Beeren essen darf, die zu weit unten wachsen, weil Füchse haben da drauf gepinkelt haben könnten und man dann Bandwürmer bekommt. Wäre das dann nicht ein Widerspruch dazu Löwenzahn zu verzehren, der ja noch viel mehr auf dem Boden wächst?
Freue mich auf Antworten!

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Neu_Lollo Suppenkoch sagt:  
11.03.2012 17:57
Durch das Kochen besteht keine Gefahr, die Bandwurmeier überleben das nicht. Wenn du im Wald rohe Beeren nascht, ist das was anderes.

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Idabon2 Tellerwäscher sagt:  
29.03.2012 18:09
:-)
Ach wie schöön!
Das kenne ich noch von uns zuhause. Dort hieß dieser Aufstrich "Hummelhoing" (also Hummelhonig).
Sehr lecker!

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jube96 Tellerwäscher sagt:  
18.04.2012 07:56
Hallo Janutsch, warum soll ich denn unbedingt ein Plastiksieb verwenden??

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Rosmarinchen9 Tellerwäscher sagt:  
04.05.2012 14:46
Hallo, warum dass so ist kann ich nicht sagen. Ich hab mir aber mal durch einen metalllöffel 5 Liter Holunderblütensirup versaut, dass fing einfach an zu gären. Meine Mum hat mich vorher gewarnt ung gesagt, nimm Plastik oder einen Holzlöffel.

Hinterher kam, " ich habs dir ja gesagt, ihr Kinder hört halt nie"

.-)

Grüssle

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