Atztekenbrot

Brot mit einer ungewöhnlichen Zutat: dem Kakao.

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Zutaten für Portionen

100 g Roggenschrot, grob, oder Roggenmehl (Typ 997)
1 EL Zucker, braun
8 EL Essig
100 g Schokolade (Zartbitter)
250 ml Wasser, warm
350 g Mehl (Weizenmehl Typ 550 oder 405)
150 g Mehl (Roggenmehl, Typ 997)
1 Würfel Hefe
125 ml Milch, lauwarm
100 ml Sahne
3 TL Salz
  Butter für das Blech
  Mehl (Roggenmehl) für die Arbeitsfläche

Zubereitung

Das Roggenschrot ohne Fett rösten, bis er angenehm duftet, und in eine Rührschüssel füllen oder das gesamte Roggenmehl in eine Schüssel geben.

Den Zucker in einem Topf schmelzen lassen und mit dem Essig ablöschen. Den Topf vom Herd nehmen. Die Schokolade in Stücke brechen, in den Topf geben und unter Rühren bei schwacher Hitze schmelzen lassen. Die Zutaten gut verrühren. Nach und nach das Wasser zugeben und alles glatt rühren. Die Masse lauwarm abkühlen lassen.

Die Mehlsorten (bzw. Mehlsorten mit Schrot) mischen. Die Hefe an eine Seite am Schüsselrand bröckeln, die lauwarme Schokoladenmasse und die Milch darüber verteilen und mit der Hefe und etwas von der Mehlmischung zu einem dünnen Brei verrühren, dabei darauf achten, dass die Hefe sich auflöst. Den Teig zugedeckt etwa 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Die Mehlmischung, das Salz und die Sahne mit dem Handrührgerät (besser der Küchenmaschine) gut kneten, damit ein geschmeidiger Teig entsteht. Den Teig nochmals 15 Minuten ruhen lassen.

Den Teig nochmal gut durchkneten. Etwas Roggenmehl auf die saubere Arbeitsfläche schütten und den Teig auf einmal darauf geben. Diesen zu einer Kugel formen und auf das gefettete Backblech, in die Mitte, legen. Die Teigkugel von der Mitte aus zu einem Kreis von etwa 25 cm Durchmesser flach drücken. Nochmal zugedeckt 15-20 Min gehen lassen, bis das Volumen sich verdoppelt hat.

Den Ofen (bei Ober-Unterhitze) auf 220°C vorheizen. Das Brot auf der 2. Schiene von unten einschieben. Eine kleine Tasse Wasser auf einmal auf den Boden des Ofens schütten und die Tür sofort schließen. Das Brot etwa 1 Stunde goldbraun backen, evtl. mit Alufolie abdecken.

Aus dem Ofen nehmen, auf einen Rost geben und mit kaltem Wasser bepinseln.
Arbeitszeit: ca. 45 Min.
Ruhezeit: ca. 1 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 06.02.06
Rezept-Statistiken: 11.729 (0)* gelesen
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* nur in diesem Monat
Verfasser:

weltkugel Tellerwäscher


Mitglied seit 07.04.2005
0 Beiträge (ø0/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

tashi Küchenjunge sagt:  
07.03.2006 22:34
hallo weltkugel!

ist das nicht ein bisschen viel essig?

sonnige grüsse

tashi

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Depechka Tellerwäscher sagt:  
06.06.2006 20:03
Womit kann man das denn belegen, nur süß oder auch herzhaft?

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haelsch Tellerwäscher sagt:  
06.10.2006 19:27
Sehr leckeres Brot!
Auch wenn der beissende Essiggeruch in der Küche einen zwischendurch am Rezept zweifeln lässt. Das Ergebnis ist wirklich sehr gut. Weder Essig noch Schokolade sind dominant sondern geben dem Brot nur eine raffinierte Würze. Persönlich schmeckt es mir am Besten mit pikantem Hartkäse, meiner Mutter aber zum Beispiel mit Honig. Es passt also süsser und auch herzhafter Belag.
Einfach ausprobieren!

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tashi Küchenjunge sagt:  
28.08.2007 14:13
Hallo zusammen!

Habe das Rezept trotz meiner Skepsis wegen der Essigmenge nachgebacken und war total enttäuscht. Es war absolut ungeniessbar! Komische Konsistenz, grässlicher Essig- und null Schokoladegeschmack, da passte einfach gar nichts! Sorry, aber dieses Rezept kann ich überhaupt nicht empfehlen.

Trotzdem liebe Grüsse

tashi

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evlys Sternekoch sagt:  
16.02.2009 15:18
Hallo,

nach dem lesen der Zutatenliste war ich sehr neugierig auf dieses "Gebäck", ein richtiges Brot im üblichen Sinne habe ich aber nicht erwartet.

Erstmal: es schmeckt sehr gut zum Frühstück mit Marmelade oder einfach mit ganz viel Butter darauf, ein bißchen wie braunes Milchbrötchen.

Die Essigzugabe ist unbedingt erforderlich auf Grund des Roggenmehlanteiles (RM braucht immer "Saures", wenn kein Sauerteig dann Essig oder auch Buttermilch). Das Gebäck schmeckt anschließend NICHT nach Essig, hat aber einen ganz feinen, angenehmen, kaum wahrnehmbaren säuerlichen Geschmack.

Die Schokolade sollte eine hochwertige Sorte sein, meine hatte 85 % Kakaoanteil.

Fazit: ein interessantes Rezept, ist mal eine Abwechslung auf den Frühstückstisch oder für den kleinen süßen Hunger am Nachmittag.

Grüße Evlys

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